Knoblauch Testbericht

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Summe aller Bewertungen

Erfahrungsbericht von Rena50

Hier scheiden sich die Geister!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Man liebt ihn oder man liebt ihn nicht. Ja wen wohl? Ganz klar, den Knoblauch. Da aber diese Knollen als Gewürz auch mittlerweilen im mitteleuropäischen Gebiet seinen Siegeszug angetreten hat, möche ich ihn hier ein wenig näher vorstellen.

ALLGEMEINES:

Der Knoblauch (lat.: Allium sativum) gehört zur Familie der Lauchgewächse. Ursprünglich stammt der Knoblauch aus Zentralasien und wurde schon vor Jahrhunderten von dort aus in der ganzen Welt bekannt. Knoblauch, eines der ältesten Heil- und Gewürzpflanzen wurde schon vor Jahrhunderten den ägyptischen Bauarbeitern der Pyramiden zur Krafterhaltung gegeben.

Um die Hauptzwiebel herum bildet die Pflanze zahlreiche Brutzwiebeln, die man auch Knoblauchzehen nennt. Im Hochsommer blüht der Knoblauch. Dazu wachsen Blütenstengel von cirka 1 Meter Höhe aus der Zwiebel heraus. Die weißen Blüten bilden eine Scheindolde. Anstelle von Samen wachsen zu dieser Zeit die Brutzwiebeln um den Blütenboden herum. Diese können dann im darauffolgenden Jahr zur Vermehrung eingesetzt werden. In warmen Gegenden kann man den Knoblauch als mehrjährige Pflanze ziehen, in kälteren hingegen lässt sich Knoblauch nicht überwintern. Deshalb muß man dann neue Brutzwiebeln stecken.

Knoblauch gibt es im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzen nicht in verschiedenen Sorten, aber dafür aus unterschiedlichen Anbaugebieten. Es gibt aber eine verwandte Art, die aber nicht als Knolle verwendet wird. Dabei handelt es sich um den Schnitt-Knoblauch (Allium tuberosum). Seine grasartigen Blätter schmecken nicht so intensiv wie die Knoblauchzehen, deshalb ist auch dieser eine sehr gute Alternative.

ANBAU UND ERNTE:

Wichtig ist, dass der Knoblauch in einem lockeren humus- und nährstoffreichen Boden angebaut wird. Er benötigt viel Sonne und Wärme. In wärmeren Gegenden werden die Zehen im Herbst gesetzt, in kälteren, wie in unseren Breitengraden, muss man bis zum Frühjahr warten. Die Zehen werden im Abstand von 10-15 cm cirka 5 cm tief in die Erde eingebracht. Zwischen den einzelnen Reihen lässt man 20 cm Platz.

Erntezeit für die Frühjahrspflanzungen beginnt im Hochsommer, für die Herbstpflanzungen bereits im Frühjahr. Man erntet die Zwiebeln, sobald die Blätter gelblich werden und einzutrocknen beginnen. Dann bündelt man sie und hängt die Bündel an einem luftigen, trockenen und frostfreien Platz auf. So kann man den Knoblauch bis in den Winter hinein aufbewahren.

VERWENDUNG IN KÜCHE UND MEDIZIN:

Knoblauch kann man roh oder auch gedünstet verzehren. Er ist gut als Würzmittel für Gemüse- und Fleischgerichte, Salate, Suppen und Saucen geeignet. Man kann ihn auch in Essig und Öl einlegen.

Der Knoblauch enthält ätherische Öle, aber auch den Wirkstoff Allicin, der stark antibiotisch wirkt. Außerdem hat er eine desinfizierende Wirkung und kann den Blut- und Cholesterinspiegel senken und die Durchblutung fördern. Gerade deshalb wird Knoblauch auch sehr oft in Präparaten verarbeitet, die den Alterungsprozess ein wenig aufhalten sollen.

MEINE ERFAHRUNGEN:

Der Anbau von Knoblauch ist wirklich einfach. Allerdings sollte man darauf achten, dass er tatsächlich genügend Wärme und Sonne bekommt. Der Selbstanbau ist eine sehr preiswerte Alternative, da man doch immer eine relativ große Menge ernten kann.

Knoblauch ist ein sehr gutes Würzmittel. So verwende ich ihn in meiner Küche je nach Gericht als ganze Zehen, kleingehackt oder gequaetscht, aber auch als Knoblauchpulver. Bei meiterranen Gerichten kann man ihn ja kaum wegdenken. So gibt er seinen unverwechselbaren GEschmack ab. Aber meist kommt es auf die Menge an. Man sollte schon ein wenig vorsichtig dosieren.

Allerdings sollte man Knoblauch nicht zu jeder Zeit essen, da über die Haut der Geruch des Knoblauchs ausgedünstet wird und auf andere Personen unangenehm wirken kann. Deshalb verzichte ich auch während der Woche ganz auf frischen Knoblauch, da ich meinen Kollegen oder Freunden nicht diesen Duft zumuten will. Nimmt man hingegen Knoblauchpulver, kann man dieses intensive Dufterlebnis vermeiden.

Als Heilmittel ist er meiner Ansicht nach begrenzt einsetzbar, aber als pflanzliches Mittel hier und da bestimmt einer chemischen Keule vorzuziehen.

FAZIT:

Knoblauch ist für mich, Rena50, bei bestimmten Gerichten ein unverzichtbares Würzmittel. Aufgund seiner einfachen Anbauweise, seines hohen Ertrages und seiner wertvollen Wirkungsweise als Heilmittel ist er für mich eine empfehlenswerte Pflanze.

Es gibt zwar auch Personen, die ihn absolut nicht mögen. Dazu kann ich nur sagen, entweder man liebt ihn oder man liebt ihn nicht. Hier unterscheiden sich die Geister.

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