Lidl Landgut Brötchenmix zum Fertigbacken Testbericht

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ab 11,36
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von Dr.Claudia

Backe backe, Brötchen!

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

schöne Optik, guter Geschmack, fast wie vom Bäcker

Kontra:

nur bei \"Lidl\" erhältlich

Empfehlung:

Ja

In meinem Testbericht schreibe ich über den „Landgut Brötchen-Mix“, den ich des öfteren bei „Lidl“ kaufe.


+++++++++++++ INHALT ++++++++++++++++

1. Einkauf und Preis
2. Hersteller und Produktinformationen
3. Verpackung
4. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert, Zubereitung
5. Aussehen, Geruch, Geschmack, Verwendung
6. Meine Bewertung

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1. Einkauf und Preis
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Die Brötchen kaufe ich immer bei „Lidl“ ein, wo sie auch ausschließlich erhältlich sind. Ich bezahle dafür 0,99 Euro und halte diesen Preis für ausgesprochen günstig, da ich dafür immerhin zehn relativ große Brötchen erhalte. Beim Bäcker bekäme ich für den gleichen Preis gerade einmal zwei Brötchen (daran kann man erkennen, wie teuer „normale“ Brötchen sind). Mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich also sehr zufrieden.


2. Hersteller und Produktinformationen
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Hergestellt werden die Brötchen (in Süddeutschland „Semmeln“ genannt) für die Lidl Stiftung & Co. KG in 74167 Neckarsulm. Wie bei „Lidl“-Produkten üblich, gibt es weder ein Kundentelefon noch eine Internetadresse.

Laut Packungsaufdruck handelt es sich um Mix-Brötchen, genauer um Weizenbrötchen zum Fertigbacken, die ohne Konservierungsstoffe hergestellt werden. Die Brötchen werden unter Schutzatmosphäre verpackt, sollen trocken gelagert und vor Wärme geschützt werden. Die ungeöffnete Packung ist etwa 4 bis 6 Wochen lang haltbar, nach dem Öffnen sollte man das Produkt innerhalb von 1 bis 2 Tagen, also ziemlich rasch aufbrauchen.


3. Verpackung
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Die Brötchen befinden sich in einer halbwegs stabilen und in der unteren Hälfte transparenten Plastikverpackung, so dass man schon vor dem Kauf einen Blick auf das Produkt werfen kann. Ganz unten befindet sich mittig das rot-schwarz-gelbe „Landgut“-Firmenlogo. In der oberen Hälfte ist die genaue Produktbezeichnung zu lesen. Illustriert wird das Ganze von einem Foto, das die fertig gebackenen Brötchen in einem Körbchen zeigt. Darunter sind zwei aufgeschnittene Brötchenhälften zu erkennen, von denen die eine großzügig mit Marmelade, die andere mit dicken Salamischeiben belegt ist. Auf der Rückseite befinden sich einige kleinere Abbildungen der Brötchen mit verschiedenem süßen und würzigen Belag, ausserdem einige Hersteller- und Produktinformationen.

Die reich illustrierte Verpackung gefällt mir recht gut, zumal man die Brötchen genau erkennen kann und nicht die „Katze im Sack“ kaufen muss.


4. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert, Zubereitung
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In der Verpackung sind 10 Brötchen mit einem Einzelgewicht von jeweils 65 Gramm enthalten. Das Gesamtgewicht beträgt somit 650 Gramm. Daraus wird meines Erachtens schon ersichtlich, dass es sich nicht gerade um kleine, handliche, sondern um ausgesprochen große und schwere Brötchen handelt.

Folgende Inhaltsstoffe sind auf der Verpackung angegeben: Weizenmehl, Wasser, Bestreuung (Sonnenblumenkerne, Mohn, Sesam sowie Leinsaat in unterschiedlichen Gewichtsanteilen), Hefe, Salz, Backmittel, Malzmehl und erstaunlicherweise auch Traubenzucker, letzterer wohl zur Geschmacksoptimierung.

Eine Nährwerttabelle ist auf der Verpackung leider nicht angegeben.

Die Zubereitung der Brötchen ist ziemlich einfach: Den Backofen auf 200 bis 210 Grad vorheizen (Heißluftofen auf 180 bis 200 Grad), die gewünschte Anzahl von Brötchen aus der Verpackung nehmen, ganz leicht mit Wasser befeuchten und je nach gewünschtem Bräunegrad 8 bis 10 Minuten in der Ofenmitte backen. Das ist schon alles!

Ich persönlich weiche insofern von dieser empfohlenen Zubereitungsart ab, als ich die Brötchen nie vorher mit Wasser befeuchte. Vielleicht sollte ich es einmal ausprobieren, um den Unterschied zu sehen? Allerdings glaube ich nicht, dass – ob mit oder ohne Befeuchtung – ein signifikanter Unterschied zu erkennen wäre. Wer es vorzieht, sich genauestens an die Zubereitungshinweise auf der Verpackung zu halten, sollte die Brötchen natürlich in jedem Fall leicht befeuchten.


5. Aussehen, Geruch, Geschmack, Verwendung
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Ich muss sagen, dass die Brötchen schon in ungebackenem Zustand ausgesprochen appetitlich und lecker aussehen. Von der Form her erinnern sie mich stark an die typischen Ciabatta-Brötchen, d.h. sie sind zwar unregelmäßig geformt, insgesamt aber doch eher viereckig und kantig.

Besonders gut gefällt mir die reichlich vorhandene Bestreuung mit den oben aufgezählten Körnchen und Kernen, als da wären Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Mohn. Einzelne Brötchen haben eine „gemischte“ Bestreuung mit wenig Mohn, etwas mehr Leinsamen und Sesam. Andere Brötchen sind fast ausschließlich mit Mohn bestreut, wobei jedes Brötchen etwas unterschiedlich ausfällt. Man kann sich also schon vor dem Backen seine ganz speziellen Lieblingsbrötchen heraussuchen. Ich persönlich mag die Brötchen mit einem hohen Anteil an Sesam und Sonnenblumenkernen ganz besonders gern, während ich die reinen Mohnbrötchen wegen der unvermeidlichen Rückstände in den Zähnen etwas weniger schätze.

In ungebackenem Zustand riechen die Brötchen ausgesprochen unspezifisch und höchstens leicht nach Mehl. Der ganz eigene, meines Erachtens unwiderstehliche Brötchenduft entfaltet sich erst beim Backen und zieht höchst appetitlich durch meine Küche, so dass ich richtig Lust auf die frisch gebackenen Brötchen bekomme. Diesen absolut leckeren Duft kenne ich sonst nur aus der Bäckerei, an der ich deshalb auch nur schwer vorbeikomme. In diesem Fall bin ich mein eigener Bäcker und zumindest dufttechnisch gesehen fällt das Ergebnis fast genauso lecker aus.

Der Bräunungsgrad lässt sich bei diesen Brötchen leicht selbst bestimmen, da man die Backzeit entsprechend variieren kann. Ich persönlich mag sie am liebsten mittelbraun, also weder blass noch allzu dunkel gebacken.

Normalerweise lasse ich die Brötchen nach dem Backen für einige Minuten auskühlen, da sie ziemlich heiß aus dem Backofen kommen und man sie in diesem Zustand noch nicht verspeisen kann. Besonders gut schmecken mir die Brötchen, wenn sie noch nicht völlig erkaltet, sondern noch etwas warm sind, weil dann der „Gerade-frisch-gebacken-Effekt“ besonders stark zur Geltung kommt. Ihr Aussehen in fertig gebackenem Zustand kann ich nur als sehr appetitlich und lecker beschreiben, eben (fast) wie frisch vom Bäcker. Mit der Optik der Brötchen bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Ausserdem sind sie ziemlich knusprig, aber keineswegs hart, was ich weniger gut fände. Mit anderen Worten: sie sind gerade richtig!

Wie die üppige und herzhafte Bestreuung bereits vermuten lässt, haben die Brötchen eher einen herzhaften, um nicht zu sagen rustikalen Geschmack, den ich sehr mag. Nur die weniger würzig ausfallenden Mohnbrötchen tanzen etwas aus der Reihe, da Mohn ja ganz leicht süßlich schmeckt. Insgesamt ist der Geschmack der Brötchen sehr gut, wobei jedes, je nach Bestreuung, ein wenig anders schmeckt. Sehr gut sind sie aber alle.

Was die Verwendungsmöglichkeiten anbelangt, so sind die Brötchen würzig genug, um sie ausschließlich mit Butter zu bestreichen. Ein frisches Butterbrötchen ist meines Erachtens nicht zu verachten, zumindest esse ich es gern zum Frühstück. Die rustikale Ausstattung passt nach meiner Einschätzung sehr gut zu allen würzigen Belägen, insbesondere zu Schinken, Salami oder Käse aller Art (ich empfehle Frischkäse oder einen ebenfalls würzigen Hartkäse). Andererseits sind die Brötchen nicht so rustikal, dass nicht auch ein süßer Belag dazu passen würde. Man kann sie also ebenso gut mit Marmelade, Gelee oder Nutella bestreichen, wenn einem die süße Geschmacksrichtung mehr liegt.

Eine Ausnahme macht lediglich das Mohnbrötchen. Da es wenig rustikal, sondern ganz leicht süßlich schmeckt, passt meines Erachtens neben Butter nur ein süßer Belag wie Marmelade oder Nutella dazu. Die sehr spezifische Geschmacksrichtung von Mohn würde mit einem herzhaften Schinkengeschmack nicht so gut harmonieren, finde ich. Aber das ist natürlich Ansichtssache!

Die Brötchen passen meines Erachtens ebenso gut zum Frühstück wie zum Abendessen, sind also universell einsetzbar. Wer Kinder hat, wird vielleicht daran denken, dem Nachwuchs ein schön belegtes Brötchen in die Schule mitzugeben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder diese Art von Brötchen sehr gern mögen, weil sie nicht langweilig aussehen.


6. Meine Bewertung
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Ich bin mit dem „Landgut Brötchen-Mix“ sehr zufrieden, weil ich eine ordentliche Portion Brötchen für relativ wenig Geld bekomme. Die Brötchen sehen meines Erachtens lecker und appetitlich aus, der Geschmack ist sehr gut und steht „normalen“ Bäckerbrötchen in nichts nach. Ausserdem ist die Zubereitung denkbar einfach. Ich werde deshalb die Brötchen mit Sicherheit wieder kaufen und kann an dieser Stelle eine eindeutige Empfehlung für sie aussprechen. ©Dr.Claudia10/3/2004ciao.com/März2005yopi.de

36 Bewertungen, 1 Kommentar

  • redwomen

    15.03.2005, 17:48 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    kenne ich zwar nicht, aber wir kaufen uns oft bei Netto so "fertig" Brötchen um Sonntag nicht immer zum Bäcker gehen zu müssen. *lach* LG Maria