Lanzarote Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von cash73
Lanzarote -- einfach nur schön------- oder etwa nicht ????
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Lanzarote,
die für mich schönste Insel der Kanaren. Sie ist die nordöstlichste Insel der Kanaren und liegt etwa 136 km von der Südküste Marokkos entfernt und hat eine Fläche von etwa 800 km².
Das es auf der Insel nicht überall den sogenannten Massentourismus gibt, verdankt man Cesar Manrique einem Künstler der auf der Insel geboren wurde. Er verhinderte das nicht überall Bettenburgen gebaut wurden und das es Gebiete gibt die gar nicht bebaut werden dürfen. Die Menschen sind stets freundlich und man sollte auch keine Scheu vor heimischen Bodegas oder Lokalen haben. Ein wenig Spanischkenntnisse sollte man allerdings haben und sind immer von Vorteil. Die Insel hat auch kulturell einiges zu bieten, was uns am meisten fasziniert hat. Für die vielen Sehenswürdigkeiten sollte man sich allerdings ein Mietwagen leisten, den es fast an jeder Ecke gibt. Vorsicht ist geboten, das es doch erhebliche Preisunterschiede gibt und auch die versprochene Vollkasko Versicherung nicht immer gegeben ist. Um die nicht wenigen Ziele zu erreichen, um sie sich in Ruhe anzuschauen sollte man sich schon 3 Tage Zeit nehmen. Ein Mietauto kostet für 3 Tage umgerechnet 120 DM (Seat Ibiza mit Schiebedach) und ist wesentlich billiger als wenn man an einer Bustour teilnimmt. Außerdem ist man unabhängiger und man sitzt nicht in einem stickigen überfüllten Bus. Hier nun einige der Besonderheiten die wir uns in 3 Tagen angeschaut haben.
El Jardin de Cactus (Kakteengarten)
___________________________________
Wurde 1989 eröffnet und ist eine kreisförmige Einfriedung, die von dicken Basaltsteinmauern umgeben ist. Der Garten wurde wie ein Amphitheater mit breiten, stufenweise aufgebauten Flächen angebaut. Hier kann man bis zu 1400 Pflanzen meist Kakteen begutachten. Auch wenn das aussehen täuscht sind nicht alle Pflanzen Kakteen, obwohl sie so aussehen. Ein Laie, wie ich kann das nicht unterscheiden, aber meine Freundin, die sich sehr für Biologie interessiert war begeistert von der Vielfalt und den verschieden Sukklenten.
Der Garten hat auch ein Restaurant und eine Bar welche aber recht teuer sind und auf selbst mitgebrachtes Essen und Trinken zurückgreifen sollte. Der Garten um schließt auch eine alte Windmühle, in der noch heute Korn (zur Demonstration) gemahlen wird.
Der El Jardin de Cactus hat seinen Standpunkt nicht umsonst in dem Dorf Guatiza. Denn um den Garten herum, man kann fast sagen in dem ganzen Ort, sieht man riesige Kakteenfelder. Diese sind dazu da um ein kleines Insekt, auch Koschenillelaus genannt, zu züchten. Aus dieser Laus gewinnt man den Farbstoff Karminrot (Koschenille). Diese Produkt war in der Vergangenheit der neben dem Tourismus der wirtschaftliche Stützpfeiler Lanzerotes. Doch jetzt wo man diese Farbe auch synthetisch herstellen kann, verliert dieser wirtschaftlich Zweig immer mehr an Bedeutung. Der aus der Laus gewonnene Farbstoff wird nur noch, da er ungiftig ist, zu Verarbeitung von Kosmetikartikeln, Süßwaren , Getränken benutzt.
Playa de PAPAGAYO
_________________
Ein wirklicher Traumstand bzw. Traumstrände, denn es sind 6 oder 7 Buchten aneinander gereiht, davon kann man 4 mit dem Auto erreichen den Rest zu Fuß oder schwimmend.
Bevor man zu diesem Strand , der in einem Naturschutzgebiet liegt, hat man einen kleinen Obolus zu entrichten. Die 500 PTS (nicht pro Person, sondern pro PKW) , lohnen sich allemal. Die Zufahrt führt durch das Naturschutzgebiet bringt den geliehenen PKW an die Grenzen seiner Belastbarkeit ,da der hinführende Weg mit bis zu zwanzig Zentimetern tiefen Kratern
gespickt ist. Also schön langsam fahren, denn der wagen ist für diese Art Straße nicht versichert.
Angekommen wird man für alles entschädigt, ein fast weißer Strand, wunderschöne Buchten, klarstes Wasser, Blick auf Fuerteventura. Es sind auch nicht allzu viel Leute anwesend, auf jeden Fall nicht an den beiden Tagen wo wir dort waren. Wir hatten 20 m Platz zu unserem nächsten Nachbarn. Wenn man keine Lust mehr hat auf Sonnen kann man auch Spaziergänge in die Karge Landschaft unternehmen und sich die Strände bzw. Buchten mal von oben anschauen.
Noch was in einer der abgelegenen Buchten findet man Freunde der Freikörperkultur, nicht erschrecken. Ihr solltet auch bis zum Abend bleiben, denn der Sonnenuntergang ist einer der schönsten überhaupt.
El Golfo,
_________
ist ein Vulkankrater in dem sich ein tiefer See befindet, die Kraterwand ist aber von der Meeresseite her von der Brandung her abgetragen worden. So das der See, der in einer grünen Farbe schimmert, der Schwarze Sand und das Blaue Meer ein wunderschönes Naturschauspiel
hergeben. Auf dem Parkplatz zu El Golfo stehen Händler Olivinhaltiges Gestein verkaufen. Olivin ist ein Halbedelstein den man auf der gesamten Insel findet. Hände weg! Den Schmuck der aus dem Halbedelstein verarbeitet wird kann man auf der Insel kaufen und auch ausführen. Selbstgesammteltes oder gekauftes Gestein darf nicht ausgeführt werden.
Das Dorf El Golfo ist ein malerisch schönes Fischerdorf, welches viele Restaurants hat wo man sehr gut frisch gefangene Meerestiere zu sich nehmen kann. Wir waren im Costa Azul welches gleich am Ortseingang liegt und auf deren Terrasse etwa 10 Meter vom Meer entfernt liegt. Man kann herrlich Essen und dem Rauschen der Brandung zuhören.
Timanfaya
_________
Ein National Park der etwa 1/6 der Insel einnimmt. Ein riesiger Park der vor allem wegen seinem Landschaftsbild sehenswert ist. Der Park ist täglich geöffnet und eine Bustour durch ihn ist im Eintrittsgeld enthalten. Die Tour führt an verschiedenen Vulkankratern vorbei, und das Landschaftsbild vergißt man nicht so schnell. Wie eine karge Mondlandschaft nur mit dem Unterschied das hier die Farben schwarz, braun und rot vorherrschen.
Ein Restaurant ist Ausgangspunkt und Endpunkt der Bustour. Dieses Restaurant wurde direkt an einem Krater gebaut. Einige bemerkenswerte Sachen sind zu entdecken.
Am Eingang des Lokals ist ein Grill aufgebaut, der eher wie ein tiefer Brunnen aussieht. Der Grill, ist rund und hat einen Durchmesser von etwa 2 Metern. Das Fleisch und das Brot was dort zubereitet wird , erwärmt sich durch die aufsteigende Hitze aus der Erde, also es gibt kein Feuer.
Der Grill geht etwa 50 m in die Tiefe und dort ist es so warm, das die Hitze ausreicht um Fleisch zu garen. Am Vorplatz des Lokals wurden Stahlrohre in die Erde gebaut in die Wasser gefüllt, nach etwa 3 sec kommt es in Form einer heißen Dampffontäne (4-5m) wieder zurück. Ein lohnenswerter Ausflug in jedem Falle.
James del Agua
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Eine Höhle in der sich ein kleiner Salzwasser See befindet. Dieser See birgt eine Seltenheit, denn in diesem See lebt eine kleine Albino Krebsart. Die Krebse sind Fingernagel groß und man darf sie auf keinen Fall berühren, auch nicht wenn sie aus dem Wasser krabbeln und sie nur zurück ins legen will. Aus der Höhle heraus sieht man einen Pool an dem überall inseltypische Pflanzen wachsen. Danach kommt eine 2 Höhle die Samstagabends als Konzerthörsaal dient. Er lockt viele Besucher an da die Akustik in der Höhle beeindruckend sein soll. Darüber hinaus findet man viele Informationsräume rund um die Insel und deren Entstehung.
Fundacion Cesar Manrique
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Das Haus des Künstlers ist ein einzigartiges Kunstwerk, was man sich anschauen sollte.
Er hat sein Haus auf einen Lavafeld angelegt und hat für den Keller 5 große Lavablasen ausgebaut. Ein sehenswertes Zusammenspiel zwischen Kunst und Natur. Auf der einen Seite eines Ganges schwarzes Lavagestein auf der anderen eine weiß verputzte Wand. Es ist schwierig zu erklären das muß man sich halt anschauen. Das Haus stellt auch einige Werke des Künstlers aus und erzählt dessen Geschichte.
Mirador Del Rio
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Eine Aussichtsplattform (479m) die nicht auf einem Berg, sondern in den Berg hinein gebaut wurde. Man hat von dort eine tolle Aussicht auf die Nachbarinsel La Graciosa, welche ein Naturschutzgebiet ist. Auf der Inselseite sieht man die fast senkrecht herunterfallenden Wände des ehemaligen Vulkans. Dieses Bauwerk wurde auch von Cesar Manrique erbaut. Eine Jacke und ein Pullover ist ein von Vorteil da ein kalter Wind vorherrscht.
Teguise
________
Die ehemalige Inselhauptstadt, bietet für Touristen jeden Sonntag den Wochenmarkt. Am besten fährt Früh morgens 9:00 Uhr dorthin. Dann ist schon alles auf gebaut und es ist noch nicht überlaufen. Da wir an der Costa Teguise untergebracht waren haben wir uns für eine fahrt mit dem Bus entschieden (1000 Pts hin und zurück, 2 Pers.). Es werden allerdings auch Parkplätze , rund um den Markt angeboten allerdings kostenpflichtig. Auf dem Markt gibt es viel Ramsch, wie gefälschte Markenartikel und Holzschnitzereien. Diese werden meist von Afrikanern angeboten. Es gibt aber auch viele inländische Produkte zu kaufen, wie Tischdecken, selbstgemachte Marmelade, Schmuck, Silber. Ein Besuch der sich auf jeden Fall lohnt.
Costa Teguise
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Der 2. Größte Ferienort auf der Insel, hier waren wir untergebracht. Sehr ruhig eigentlich mehr ältere Leute, oder junge Familien zu sehen. Vereinzelte Discos, schöne Bars, Kneipen und Bodegas an den Strandpromenaden. Wenn man mehr auf Party pur steht ist Puerto del Carmen der richtige Ort. Strände: Ein kleiner kaum benutzter Strand, ein größerer fast immer überfüllt und ein Naturstrand (schwarzer Sand), die alle sehr sauber sind. Das Wasser ist klar und man kann auch viele Fische und Krebsarten beim Schnorcheln entdecken. Alles in allem gelungen.
Puerto del Carmen
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Der größte Ferienort der Insel, Massentourismus pur und am Abend Party ohne Ende. Zahlreiche Kneipen und Diskotheken entlang der Promenade. Auch nicht zu teuer, aber erst gegen Mitternacht richtig was los. Man findet schon das richtige, einfach ausprobieren und schauen, aber vorsichtig wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Fast jedes Auto wurde auf dem Heimweg nach Costa Teguise kontrolliert. Also sparsam mit dem Alk, wenn man noch fahren muß. Der Strand zieht sich an der Promenade entlang und scheint endlos zu sein, aber sehr überfüllt. Herrliche Wellen in denen man seinen Spaß haben kann.
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Der einzige Nachteil auf Lanzarote ist der Wind der an manchen Tagen das Sonnenbad ein wenig trüben kann, ansonsten eine Insel die ich nur weiter empfehlen kann.
Die Insel hat ansonsten das typische kanarische Klima und man besucht sie am besten im Herbst oder im Winter. Lanzarote hat den Vorteil das auch im Sommer der Wind weht und deshalb die Sonne gut zu ertragen ist.
Wer noch Fragen zu Lanzarote hat,insbesondere zu den beschriebenen Sehenswürdigkeiten mailt mir am besten.
Wenn ihr etwas über das Hotel erfahren wollt, indem wir genächtigt haben, der kann sich gerne die Meinung unter Hotels auf Lanzarote anschauen.
Wollt ihr noch mehr erfahren habt ihr Fragen nur zu.
Das war noch nicht alles.
bei Dooyoo erschienen am 18.08.2000 unter cash73
die für mich schönste Insel der Kanaren. Sie ist die nordöstlichste Insel der Kanaren und liegt etwa 136 km von der Südküste Marokkos entfernt und hat eine Fläche von etwa 800 km².
Das es auf der Insel nicht überall den sogenannten Massentourismus gibt, verdankt man Cesar Manrique einem Künstler der auf der Insel geboren wurde. Er verhinderte das nicht überall Bettenburgen gebaut wurden und das es Gebiete gibt die gar nicht bebaut werden dürfen. Die Menschen sind stets freundlich und man sollte auch keine Scheu vor heimischen Bodegas oder Lokalen haben. Ein wenig Spanischkenntnisse sollte man allerdings haben und sind immer von Vorteil. Die Insel hat auch kulturell einiges zu bieten, was uns am meisten fasziniert hat. Für die vielen Sehenswürdigkeiten sollte man sich allerdings ein Mietwagen leisten, den es fast an jeder Ecke gibt. Vorsicht ist geboten, das es doch erhebliche Preisunterschiede gibt und auch die versprochene Vollkasko Versicherung nicht immer gegeben ist. Um die nicht wenigen Ziele zu erreichen, um sie sich in Ruhe anzuschauen sollte man sich schon 3 Tage Zeit nehmen. Ein Mietauto kostet für 3 Tage umgerechnet 120 DM (Seat Ibiza mit Schiebedach) und ist wesentlich billiger als wenn man an einer Bustour teilnimmt. Außerdem ist man unabhängiger und man sitzt nicht in einem stickigen überfüllten Bus. Hier nun einige der Besonderheiten die wir uns in 3 Tagen angeschaut haben.
El Jardin de Cactus (Kakteengarten)
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Wurde 1989 eröffnet und ist eine kreisförmige Einfriedung, die von dicken Basaltsteinmauern umgeben ist. Der Garten wurde wie ein Amphitheater mit breiten, stufenweise aufgebauten Flächen angebaut. Hier kann man bis zu 1400 Pflanzen meist Kakteen begutachten. Auch wenn das aussehen täuscht sind nicht alle Pflanzen Kakteen, obwohl sie so aussehen. Ein Laie, wie ich kann das nicht unterscheiden, aber meine Freundin, die sich sehr für Biologie interessiert war begeistert von der Vielfalt und den verschieden Sukklenten.
Der Garten hat auch ein Restaurant und eine Bar welche aber recht teuer sind und auf selbst mitgebrachtes Essen und Trinken zurückgreifen sollte. Der Garten um schließt auch eine alte Windmühle, in der noch heute Korn (zur Demonstration) gemahlen wird.
Der El Jardin de Cactus hat seinen Standpunkt nicht umsonst in dem Dorf Guatiza. Denn um den Garten herum, man kann fast sagen in dem ganzen Ort, sieht man riesige Kakteenfelder. Diese sind dazu da um ein kleines Insekt, auch Koschenillelaus genannt, zu züchten. Aus dieser Laus gewinnt man den Farbstoff Karminrot (Koschenille). Diese Produkt war in der Vergangenheit der neben dem Tourismus der wirtschaftliche Stützpfeiler Lanzerotes. Doch jetzt wo man diese Farbe auch synthetisch herstellen kann, verliert dieser wirtschaftlich Zweig immer mehr an Bedeutung. Der aus der Laus gewonnene Farbstoff wird nur noch, da er ungiftig ist, zu Verarbeitung von Kosmetikartikeln, Süßwaren , Getränken benutzt.
Playa de PAPAGAYO
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Ein wirklicher Traumstand bzw. Traumstrände, denn es sind 6 oder 7 Buchten aneinander gereiht, davon kann man 4 mit dem Auto erreichen den Rest zu Fuß oder schwimmend.
Bevor man zu diesem Strand , der in einem Naturschutzgebiet liegt, hat man einen kleinen Obolus zu entrichten. Die 500 PTS (nicht pro Person, sondern pro PKW) , lohnen sich allemal. Die Zufahrt führt durch das Naturschutzgebiet bringt den geliehenen PKW an die Grenzen seiner Belastbarkeit ,da der hinführende Weg mit bis zu zwanzig Zentimetern tiefen Kratern
gespickt ist. Also schön langsam fahren, denn der wagen ist für diese Art Straße nicht versichert.
Angekommen wird man für alles entschädigt, ein fast weißer Strand, wunderschöne Buchten, klarstes Wasser, Blick auf Fuerteventura. Es sind auch nicht allzu viel Leute anwesend, auf jeden Fall nicht an den beiden Tagen wo wir dort waren. Wir hatten 20 m Platz zu unserem nächsten Nachbarn. Wenn man keine Lust mehr hat auf Sonnen kann man auch Spaziergänge in die Karge Landschaft unternehmen und sich die Strände bzw. Buchten mal von oben anschauen.
Noch was in einer der abgelegenen Buchten findet man Freunde der Freikörperkultur, nicht erschrecken. Ihr solltet auch bis zum Abend bleiben, denn der Sonnenuntergang ist einer der schönsten überhaupt.
El Golfo,
_________
ist ein Vulkankrater in dem sich ein tiefer See befindet, die Kraterwand ist aber von der Meeresseite her von der Brandung her abgetragen worden. So das der See, der in einer grünen Farbe schimmert, der Schwarze Sand und das Blaue Meer ein wunderschönes Naturschauspiel
hergeben. Auf dem Parkplatz zu El Golfo stehen Händler Olivinhaltiges Gestein verkaufen. Olivin ist ein Halbedelstein den man auf der gesamten Insel findet. Hände weg! Den Schmuck der aus dem Halbedelstein verarbeitet wird kann man auf der Insel kaufen und auch ausführen. Selbstgesammteltes oder gekauftes Gestein darf nicht ausgeführt werden.
Das Dorf El Golfo ist ein malerisch schönes Fischerdorf, welches viele Restaurants hat wo man sehr gut frisch gefangene Meerestiere zu sich nehmen kann. Wir waren im Costa Azul welches gleich am Ortseingang liegt und auf deren Terrasse etwa 10 Meter vom Meer entfernt liegt. Man kann herrlich Essen und dem Rauschen der Brandung zuhören.
Timanfaya
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Ein National Park der etwa 1/6 der Insel einnimmt. Ein riesiger Park der vor allem wegen seinem Landschaftsbild sehenswert ist. Der Park ist täglich geöffnet und eine Bustour durch ihn ist im Eintrittsgeld enthalten. Die Tour führt an verschiedenen Vulkankratern vorbei, und das Landschaftsbild vergißt man nicht so schnell. Wie eine karge Mondlandschaft nur mit dem Unterschied das hier die Farben schwarz, braun und rot vorherrschen.
Ein Restaurant ist Ausgangspunkt und Endpunkt der Bustour. Dieses Restaurant wurde direkt an einem Krater gebaut. Einige bemerkenswerte Sachen sind zu entdecken.
Am Eingang des Lokals ist ein Grill aufgebaut, der eher wie ein tiefer Brunnen aussieht. Der Grill, ist rund und hat einen Durchmesser von etwa 2 Metern. Das Fleisch und das Brot was dort zubereitet wird , erwärmt sich durch die aufsteigende Hitze aus der Erde, also es gibt kein Feuer.
Der Grill geht etwa 50 m in die Tiefe und dort ist es so warm, das die Hitze ausreicht um Fleisch zu garen. Am Vorplatz des Lokals wurden Stahlrohre in die Erde gebaut in die Wasser gefüllt, nach etwa 3 sec kommt es in Form einer heißen Dampffontäne (4-5m) wieder zurück. Ein lohnenswerter Ausflug in jedem Falle.
James del Agua
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Eine Höhle in der sich ein kleiner Salzwasser See befindet. Dieser See birgt eine Seltenheit, denn in diesem See lebt eine kleine Albino Krebsart. Die Krebse sind Fingernagel groß und man darf sie auf keinen Fall berühren, auch nicht wenn sie aus dem Wasser krabbeln und sie nur zurück ins legen will. Aus der Höhle heraus sieht man einen Pool an dem überall inseltypische Pflanzen wachsen. Danach kommt eine 2 Höhle die Samstagabends als Konzerthörsaal dient. Er lockt viele Besucher an da die Akustik in der Höhle beeindruckend sein soll. Darüber hinaus findet man viele Informationsräume rund um die Insel und deren Entstehung.
Fundacion Cesar Manrique
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Das Haus des Künstlers ist ein einzigartiges Kunstwerk, was man sich anschauen sollte.
Er hat sein Haus auf einen Lavafeld angelegt und hat für den Keller 5 große Lavablasen ausgebaut. Ein sehenswertes Zusammenspiel zwischen Kunst und Natur. Auf der einen Seite eines Ganges schwarzes Lavagestein auf der anderen eine weiß verputzte Wand. Es ist schwierig zu erklären das muß man sich halt anschauen. Das Haus stellt auch einige Werke des Künstlers aus und erzählt dessen Geschichte.
Mirador Del Rio
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Eine Aussichtsplattform (479m) die nicht auf einem Berg, sondern in den Berg hinein gebaut wurde. Man hat von dort eine tolle Aussicht auf die Nachbarinsel La Graciosa, welche ein Naturschutzgebiet ist. Auf der Inselseite sieht man die fast senkrecht herunterfallenden Wände des ehemaligen Vulkans. Dieses Bauwerk wurde auch von Cesar Manrique erbaut. Eine Jacke und ein Pullover ist ein von Vorteil da ein kalter Wind vorherrscht.
Teguise
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Die ehemalige Inselhauptstadt, bietet für Touristen jeden Sonntag den Wochenmarkt. Am besten fährt Früh morgens 9:00 Uhr dorthin. Dann ist schon alles auf gebaut und es ist noch nicht überlaufen. Da wir an der Costa Teguise untergebracht waren haben wir uns für eine fahrt mit dem Bus entschieden (1000 Pts hin und zurück, 2 Pers.). Es werden allerdings auch Parkplätze , rund um den Markt angeboten allerdings kostenpflichtig. Auf dem Markt gibt es viel Ramsch, wie gefälschte Markenartikel und Holzschnitzereien. Diese werden meist von Afrikanern angeboten. Es gibt aber auch viele inländische Produkte zu kaufen, wie Tischdecken, selbstgemachte Marmelade, Schmuck, Silber. Ein Besuch der sich auf jeden Fall lohnt.
Costa Teguise
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Der 2. Größte Ferienort auf der Insel, hier waren wir untergebracht. Sehr ruhig eigentlich mehr ältere Leute, oder junge Familien zu sehen. Vereinzelte Discos, schöne Bars, Kneipen und Bodegas an den Strandpromenaden. Wenn man mehr auf Party pur steht ist Puerto del Carmen der richtige Ort. Strände: Ein kleiner kaum benutzter Strand, ein größerer fast immer überfüllt und ein Naturstrand (schwarzer Sand), die alle sehr sauber sind. Das Wasser ist klar und man kann auch viele Fische und Krebsarten beim Schnorcheln entdecken. Alles in allem gelungen.
Puerto del Carmen
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Der größte Ferienort der Insel, Massentourismus pur und am Abend Party ohne Ende. Zahlreiche Kneipen und Diskotheken entlang der Promenade. Auch nicht zu teuer, aber erst gegen Mitternacht richtig was los. Man findet schon das richtige, einfach ausprobieren und schauen, aber vorsichtig wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Fast jedes Auto wurde auf dem Heimweg nach Costa Teguise kontrolliert. Also sparsam mit dem Alk, wenn man noch fahren muß. Der Strand zieht sich an der Promenade entlang und scheint endlos zu sein, aber sehr überfüllt. Herrliche Wellen in denen man seinen Spaß haben kann.
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Der einzige Nachteil auf Lanzarote ist der Wind der an manchen Tagen das Sonnenbad ein wenig trüben kann, ansonsten eine Insel die ich nur weiter empfehlen kann.
Die Insel hat ansonsten das typische kanarische Klima und man besucht sie am besten im Herbst oder im Winter. Lanzarote hat den Vorteil das auch im Sommer der Wind weht und deshalb die Sonne gut zu ertragen ist.
Wer noch Fragen zu Lanzarote hat,insbesondere zu den beschriebenen Sehenswürdigkeiten mailt mir am besten.
Wenn ihr etwas über das Hotel erfahren wollt, indem wir genächtigt haben, der kann sich gerne die Meinung unter Hotels auf Lanzarote anschauen.
Wollt ihr noch mehr erfahren habt ihr Fragen nur zu.
Das war noch nicht alles.
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