Let Go - Avril Lavigne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Tulu
Ein Techno Fan hört Avril
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ja, ja ich bin meiner Musikrichtung untreu geworden. Naja, nicht wirklich – ich bezeichne es eher als Ausnahme. Aber wieso habe ich mir als Techno- und Trancefan überhaupt dieses Album gekauft. Das kam so: Ich habe die Single Complicated von Avril Lavigne zum ersten Mal Ende Juli im Fernsehen bei MTV bei den US-Charts gesehen, war davon bezaubert und begeistert und habe beschlossen, dass ich dieses Lied haben muss.
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Ein 17 Jahre altes Mädchen aus Kanada erobert die Welt. Das kann man durchaus sagen, denn sowohl das Album als auch die erste Single „Complicated“ erhielten in Deutschland und Amerika Top3-Platzierungen in den Charts. Aber hinter jeden Künstler steht eine Geschichte und diese möchte ich kurz erzählen.
Avril Lavigne kommt ursprünglich aus Napanee, Orantio in Kanada. Sie hat einen älteren und einen jüngeren Bruder, so lernte sie schon sehr bald sich durchzusetzen. Zunächst singt sie im Gospel-Chor in der Kirche, dann lernt sie Gitarre und tritt auf Hochzeiten und kleineren Veranstaltungen auf. Mit 15 verlässt sie das 5000-Seelen-Städtchen und geht nach New York City um die große weite Welt zu erobern. Der erste Plattenvertrag war schnell unter Dach und Fach und es wurde schon am ersten Album geschrieben, doch irgendwie lief es nicht nach Plan: Es kamen Songs heraus die sie nicht repräsentierten. Als sie schon das Handtuch werfen wollte, trifft sie in Los Angeles den Produzenten und Songwriter Cliff Magness. In den nächsten Wochen regnet es förmlich Songs. Avril schreibt sich die Seele aus dem Leib. Mittlerweile hat sie den Durchbruch geschafft und sie genießt das Tourleben und kommt super klar mit den Jungs aus ihrer Sk8er-Punk-Band: Evan Taubenfeld (Gitarre), Mark Spicoluk (Bass) und Matthew Brann (Schlagzeug). So viel zu ihrer Biografie.
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Ganz kurz zur wahrscheinlich unwichtigsten Bewertungskategorie. Auf der Vorderseite der CD sieht man Avril Lavigne auf einer Straße stehen. Als einzige Person ist sie fokusiert / scharf gestellt. Im Booklet gibt es wie gewohnt kleiner Infos zu Copyright, Künstler und natürlich ein paar Photos. Die Rückseite des Covers ist in Blautönen gehalten. Man sieht Avril Lavigne in nachdenklicher aber gleichzeitig auch vorausschauender Pose. Nach eigener Beurteilung eines der besten Photos von ihr (,die ja wirklich sehr hübsch ist!), die ich je gesehen habe. Natürlich sind die einzelnen Titel auch aufgelistet. Ab jetzt kommt das wichtige
#1 Loosing Grip (3:57)
Der erste Song des Albums gefällt mir sehr gut. Er beginnt ruhig mit Avrils Gesang, Akustikgitarre und einem Schlagzeug. Ab 0:50 wird der Song rockiger, was sich aber ab Minute 1:15 wieder ändert. So geht es bis zum Schluss. Das heißt aber keinesfalls, dass es langweilig wird, denn die einzelnen Elemente sind sehr gut eingesetzt. Ist ja schon ein guter Anfang!
#2 Complicated (4:03)
...\'Cause life like this! Im zweiten Titel des Longplayers und gleichzeitig der ersten Singleauskopplung geht es ruhiger und nachdenklicher. Die Gitarren sind sehr stark auf Akustik getrimmt und das Schlagzeug wird von einem sehr harmonischen Bass begleitet. Sie beschreibt mit dem Song, dass das Leben oft, vor allem für Teenager, sehr kompliziert sein kann, wie der Titel schon sagt. Ab 3:35 wird\'s dann bis zum Finale rockiger. Insgesamt gefällt mir das Lied sehr gut und für mich ist es das zweitbeste auf der ganzen CD. Es schaffte es nicht umsonst von 0 auf 5 in den deutschen Singlecharts.
#3 Sk8ter Boy (3:24)
Sk8ter Boy wird die zweite Singleauskopplung aus dem Album Let Go. Es ist um einiges schneller und rockiger als die erste Single „Complicated“. Avrils schöne Stimme geht zum Glück nicht zwischen Gitarren. Es geht, wie der Titel schon sagt um eine Liebesgeschichte zwischen einen Skater und einem normalen Mädchen. Der Track macht sehr gute Stimmung. Avril hat eine gute Wahl für die zweite Single getroffen, denn „Sk8ter Boy“ gefällt mir noch besser als „Complicated“ und ist damit der für mich beste Titel auf dem Longplayer.
#4 I\'m With You (3:43)
Der vierte Titel der CD ist die waschechte Ballade „I\'m With You“. Begleitet von Gitarren, Bass und Drum-Set zeigt Avril, dass ihre Stimme überall gut herüber kommt. Zwischenzeitlich, wie z.B. bei 2:00, setzen Geigen ein und unterstreichen den Charakter des Liedes und ihre Stimme. Das Lied hat etwas von Aufbruchstimmung, weniger von Depression. Nach drei schnelleren Tracks eine sehr gute Abwechslung und sehr gut gelungen.
#5 Mobile (3:31)
Mobile ist wie eine Mischung aus „Loosing Grip“ und „Complicated“. Es wurde ziemlich viel experimentiert. Der Refrain und die Bridge sind besonders gut gelungen. Es fängt ziemlich ruhig an und wird bis zum Ende immer schneller und besser. Der Gesang kommt wie auf fast allen Titeln des Albums sehr gut zum Ausdruck und gibt den Song ihre ganz persönliche Note. Das ist jetzt schon der 5 Song auf dem Album der mir gut - sehr gut gefällt.
#6 Unwanted (3:41)
Elektro-Sounds am Anfang – toll! Ach nach 5 Sekunden kommen die härteren Gitarren, aber die Elektro-Sounds werden intelligent im Hintergrund mitintegriert. Insgesamt klingt der Titel wie ein Soundtrack. Trotzdem finde ich, dass er zu den schlechteren auf der CD gehört. Anhören kann man ihn dennoch, aber ich finde es schade, dass Avril Lavigne\'s Stimme nicht so gut zum Vorschein kommt und etwas zwischen den E-Gitarren und Schlagzeug versinkt. Aber einen etwas schlechter Titel ist ja kein Beinbruch und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
#7 Tomorrow (3:48)
Der siebte Titel auf „Let Go“ beschäftigt sich mit Morgen und auch damit was man machen will, wenn man einmal groß ist. Akustisch ist er geprägt von Gitarren und ihrer Stimme, in die man sich durchaus verlieben kann. Dieser Titel klingt poppiger als die anderen, was aber keineswegs bedeutet, dass er schlecht ist. Im Gegenteil: Er zählt für mich zu einem der abwechslungsreichsten und schönsten Titeln auf der LP, wenn auch nicht zum allerbesten.
#8 Anything But Ordinary (4:11)
Alles nur nicht normal. Die Übersetzung des Liedtitel passt zu Avril Lavigne wie die Faust aufs. Auch die Musik zu ihrem Lebensmotto ist wirklich sehr gut gelungen. Der drittbeste Song auf der CD verbreitet gute Laune, ist abwechslungsreich und hat einen sehr interessanten Text. Wer ihn haben will kann sich entweder an mich wenden oder ihn z.B. bei Songtext.net ansehen. Sie beschäftigt sich z.B. mit der Frage „Is it enough to die?“. Obwohl der Text ziemlich nachdenklich ist verbreitet die Musik dazu gute Laune, vor allem der Refrain überzeugt auf ganzer Linie. Der mit 4:11 längste Titel auf der CD ist die Zeit wirklich wert.
#9 Things I\'ll Never Say (3:44)
Was wird denn Frau Lavigne niemals sagen? Wer das wissen will sollte sich mal den Text ansehen (an mich wenden!). Aber das ist von sekundärer Priorität. Primär ist das Lied an sich interessant. Insgesamt wirkt es ziemlich kommerziell und durchgeschliffen, was ich eher als neutral beurteile. Diesmal wird Avril kurzzeitig von Backgroundsängerinnen unterstützt, die sehr gut zur Hauptstimme passen. Positiv zu vermerken ist, dass Strophen und Refrain gleichgut klingen.
#10 My World (3:27)
„My World“ ist ein sehr persönlicher Song, in dem es sich um Avrils Vergangenheit dreht. Unterstützt von E-Gitarren und Schlagzeug plätschert der Song so vor sich hin. Man merkt aber, dass man aus dem Song durchaus mehr machen könnte, denn es sind durchaus gute Ansätze vorhanden. Mehr aber leider nicht. Somit gehört dieser Song zu den schlechteren auf dem Longplayer und kann getrost mit einem Druck auf die NEXT-Taste übersprungen werden.
#11 Nobody\'s Fool (3:57)
Der Song „Nobody\'s Fool“ beginnt mit einem sehr gutem Gitarren-Intro. Danach und noch einpaarmal später im Song beweist Avril Lavigne, dass sich durchaus auch rappen könnte. Obwohl ich kein Freunde des Raps bin, halte ich diesen Ausflug für gelungen. Zwischen den 20sekündigen-Rapparts gibt\'s Girl-Rock vom Feinsten – nicht zu weich, aber auch nicht allzu hart. Titel 11 ist es auf jeden Fall wert angehört zu werden.
#12 Too Much To Ask (3:46)
„Oh, eine Ballade!“, dachte ich, als ich den Track zuerst anhörte. Bis zu 0:50 könnte man das durchgehen lassen, denn es geht ungewohnt sanft zur Sache: Akustik-Gitarre, Drum-Set und natürlich wie immer Avril Lavignes Stimme verwöhnen einmal wieder den Zuschauer. Im Laufe des Songs wird es aber noch emotionaler, lauter und schneller. Also eine Mischform zwischen Ballade und normalen Rock. Wenn jemand weiß, wie man das nennt soll er / sie es mir bitte sagen. Egal, was das jetzt für eine Musikrichtung exakt ist – der Song ist einfach gut, wie fast alle auf der CD.
#13 Naked (3:25)
Wenn man den Titel „Naked“ sieht kann man schoneinmal auf falsche Gedanken kommen. Aber hier geht es um das Nacktsein im übertragenen Sinne, wie die Textzeile „I\'m naked without you“ verdeutlicht. Der Song, der im unteren Tempobereich anzusiedeln ist wird mehr vom Bass und Drum-Set, als von Gitarren getragen. Eine wirklich sehr gut gelungene Abwechslung. Für mich ist das Lied neben „Anything But Ordinary“ der drittbeste auf der ganzen CD, vor allem daher, weil Avril Lavignes einzigartige Stimme besonders gut, wenn nicht sogar am besten auf der ganzen LP herauskommt. Die letzte Nummer auf dem Album bietet einen guten Abschluss. Nach diesem Titel ist die CD zu Ende, obwohl man wohl noch stundenlang zuhören könnte. Da hilft nur ein Repeat der ganzen CD.
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Ich bin mir sicher, dass mir die CD auch in Zukunft nicht langweilig wird. Zu verschieden und zu gut sind einfach die Songs. Eine bessere Beurteilung kann ich leider noch nicht abgeben, da ich die CD erst seit dem 10.09.02 besitze. Innerhalb der ersten Woche habe ich die LP jetzt schon bestimmt 10mal angehört und es stellten sich keine Ermüdungs- oder Langeweileerscheinungen ein. Ich bin mir sicher, jeder, der die CD kauft, wird mit ihr lange Spaß haben.
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Abschließend kann man Avril Lavigne ein großes Lob aussprechen, denn 12 von 14 Songs gefallen mir sehr gut. Für ein Rock-Album und bei meinem eigentlichen Musikgeschmack eine sehr sehr gute Quote. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie kein One-Hit-Wonder bleibt und an sich weiter arbeitet und weiterhin so viel Erfolg hat. Gönnen würde ich es ihr allemal.
Liedtexte habe ich nicht in den Bericht eingebaut, da dies wirklich den Rahmen gesprengt hätte. Wer sich dafür jedoch interessiert, der kann sich an mich wenden oder einmal bei Songtext.net vorbeisehen.
Ich freue mich über jede Form von Kommentar, ob Kritik, Verbesserungsvorschlag, Lob, oder sonst irgendetwas freue ich mich wie immer. Viel Spaß beim bewerten und kommentieren wünscht
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Ein 17 Jahre altes Mädchen aus Kanada erobert die Welt. Das kann man durchaus sagen, denn sowohl das Album als auch die erste Single „Complicated“ erhielten in Deutschland und Amerika Top3-Platzierungen in den Charts. Aber hinter jeden Künstler steht eine Geschichte und diese möchte ich kurz erzählen.
Avril Lavigne kommt ursprünglich aus Napanee, Orantio in Kanada. Sie hat einen älteren und einen jüngeren Bruder, so lernte sie schon sehr bald sich durchzusetzen. Zunächst singt sie im Gospel-Chor in der Kirche, dann lernt sie Gitarre und tritt auf Hochzeiten und kleineren Veranstaltungen auf. Mit 15 verlässt sie das 5000-Seelen-Städtchen und geht nach New York City um die große weite Welt zu erobern. Der erste Plattenvertrag war schnell unter Dach und Fach und es wurde schon am ersten Album geschrieben, doch irgendwie lief es nicht nach Plan: Es kamen Songs heraus die sie nicht repräsentierten. Als sie schon das Handtuch werfen wollte, trifft sie in Los Angeles den Produzenten und Songwriter Cliff Magness. In den nächsten Wochen regnet es förmlich Songs. Avril schreibt sich die Seele aus dem Leib. Mittlerweile hat sie den Durchbruch geschafft und sie genießt das Tourleben und kommt super klar mit den Jungs aus ihrer Sk8er-Punk-Band: Evan Taubenfeld (Gitarre), Mark Spicoluk (Bass) und Matthew Brann (Schlagzeug). So viel zu ihrer Biografie.
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Ganz kurz zur wahrscheinlich unwichtigsten Bewertungskategorie. Auf der Vorderseite der CD sieht man Avril Lavigne auf einer Straße stehen. Als einzige Person ist sie fokusiert / scharf gestellt. Im Booklet gibt es wie gewohnt kleiner Infos zu Copyright, Künstler und natürlich ein paar Photos. Die Rückseite des Covers ist in Blautönen gehalten. Man sieht Avril Lavigne in nachdenklicher aber gleichzeitig auch vorausschauender Pose. Nach eigener Beurteilung eines der besten Photos von ihr (,die ja wirklich sehr hübsch ist!), die ich je gesehen habe. Natürlich sind die einzelnen Titel auch aufgelistet. Ab jetzt kommt das wichtige
#1 Loosing Grip (3:57)
Der erste Song des Albums gefällt mir sehr gut. Er beginnt ruhig mit Avrils Gesang, Akustikgitarre und einem Schlagzeug. Ab 0:50 wird der Song rockiger, was sich aber ab Minute 1:15 wieder ändert. So geht es bis zum Schluss. Das heißt aber keinesfalls, dass es langweilig wird, denn die einzelnen Elemente sind sehr gut eingesetzt. Ist ja schon ein guter Anfang!
#2 Complicated (4:03)
...\'Cause life like this! Im zweiten Titel des Longplayers und gleichzeitig der ersten Singleauskopplung geht es ruhiger und nachdenklicher. Die Gitarren sind sehr stark auf Akustik getrimmt und das Schlagzeug wird von einem sehr harmonischen Bass begleitet. Sie beschreibt mit dem Song, dass das Leben oft, vor allem für Teenager, sehr kompliziert sein kann, wie der Titel schon sagt. Ab 3:35 wird\'s dann bis zum Finale rockiger. Insgesamt gefällt mir das Lied sehr gut und für mich ist es das zweitbeste auf der ganzen CD. Es schaffte es nicht umsonst von 0 auf 5 in den deutschen Singlecharts.
#3 Sk8ter Boy (3:24)
Sk8ter Boy wird die zweite Singleauskopplung aus dem Album Let Go. Es ist um einiges schneller und rockiger als die erste Single „Complicated“. Avrils schöne Stimme geht zum Glück nicht zwischen Gitarren. Es geht, wie der Titel schon sagt um eine Liebesgeschichte zwischen einen Skater und einem normalen Mädchen. Der Track macht sehr gute Stimmung. Avril hat eine gute Wahl für die zweite Single getroffen, denn „Sk8ter Boy“ gefällt mir noch besser als „Complicated“ und ist damit der für mich beste Titel auf dem Longplayer.
#4 I\'m With You (3:43)
Der vierte Titel der CD ist die waschechte Ballade „I\'m With You“. Begleitet von Gitarren, Bass und Drum-Set zeigt Avril, dass ihre Stimme überall gut herüber kommt. Zwischenzeitlich, wie z.B. bei 2:00, setzen Geigen ein und unterstreichen den Charakter des Liedes und ihre Stimme. Das Lied hat etwas von Aufbruchstimmung, weniger von Depression. Nach drei schnelleren Tracks eine sehr gute Abwechslung und sehr gut gelungen.
#5 Mobile (3:31)
Mobile ist wie eine Mischung aus „Loosing Grip“ und „Complicated“. Es wurde ziemlich viel experimentiert. Der Refrain und die Bridge sind besonders gut gelungen. Es fängt ziemlich ruhig an und wird bis zum Ende immer schneller und besser. Der Gesang kommt wie auf fast allen Titeln des Albums sehr gut zum Ausdruck und gibt den Song ihre ganz persönliche Note. Das ist jetzt schon der 5 Song auf dem Album der mir gut - sehr gut gefällt.
#6 Unwanted (3:41)
Elektro-Sounds am Anfang – toll! Ach nach 5 Sekunden kommen die härteren Gitarren, aber die Elektro-Sounds werden intelligent im Hintergrund mitintegriert. Insgesamt klingt der Titel wie ein Soundtrack. Trotzdem finde ich, dass er zu den schlechteren auf der CD gehört. Anhören kann man ihn dennoch, aber ich finde es schade, dass Avril Lavigne\'s Stimme nicht so gut zum Vorschein kommt und etwas zwischen den E-Gitarren und Schlagzeug versinkt. Aber einen etwas schlechter Titel ist ja kein Beinbruch und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
#7 Tomorrow (3:48)
Der siebte Titel auf „Let Go“ beschäftigt sich mit Morgen und auch damit was man machen will, wenn man einmal groß ist. Akustisch ist er geprägt von Gitarren und ihrer Stimme, in die man sich durchaus verlieben kann. Dieser Titel klingt poppiger als die anderen, was aber keineswegs bedeutet, dass er schlecht ist. Im Gegenteil: Er zählt für mich zu einem der abwechslungsreichsten und schönsten Titeln auf der LP, wenn auch nicht zum allerbesten.
#8 Anything But Ordinary (4:11)
Alles nur nicht normal. Die Übersetzung des Liedtitel passt zu Avril Lavigne wie die Faust aufs. Auch die Musik zu ihrem Lebensmotto ist wirklich sehr gut gelungen. Der drittbeste Song auf der CD verbreitet gute Laune, ist abwechslungsreich und hat einen sehr interessanten Text. Wer ihn haben will kann sich entweder an mich wenden oder ihn z.B. bei Songtext.net ansehen. Sie beschäftigt sich z.B. mit der Frage „Is it enough to die?“. Obwohl der Text ziemlich nachdenklich ist verbreitet die Musik dazu gute Laune, vor allem der Refrain überzeugt auf ganzer Linie. Der mit 4:11 längste Titel auf der CD ist die Zeit wirklich wert.
#9 Things I\'ll Never Say (3:44)
Was wird denn Frau Lavigne niemals sagen? Wer das wissen will sollte sich mal den Text ansehen (an mich wenden!). Aber das ist von sekundärer Priorität. Primär ist das Lied an sich interessant. Insgesamt wirkt es ziemlich kommerziell und durchgeschliffen, was ich eher als neutral beurteile. Diesmal wird Avril kurzzeitig von Backgroundsängerinnen unterstützt, die sehr gut zur Hauptstimme passen. Positiv zu vermerken ist, dass Strophen und Refrain gleichgut klingen.
#10 My World (3:27)
„My World“ ist ein sehr persönlicher Song, in dem es sich um Avrils Vergangenheit dreht. Unterstützt von E-Gitarren und Schlagzeug plätschert der Song so vor sich hin. Man merkt aber, dass man aus dem Song durchaus mehr machen könnte, denn es sind durchaus gute Ansätze vorhanden. Mehr aber leider nicht. Somit gehört dieser Song zu den schlechteren auf dem Longplayer und kann getrost mit einem Druck auf die NEXT-Taste übersprungen werden.
#11 Nobody\'s Fool (3:57)
Der Song „Nobody\'s Fool“ beginnt mit einem sehr gutem Gitarren-Intro. Danach und noch einpaarmal später im Song beweist Avril Lavigne, dass sich durchaus auch rappen könnte. Obwohl ich kein Freunde des Raps bin, halte ich diesen Ausflug für gelungen. Zwischen den 20sekündigen-Rapparts gibt\'s Girl-Rock vom Feinsten – nicht zu weich, aber auch nicht allzu hart. Titel 11 ist es auf jeden Fall wert angehört zu werden.
#12 Too Much To Ask (3:46)
„Oh, eine Ballade!“, dachte ich, als ich den Track zuerst anhörte. Bis zu 0:50 könnte man das durchgehen lassen, denn es geht ungewohnt sanft zur Sache: Akustik-Gitarre, Drum-Set und natürlich wie immer Avril Lavignes Stimme verwöhnen einmal wieder den Zuschauer. Im Laufe des Songs wird es aber noch emotionaler, lauter und schneller. Also eine Mischform zwischen Ballade und normalen Rock. Wenn jemand weiß, wie man das nennt soll er / sie es mir bitte sagen. Egal, was das jetzt für eine Musikrichtung exakt ist – der Song ist einfach gut, wie fast alle auf der CD.
#13 Naked (3:25)
Wenn man den Titel „Naked“ sieht kann man schoneinmal auf falsche Gedanken kommen. Aber hier geht es um das Nacktsein im übertragenen Sinne, wie die Textzeile „I\'m naked without you“ verdeutlicht. Der Song, der im unteren Tempobereich anzusiedeln ist wird mehr vom Bass und Drum-Set, als von Gitarren getragen. Eine wirklich sehr gut gelungene Abwechslung. Für mich ist das Lied neben „Anything But Ordinary“ der drittbeste auf der ganzen CD, vor allem daher, weil Avril Lavignes einzigartige Stimme besonders gut, wenn nicht sogar am besten auf der ganzen LP herauskommt. Die letzte Nummer auf dem Album bietet einen guten Abschluss. Nach diesem Titel ist die CD zu Ende, obwohl man wohl noch stundenlang zuhören könnte. Da hilft nur ein Repeat der ganzen CD.
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Ich bin mir sicher, dass mir die CD auch in Zukunft nicht langweilig wird. Zu verschieden und zu gut sind einfach die Songs. Eine bessere Beurteilung kann ich leider noch nicht abgeben, da ich die CD erst seit dem 10.09.02 besitze. Innerhalb der ersten Woche habe ich die LP jetzt schon bestimmt 10mal angehört und es stellten sich keine Ermüdungs- oder Langeweileerscheinungen ein. Ich bin mir sicher, jeder, der die CD kauft, wird mit ihr lange Spaß haben.
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Abschließend kann man Avril Lavigne ein großes Lob aussprechen, denn 12 von 14 Songs gefallen mir sehr gut. Für ein Rock-Album und bei meinem eigentlichen Musikgeschmack eine sehr sehr gute Quote. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie kein One-Hit-Wonder bleibt und an sich weiter arbeitet und weiterhin so viel Erfolg hat. Gönnen würde ich es ihr allemal.
Liedtexte habe ich nicht in den Bericht eingebaut, da dies wirklich den Rahmen gesprengt hätte. Wer sich dafür jedoch interessiert, der kann sich an mich wenden oder einmal bei Songtext.net vorbeisehen.
Ich freue mich über jede Form von Kommentar, ob Kritik, Verbesserungsvorschlag, Lob, oder sonst irgendetwas freue ich mich wie immer. Viel Spaß beim bewerten und kommentieren wünscht
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