Achterbahn. Riding the Bullet (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht

ab 8,55
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Erfahrungsbericht von dreamweb

Kleine Schauergeschichte im alten Stil

Pro:

spannend, interessant

Kontra:

zu kurz, vielen vielleicht ein zu klassisches Thema

Empfehlung:

Ja

Achterbahn von Stephen King ist eine kurze Geschichte im alten Stil von Stephen King, so wie man die Geschichten aus \"Im Morgengrauen\" her kennt. Ich habe den Roman ganz zufällig in einem Zeitungsladen entdeckt und war erstaunt, dass es auch Stephen King Taschenbücher aus dem Ullstein Verlag gibt. Das Büchlein hat 95 Seiten und kostete im September 2000, kurz nach Erscheinungsdatum keine DM 10,-- DM gekostet. Für nur 7,90 DMhabe ich hier eine kleine Geschichte zum Schaudern erhalten.

ACHTERBAHN - RIDING THE BULLET ist ein bsondereres Buch, denn auf dem Buch selbst steht, dass es sich um den Bestseller aus dem Internet handelt. Ich selbst kannte diesen Titel damals selbst auch nicht, obwohl ich auch regelmäßig die Stephen King Internetpage aufsuche. Auch die Einleitung zu der Geschichte ist schon gruselig Hier die Textpassage:

\"Diese Geschichte habe ich noch nie erzählt und auch nicht gedacht, daß ich es je tun würde... weil sie meine Geschichte ist.\"


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INHALT


Es geht hier um einen jungen Mann, einen Studenten, der seine eigene Geschicht, eben diese Schauergeschichte, erzählt. In Ichform erlebt der Leser mit, was der Einundzwanzigjährige in der Vergangenheit erlebt hat. Der junge Mann erfährt, dass seine Mutter einen Schlaganfall erlebte und befürchtet, dass es ihr schlechter geht, als man ihm erzählt. Unbedingt will er seine Mutter am gleichen Tag noch besuchen. Es ist allerdings schon abends und sein Wagen macht Probleme. Somit fährt er per Anhalter zu ihr ins Krankenhaus.

Alan hat es sehr eilig und der Mann im erste Wagen der hält, ist ihm nicht geheuer. Der Wagen stinkt penetrant und der alte Mann benimmt sich seltsam. So ist Alan, der junge Mann, froh als er aussteigen kann, da der alte Herr nicht bis an seinen Zieort fährt. Schon hier ist die Spannung im Roman sehr hoch. Man hat das typische Gefühl wie bei den anderen Horrorromanen von King. Dann steigt Alan aus dem Wagen aus. Und nach einem unheimlichen Erlebnis auf dem Friedhof, an dem er vorbeikommt, hält endlich ein anderer Wagen an.

Als Alan in den Mustang steigt, der schließlich anhält, bemerkt er direkt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Der Fahrer sieht merkwürdig aus und der Wagen riecht seltsam. Bald wird Alan klar, dass etwas mit dem Fahrer nicht stimmt und die Fahrt wird zu einem Alptraum der dunkelsten Art.


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MEINUNG ZUM INHALT



Ich möchte hier nicht mehr zum Roman selbst erzählen, aber hier geht es um die älteste Sache bei Horror-Geschichten. Um die Begegnung mit dem Tod und um Entscheidungen zum Tod und Sterben. Und darum ob das ganze erlebt wurde oder nur ein Traum war. Wie bei vielen klassischen Horror-Romanen ist die Handlung geheimnisvoll und düster.

Und wie man bei Stephen King erwarten kann, geht alles doch erst mal nicht so aus, wie sich das die Hauptperson oder der Leser vorstellen. Und auch der Titel Achterbahn bzw.\"Riding the Bullet\" spielt hier eine große Rolle. Faszinierend fand ich an der Geschichte, wie sich hier Zufall (Besuch auf dem Friedhof) und Geschehen zusammenfinden. Und wie der der junge Alan versucht gegen das scheinbar Unabweichliche anzukämpfen.

Ich kann dieses kleine Taschenbüchlein sehr empfehlen, zumal es wieder einmal ein Stephen King in seinem typischen Milieu ist, ein Roman zum Gruseln. Die 95 Seiten sind sehr schnell durchgelesen.


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DATEN


Titel: Achterbahn \"Riding the Bullet\"
SBN-Nr. 3-548-25121-8
Art: Taschenbucht
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Seiten: 95
Erscheinungsdatum: September 2000
Preis: gebraucht bei Amazon für 0,50 Euro

Liebe Grüße - Miara

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