Maggi Fix für Chili con Carne Testbericht

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ab 4,11
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von EXDREAMA

MEXIKANISCH SCHARF???...SEHR ÜBERTRIEBEN...

4
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

Günstige Zubereitung, einfach und praktisch, gut vorbereitbar und einfrierbar

Kontra:

Etwas zu wenig scharf ;-)

Empfehlung:

Ja

Da ich täglich in größeren Mengen kochen muss, und mir seit der Geburt meiner Tochter einfach oft die Zeit fehlt, alles komplett selber zu kochen, weiche ich des öfteren auf die Maggi-Fix Produkte aus, da sie schnell und unkompliziert zubereitet werden und die meiste Zeit eigentlich auf dem Herd oder im Ofen schlummern und man sich nicht mehr groß darum kümmern muss. ( Außer halt aufzupassen, dass sie nicht anbrennen, versteht sich ja von selber).Dieses Mal habe ich den Maggi fix Chili con Carne gekauft, da ich noch Hackfleisch von Norma (500g/1,59 Euro) in der TK-Truhe hatte, und nicht wirklich wusste, was ich damit anstellen sollte, da meine Familie weder mit Fleischküchle noch mit Hackbraten schwer zu begeistern sind. Ein Päckchen davon kostet um die 69 Cent (im Angebot gibts oft 10 für 9 oder 10 für 4,50 Euro, also dann zugreifen!)

DIE VERPACKUNG:
Erstmal auffällig ist das durchgehende Design von Maggi, die obere Hälfte der Vorderseite in Knallgelb gehalten mit dem knallroten Maggi-Logo, darunter fix, Chili con Carne abgedruckt.Auf der unteren Hälfte ist dann die Darstellung des fertigen Eintopfes, wie er auszusehen hat (wenn er aus der Maggi-Küche kommt), bei mir sieht das immer ein bisschen anders aus), viele rote Bohne mit Hackfleischkrümelchen und einigen Kräutern in dunkelroter Soße, die laut Angabe für 2 Portionen gedacht ist. Gedacht ist eine Packung für 200g Hackfleisch und 1 Dose (425ml) rote Bohnen, wobei ich meist 4 Päckchen und die 4-fache Menge benutze und dann portionsweise eingefriehre.Bei der Verpackung handelt es sich um diese innen beschichteten Papierverpackungen, der Beutel ist 14cm hoch und 12,5cm breit (wenn dann schon genau ;-))
Rückseite:
Die genaue Beschreibung des Gerichts wird so beschrieben: Das typisch mexikanische Gericht aus Hackfleisch und roten Bohnen mit einer angenehmen Schärfe\" läd zu einem schönen Abend mit Freunden ein.

ZUBEREITUNG:
Das Hackfleisch soll in heißem Fett schön krümelig braun angebraten werden, dann soll man 1/4 Liter Wasser zugießen, Beutelinhalt einrühren und zum Kochen bringen. Dann ca. 5 Minuten köcheln lassen, natürlich ab und zu umrühren, damit es nicht anklebt oder zum Schluss noch anbrennt. Dann die im Sieb abgewaschenen und abgetropften Bohnen zugeben und heiß werden lassen.

ZUTATEN:
Tomatenpulver
Gewürze (Paprika, Pfeffer, Knoblauch, Kümmel, Ingwer, Chili)
Jodsalz
roter Paprika
Zucker
Speckfett (Rauch)
Aroma (mit Soja, Weizen)
Zwiebeln
Kräuter (Oregano, Bohnenkraut, Salbei, Thymian, Lorbeer)
Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, Guanylat, Inosynat
Maltodextrin
Säuerungsmittel Citronensäure
Spuren von Eiern, Milch, Sellerie

NÄHRWERTE PRO 100g TROCKENPRODUKT:
Brennwert kj/kcal 1247/295
Eiweiß/g 11,4
Kohlenhydrate/g 48,3
Fett/g 6,3
INHALT PRO PACKUNG 38g

HERSTELLER:
Maggi Kochstudio
60523 Frankfurt am Main
Telefon: 069/66712841
oder
www.maggi.de

VARIATIONEN:
Eine angegebene Variation ist, dass man 200g Hähnchenbrustfilet in Würfel schneiden soll, danach anbraten. Eine gewürfelte grüne Paprika kurz mitanbraten, danach 200ml Wasser zugeben und 50ml Sahne, den Beutelinhalt einrühren und dann ca. 10 Minuten kochen lassen, dabei ab und zu umrühren. Dazu werden Taccos mit saurer Soße oder Schmand empfohlen.
Ich selbst bereite dieses Gericht so ähnlich wie auf der Packung angegeben zu, zuerst eben das Hackfleisch anbraten, ich benutze hierbei immer 1 kg und 4-5 Päckchen,je nachdem, wie viele zu Hause sind. Nach dem Hackfleisch gebe ich 3 Zwiebeln in Ringe geschnitten dazu und lasse sie mitgaren, dann etwa 2 EL Tomatenmark anschwitzen lassen und mit 1 Dose Pizzatomaten oder pürrierte Tomaten ablöschen, angegebene Flüssigkeit zufügen, Beutel einrühren und aufkochen lassen. Ich persönlich verwende nicht nur rote Bohnen wie Kidneybohnen, sondern gebe auch zusätzlich Chilibohnen (2 Dosen) und 1 Dose weiße Bohnen mit Suppengrün hinzu. Es geht natürlich auch ein Glas grüne Bohnen bzw. frische davon. Außerdem auch min´destens 1 Dose abgetropften Mais. Ich lasse das Gemüse warm werden und schmecke dann immer mit Chilipulver und Sambal Olek nach, damit es auch richtig schaaaaaaaaaf wird, so wie es gehört. Dazu gibt es dann ein frisch aufgebackenes Weißbrot oder das ganze wird in Taccoschalen gefüllt.

GERUCH/GESCHMACK/KONSISTENZ:
Das Pulver selber riecht sehr kräftig nach Tomaten und Paprika, hat eine sehr rote Farbe, durchzogen von ein paar grünen Stückchen, was die Kräuter sein sollen. Es schmeckt sehr salzig, mit einem süß-sauren Abgang, und stark nach Trockentomaen und etwas nach Paprika. Einrühren lässt es sich einfach und ohne Klümpchen und es gibt eine nicht zu flüssige, sämig-cremige Konsistenz. Wenn es dann einmal aufgekocht ist, schmeckt es sehr würzig nach Tomate, Paprika und Würzmittel, es fehlt mir nur ein bisschen die Schärfe, die ich bei mexikanischem Essen gewohnt bin, deswegen würze ich auch nach oder lass das Essen mehrmals aufkochen, da wird dann die Schärfe stärker. Ich würde aber jedem, der wirkliches Chili mag, zu sonstigen Schärfemachern zu greifen.

FAZIT:
Als Beilage zu Chili gibt es bei mir meist geröstetes Weißbrot, aber dick eingekocht schmeckt es auch mit einer Käsehaube sehr lecker in Taccos, mit einem Klecks saurer Sahne oder Schmand. Ich brauche diese Gericht immer etwas schärfer, wie beschrieben, aber das ist ja bekanntlich Geschmacks-und Verträglichkeitssache. Die Zubereitung ist sehr sehr einfach und wirklich auch für absolute Kochlaien leicht zu meistern. Es handelt sich hierbei auch um eine Mahlzeit, die man ohne weiteres am Abend vor dem Genießen schon gfertig kochen kann, auch ist dies eine Mahlzeit, die bei Partys oder wenn viele Freunde kommen vorher zubereitet werden kann und man nicht, wenn alle schon da sind, sich noch ewig an den Herd stellen muss. Man kann dabei fast alles verwenden, was zu Hause im Gemüsekorb oder Kühlschrank rumliegt, und darauf wartet, endlich verwendet zu werden, z.B. Schinken, Speck, Mais, Paprika, Tomatengrüne Bohnen, aber auch Zuccini oder Auberginen, die in Massen sehr günstig zu haben sind.Es lässt sich wirklich alles verwenden und je nach Geschmack verändern. Ich selbst bin bekannt durch mein gutes (und scharfes) Chili, das ich bei jedem Mal zubereiten neu gestalte, da ja jedesmal der Inhalt meiner Speisekammer anders ist. Außerdem koche ich immer viel mehr davon, als im Moment benötigt, da es sich prima einfriehren lässt und dabei auch nicht an Geschmack verliert. Probiert es einfach selber einmal, etwas einfacheres als das, werdet ihr für keine Party finden und alle sind zufrieden.

Und nun Mahlzeit,
Andrea

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • redwomen

    21.08.2004, 23:03 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich das Chili auch sehr gerne selber mache, greife auch ich ab und an an dieses Fertigprodukt und bin voll auf damit zufrieden und um die Schärfe noch zu bekommen würze ich oft noch nach. -dabei mag ich es nicht ganz so scharf- Aber für ein