Drei. Der dunkle Turm 2 (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von DarkBeauty
\"Die Welt hat sich weiter bewegt\"- die 2.
Pro:
Spannung, Schreibstil, Story
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leuts!
Endlich habe ich „Drei“ , den zweiten Band von Stephen Kings „Dunklem Turm“ ausgelesen und denke, dass auf jeden Fall ein Bericht fällig ist, da ich super begeistert bin bzw. war.
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1. Wo gekauft? Preis?
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Gekauft habe ich dieses Buch beim Mitternachtsshoppen in Berlin in den Gropius Passagen. Vielleicht ist das dem ein oder anderen ja ein Begriff. Wie der Buchladen genau hieß, kann ich nicht mehr sagen. Aber ich denke, man wird dieses Exemplar in jedem besseren Buchladen bekommen und natürlich auch online. Bezahlt habe ich für diese knapp 750 Seiten 8,95€. Zwar ein stolzer Preis, wie ich finde ( das sind ja immerhin fast 18 Mark J ), aber dennoch angemessen. Es lohnt sich wirklich!
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2. Kleiner Rückblick auf „Schwarz“
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Für die Leute, die den ersten Teil oder überhaupt die gesamte Saga nicht kennen, hier ein kurzer Abriss:
Roland, der letzte Revolvermann, ist auf der Suche nach dem „Dunklen Turm“. Was das ist, weiß er nicht. Er weiß nur, dass er den Mann in Schwarz zuvor finden muss.
Auf seiner Reise gelangt er in ein kleines Dorf namens Tull. Dort macht er die Bekanntschaft mit einem „Zombie“, garstigen Dorfbewohnern und einer Frau namens Annie. Als er das Dorf verlassen will, endet das Ganze in einem blutigen Desaster...
Auf seiner weiteren Reise trifft er auf einen Jungen; Jake. Dieser begleitet ihn ein Stück weit. Währenddessen kommt Roland zu einem Orakel, welches ihm prophezeit, dass er sehr bald drei Gefährten finden wird. Aber es gibt auch schlechte Nachrichten. Das Orakel sagt ihm, dass er den Jungen opfern muss bzw. es sowieso tun wird, um seinem Ziel näher zu kommen. Ob er’s nun tut oder nicht, sei auch an dieser Stelle nicht verraten... =)
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3. Inhaltsangabe „Drei“
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Roland befindet sich zu Anfang des zweiten Bandes an einem Strand. ( Übrigens spielt diese Handlung ca. sieben Stunden nach dem Ende von „Schwarz“ ). Dort wird er von riesigen Monsterhummern angegriffen und schwer verletzt und vergiftet. Er schafft es nur mit Mühe ihnen zu entkommen.
Später trifft er auf eine Tür. „Der Gefangene“ steht dran. Plötzlich erinnert er sich an die Tarotkarten, die der Mann in Schwarz ihn hat ziehen lassen...
Er öffnet diese Tür und sieht das New York der 80er Jahre. Und er sieht einen jungen Mann in einer „Himmelskutsche“, sprich in einem Flugzeug sitzen. Roland kann in den Verstand dieses Mannes eindringen, und kennt sofort dessen Problem. Er heißt Eddie und soll Kokain durch den Zoll schmuggeln. Eine der Stewardessen ist bereits auf ihn aufmerksam geworden und vermutet selbiges. Aufgrund dessen verständigt sie den Kapitän des Flugzeuges. Roland ahnt, dass das schief gehen würde und kommt Eddie zu Hilfe. Der Revolvermann sagt ihm, dass er nach der Landung der „Himmelskutsche“ in die Toilettenkabine gehen soll. Dort dringt Eddie in Rolands Welt ein und „verstaut“ sein Kokain dort, so dass der Zoll es nicht finden kann. Das alles dauert ziemlich lange und mittlerweile drängt die Zeit....
Schließlich klappt aber doch alles einigermaßen gut und Eddie ist schlussendlich auf dem Weg zu Enrico Balazar, der Mann, dem er das Kokain überbringen soll und im Austausch dafür sein Heroin bekommt. Denn Eddie ist ein Junkie...
Da Balazar inzwischen aber Wind bekommen hat davon, dass Eddie vom Zoll geschnappt worden ist, hat er dessen Bruder Henry entführen lassen.
Eddies wird inzwischen ein wenig unsanft zu Balazar gebracht.
Aber ein Haken hat sie Sache: Die Drogen sind immer noch in Rolands Welt.
Logischerweise MUSS das Ganze in einer Tragödie enden.... (Wie die aussieht, wird mal wieder nicht verraten).
Als Eddie und Roland in Rolands Welt sind, schließt sich Eddie dem Revolvermann an und geht mit ihm auf die Suche nach der zweiten Tür.
Diese finden sie nach einigen Schwierigkeiten auch. Auf ihr steht „Die Herrin der Schatten“. Dort beobachten sie eine Frau namens Odetta. Sie erfahren einige unschöne Geschichten aus ihrem Leben. Denn diese Frau kommt aus dem New York der 50/60er Jahre. Sie ist schwarz und ziemlich reich. Aber sie hat zwei Probleme. Allerdings weiß sie von einem nichts....
Das andere ist offensichtlich: Sie hat ab den Knien keine Beine mehr, da sie 15 Jahre zuvor von einen einfahrenden Zug geworfen wurde.
Roland und Eddie erfahren ziemlich schnell, dass Odetta schizophren ist und zwei Persönlichkeiten in ihrem Körper wohnen. Die andere Frau heißt Detta Walker und ist abgrundtief von Hass besessen.
Als sie bei einem Ladendiebstahl erwischt wird, greift Roland ein und holt sie in seine Welt. Während der Reise, die nun weiter geführt wird, verändert sich Detta wieder zu Odetta und Eddie verliebt sich in sie. Aber sie wird auch wieder zur „bösen“ Detta, die den beiden Männern erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
Als sie schließlich die dritte Tür finden, muss Roland in den Körper eines Mörders eindringen. Auf der dritten Tür steht „Der Schubser“. Roland kann sich nicht erinnern, dass die dritte Tarotkarte, die der Mann in Schwarz gezogen hat, so etwas stand. Es stand nämlich „Der Tod“ auf ihr. Der Mann in Schwarz hat damals aber zu Roland gesagt, dass dies nicht den Tod für ihn bedeuten würde...
Der Schubser heißt Jack Mort und er ist dafür verantwortlich dass Jake (wir erinnern uns an „Schwarz“) in Rolands Welt gekommen ist.
Jack hat großen Spaß daran, andere Menschen zu verletzen und zu töten. So auch, als er einem kleinen schwarzen Mädchen einen Backstein auf den Kopf wirft. Dieses Mädchen war Odetta. In Jacks Körper besorgt sich Roland Munition und Keflex (eine Medizin, die seine Krankheit heilen soll). Dies geht natürlich nicht reibungslos vonstatten.
Allerdings sorgt Roland zu aller letzt dafür, dass Odetta Gerechtigkeit geschieht, denn Jack ist nicht nur für Odettas Unfall mit dem Backstein verantwortlich...
Nachdem sie quasi „gerächt“ wurde, passiert etwas mit Odetta/ Detta....
Nun geht die Reise zum dunklen Turm eigentlich erst richtig los...
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4. Charaktere
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*** Der Gefangene ***
Eddie – er ist ein Junkie aus New York. Er ist der erste auf den Roland trifft. Eddie hat einen Bruder namens Henry, der ihn einst zum Drogen nehmen gebracht hat. Den er aber dennoch sehr liebt. Eddie tut immer ziemlich hart- ist es aber keinesfalls, wie man im Verlauf der Geschichte merken wird....
*** Die Herrin der Schatten ***
Odetta/ Detta- eine schwarze, junge Frau, die früh in ihrem Leben ihre Beine verloren hat. Odetta ist eine gutherzige, aber auch rational denkende Frau. Detta hingegen ist zerfressen vom Hass und benutzt eine Art „Gossensprache“ um sich auszudrücken, die nicht mal Eddie immer völlig versteht. Roland rettet sie von den Kaufhausdetektiven, die sie beim Diebstahl erwischt haben.
*** Der Schubser ***
Jack Mort- er ist einfach nur krank. Er hat einen perversen Spaß daran, andere Leute zu quälen und sogar zu töten. Dabei geht er nicht dumm vor, sondern kalkuliert sämtliche Risiken ein, damit er nicht erwischt wird. Aber er hat in seinem Leben einen entscheidenden Fehler gemacht, für den Roland ihn bezahlen lassen wird...
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5. Meinung
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Ich habe gestern Abend die letzten 50 Seiten gelesen und war wirklich bis zur letzten Seite wie gebannt. Die Story ist natürlich kein typischer King. Aber sie einfach nur genial- der Schreibstil allem voran.
Man kann leicht folgen, die Charaktere sind absolut nachvollziehbar- einfach klasse.
Besonders gefällt mir der Charakter von Eddie. Ich kann nicht mal sagen, wieso eigentlich. Er hat so eine „aus dem Leben gegriffene“ Art an sich. King hat das absolut gut hinbekommen.
Vor allem fand ich den Übergang von „Schwarz“ zu „Drei“ total klasse. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl mit einem neuen Buch zu beginnen. Das liegt aber sicher auch daran, dass es bei „Drei“ im Prinzip nahtlos weitergeht. Es fehlen lediglich sieben Stunden. Aber auch denen erfährt man etwas.
Ich finde auch, dass der „Dunkle Turm“ etwas von einem modernen Fantasy Märchen hat.
Sehr gelungen finde ich auch, Rolands kleinere Probleme in der Welt von Odetta bzw. Eddie. Viele für uns normale Begriffe sind ihm völlig fremd. So sagt er auch zu einem „Rezept“ „Resebt“. Was ich damit sagen will ist, dass King nicht einfach nur sagt, dass Roland kleinere Schwierigkeiten hat, sondern es in Form von „falschen“ Begriffen darstellt.
Vor allem kommt Roland in „Schwarz“ ja noch ziemlich gefühlskalt rüber. In „Drei“ ändert sich das schlagartig. Vor allem, als er Eddie kennen lernt. Besonders am Ende gibt’s eine sehr rührende Szene zwischen den beiden...
Wie ich schon bei meinem Bericht zu „Schwarz“ sagte, wird jedem, dem „Herr der Ringe“ gefällt, sicherlich auch dieses Epos gefallen.
Sicherlich auch erst recht wegen der Sprünge in die „richtige“ Welt bzw. Zeit.
Das macht wirklich Spaß zu lesen und wird auch nicht wirklich verwirrend. Obwohl man allerdings schon aufmerksam lesen sollte, um viele kleine Details und Zusammenhänge mitzubekommen. Aber ich denke, das ist wohl bei jedem Buch der Fall.
In diesem Sinne- vielen Dank für’s Bewerten und Lesen.
-blessed be-
PS: Sobald ich mit „tot“ ( dem 3. Band) durch bin, kommt auch dazu ein Bericht. =)
Endlich habe ich „Drei“ , den zweiten Band von Stephen Kings „Dunklem Turm“ ausgelesen und denke, dass auf jeden Fall ein Bericht fällig ist, da ich super begeistert bin bzw. war.
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1. Wo gekauft? Preis?
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Gekauft habe ich dieses Buch beim Mitternachtsshoppen in Berlin in den Gropius Passagen. Vielleicht ist das dem ein oder anderen ja ein Begriff. Wie der Buchladen genau hieß, kann ich nicht mehr sagen. Aber ich denke, man wird dieses Exemplar in jedem besseren Buchladen bekommen und natürlich auch online. Bezahlt habe ich für diese knapp 750 Seiten 8,95€. Zwar ein stolzer Preis, wie ich finde ( das sind ja immerhin fast 18 Mark J ), aber dennoch angemessen. Es lohnt sich wirklich!
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2. Kleiner Rückblick auf „Schwarz“
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Für die Leute, die den ersten Teil oder überhaupt die gesamte Saga nicht kennen, hier ein kurzer Abriss:
Roland, der letzte Revolvermann, ist auf der Suche nach dem „Dunklen Turm“. Was das ist, weiß er nicht. Er weiß nur, dass er den Mann in Schwarz zuvor finden muss.
Auf seiner Reise gelangt er in ein kleines Dorf namens Tull. Dort macht er die Bekanntschaft mit einem „Zombie“, garstigen Dorfbewohnern und einer Frau namens Annie. Als er das Dorf verlassen will, endet das Ganze in einem blutigen Desaster...
Auf seiner weiteren Reise trifft er auf einen Jungen; Jake. Dieser begleitet ihn ein Stück weit. Währenddessen kommt Roland zu einem Orakel, welches ihm prophezeit, dass er sehr bald drei Gefährten finden wird. Aber es gibt auch schlechte Nachrichten. Das Orakel sagt ihm, dass er den Jungen opfern muss bzw. es sowieso tun wird, um seinem Ziel näher zu kommen. Ob er’s nun tut oder nicht, sei auch an dieser Stelle nicht verraten... =)
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3. Inhaltsangabe „Drei“
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Roland befindet sich zu Anfang des zweiten Bandes an einem Strand. ( Übrigens spielt diese Handlung ca. sieben Stunden nach dem Ende von „Schwarz“ ). Dort wird er von riesigen Monsterhummern angegriffen und schwer verletzt und vergiftet. Er schafft es nur mit Mühe ihnen zu entkommen.
Später trifft er auf eine Tür. „Der Gefangene“ steht dran. Plötzlich erinnert er sich an die Tarotkarten, die der Mann in Schwarz ihn hat ziehen lassen...
Er öffnet diese Tür und sieht das New York der 80er Jahre. Und er sieht einen jungen Mann in einer „Himmelskutsche“, sprich in einem Flugzeug sitzen. Roland kann in den Verstand dieses Mannes eindringen, und kennt sofort dessen Problem. Er heißt Eddie und soll Kokain durch den Zoll schmuggeln. Eine der Stewardessen ist bereits auf ihn aufmerksam geworden und vermutet selbiges. Aufgrund dessen verständigt sie den Kapitän des Flugzeuges. Roland ahnt, dass das schief gehen würde und kommt Eddie zu Hilfe. Der Revolvermann sagt ihm, dass er nach der Landung der „Himmelskutsche“ in die Toilettenkabine gehen soll. Dort dringt Eddie in Rolands Welt ein und „verstaut“ sein Kokain dort, so dass der Zoll es nicht finden kann. Das alles dauert ziemlich lange und mittlerweile drängt die Zeit....
Schließlich klappt aber doch alles einigermaßen gut und Eddie ist schlussendlich auf dem Weg zu Enrico Balazar, der Mann, dem er das Kokain überbringen soll und im Austausch dafür sein Heroin bekommt. Denn Eddie ist ein Junkie...
Da Balazar inzwischen aber Wind bekommen hat davon, dass Eddie vom Zoll geschnappt worden ist, hat er dessen Bruder Henry entführen lassen.
Eddies wird inzwischen ein wenig unsanft zu Balazar gebracht.
Aber ein Haken hat sie Sache: Die Drogen sind immer noch in Rolands Welt.
Logischerweise MUSS das Ganze in einer Tragödie enden.... (Wie die aussieht, wird mal wieder nicht verraten).
Als Eddie und Roland in Rolands Welt sind, schließt sich Eddie dem Revolvermann an und geht mit ihm auf die Suche nach der zweiten Tür.
Diese finden sie nach einigen Schwierigkeiten auch. Auf ihr steht „Die Herrin der Schatten“. Dort beobachten sie eine Frau namens Odetta. Sie erfahren einige unschöne Geschichten aus ihrem Leben. Denn diese Frau kommt aus dem New York der 50/60er Jahre. Sie ist schwarz und ziemlich reich. Aber sie hat zwei Probleme. Allerdings weiß sie von einem nichts....
Das andere ist offensichtlich: Sie hat ab den Knien keine Beine mehr, da sie 15 Jahre zuvor von einen einfahrenden Zug geworfen wurde.
Roland und Eddie erfahren ziemlich schnell, dass Odetta schizophren ist und zwei Persönlichkeiten in ihrem Körper wohnen. Die andere Frau heißt Detta Walker und ist abgrundtief von Hass besessen.
Als sie bei einem Ladendiebstahl erwischt wird, greift Roland ein und holt sie in seine Welt. Während der Reise, die nun weiter geführt wird, verändert sich Detta wieder zu Odetta und Eddie verliebt sich in sie. Aber sie wird auch wieder zur „bösen“ Detta, die den beiden Männern erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
Als sie schließlich die dritte Tür finden, muss Roland in den Körper eines Mörders eindringen. Auf der dritten Tür steht „Der Schubser“. Roland kann sich nicht erinnern, dass die dritte Tarotkarte, die der Mann in Schwarz gezogen hat, so etwas stand. Es stand nämlich „Der Tod“ auf ihr. Der Mann in Schwarz hat damals aber zu Roland gesagt, dass dies nicht den Tod für ihn bedeuten würde...
Der Schubser heißt Jack Mort und er ist dafür verantwortlich dass Jake (wir erinnern uns an „Schwarz“) in Rolands Welt gekommen ist.
Jack hat großen Spaß daran, andere Menschen zu verletzen und zu töten. So auch, als er einem kleinen schwarzen Mädchen einen Backstein auf den Kopf wirft. Dieses Mädchen war Odetta. In Jacks Körper besorgt sich Roland Munition und Keflex (eine Medizin, die seine Krankheit heilen soll). Dies geht natürlich nicht reibungslos vonstatten.
Allerdings sorgt Roland zu aller letzt dafür, dass Odetta Gerechtigkeit geschieht, denn Jack ist nicht nur für Odettas Unfall mit dem Backstein verantwortlich...
Nachdem sie quasi „gerächt“ wurde, passiert etwas mit Odetta/ Detta....
Nun geht die Reise zum dunklen Turm eigentlich erst richtig los...
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4. Charaktere
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*** Der Gefangene ***
Eddie – er ist ein Junkie aus New York. Er ist der erste auf den Roland trifft. Eddie hat einen Bruder namens Henry, der ihn einst zum Drogen nehmen gebracht hat. Den er aber dennoch sehr liebt. Eddie tut immer ziemlich hart- ist es aber keinesfalls, wie man im Verlauf der Geschichte merken wird....
*** Die Herrin der Schatten ***
Odetta/ Detta- eine schwarze, junge Frau, die früh in ihrem Leben ihre Beine verloren hat. Odetta ist eine gutherzige, aber auch rational denkende Frau. Detta hingegen ist zerfressen vom Hass und benutzt eine Art „Gossensprache“ um sich auszudrücken, die nicht mal Eddie immer völlig versteht. Roland rettet sie von den Kaufhausdetektiven, die sie beim Diebstahl erwischt haben.
*** Der Schubser ***
Jack Mort- er ist einfach nur krank. Er hat einen perversen Spaß daran, andere Leute zu quälen und sogar zu töten. Dabei geht er nicht dumm vor, sondern kalkuliert sämtliche Risiken ein, damit er nicht erwischt wird. Aber er hat in seinem Leben einen entscheidenden Fehler gemacht, für den Roland ihn bezahlen lassen wird...
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Ich habe gestern Abend die letzten 50 Seiten gelesen und war wirklich bis zur letzten Seite wie gebannt. Die Story ist natürlich kein typischer King. Aber sie einfach nur genial- der Schreibstil allem voran.
Man kann leicht folgen, die Charaktere sind absolut nachvollziehbar- einfach klasse.
Besonders gefällt mir der Charakter von Eddie. Ich kann nicht mal sagen, wieso eigentlich. Er hat so eine „aus dem Leben gegriffene“ Art an sich. King hat das absolut gut hinbekommen.
Vor allem fand ich den Übergang von „Schwarz“ zu „Drei“ total klasse. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl mit einem neuen Buch zu beginnen. Das liegt aber sicher auch daran, dass es bei „Drei“ im Prinzip nahtlos weitergeht. Es fehlen lediglich sieben Stunden. Aber auch denen erfährt man etwas.
Ich finde auch, dass der „Dunkle Turm“ etwas von einem modernen Fantasy Märchen hat.
Sehr gelungen finde ich auch, Rolands kleinere Probleme in der Welt von Odetta bzw. Eddie. Viele für uns normale Begriffe sind ihm völlig fremd. So sagt er auch zu einem „Rezept“ „Resebt“. Was ich damit sagen will ist, dass King nicht einfach nur sagt, dass Roland kleinere Schwierigkeiten hat, sondern es in Form von „falschen“ Begriffen darstellt.
Vor allem kommt Roland in „Schwarz“ ja noch ziemlich gefühlskalt rüber. In „Drei“ ändert sich das schlagartig. Vor allem, als er Eddie kennen lernt. Besonders am Ende gibt’s eine sehr rührende Szene zwischen den beiden...
Wie ich schon bei meinem Bericht zu „Schwarz“ sagte, wird jedem, dem „Herr der Ringe“ gefällt, sicherlich auch dieses Epos gefallen.
Sicherlich auch erst recht wegen der Sprünge in die „richtige“ Welt bzw. Zeit.
Das macht wirklich Spaß zu lesen und wird auch nicht wirklich verwirrend. Obwohl man allerdings schon aufmerksam lesen sollte, um viele kleine Details und Zusammenhänge mitzubekommen. Aber ich denke, das ist wohl bei jedem Buch der Fall.
In diesem Sinne- vielen Dank für’s Bewerten und Lesen.
-blessed be-
PS: Sobald ich mit „tot“ ( dem 3. Band) durch bin, kommt auch dazu ein Bericht. =)
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.02.2007, 19:58 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSH & lg Sarah
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