Lanzarote Testbericht

Lanzarote
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Erfahrungsbericht von Himura

Eine Trauminsel...

Pro:

bizarre Landschaft, immer gutes Wetter, viele Sehenswürdigkeiten

Kontra:

wird jetzt langsam zu teuer

Empfehlung:

Ja

Vorwort:

Kurz vor Weihnachten schreibe ich jetzt also noch über mein Lieblingsreiseziel Lanzarote. Ich war schon vier mal da und stelle mit genuss fest, dass das Wetter dasselbe ist. Ich habe aber auch veränderungen bemerkt die nicht so toll sind.

Die Anreise und Unterkunft:

Gleich wenn man auf Lanzarote landet und aussteigt spürt man die warme aber nicht steppen heiße Temperatur. Stetige 26 Grad auch im Winter die durch einen lockeren Wind aufgefrischt werden. Regen gibt es höchstens einmal im Jahr. Wenn wir jetzt zu unserem Hotel fahren, sehen wir rote Vulkane, deren Lawaströme man noch erkennen kann. Es sind stets Wolken am Himmel.

Bademöglichkeiten:

Die meisten Baden an dem bekanntesten Badestrand, dem Papagaio Strand. Da dieser aber etwas kostet und meist übervölkert ist sucht man sich eine der vielen kleinen Buchten um die Inseln aus. Diese müssen aber erst per Autoentdeckt werden. Typisch für Lanzarote ist auch der Strand el Golfo an dem man sich die schönsten Sonnenuntergänge an sehen kann. Das Wasser geht meist leicht ins Wasser und man kann selbst wenn man wiet rausschmimmt klarf und deutlich den Boden erkennen.
Vorsicht ist an dem schwarzen Strand im Westen geboten. Da geht es steil hinein und Man wird mit meterhohen Wellen empfangen. Ich schlage generell vor sich einen Mietwagen zu nehmen, denn man kann viel entdecken...

Sehenswürdigkeiten und Co. :

Da die Insel sehr klein ist ist es kein Problem an einem Tag mal die Insel zu durchqueren, dabei kann man vieles entdecken. Ein wenig im Reiseführer rumstöbern und ein bisschen die Augen offenhalten und man kommt zu nden spannendsten und entlegensten Orten, wo noch nie eine Ziege hingepinkelt hat. Wir haben selbst einmal eine riesige Höhle entdeckt, die viel schöner war als die, die man bezahlen musste.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählt auch das haus von Cäsar Manrique. Dieser Mann hat ein haus in Lawablasen erbaut. Das ist sehr interessant. Was ich nur merkwürdig finde.... hatte der zu seiner Zeit schon Pool mit Chlor???
Die wohl beliebteste und teuerste Sehenwürdigkeit ist der Feuerberg. Dort kann man beobachten wie Wasser in ein paar Meter tiefe gekippt wird und dann wieder dampfend als fontäne hinauszischt. Gleich daneben ist ein 2 Meter tiefes Loch. Dort wird trockenes Gras hineingehalten und es entflammt sofort. Ein Gasthaus macht sich dies zu nutz, in dem es diese Wärme zum Grillen nutzt. Unendliche Grillkohle....
Es gibt noch andere Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Kaktusgarten. Wie der name schon sagt ist es ein riesiger Garten mit Kakteen.

Landschaft:

Jezt könnte ich losschwärmen bis ich nen Roman zusammen gefasst habe, aber ihr wollt ja sicher eine unparteiische Bewertung haben. NÖ!
Es gibt eigentlich nur mittelgroße Berge, die alle ein wunderschönes rot in vielen Variationen besitzen. Es gibt einen riesigen Abschnitt wo Wein angebaut ist. Wer greift da nicht schonmal zum Nullpreis zu? ;-)
Jede Küste ist ein wenig unterschiedlich, aber meist sind sie von schroffem, spitzen Lawagestein gekennzeichnet. Die Landschaft muss man einfach lieben oder nicht. Ich kann noch so viel schreiben. Die einen wissen jetzt schon das es ihnen gefällt die Anderen dass es ihnen nicht gefällt.

Gaststätten:

wenn man Nachts durch ein kleines Städtchen geht, begrüßen einen immer wieder kleine Tapas Bars wo sich Nachbar mit Nachbar unterhält. Leider werden diese Resturants wegen des Tourismouses immer seltener. Jetzt machen viele Gaststätten auf mit Schnitzel und Braten. Die speziallitäten verschwinden. die gastfreundschaft die ich einst so hoch geschätzt habe schwindet rasant. Es wird eine Touristeninsel wie Mallorka. Im allgemeinen ist das Essen sehr gut und man sollte wirklich immer etwas spezielles probieren. Wir wollen doch auch mal was Anderes oder?
Ich habe jetzt noch einen Geheimtipp für CIAOleser sie vorhaben mal auf diese Insel zu Fliegen. Bewart ihn gut auf. In einem kleinem Fischerdörfchen Namens Ursula gibt es ein Resturant, dass wunderschön aussieht mit einem riesen Tor. Aber keiner arbeitet drinne. Es sieht geschlossen aus und wirklich jeder Tourist läuft vorbei. Geht man aber durch die Tür und um ein paar Ecken so sieht man einen wirt mit einem Kellner. Er ist superfreundlich versteht aber fast nur spanisch. Er hat jeden tag anderen Fisch. Immer das, was der Fischer am Morgen geangelt hat. Er macht einem ein RIESIGES Essen wo man Tage später noch satt ist. mit Langustinen und Fischen und einem grosssem Salat und alles MEGALECKER zubereitet. Die Kosten sind nicht mehr als in einem normalen Resturant.

Nightlive:

Wenn man so was wie Ibiza erwartet wird man natürlich enttäuscht, aber hier und da ist mal eine kleine Disko oder Coktailbars wo man sich auch mal genüsslich mit den Kindern einen Coktail gönnen kann(natürlich ohne Alcohol). Aber es gibt auch viele kleine Läden mit Edelsteinen oder der typische krimskams, bishin zur Edelkette.

Written for Ciao and Yopi@Himura

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