Maggi Fix für Chili con Carne Testbericht

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ab 4,11
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von DagSonja

Gar nicht so scharf und lecker !!

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

schmeckt lecker und ist gar nicht so scharf, als ich anfangs dachte

Kontra:

da hab ich noch nichts gefunden

Empfehlung:

Ja

Lange habe ich gebraucht, um das Gericht wenigstens einmal zu kosten. Ich dachte immer, das ist zu scharf, da es ja Chili enthält. Irgendwann hat es mich gepackt und ich wollte es wissen, wie es schmeckt. Also habe ich es zunächst in der Gaststätte bestellt und gegessen.

Ich war angenehm überrascht, denn ich fand es lecker. Dann sah ich das Gericht in Lidl – abgepackt in der Gefriertruhe - und nahm es mit. Wieder hat es mir geschmeckt und auch meine Familie war begeistert. Gestern habe ich es nun selber hergestellt, wenn auch mit dem Hilfsmittel


Maggi Fix Chili con Carne
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Dieses Pulver enthält alles Nötige an Gewürzen, die es für das Gericht braucht. Außerdem brauche ich dazu noch

500 g Hackfleisch
rote Bohnen (Kidneybohnen)
etwas Salatöl

einen Topf
einen Rührlöffel
und einen Herd.

Vom Preis her kostet so eine Tüte nicht viel. Allerdings brauche ich zwei davon. Denn jeder Beutel dieses Pulvers ist für 200 g Hackfleisch ausgerechnet. Ich kaufe also zwei solcher Maggi-Fixe für Chili con Carne für je 49 Cent. Wenn ich bedenke, dass ich all diese Gewürze selber herstellen und zusammenmixen müsste, nicht viel.

Die Tüte brauche ich wohl nicht sonderlich beschreiben, das Layout ähnelt sich bei diesen Produkten. Vorne das Bild für die Vorstellung, was man gerade kauft und wie es aussieht und natürlich was es ist, in meinem Fall: Maggi fix Chili con Carne.

Was das heißt, kann ich euch nicht sagen, es ist ein mexikanisches Gericht. Mehr weiß ich auch nicht.


In der Gewürz-und Pulvermischung ist drin:
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Tomatenpulver, Gewürze von Paprika, Pfeffer, Knoblauch, Kümmel, Ingwer und Chili,

Reismehl, Jodsalz, roter Paprika, Zucker, Speckfett (Rauch), Aroma mit Soja und Weizen, Zwiebeln, Kräuter wie Oregano, Bohnenkraut, Salbei, Thymian und Lorbeer,

Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, Guanylat, Inosinat, Maltodextrin, Säuerungsmittel, Citronensäure und

Spuren von Eiern, Sellerie und Milch.

Die beiden Komponenten Guanylat und Inosinat wurden übrigens aus Traubenzucker gewonnen.


Nun zum Gebrauch:
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Ich gebe zunächst mein Hackfleisch in den Tiegel und brate es mit etwas Salatöl an. Da mein Fleisch noch gefroren ist, drehe ich das alle paar Minuten um und dabei schält sich so nach und nach eine Fläche davon ab, so lange, bis das Fleisch sich aufgelöst hat und in kleinen Stücken oder Fasern in dem Tiegel zerfällt.

Das Fleisch ist erst rosa und wird dann im Zuge des Anbratens und des weiteren Garens grau. Das ist normal und ist nicht negativ zu sehen. Das Hackfleisch hat eine kröselige Konsistenz, wenn es auseinander gefallen ist. So ähnlich wie bei Spaghetti Bolognese ist das hier auch, wenn es normal im Tiegel angebraten und etwas gegart wird.

Nach einer Weile, wenn das ganze Fleisch – also bei mir 500 g – grau geworden ist und etwas gegart hat, gebe ich nun etwas Wasser hinzu. Die Flüssigkeit der Bohnen habe ich aber dem Wasser hinzugesetzt. So hatte das Wasser einen Geschmack, der ja außerdem auch zu den Bohnen gehört.

Danach fülle ich das Pulver aus der Tüte hinzu und warte ab, bis sich das Hackfleisch mit der nun sämig gewordenen Masse verbunden hat. Nun lasse ich das Ganze ca. 5 Minuten schön durchkochen. Meine Kidney-Bohnen stehen schon bereit, die ich etwas abtropfen lassen habe.

In der letzten Phase gebe ich nun die roten Bohnen hinzu und lasse es erneut aufkochen, rühre um und dann ist mein Chili con Carne fertig.

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Das Pulver in der Tüte war trocken, rötlich und roch etwas streng nach Gewürzen. Es stach aber nicht in die Nase, nur soviel, dass ich merken konnte, dass da einiges an verschiedenartiger Würze drin war. Etwas besonders Scharfes, was mir negativ aufgefallen wäre, konnte ich aber nicht erkennen.

Allgemein machte diese Würz- und Pulvermischung einen exotischen Eindruck, ich konnte schon kräftigen Chili, Knoblauch, Paprika, Ingwer und Kümmel riechen. Aber wie gesagt, nicht streng, aber so, dass es auffällig vorhanden war.

Es enthielt alles zusammen keine Klumpen, war frisch und hatte eine einheitliche Farbe. Ein paar kleine Stücke konnte ich sehen, die ich aber nicht deuten konnte. Kann sein, dass es die Paprikastücken waren, die in den Zutaten enthalten sind.

Beim Anrühren ergab es auch keine Klumpen, wie ich schon im Text beim Kochen gesagt habe, wurde mit diesem Pulver in Verbindung mit Wasser eine sämige Masse, die sich dann mit dem Fleisch zusammen gut verband. Am Ende hatte ich ein schön gewürztes, durchgegartes Hackfleisch mit roten Bohnen, genannt Chili con Carne.

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Vom Geschmack her ist das schwierig zu beschreiben. So ähnlich wie Bolognese, aber doch mit etwas mehr Pep und noch ein paar anderen Gewürzen, die eben zu Chili con Carne gehören.

Natürlich kann ich heraus schmecken, dass Chili drin ist, ein paar exotische Gewürze, wie Paprika, Thymian, Knoblauch und noch anderes mehr. Es schmeckt aber nichts vor, außer dass ein gewisser scharfer Geschmack zurückbleibt, der sich aber im Rahmen hält, denn ich hatte es mir ja vor meinem ersten Kosten wesentlich schlimmer vorgestellt.

Ich kann sagen, dass mir und meiner Familie das Chili con Carne gut schmeckt. Egal, ob ich es nun mit meiner Tüte selbst angerichtet habe, in der Gaststätte gegessen hatte oder auch aus dem Tiefkühlregal. Es schmeckt immer gleich und immer genauso gut. Es gibt da überhaupt keinen Unterschied.

Dazu habe ich Salzkartoffeln gemacht, das hat einen guten Ausgleich gehabt und die gewisse Schärfe wurde so gut kompensiert. Das hat absolut gut zusammen geschmeckt und ich weiß, ich werde es wieder einmal kochen.

Vom Zeitaufwand her dauert das auch selbst gemacht überhaupt nicht lange, während die Kartoffeln kochen, kümmere ich mich um das Fleisch und um das Würzen mit dem Pulver und dem Durchkochen, so dass dieses Gericht zusammen mit dem Schälen der Kartoffeln nur 20 – 25 Minuten insgesamt dauert. Das ist für mich nicht viel. Und das Wichtigste: Es schmeckt gut.

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Oh, jetzt hab ich fast die Nährwerte vergessen: Das wären für 100 g des Trockenproduktes 1247 Kilojoule, das sind 295 Kilokalorien, dann 11,4 g Eiweiß, 48,3 Kohlenhydrate und 6,4 g Fett.

Wie sich das mit dem fertigen Gericht verhält, steht leider nicht da.

Die Firma ist die Maggi GmbH 78221 in Singen. Vielleicht fragt ihr ja da mal nach, wer Interesse hat. Oder auch bei www.maggi.de. Telefon 069 – 6671 2841, Telefax 069 – 66714804. Das Maggi-Kochstudio befindet sich in 60523 Frankfurt am Main.



Bleibt mir nur noch, euch guten Appetit zu wünschen!


Eure DagSonja