Kultur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Dgelhorn
Die Zeitung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Zeitung
Was sich die Zeitung für Rechte rausnimmt.
Da „tratscht“ ganz Deutschland über das Privatleben des Michel Friedmann, dem TV – Moderator, der angeblich Drogenmissbrauch und Prostitution begangen haben soll. Und, wo war es zu lesen? In der Zeitung.
Das ist die in Deutschland weit diskutierte, aber trotzdem anerkannte Pressefreiheit, was auch gleich die Prominenz in Ungnade stürzen lässt. Denn, sind wir mal ehrlich, so wollen wir nichts Schlechtes über uns in der Zeitung lesen, aber, man findet es immer wieder amüsant, wenn die Zeitung über die Vergangenheit der Prominenz auspackt. Als Promi muss man damit leben. Ob gewollt (wie ich bei Verona Feldbusch den Eindruck habe), oder ungewollt (Christoph Daum oder Michel Friedmann). Mal ganz ehrlich: Wen interessiert es denn, wenn Friedmann wirklich mit Drogen handelt? Wen interessiert, ob in Afrika ein Schulmädchen vom Baum gefallen ist? Eigentlich keinen. Wen würde interessieren, ob Michael Jackson vom Baum gefallen ist? Die ganze Welt. Genauer betrachtet, sucht sich die Zeitung selber aus, welche Überschrift wie Schlagzeilen bringt. So ist es dann wirklich nicht interessant, wer vom Baum gefallen ist, wenn es keine prominente Person gewesen ist. Selbst eine Schlagzeile wie: „Rudi Assauer kippt Glas bei Pressekonferenz aus Versehen um!“ würde für Gesprächsstoff sorgen, da bin ich mir sicher.
Es mag zwar vieles stimmen, was die Zeitungen von sich geben, jedoch stellt sich im Nachhinein oft heraus, dass man die von der Zeitung als Tatsachen verkauften Schlagzeilen erst richtig kennen lernt, wenn man die kritisierte Person selbst zu Wort kommen lässt. Dann kriegt man nämlich oft heraus, dass vieles nur eine Vermutung gewesen ist und die Zeitung damit nur mal wieder Geld machen wollte. Vermutungen werden dem Leser als Tatsachen verkauft. Echte Schlagzeilen werden in der Überschrift übertrieben bekannt gegeben und im weiterführenden Text verschärft auseinandergerissen.
Nehmen wir Daum und die Drogenaffäre, so soll Uli Hoeneß z. B. gesagt haben, dass Daum, wenn er denn wirklich Drogen konsumiere, kein Bundestrainer werden dürfe. Was die Zeitung daraus gemacht hat? Schlagzeilen wie „Hoeneß: „Daum nimmt Drogen“ oder „Nimmt Daum wirklich Drogen?“ schmücken dann natürlich die Zeitung.
Aber, so kritisch man die Zeitung auch sehen kann.
Hätten die Reporter einer Zeitung kein Interview mit Uli Hoeneß geführt, hätte Hoeneß nicht seine Meinung gesagt, hätte die Zeitung die Antwort nicht falsch interpretiert, hätte Daum die Haarprobe nicht gemacht, so wüsste niemand, dass Daum Drogen konsumiert hat und Daum nicht, dass die Drogen immer noch nachzuweisen sind...
Was sich die Zeitung für Rechte rausnimmt.
Da „tratscht“ ganz Deutschland über das Privatleben des Michel Friedmann, dem TV – Moderator, der angeblich Drogenmissbrauch und Prostitution begangen haben soll. Und, wo war es zu lesen? In der Zeitung.
Das ist die in Deutschland weit diskutierte, aber trotzdem anerkannte Pressefreiheit, was auch gleich die Prominenz in Ungnade stürzen lässt. Denn, sind wir mal ehrlich, so wollen wir nichts Schlechtes über uns in der Zeitung lesen, aber, man findet es immer wieder amüsant, wenn die Zeitung über die Vergangenheit der Prominenz auspackt. Als Promi muss man damit leben. Ob gewollt (wie ich bei Verona Feldbusch den Eindruck habe), oder ungewollt (Christoph Daum oder Michel Friedmann). Mal ganz ehrlich: Wen interessiert es denn, wenn Friedmann wirklich mit Drogen handelt? Wen interessiert, ob in Afrika ein Schulmädchen vom Baum gefallen ist? Eigentlich keinen. Wen würde interessieren, ob Michael Jackson vom Baum gefallen ist? Die ganze Welt. Genauer betrachtet, sucht sich die Zeitung selber aus, welche Überschrift wie Schlagzeilen bringt. So ist es dann wirklich nicht interessant, wer vom Baum gefallen ist, wenn es keine prominente Person gewesen ist. Selbst eine Schlagzeile wie: „Rudi Assauer kippt Glas bei Pressekonferenz aus Versehen um!“ würde für Gesprächsstoff sorgen, da bin ich mir sicher.
Es mag zwar vieles stimmen, was die Zeitungen von sich geben, jedoch stellt sich im Nachhinein oft heraus, dass man die von der Zeitung als Tatsachen verkauften Schlagzeilen erst richtig kennen lernt, wenn man die kritisierte Person selbst zu Wort kommen lässt. Dann kriegt man nämlich oft heraus, dass vieles nur eine Vermutung gewesen ist und die Zeitung damit nur mal wieder Geld machen wollte. Vermutungen werden dem Leser als Tatsachen verkauft. Echte Schlagzeilen werden in der Überschrift übertrieben bekannt gegeben und im weiterführenden Text verschärft auseinandergerissen.
Nehmen wir Daum und die Drogenaffäre, so soll Uli Hoeneß z. B. gesagt haben, dass Daum, wenn er denn wirklich Drogen konsumiere, kein Bundestrainer werden dürfe. Was die Zeitung daraus gemacht hat? Schlagzeilen wie „Hoeneß: „Daum nimmt Drogen“ oder „Nimmt Daum wirklich Drogen?“ schmücken dann natürlich die Zeitung.
Aber, so kritisch man die Zeitung auch sehen kann.
Hätten die Reporter einer Zeitung kein Interview mit Uli Hoeneß geführt, hätte Hoeneß nicht seine Meinung gesagt, hätte die Zeitung die Antwort nicht falsch interpretiert, hätte Daum die Haarprobe nicht gemacht, so wüsste niemand, dass Daum Drogen konsumiert hat und Daum nicht, dass die Drogen immer noch nachzuweisen sind...
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