Maggi Fix für Chili con Carne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von Diescher
Innenministereintopf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun ist es so weit: morgen kommen die Kollegen meines Freundes zu der längst fälligen und immer wieder verschobenen Party. Da wir inzwischen für unser Chili con Carne berühmt sind, werden wir ihnen dieses kredenzen. Ein guter Helfer war und ist immer wieder das die Chili con Carne - Fertigmischung von Maggi.
Wie fast alle Suppen schmeckt auch Chilli am besten, wenn es am Abend vorher gekocht und zum entscheidenden Anlass frisch aufgewärmt wird. Daher werkeln wir immer einen Abend vorher in der Küche herum. Das hat auch den Vorteil, dass man sich um die Gäste kümmern kann, wenn sie so nach und nach eintrudeln. Man muss nicht die ganze Zeit am Herd stehen. Und wenn etwas nicht gelingt, hat man den ganzen Tag Zeit, neue Zutaten zu kaufen und von vorn zu beginnen. Man muss nur aufpassen, dass die Köstlichkeit nicht anbrennt. Aber das lässt sich leicht mit dem Erwärmen bei sehr niedriger Hitze erreichen.
DIE PACKUNG
ist eine typische Fertigmischnung. Alle, die es gern schnell mögen, halten sich genau an die Packungsangabe und die Zubereitungshinweise auf der Rückseite: Für 2 Personen 250 Gramm Hackfleich anbraten, eine Viertel Liter Wasser aufgießen, das Pulver einrühren, aufkochen lassen und fertig.
Für 0,49 Cent bei uns im real,- sind in dem Pulver selbst enthalten:
Tomatenpulver, Jodsalz, Reismehl, Geschmacksverstärker, rote Paprikaschoten, Zwiebeln, Paprikapulver, Pfeffer, Zucker, Speckfett (?), Aroma, Kräuter (Bohnenkraut, Oregano, Thymian, Lorbeer, Knoblaupulver, Salbei, Kümmel, Säurungsmittel, Citronensäure, Ingwer) und Chillipulver.
UNSERE ZUBEREITUNG
Doch wir wären nicht berühmt für unser Chili, wenn wir nicht noch die ein oder andere Extra-Zutat in den Topf fallen lassen würden. Ich halte mich generell nicht zu 100 % an Rezeptvorgaben, sondern wandele sie hin und wieder nach eigenem Gutdünken ab. Bislang haben mich noch keine Beschwerden erreicht.
Allen voran kommen bei uns Zwiebeln und Knoblauch in den Topf, gefolgt von frischem Paprika und Mais. Je nach Gusto und Anzahl der Speisenden. Wir erwarten morgen zum Beispiel 8 Gäste, mit uns sind also nach Adam Ries 12 Personen zu verköstigen.
Heute haben wir daher
5 Paprikaschoten (gelb, rot und grün bunt durcheinander)
8 Zwiebeln
gut 10 Knoblauchzehen
3 Dosen Mais
6 Dosen Chilibohnen
7 Packungen Chiligewürzmischung
und ca. 2 kg Hackfleisch verbraucht.
Ein Topf reichte nicht. Also müssen wir morgen mehr abwaschen. Grummel. Aber Hauptsache, es schmeckt und alle werden satt.
Zuerst braten wir das Hackfleisch (wir nehmen immer gemischtes - halb Rind, halb Schwein) in mit ein wenig Öl an. Wir braten es immer separat in einer Pfanne an, damit es auch gut in kleine Klümpchen zerdrückt werden und mit Pfeffer und Salz gewürzt werden kann. In der Regel gibt es bei uns ungewürztes oder nur sehr wenig gewürztes Hackfleisch zu kaufen. Man kann somit seiner Würzphantansie freien Lauf lassen. Hackfleisch halb undhalb hat den Vorteil, dass es weniger fettig als reines Schweinemett ist, und somit besser in kleine Kriemchen zerfällt.
Anschließend dünsten wir die Zwiebeln glasig. Alles zusammen kommt in den Topf, in dem das Chili schließlich fertiggerührt wird. Dann geben wir den in Würfel geschnittenen Paprika dazu, lassen ihn ein wenig mitdünsten. Zum Schluß kommt der Mais hinzu.
Dann geht es fast so weiter, wie auf der Packung beschrieben: für 2 Personen eine Dose Chilibohnen hinzugeben. Die lassen wir aber nicht abtropfen, sondern geben sie mit der Flüssigkeit in den Topf. Dafür nehmen wir nicht die gesamte auf der Packung angegebene Menge (250 ml) an Wasser, sondern Pi mal Daumen etwas weniger.
Also das Wasser hinzu, etwas erwärmen lassen und den Beutelinhalt einrühren. Damit es keine Klümpchen gibt, sollte man etwas Geduld mitbringen und gut rühren. Wir benutzen übrigens einen Fackelmann Schlitzwender, einen Fackelmann Schneebesen und morgen zum Schöpfen eine Fackelmann-Kelle.
Nun der entscheidende Teil: unsere Würzkünste. Dank eines USA-Besuchs meines Freundes sind wir stolze Besitzer einer Taco-Bells-Würzmischung. Taco-Bells ist eine Fast-Food-Kette in Amiland, die mexikanische Produkte unter den hungrigen Kunden verteilt. Je nach Größe des Topfes streuen wir das Chili-Pulver auf die bis dahin produzierte Masse. Dazu noch zwei bis drei Chilischoten, extra-scharfen Rosenpaprika, je nachdem Pfeffer und Salz un dlast but not least: Sambal Oelec. Pro Topf ein guter Esslöffel. Habe ich schon erwähnt, dass wir es gern schön scharf mögen? Ja, wir mögen es gern schön scharf. Damit aber auch alle davon essen können, überlassen wir jedem das Nachwürzen selbst.
Bis dahin hat noch keiner von uns auch nur eine Messerspitze probiert. Den Überraschungseffekt heben wir uns immer bis hierher auf.
Also gut. Wer macht den Anfang? Heute war ich es. In beiden Töpfen fehlte es an Schärfe. Also von allem noch ein wenig dazu. Irgendwann fanden wir es dann gut genug. Man muss auch bedenken, dass es über Nacht bzw. morgen beim Erwärmen noch nachwürzt, besser gesagt nachschärft. Also halten wir uns heute lieber ein wenig zurück und holen den Rest bei Bedarf morgen nach.
So, das Chili ist fertig. Der Bericht auch. Jetzt hab ich mir ein Gläschen Rotwein verdient und hoffe, dass es unseren Gästen nicht zu scharf ist. Dazu reichen wir Baguette.
Chili con Carne schmeckt immer wieder gut, geht schnell und sehr leicht und ist insgesamt eine recht billige Angelegenheit (wenn man den Flug in die USA abzieht, um an die Chili-Würzmischung von Taco-Bells zu kommen).
Am liebsten würde ich schon jetzt ein Tellerchen naschen. Viel Spaß beim Nachkochen des vielleicht nicht ganz nach mexikanischem Originalrezept gekochten Chilis. .
Rotwein schlürfende Grüße
Diescher
Wie fast alle Suppen schmeckt auch Chilli am besten, wenn es am Abend vorher gekocht und zum entscheidenden Anlass frisch aufgewärmt wird. Daher werkeln wir immer einen Abend vorher in der Küche herum. Das hat auch den Vorteil, dass man sich um die Gäste kümmern kann, wenn sie so nach und nach eintrudeln. Man muss nicht die ganze Zeit am Herd stehen. Und wenn etwas nicht gelingt, hat man den ganzen Tag Zeit, neue Zutaten zu kaufen und von vorn zu beginnen. Man muss nur aufpassen, dass die Köstlichkeit nicht anbrennt. Aber das lässt sich leicht mit dem Erwärmen bei sehr niedriger Hitze erreichen.
DIE PACKUNG
ist eine typische Fertigmischnung. Alle, die es gern schnell mögen, halten sich genau an die Packungsangabe und die Zubereitungshinweise auf der Rückseite: Für 2 Personen 250 Gramm Hackfleich anbraten, eine Viertel Liter Wasser aufgießen, das Pulver einrühren, aufkochen lassen und fertig.
Für 0,49 Cent bei uns im real,- sind in dem Pulver selbst enthalten:
Tomatenpulver, Jodsalz, Reismehl, Geschmacksverstärker, rote Paprikaschoten, Zwiebeln, Paprikapulver, Pfeffer, Zucker, Speckfett (?), Aroma, Kräuter (Bohnenkraut, Oregano, Thymian, Lorbeer, Knoblaupulver, Salbei, Kümmel, Säurungsmittel, Citronensäure, Ingwer) und Chillipulver.
UNSERE ZUBEREITUNG
Doch wir wären nicht berühmt für unser Chili, wenn wir nicht noch die ein oder andere Extra-Zutat in den Topf fallen lassen würden. Ich halte mich generell nicht zu 100 % an Rezeptvorgaben, sondern wandele sie hin und wieder nach eigenem Gutdünken ab. Bislang haben mich noch keine Beschwerden erreicht.
Allen voran kommen bei uns Zwiebeln und Knoblauch in den Topf, gefolgt von frischem Paprika und Mais. Je nach Gusto und Anzahl der Speisenden. Wir erwarten morgen zum Beispiel 8 Gäste, mit uns sind also nach Adam Ries 12 Personen zu verköstigen.
Heute haben wir daher
5 Paprikaschoten (gelb, rot und grün bunt durcheinander)
8 Zwiebeln
gut 10 Knoblauchzehen
3 Dosen Mais
6 Dosen Chilibohnen
7 Packungen Chiligewürzmischung
und ca. 2 kg Hackfleisch verbraucht.
Ein Topf reichte nicht. Also müssen wir morgen mehr abwaschen. Grummel. Aber Hauptsache, es schmeckt und alle werden satt.
Zuerst braten wir das Hackfleisch (wir nehmen immer gemischtes - halb Rind, halb Schwein) in mit ein wenig Öl an. Wir braten es immer separat in einer Pfanne an, damit es auch gut in kleine Klümpchen zerdrückt werden und mit Pfeffer und Salz gewürzt werden kann. In der Regel gibt es bei uns ungewürztes oder nur sehr wenig gewürztes Hackfleisch zu kaufen. Man kann somit seiner Würzphantansie freien Lauf lassen. Hackfleisch halb undhalb hat den Vorteil, dass es weniger fettig als reines Schweinemett ist, und somit besser in kleine Kriemchen zerfällt.
Anschließend dünsten wir die Zwiebeln glasig. Alles zusammen kommt in den Topf, in dem das Chili schließlich fertiggerührt wird. Dann geben wir den in Würfel geschnittenen Paprika dazu, lassen ihn ein wenig mitdünsten. Zum Schluß kommt der Mais hinzu.
Dann geht es fast so weiter, wie auf der Packung beschrieben: für 2 Personen eine Dose Chilibohnen hinzugeben. Die lassen wir aber nicht abtropfen, sondern geben sie mit der Flüssigkeit in den Topf. Dafür nehmen wir nicht die gesamte auf der Packung angegebene Menge (250 ml) an Wasser, sondern Pi mal Daumen etwas weniger.
Also das Wasser hinzu, etwas erwärmen lassen und den Beutelinhalt einrühren. Damit es keine Klümpchen gibt, sollte man etwas Geduld mitbringen und gut rühren. Wir benutzen übrigens einen Fackelmann Schlitzwender, einen Fackelmann Schneebesen und morgen zum Schöpfen eine Fackelmann-Kelle.
Nun der entscheidende Teil: unsere Würzkünste. Dank eines USA-Besuchs meines Freundes sind wir stolze Besitzer einer Taco-Bells-Würzmischung. Taco-Bells ist eine Fast-Food-Kette in Amiland, die mexikanische Produkte unter den hungrigen Kunden verteilt. Je nach Größe des Topfes streuen wir das Chili-Pulver auf die bis dahin produzierte Masse. Dazu noch zwei bis drei Chilischoten, extra-scharfen Rosenpaprika, je nachdem Pfeffer und Salz un dlast but not least: Sambal Oelec. Pro Topf ein guter Esslöffel. Habe ich schon erwähnt, dass wir es gern schön scharf mögen? Ja, wir mögen es gern schön scharf. Damit aber auch alle davon essen können, überlassen wir jedem das Nachwürzen selbst.
Bis dahin hat noch keiner von uns auch nur eine Messerspitze probiert. Den Überraschungseffekt heben wir uns immer bis hierher auf.
Also gut. Wer macht den Anfang? Heute war ich es. In beiden Töpfen fehlte es an Schärfe. Also von allem noch ein wenig dazu. Irgendwann fanden wir es dann gut genug. Man muss auch bedenken, dass es über Nacht bzw. morgen beim Erwärmen noch nachwürzt, besser gesagt nachschärft. Also halten wir uns heute lieber ein wenig zurück und holen den Rest bei Bedarf morgen nach.
So, das Chili ist fertig. Der Bericht auch. Jetzt hab ich mir ein Gläschen Rotwein verdient und hoffe, dass es unseren Gästen nicht zu scharf ist. Dazu reichen wir Baguette.
Chili con Carne schmeckt immer wieder gut, geht schnell und sehr leicht und ist insgesamt eine recht billige Angelegenheit (wenn man den Flug in die USA abzieht, um an die Chili-Würzmischung von Taco-Bells zu kommen).
Am liebsten würde ich schon jetzt ein Tellerchen naschen. Viel Spaß beim Nachkochen des vielleicht nicht ganz nach mexikanischem Originalrezept gekochten Chilis. .
Rotwein schlürfende Grüße
Diescher
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