Krüger Wiener Melange Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Duft:
- Verträglichkeit:
Erfahrungsbericht von Alisha_Attic
Fünf Minuten Wien – immer und immer wieder.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gegen Mitternacht noch Appetit auf irgendwas Kaffeeartiges? Dann ist vielleicht Krüger Wiener Melange das Richtige. Denn der Mitternachtsdurstige braucht weder Maßeinheiten lesen können, noch kann viel in der restlichen Zubereitung schief laufen. Denn diese Kaffeespezialität ist in Tassenportionen abgefüllt und muss nur mit heißem Wasser aufgegossen werden. So wie jeder andere Instant-Cappuccino ebenfalls.
Wiener Melange
Es handelt sich um eine Kaffeespezialität nach Wiener Art. Was immer das auch heißen mag. Jedenfalls steht´s so auf der Packung geschrieben. Was haben brave Schüler in der Penne gelernt? Fremdwörter erschließen. Also der Griff ins Bücherregal: Mein Französischwörterbuch verrät, dass es sich bei Melange um so etwas wie eine Mischung handeln muss. Hmm. Nicht sehr aufschlussreich. Mein Bertelsmann Lexikon (CD-Rom) bringt mehr Licht ins Kaffeedunkel. Da heißt es: Melange [me\'lãzh; die; französisch, „Mischung”], in Wien Bezeichnung für Milchkaffee. Aha!
Ein Milchkaffee ist das also.
Aber weiter. Also Tütchen aufreißen. Nase reintunken. Augen auch. Es riecht verdammt süß. Irgendwie nach ner Mischung zwischen Marzipan und Vanille, keine Ahnung, was für Aromen wirklich drin sind. Oder ist´s ein Schokoduft? Ehrlich, ich hab nicht den blassesten Schimmer. Abgesehen davon, dass ich nicht erkennen kann, um was es sich handelt: Es schreckt mich nicht ab, sondern macht ein wenig Appetit. Wie sieht´s aus? Hell, fast weiß, das Pulver. Im Licht glänzt es ein wenig, sagen wir mal, es sind Zuckerkristalle. Denn mir vorzustellen, dass es der Stabilisator E 339 ist, igitt! Aber dazu später mehr im Puristenteil. Außer dem hellen Pulver erkenne ich braune Klümpchen oder gröbere Pulverteile oder Pigmente, oder wie auch immer man das nennen mag. Es könnten auch Schokoladenflocken sein.
Jetzt mit Wasser aufgießen.
Erst das Pulver wässern, dann umrühren. Und schöner Schaum bildet sich dabei. Große Blasen, kleine Blasen, ein schöner, brauner Schaum, der nach Schokolade im Pulver aussieht. Auch das Gesöff allgemein hat sich schön schokoladig braun gefärbt. Und riecht auch so in die Richtung.
Kosten und Genießen.
Aber dabei nicht die Zunge verbrennen! Ich würd mal sagen, es ist ein voller, kräftiger Kaffeegeschmack. Nicht wie frisch gebrüht, aber instant halt. Mit Schokonote und ein wenig cremig, das Ganze. Von Milch merk ich nicht viel, ich bin aber allgemein ein Lasch-Kaffee-Trinker. Wer weiß, vielleicht wäre die Mischung ohne Milch viel kräftiger? Wir werden es nicht erfahren.
Geschmack und Sinnesprobe also bestanden.
Die Handhabung ist auch ziemlich einfach, Wasser im Wasserkocher – oder im Topf über dem Lagerfeuer – erhitzen, nicht mehr kochend, aber dennoch heiß über das Pulver gießen. Dazu vorher ne Tasse krallen und mit dem Pulver aus der Tüte bestücken. Die Tüte ist noch einmal beschriftet, damit in einer großen Vorratsdose mit Cappu-Tüten nichts durcheinander gerät. Die Anleitung ist dort ebenfalls noch einmal aufgedruckt. Zur Gesundheitssicherung findet sich dort am Prägerand auch das Haltbarkeitsdatum. Die Packung geht über zwei Aufreiß-Einschnitte leicht zu öffnen. Mit ein wenig Geschick passt auch alles in eine normale Kaffeetasse, nur Zitterpappeln unter den Kaffeetrinkern kleckst was vorbei.
Auflösen
Das Pulver ist fein, löst sich nach zwei, drei Runden mit dem Kaffeelöffel rückstandsfrei auf. Es bildet sich ein feiner Schaum, Klümpchen sucht man glücklicherweise vergebens. Das bedeutet klare Pluspunkte.
Hersteller
Krüger GmbH & Co. KG
D-51469 Bergisch Gladbach
Rheinisch Bergischer Kreis
www.krueger.de
Packung
Die Pappschachtel enthält 10 Portionen zu je 18 Gramm Pulver. Sie sind für etwa 0,15 Liter Wasser je Tasse gedacht. Als Serviervorschlag wird beschrieben, man solle je nach Geschmack mit Sahne und Schokoflocken garnieren. Klingt nicht schlecht, ist aber für einen kurzen Mitternachtsimbiss (in flüssiger Form) recht aufwändig. Sahne erst schlagen? Nö... Dann geht´s auch ohne.
Die Schachtel an sich trägt das typische Krüger-Logo, zeigt eine weiße Kaffeetasse, mit recht hellem Melange. Orange-Rot ist noch ein Riesenrad in der Landschaft zu erkennen. „Wiener Melange“ ist verschnörkelt, aber geschwungen und elegant in Schrift umgesetzt. Naja, Ihr werdet´s schon finden.
Preis-Leistung
Wenn ich mich nicht täusche, müsste die Packung um die 2 Euro kosten. Das heißt, jede Tasse verlangt zwanzig Eurocents. Im Vergleich zu Gastronomiepreisen ist das günstig, aber es gibt auch schon ein wenig günstiger Aufgießgesöff. Da sich der Kaffee gut auflöst und schmeckt, ist es okay. Denn teurer geht´s allemal.
Zutaten
Gesundheitsfanatiker sollten runterscrollen. Denn im Pulver befindet sich: Zucker, Magermilchpulver, pflanzliches Öl gehärtet, Glukosesirup, Milchzucker, löslicher Bohnenkaffee 6,8%, Sahnepulver, Kakao stark entölt, Aroma, Stabilisator E 339, Salz.
Fazit
Wer nicht das allerbilligste kaufen will, kann gern zu Krüger greifen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, die Schokonote ist lecker!
Lasst es Euch schmecken!
© 2003 Alisha_Attic
Wiener Melange
Es handelt sich um eine Kaffeespezialität nach Wiener Art. Was immer das auch heißen mag. Jedenfalls steht´s so auf der Packung geschrieben. Was haben brave Schüler in der Penne gelernt? Fremdwörter erschließen. Also der Griff ins Bücherregal: Mein Französischwörterbuch verrät, dass es sich bei Melange um so etwas wie eine Mischung handeln muss. Hmm. Nicht sehr aufschlussreich. Mein Bertelsmann Lexikon (CD-Rom) bringt mehr Licht ins Kaffeedunkel. Da heißt es: Melange [me\'lãzh; die; französisch, „Mischung”], in Wien Bezeichnung für Milchkaffee. Aha!
Ein Milchkaffee ist das also.
Aber weiter. Also Tütchen aufreißen. Nase reintunken. Augen auch. Es riecht verdammt süß. Irgendwie nach ner Mischung zwischen Marzipan und Vanille, keine Ahnung, was für Aromen wirklich drin sind. Oder ist´s ein Schokoduft? Ehrlich, ich hab nicht den blassesten Schimmer. Abgesehen davon, dass ich nicht erkennen kann, um was es sich handelt: Es schreckt mich nicht ab, sondern macht ein wenig Appetit. Wie sieht´s aus? Hell, fast weiß, das Pulver. Im Licht glänzt es ein wenig, sagen wir mal, es sind Zuckerkristalle. Denn mir vorzustellen, dass es der Stabilisator E 339 ist, igitt! Aber dazu später mehr im Puristenteil. Außer dem hellen Pulver erkenne ich braune Klümpchen oder gröbere Pulverteile oder Pigmente, oder wie auch immer man das nennen mag. Es könnten auch Schokoladenflocken sein.
Jetzt mit Wasser aufgießen.
Erst das Pulver wässern, dann umrühren. Und schöner Schaum bildet sich dabei. Große Blasen, kleine Blasen, ein schöner, brauner Schaum, der nach Schokolade im Pulver aussieht. Auch das Gesöff allgemein hat sich schön schokoladig braun gefärbt. Und riecht auch so in die Richtung.
Kosten und Genießen.
Aber dabei nicht die Zunge verbrennen! Ich würd mal sagen, es ist ein voller, kräftiger Kaffeegeschmack. Nicht wie frisch gebrüht, aber instant halt. Mit Schokonote und ein wenig cremig, das Ganze. Von Milch merk ich nicht viel, ich bin aber allgemein ein Lasch-Kaffee-Trinker. Wer weiß, vielleicht wäre die Mischung ohne Milch viel kräftiger? Wir werden es nicht erfahren.
Geschmack und Sinnesprobe also bestanden.
Die Handhabung ist auch ziemlich einfach, Wasser im Wasserkocher – oder im Topf über dem Lagerfeuer – erhitzen, nicht mehr kochend, aber dennoch heiß über das Pulver gießen. Dazu vorher ne Tasse krallen und mit dem Pulver aus der Tüte bestücken. Die Tüte ist noch einmal beschriftet, damit in einer großen Vorratsdose mit Cappu-Tüten nichts durcheinander gerät. Die Anleitung ist dort ebenfalls noch einmal aufgedruckt. Zur Gesundheitssicherung findet sich dort am Prägerand auch das Haltbarkeitsdatum. Die Packung geht über zwei Aufreiß-Einschnitte leicht zu öffnen. Mit ein wenig Geschick passt auch alles in eine normale Kaffeetasse, nur Zitterpappeln unter den Kaffeetrinkern kleckst was vorbei.
Auflösen
Das Pulver ist fein, löst sich nach zwei, drei Runden mit dem Kaffeelöffel rückstandsfrei auf. Es bildet sich ein feiner Schaum, Klümpchen sucht man glücklicherweise vergebens. Das bedeutet klare Pluspunkte.
Hersteller
Krüger GmbH & Co. KG
D-51469 Bergisch Gladbach
Rheinisch Bergischer Kreis
www.krueger.de
Packung
Die Pappschachtel enthält 10 Portionen zu je 18 Gramm Pulver. Sie sind für etwa 0,15 Liter Wasser je Tasse gedacht. Als Serviervorschlag wird beschrieben, man solle je nach Geschmack mit Sahne und Schokoflocken garnieren. Klingt nicht schlecht, ist aber für einen kurzen Mitternachtsimbiss (in flüssiger Form) recht aufwändig. Sahne erst schlagen? Nö... Dann geht´s auch ohne.
Die Schachtel an sich trägt das typische Krüger-Logo, zeigt eine weiße Kaffeetasse, mit recht hellem Melange. Orange-Rot ist noch ein Riesenrad in der Landschaft zu erkennen. „Wiener Melange“ ist verschnörkelt, aber geschwungen und elegant in Schrift umgesetzt. Naja, Ihr werdet´s schon finden.
Preis-Leistung
Wenn ich mich nicht täusche, müsste die Packung um die 2 Euro kosten. Das heißt, jede Tasse verlangt zwanzig Eurocents. Im Vergleich zu Gastronomiepreisen ist das günstig, aber es gibt auch schon ein wenig günstiger Aufgießgesöff. Da sich der Kaffee gut auflöst und schmeckt, ist es okay. Denn teurer geht´s allemal.
Zutaten
Gesundheitsfanatiker sollten runterscrollen. Denn im Pulver befindet sich: Zucker, Magermilchpulver, pflanzliches Öl gehärtet, Glukosesirup, Milchzucker, löslicher Bohnenkaffee 6,8%, Sahnepulver, Kakao stark entölt, Aroma, Stabilisator E 339, Salz.
Fazit
Wer nicht das allerbilligste kaufen will, kann gern zu Krüger greifen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, die Schokonote ist lecker!
Lasst es Euch schmecken!
© 2003 Alisha_Attic
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