Erfahrungsbericht von ralf0816
VERNÜNFTIGE SPIELPLÄTZE! KINDER IN DIE NATUR!
Pro:
wenns gute Spielplätze und projekte gibt.
Kontra:
kein geld vom staat der baut paläste.
Empfehlung:
Nein
Draußen Spielen! Glücklich das Kind, dem überhaupt diese Möglichkeit zur Verfügung steht.
Parkplätze und Kaufhausfoyers gibt es zwar überall, ich stelle mir unter „draußen“ ein bisschen was anderes vor.
In der Stadt ist es manchmal gar nicht so einfach, einen geeigneten Ort zu finden, der Zustand vieler Kinderspielplätze spottet jeder Beschreibung.
Gebrauchte Fixen, Hundekot, Glasscherben, Abfall jeder Art. Die Spielgeräte in einem völlig desolaten Zustand.
Glücklicherweise ist die Verletzungsgefahr für Kinder relativ gering, da sich dort nie welche aufhalten.
Spielplätze, die sich in einem derartigen Zustand befinden trifft man in der Regel nicht in den gesellschaftlich angesehenen Stadtbezirken an.
Dort wo die Menschen wenig Geld und Einfluss, dafür aber eine Menge Probleme haben, sind sie sehr verbreitet. Normalität, sozusagen.
Die zuständigen Behörden kümmern sich in keiner Weise um diesen Skandal, was gerade in Deutschland sehr erstaunt.
Es ist doch eigentlich alles bis ins Detail über Gesetzt und Vorschriften geregelt, was passiert denn dann, wenn ein Kind sich ein durch behördliche Vernachlässigung lebensgefährlich gewordenes Spielgerät schwere Verletzungen zuzieht?
Sehr unangenehm finde ich auch, das in Sonntagereden jeder der verantwortlichen Politiker und Verwaltungsmitarbeiter das tolle Engagement für Kinder betont.
Es gibt aber(Gott sei Dank) auch ganz andere Spielplätze, großzügig angelegt, phantasievolle Spielgeräte, sauberer Sand. Bäume und Sträucher, Sitzbänke für die geplagten Eltern. Mehr davon!
Wenn die Kleinen dann ein wenig größer sind, halten sie es zwangsläufig für uncool sich auf Spielplätzen aufzuhalten, es werden Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen.
Toll ist es dann, wenn „nutzbare“ Grünflächen und Parkanlagen in der Nähe sind, leider verhält es sich bei diesen genauso wie bei den Spielplätzen.
Je abgewrackter die Wohngegend, desto weniger Möglichkeiten.
Schön zum draußen spielen sind auch Wälder und Wiesen, doch sind die in der Großstadt selten anzutreffen.
Wenn die Möglichkeit besteht, kann ich das nur wärmstens empfehlen.
Kind(am besten mit Freunden und Freundinnen) eingepackt, hinfahren.
Ein paar Kenntnisse über Fauna und Flora können auch nicht schaden, wenn man nicht so bewandert ist, einfach ein Bestimmungsbuch mitnehmen(z.b. den „Kosmos Naturführer“)
Ein kleiner, aber wichtiger Tipp am Rande:
Falls eine Zecke zu entfernen ist, muss sie direkt raus.
Keine Experimente mit Öl auftragen oder unbeholfenem Herumgezerre.
Einfach mit den Fingernägeln das Mistvieh packen und herausdrehen, zur Not auch herausreißen.
Das Monstrum darf keinesfalls die infektiösen Substanzen aus seinem „Darm“ loswerden.
Wenn der Kopf in der Wunde verbleibt, ist das verhälltnissmäßig harmlos, der entfernt sich in der Regel von selbst, ein Arzt braucht ein paar Minuten(schmerzlos).
Ein guter Freund aus der Hauptstadt war bis vor kurzem damit beschäftigt, Berliner Grundschulkinder durch Naturschutzgebiete zu führen und ihre zahlreichen Fragen zu beantworten.
Da waren einige darunter, die (allen Ernstes) noch nie einen Wald gesehen hatten.
Das Projekt wurde eingestellt. Kein Geld.
Es müssen halt immer größere Paläste gebaut werden, die Bewohner der Hütten und ihre Kinder sind nicht von Interesse.
Es sei denn, sie tauchen in der Kinder/Jugendkriminalitätsstatistik auf.
Parkplätze und Kaufhausfoyers gibt es zwar überall, ich stelle mir unter „draußen“ ein bisschen was anderes vor.
In der Stadt ist es manchmal gar nicht so einfach, einen geeigneten Ort zu finden, der Zustand vieler Kinderspielplätze spottet jeder Beschreibung.
Gebrauchte Fixen, Hundekot, Glasscherben, Abfall jeder Art. Die Spielgeräte in einem völlig desolaten Zustand.
Glücklicherweise ist die Verletzungsgefahr für Kinder relativ gering, da sich dort nie welche aufhalten.
Spielplätze, die sich in einem derartigen Zustand befinden trifft man in der Regel nicht in den gesellschaftlich angesehenen Stadtbezirken an.
Dort wo die Menschen wenig Geld und Einfluss, dafür aber eine Menge Probleme haben, sind sie sehr verbreitet. Normalität, sozusagen.
Die zuständigen Behörden kümmern sich in keiner Weise um diesen Skandal, was gerade in Deutschland sehr erstaunt.
Es ist doch eigentlich alles bis ins Detail über Gesetzt und Vorschriften geregelt, was passiert denn dann, wenn ein Kind sich ein durch behördliche Vernachlässigung lebensgefährlich gewordenes Spielgerät schwere Verletzungen zuzieht?
Sehr unangenehm finde ich auch, das in Sonntagereden jeder der verantwortlichen Politiker und Verwaltungsmitarbeiter das tolle Engagement für Kinder betont.
Es gibt aber(Gott sei Dank) auch ganz andere Spielplätze, großzügig angelegt, phantasievolle Spielgeräte, sauberer Sand. Bäume und Sträucher, Sitzbänke für die geplagten Eltern. Mehr davon!
Wenn die Kleinen dann ein wenig größer sind, halten sie es zwangsläufig für uncool sich auf Spielplätzen aufzuhalten, es werden Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen.
Toll ist es dann, wenn „nutzbare“ Grünflächen und Parkanlagen in der Nähe sind, leider verhält es sich bei diesen genauso wie bei den Spielplätzen.
Je abgewrackter die Wohngegend, desto weniger Möglichkeiten.
Schön zum draußen spielen sind auch Wälder und Wiesen, doch sind die in der Großstadt selten anzutreffen.
Wenn die Möglichkeit besteht, kann ich das nur wärmstens empfehlen.
Kind(am besten mit Freunden und Freundinnen) eingepackt, hinfahren.
Ein paar Kenntnisse über Fauna und Flora können auch nicht schaden, wenn man nicht so bewandert ist, einfach ein Bestimmungsbuch mitnehmen(z.b. den „Kosmos Naturführer“)
Ein kleiner, aber wichtiger Tipp am Rande:
Falls eine Zecke zu entfernen ist, muss sie direkt raus.
Keine Experimente mit Öl auftragen oder unbeholfenem Herumgezerre.
Einfach mit den Fingernägeln das Mistvieh packen und herausdrehen, zur Not auch herausreißen.
Das Monstrum darf keinesfalls die infektiösen Substanzen aus seinem „Darm“ loswerden.
Wenn der Kopf in der Wunde verbleibt, ist das verhälltnissmäßig harmlos, der entfernt sich in der Regel von selbst, ein Arzt braucht ein paar Minuten(schmerzlos).
Ein guter Freund aus der Hauptstadt war bis vor kurzem damit beschäftigt, Berliner Grundschulkinder durch Naturschutzgebiete zu führen und ihre zahlreichen Fragen zu beantworten.
Da waren einige darunter, die (allen Ernstes) noch nie einen Wald gesehen hatten.
Das Projekt wurde eingestellt. Kein Geld.
Es müssen halt immer größere Paläste gebaut werden, die Bewohner der Hütten und ihre Kinder sind nicht von Interesse.
Es sei denn, sie tauchen in der Kinder/Jugendkriminalitätsstatistik auf.
15 Bewertungen, 3 Kommentare
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18.07.2002, 13:06 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichvergessen wir andererseits nicht, dass viele Kinder die Natur gar nicht mehr zu schätzen wissen... außerdem wird man da eh nur schmutzig, blödes Grünzeug überall, diese nervtötenden Insekten... nee du, das geht schon mal gar
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31.05.2002, 15:54 Uhr von lupocom
Bewertung: sehr hilfreichIst wirklich ein Trauerspiel!
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24.05.2002, 00:39 Uhr von Mesalina
Bewertung: sehr hilfreichWozu soll denn was für die Kinder gemacht werden? Sie liegen uns sowieso nur auf der Tasche herum und bringen keine Leistung! *vorsicht: IRONIE* CU Mesalina
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