Linsen zubereiten Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von LillyMarlene

Statt der 3 P's gibt es heute mal was deftiges: Linseneintopf

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da ist es in der letzten Woche mangels Zeit zum Kochen hauptsächlich die drei P\'s zum Mittagessen gab (Pizza, Pasta, Pommebude), wird es mal langsam wieder Zeit, das was vernünftiges auf den Tisch kommt.


Ich bin ja ein Fan von Eintöpfen. Erstens weil die sehr einfach in der Zubereitung sind und zweitens weil der Zeitaufwand nicht so groß ist und die Leckerei im Prinzip alleine vor sich hin köchelt. Und weil meine Kinder ja die reinstens Suppenkasper sind, gibt es an diesem Wochenende einen deftigen Linseneintopf. Das Rezept dafür möchte ich Euch nicht vorenthalten.


Für einen großen Topf voll benötigt man

ca. 1 Pf. frisches Eisbein

1 Stange Porree

2 Möhren

1 Stück Selerieknolle (ist Geschmacksache, für mich aber ein Muß)

1 kleines Bund Persilie

250 gr. Linsen

ca. 300 gr. geschälte Kartoffeln

2 große Zwiebeln

Klare Gemüsebrühe von Maggi


Die Gesamtzubereitungszeit beträgt ca. 2,5 - 3 Stunden


Zu erst wird das Eisbein in einen großen Topf zum Kochen gebracht. Es sollte komplett mit Wasser bedeckt sein. Von Anfang an gibt man die in Scheiben geschnittene Zwiebel und die Persilie. Wenn das Wasser kocht, gibt man anstatt von Salz 2 Eßlöffel Klare Gemüsebrühe von Maggi dazu. Das läßt das ganze würziger schmecken und salzt auch gleichzeitig. Daher bitte auf Salz ganz verzichten.


Während das Eisbein kocht, schneide ich z. B. schon einmal das Gemüse und die Kartoffeln. Das Gemüse wird in kleine Stücken geschnitten und die Kartoffeln geschält und halbiert.


Nach ca. 2 Stunden, wenn das Eisbein gar ist, das Fleisch muß sich leicht vom Knochen lösen lassen, gebe ich die Linsen in die Brühe und lasse sie ca. 15 Minuten kochen. Danach gebe ich das Gemüse hinzu und lasse es weitere 15 Minuten kochen. Danach kommen die Kartoffeln hinein. Wenn diese dann weich sind, hole ich sie mit einem Schaumlöffel an die Oberfläche und drücke sie mit der Garbel klein, d. h. zu einem Art Pürree.


Das Fleisch löse ich, während die anderen Zutaten kochen, vom Knochen und stelle es beiseite. Ich gebe es zum Schluß wieder zu der Suppe, damit es nochmal warm werden kann. Die Schwarte vom Eisbein esse ich meistens so, während ich das Fleisch abtrenne und kleinschneide, denn mir schmeckt die Schwarte, wenn sie heiß ist sehr gut. Das ist allerdings Geschmacksache und auch nicht jeder Manns Fall, weil sie ja doch sehr fettig ist. Aber ein bißchen davon vertrage ich auch *g*


Als Würze gebe ich dann beim Verzehr es Essig in die Suppe, denn Essig verleiht dem ganzen ein gewisses Etwas. Und wenn ich mal wieder zu viel gekocht habe, friere ich den Rest ein, denn aufgewärmt schmeckt es auch ganz toll. Und das, so finde ich, macht einen Eintopf aus, der richtige Geschmackt kommt erst beim Aufwärmen ;-)


So und nun wünsche ich viel Spaß beim Nachkochen und wünsche anschließend guten Apettit

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