Born to Cook (gebundene Ausgabe) / Tim Mälzer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2004
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Erfahrungsbericht von ManoK
born to eat
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
---- Einleitung ----
Das war ja klar. Nachdem seine tägliche Kochsendung so überaus erfolgreich ist und er bei einem Teil der Zuschauer schon fast Kultstatus erreicht hat, hat Tim Mälzer nun kurz vor Weihnachten sein erstes Kochbuch mit „Born to cook“ veröffentlicht. Untertitel, wie könnte es anders auch sein, ist „schmeckt nicht, gibt’s nicht“ cool kochen mit Tim Mälzer, angelehnt also an den Titel der so erfolgreichen Kochsendung auf VOX.
---- Erster Eindruck ----
Das Format des Buches ist wie bei vielen Kochbüchern ein Fast – DIN – A4 – Format. Ich weiß eigentlich nicht, welchen Vorteil das haben soll. Ich finde es in der Küche, und da wird es ja in der Regel gelesen und auch gebraucht, nicht unbedingt handlich. Mir wäre da ein kleineres Format lieber, welches auch auf einem normalen Bücherhalter Platz findet...
Beim ersten Durchblättern fallen natürlich die aus fotografischer Sicht wirklich guten Bilder auf, auf denen die Gerichte oft sehr schön angerichtet sind. Ein Maxime von Tim Mälzer ist ja auch, dass das Auge mitisst, und so legt er immer wert darauf, ein noch so einfaches Gericht für das Auge ansprechend zu präsentieren. Das ist nun im Buch sehr ansprechend festgehalten. Viele weitere Fotos zeigen den Autor selbst, zum Teil bei der Arbeit, beim Kochen also oder aber auch beim Einkaufen. Das sieht schon etwas nach Selbstbeweihräucherung aus.
---- Aufbau ----
Nach einem Vorwort, in dem Tim Mälzer Dank sagt an die Menschen, die ihn beeinflusst haben, den Beruf zu ergreifen, und and die, die seinen derzeitigen Lebensweg begleiten, kommt ein Inhaltsverzeichnis, welches aber nur eine Grobeinteilung des Buches widerspiegelt. Das fängt an bei den „Lieblingsgerichten“, geht über so nichtssagende Kapitel wie „....vom Küchenbullen....“ und „Banalitäten“ bis hin zu den „Fisherman’s friend’s“ und „back to Basics“. Hier hätte ich mir schon eine genauere Aufteilung gewünscht und ein Inhaltsverzeichnis, aus dem die Rezepte klar und deutlich ersichtlich werden. So bleibt einem nichtsd anderes übrig als in dem Buch zu blättern oder aber in dem Register am Ende des Buches nachzuschlagen. Die Seiten mit den einzelnen Rezepte jedoch sind sehr gut aufgebaut. Am Anfang steht sehr übersichtlich die Zutatenliste und natürlich die Anzahl der Portionen, auf die sich die Zutatenmenge bezieht. Dann beschreibt Tim Mälzer in knapper aber präziser Art, wie die Gerichte zuzubereiten sind und auf was man besonders achten muss. Oft steht noch mal abgesetzt ein besonderer Tipp auf der Seite, der manchmal eine leichte Abwandlung oder alternative Zubereitungsart des Rezeptes beschreibt. Wie oben schon erwähnt darf dann natürlich nicht ein wirklich gelungenes Foto des fertigen Gerichts fehlen, so dass man eigentlich schon beim Betrachten entscheiden kann, ob es sich für einen selbst lohnt das Gericht nachzukochen oder nicht.
---- Fazit ----
Da ich schon sehr lange ein Fan von Tim Mälzers Art zu kochen bin, stand das Buch natürlich ganz oben auf meiner Weihnachtswunschliste. Die Rezepte lassen sich wirklich alle (!) gut nachkochen und man braucht auch in der Regel nicht so exotische Zutaten. Das was Tim Mälzer in den Rezepten verarbeitet ist in der Regel in jeder Küche vorhanden bzw läßt sich leicht besorgen. Da sich fast alle Gerichte in recht kurzer Zeit zubereiten lassen, denke ich, dass sie in vielen Haushalten großen Anklang finden. Geschmacklich ist sein Küche wohl an die mediterane angelehnt, mit vielen frischen Kräutern, Olivenöl und Knoblauch. Es sind aber auch eine Vielzahl traditioneller deutscher Gerichte in dem Buch beschrieben, so dass wohl jeder eine Menge Anregungen erhält. Gerade diejenigen, die seine Kochsendung nicht regelmäßig sehen können, werden in dem Kochbuch einen guten Ersatz finden. Ich warte schon auf’s nächste, und das kommt bestimmt....
---- Beispiel ----
Knödel
½ Kastenweißbrot * 1 kleine Zwiebel * 2 EL Olivenöl * Salz und Pfeffer * 100 ml Milch * 2Eier * 1 Bund Petersilie, gehackt * 20 grüne Oliven ohne Stein, gehackt * Butter
Das Brot in kleine Würfel schneiden. Zwiebelwürfel in Öl anschwitzen, Salz, Pfeffer und Milch dazugeben, kurz aufkochen lassen und mit den Brotwürfeln vermischen. Eier verrühren und ebenfalls über die Masse geben. Petersilie und klein gehackte Oliven dazu. 5 Minuten ziehen lassen. Alufolie ausbreiten und mit Butter bestreichen. In die Mitte die Brötchenmasse geben und fest zusammenrollen; luftdicht verschließen und in Salzwasser schwimmend ca. 10 Minuten leicht kochen lassen. Die Masse aus der Folie nehmen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese mit Butter in der Pfanne kurz anbraten.
Guten Hunger!
Preis des Buches 19,90 Euro
Das war ja klar. Nachdem seine tägliche Kochsendung so überaus erfolgreich ist und er bei einem Teil der Zuschauer schon fast Kultstatus erreicht hat, hat Tim Mälzer nun kurz vor Weihnachten sein erstes Kochbuch mit „Born to cook“ veröffentlicht. Untertitel, wie könnte es anders auch sein, ist „schmeckt nicht, gibt’s nicht“ cool kochen mit Tim Mälzer, angelehnt also an den Titel der so erfolgreichen Kochsendung auf VOX.
---- Erster Eindruck ----
Das Format des Buches ist wie bei vielen Kochbüchern ein Fast – DIN – A4 – Format. Ich weiß eigentlich nicht, welchen Vorteil das haben soll. Ich finde es in der Küche, und da wird es ja in der Regel gelesen und auch gebraucht, nicht unbedingt handlich. Mir wäre da ein kleineres Format lieber, welches auch auf einem normalen Bücherhalter Platz findet...
Beim ersten Durchblättern fallen natürlich die aus fotografischer Sicht wirklich guten Bilder auf, auf denen die Gerichte oft sehr schön angerichtet sind. Ein Maxime von Tim Mälzer ist ja auch, dass das Auge mitisst, und so legt er immer wert darauf, ein noch so einfaches Gericht für das Auge ansprechend zu präsentieren. Das ist nun im Buch sehr ansprechend festgehalten. Viele weitere Fotos zeigen den Autor selbst, zum Teil bei der Arbeit, beim Kochen also oder aber auch beim Einkaufen. Das sieht schon etwas nach Selbstbeweihräucherung aus.
---- Aufbau ----
Nach einem Vorwort, in dem Tim Mälzer Dank sagt an die Menschen, die ihn beeinflusst haben, den Beruf zu ergreifen, und and die, die seinen derzeitigen Lebensweg begleiten, kommt ein Inhaltsverzeichnis, welches aber nur eine Grobeinteilung des Buches widerspiegelt. Das fängt an bei den „Lieblingsgerichten“, geht über so nichtssagende Kapitel wie „....vom Küchenbullen....“ und „Banalitäten“ bis hin zu den „Fisherman’s friend’s“ und „back to Basics“. Hier hätte ich mir schon eine genauere Aufteilung gewünscht und ein Inhaltsverzeichnis, aus dem die Rezepte klar und deutlich ersichtlich werden. So bleibt einem nichtsd anderes übrig als in dem Buch zu blättern oder aber in dem Register am Ende des Buches nachzuschlagen. Die Seiten mit den einzelnen Rezepte jedoch sind sehr gut aufgebaut. Am Anfang steht sehr übersichtlich die Zutatenliste und natürlich die Anzahl der Portionen, auf die sich die Zutatenmenge bezieht. Dann beschreibt Tim Mälzer in knapper aber präziser Art, wie die Gerichte zuzubereiten sind und auf was man besonders achten muss. Oft steht noch mal abgesetzt ein besonderer Tipp auf der Seite, der manchmal eine leichte Abwandlung oder alternative Zubereitungsart des Rezeptes beschreibt. Wie oben schon erwähnt darf dann natürlich nicht ein wirklich gelungenes Foto des fertigen Gerichts fehlen, so dass man eigentlich schon beim Betrachten entscheiden kann, ob es sich für einen selbst lohnt das Gericht nachzukochen oder nicht.
---- Fazit ----
Da ich schon sehr lange ein Fan von Tim Mälzers Art zu kochen bin, stand das Buch natürlich ganz oben auf meiner Weihnachtswunschliste. Die Rezepte lassen sich wirklich alle (!) gut nachkochen und man braucht auch in der Regel nicht so exotische Zutaten. Das was Tim Mälzer in den Rezepten verarbeitet ist in der Regel in jeder Küche vorhanden bzw läßt sich leicht besorgen. Da sich fast alle Gerichte in recht kurzer Zeit zubereiten lassen, denke ich, dass sie in vielen Haushalten großen Anklang finden. Geschmacklich ist sein Küche wohl an die mediterane angelehnt, mit vielen frischen Kräutern, Olivenöl und Knoblauch. Es sind aber auch eine Vielzahl traditioneller deutscher Gerichte in dem Buch beschrieben, so dass wohl jeder eine Menge Anregungen erhält. Gerade diejenigen, die seine Kochsendung nicht regelmäßig sehen können, werden in dem Kochbuch einen guten Ersatz finden. Ich warte schon auf’s nächste, und das kommt bestimmt....
---- Beispiel ----
Knödel
½ Kastenweißbrot * 1 kleine Zwiebel * 2 EL Olivenöl * Salz und Pfeffer * 100 ml Milch * 2Eier * 1 Bund Petersilie, gehackt * 20 grüne Oliven ohne Stein, gehackt * Butter
Das Brot in kleine Würfel schneiden. Zwiebelwürfel in Öl anschwitzen, Salz, Pfeffer und Milch dazugeben, kurz aufkochen lassen und mit den Brotwürfeln vermischen. Eier verrühren und ebenfalls über die Masse geben. Petersilie und klein gehackte Oliven dazu. 5 Minuten ziehen lassen. Alufolie ausbreiten und mit Butter bestreichen. In die Mitte die Brötchenmasse geben und fest zusammenrollen; luftdicht verschließen und in Salzwasser schwimmend ca. 10 Minuten leicht kochen lassen. Die Masse aus der Folie nehmen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese mit Butter in der Pfanne kurz anbraten.
Guten Hunger!
Preis des Buches 19,90 Euro
22 Bewertungen, 2 Kommentare
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17.01.2005, 13:46 Uhr von April
Bewertung: sehr hilfreichTim Mälzer finde ich echt klasse. Lustig war die Kochsendung mit allerlei Starköchen vor Weihnachten bei Kerner! Da waren alle so entsetzt, daß Mälzer beim Kartoffelpü zu einem Fertigprodukt gegriffen hat und ich habe mich nur sch
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14.01.2005, 14:52 Uhr von awassa
Bewertung: sehr hilfreich...habe ich als Zugabe zu meiner ersten Bestellung beim Bertelsmann-Club bekommen ;-)
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