MGM Studios Orlando Testbericht

ab 13,69
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(2)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Bookmaker

Nicht nur für Filmfans

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Disney-MGM-Studios geben einen Einblick in Disneys Filmschaffen - sowohl im Bereich Zeichentrick als auch im Bereich Spielfilm. Dieser Park ist wieder eher etwas für das erwachsene Publikum.

Für alle Disney-Parks gilt: zeitig erscheinen, man sollte ruhig eine halbe Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit an Ort und Stelle sein. Bei Anfahrt mit dem PKW landet man auf einem der riesigen Parkplätze - die Parkgebühr beträgt allerdings 10 Dollar welche den eh schon hohen Eintrittspreis weiter in die Höhe schießen lassen. Tip: Von Deutschland aus vorausgebuchte Mehrtages-Tickets können besonders in Zeiten des hohen Dollarkurses erheblich Geld sparen.

Dringend geboten ist es, sich gleich zu Anfang einen Treffpunkt auszumachen für den Fall daß man sich aus den Augen verliert. Kleineren Kindern kann man eine Art \"Kofferanhänger\" verpassen, damit ihnen wenn sie verlorengehen geholfen werden kann. Auch eine \"Kinderleine\" ist bei Disneys zu bekommen...

Nun aber direkt zu den Attraktionen in den MGM-Studios:

Erste Station ist die Star Tour, ein simulierter Flug durch das Star Wars Universum. Wie üblich tolle Effekte: Sound, Licht, Rütteln und Schütteln - das alles auf den Spuren von Luke Skywalker. Nicht nur für George-Lucas-Fans ein Muß!

Gleich nebenan kann man einer Idiana-Jones-Show zusehen. Um gute Plätze im Amphitheater abzubekommen sollte man bei den regelmäßig wiederholten Shows rechtzeitig eintreffen. Die Show besticht durch wirklich gut gemachte Effekte, mit wilden Schießereien, Explosionen, heißen Flammenstürmen usw. Einige Zuschauer werden vor Beginn der Show herausgepickt und durften als Komparsen mitwirken. Die Show selbst ist - wie alle Disney-Shows - sehr laut!

Weiter geht es zu einer dreidimensionalen Version der Muppets Show, einfach wunderbar! Sogar das Warten im Vorraum wird durch eine kleine Vor-Show auf Videomonitoren versüßt.

Es folgt die Backstage Studio Tour, eine Fahrt u.a. durch die Werkstätten der Kostümschneider und Trickzeichner, vorbei an abgestellten Requisiten bekannter Filme wie Star Wars, Mary Poppins und Armagedon. Höhepunkt dieser Fahrt ist Catastrophe Canyon, in welchem das Tourmobil mit Wasser überschüttet und beinahe von Flammen verschlungen wird. Hinweis für alle die auf der linken Seite sitzen: Es kann feucht werden, bitte die Fototechnik entsprechend schützen.

The Great Movie Ride bietet eine Fahrt durch die Jahrzehnte der (fast ausschließlich amerikanischen) Filmgeschichte.

Besonders für Kinder lustig ist \"Honey, I shrunk the kids\" - eine Art Spielplatz mit riesigen Kulissen in welchen Menschen sich wie Liliputaner vorkommen.

In The Magic of Disney Animation kann man Trickfilmzeichnern über die Schulter schauen.

Wer besonders mutig ist besucht The Twilight Zone - Tower of Terror. Man betritt das Hotel, besteigt einen Fahrstuhl für etwa 20 Personen und wird langsam nach oben gefahren. Oben öffnen sich die Fahrstuhltüren, man kann kurz auf den unter einem liegenden Park schauen (und von draußen kann man die erwartungsfrohen Mutigen sehen) - dann saust der Fahrstuhl nach unten! Und zwar nicht etwa nur im freien Fall, nein, er wird noch zusätzlich beschleunigt. Wichtiger Tip: erst hinterher etwas essen!

Den Abschluß des Tages bildet eine Wasser-, Laser- und Feuervorführung, welche oft zweimal pro Abend stattfindet. Das Amphitheater faßt 4000 Zuschauer, trotzdem ist es sehr zu empfehlen rechtzeitig zu erscheinen! Die erste Show war auf 18.30 Uhr angesetzt, ich war gegen 17 Uhr dort, gegen 17.45 Uhr war das Freilichttheater bis auf den letzten Platz gefüllt! Die Vorführung war jedoch die Warterei allemal wert.

Im ganzen Parkbereich kann es einem \"unvorsichtigen\" Besucher sehr leicht passieren, von Animateuren mit in die Vorstellung einbezogen zu werden. Wer das nicht möchte sollte auch in dieser Beziehung seine Augen offenhalten und einen möglichst beschäftigten Eindruck machen - z.B. durch Hantieren mit Kameras...

Ich besuchte WDW in der Vorweihnachtszeit, entsprechend festlich geschmückt waren alle Parks - was besonders im Dunkeln beeindruckend ist. In der New-York-Street konnte man schön flanieren, sowohl von Weihnachtsmusik als auch von künstlichem \"Schnee\" berieselt. Sehr zu empfehlen ist zu dieser Zeit auch Osborns Wonder of Light. Dieses geht auf eine Idee der Familie Osborne zurück, deren Tochter sich ein festlich erleuchtetes Haus zu Weihnachten wünschte. Nun ist es so, daß da wo wir im Vorgarten einen erleuchteten Weihnachtsbaum stehen haben, die Amerikaner das ganze Anwesen samt Haus mit kleinen Lämpchen schmücken. Die Osbornes schmückten also ihr Grundstück, und sehr bald wurde es zu klein für die weiteren Intentionen diesbezüglich. Also kaufte Mr. Osborne die beiden angrenzenden Häuser auf und erweiterte seine Lichterwelt. Als auch dies dann zu klein wurde, verlegte man kurzerhand die ganze Szenerie nach Disney World, wo mittlerweile ein mehrere hundert Meter langer Rundgang von über 4 Millionen Lämpchen erleuchtet wird. Diese Lämpchen blinken dazu nach einem bestimmten Schema, sodaß man, mit der richtigen 3-D-Brille ausgestattet, den Eindruck bekommt, daß die Engel wirklich fliegen oder die bunt leuchtenden Weihnachtsbäume sich drehen.

2 Bewertungen