Maggi Wirtshaus Nudelpfanne 'Försterin' Testbericht

ab 10,36
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von Arti25

Ui, jetzt wohne ich in einem Forsthaus

4
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

Schmeckt lecker, geht schnell

Kontra:

Reicht nicht für Zwei

Empfehlung:

Ja

Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich ein Fan von Tütengerichten. Kürzlich stand bei mir wieder mal ein Maggi Wirtshaus-Gericht auf dem Tisch. Diesmal wieder mein Favorit die Nudelpfanne Försterin, keine experimentellen Veruche. Gekauft habe ich sie ausnahmsweise nicht bei Akzenta oder Extra, sondern im HL-Supermarkt. Dabei bin ich fast in Ohnmacht gefallen. Statt der gewohnten 1,29 Euro kostete die Tüte hier 1,53 Euro. Glatter Wucher. Aber ich hatte nun mal Hunger...

Zur Verpackung:
Die Nudeln und das Pulver für die Soße stecken in einem Folienbeutel. 166 Gramm sind im Beutel enthalten. Auf der Vorderseite prangt das übliche Maggi-Emblem mit dem Zusatz \"Wirtshaus\". Die Sorte \"Nudelpfanne Försterin\" steht darunter, dass ganze wirkt wie mit Kreide auf eine Tafel geschrieben – ganz traditionell, wie in ländlichen Wirtshäusern üblich. Der Hinweis \"5 Minuten Kochzeit, 2 Portionen\" ist auch zu sehen. Von der Sache mit den 2 Portionen halte ich auch hier wie üblich nichts.
Das Bild eines dunkelgrünen Tellers mit einer Portion Försterin-Nüdelchen ergänzt das Ganze. Im Bildhintergrund sieht man ein paar Blätter ins Bild ragen. Der Teller steht auf einer blau-weiß karierten Decke und sorgt so für den \"Wirtshaus im Wald-Effekt\".
Auf der Rückseite findet man die Zubereitungsanleitung und die typischen Tipps vom Maggi-Kochstudio. Es wird geraten, zur Nudelpfanne eine Saftschorle zu trinken und einen Salat zu essen. Als Nachtisch einen LC1-Joghurt – fertig ist das „ausgewogene“ Menü. Na ja, da halte ich nicht allzu viel davon.
Die Nährwertangaben stehen ebenfalls auf der Rückseite. Pro Portion vernascht man hier 300 Kalorien. Das finde ich positiv, so weiß ich wenigstens, was ich mir hier an Kalorien genehmige. Für Diabetiker: Eine Portion enthält 4,3 BE.
Den Grünen Punkt hat die Verpackung auch, ist also recyclingfähig.

Das Produkt:
Beim Öffnen des Beutels steigt einem würziger Geruch in die Nase. Ok, ich gebe zu, dass die Geschmacksverstärker deutlich zu schnüffeln sind, aber auch ein angenehmer Pilzduft ist dabei. Das Soßenpulver ist hellbeige, dazwischen tummeln sich kleine Spiralnudeln, getrocknete Zwiebeln, Speck und ein paar getrocknete Kräuter.

Zubereitung:
Die Nudeln samt Pulver werden in 500 ml kaltes Wasser in einer Pfanne eingerührt. Ich persönlich nehme immer einen weiten Topf, keine Pfanne. Das Ganze kocht nicht so schnell über und funktioniert auch so wunderbar. Die Nudeln werden dann kurz aufgekocht und müssen dann fünf Minuten bei mittlerer Hitze kochen, dabei soll man ab und an umrühren. Wie üblich halte ich mich genau an die Packungsanweisung. Tatsächlich sind die Nudeln nach fünf Minuten gut. Das hat bisher immer geklappt. Die fertigen Nudeln sind mit einer würzigen Soße bedeckt, Pilze, Speck und Zwiebeln sind deutlich als solche zu erkennen, nur dass Grünzeug – ähm die Kräuter, sehen nicht mehr ganz so frisch aus, wie auf dem Packungsbild. Ansonsten gleicht das Essen doch sehr der Fotografie und mach richtig Appetit. Auch der Geruch ist lecker. Schön deftig riecht das Gericht überwiegend nach Zwiebeln, beim zweiten Einatmen mischt sich auch wieder Pilzgeschmack darunter. Den Speck riecht man hingegen überhaupt nicht.

Geschmack:
Ich mag dieses Wirtshaus-Gericht von Maggi sehr gern. Seit über einem Jahr kommt es bei mir immer mal wieder auf den Tisch. Aber: seit ich es das erste Mal gegessen habe, mische ich immer einen Schuss Sahne drunter (ich weiß, dass ist eine Macke von mir :-) und ich weiß auch, dass ich die Kalorienzufuhr so beträchtlich erhöhe *g*). Ohne Sahne schmeckt man aber für meinen Geschmack doch ein bisschen zu sehr die „Maggi-Würze“ raus. Ansonsten schmeckt aber alles so wie es schmecken soll. Pilze, Zwiebeln und Speck harmonieren sehr gut zusammen mit den Nudeln. Auch die Pilze, welche von Natur aus ja nicht so einen starken Eigengeschmack haben, schmeckt man gut heraus. Der Unterschied zwischen Champignons und Butterpilzen (siehe Zutaten) ist für mich jedoch nicht auszumachen. Vor allem ist von allem reichlich drin, man muss jetzt nicht irgendeine Zutat akribisch suchen. Das Essen schmeckt wirklich deftig und ich würde es als typisches „Wirtshaus-Gericht“ einstufen. Einzig die Kräuter schmeckt man mal wieder nicht heraus. Aber daran habe ich mich bei Tütengerichten inzwischen gewöhnt.
Was die zwei Portionen angeht: Ich werde von einer Tüte locker alleine satt. Teilen möchte ich das Essen nicht noch müssen. Von einer ganzen Packung hingegen werde ich gut satt ohne das Gefühl zu haben, zu viel gegessen zu haben.

Die Zutaten:
80,7 % Nudeln (Hartweizengrieß, Weizendunst), 5,4 % Zwiebeln (Röstzwiebeln, Zwiebelscheiben), 2,8 % Speck (Rauch), Jodsalz, Pilze (Champignons, Butterpilze), Milchzucker, Aroma (mit Soja), Stärke, Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Guanylat, Inosinat, Glutaminsäure), Speckfett (Rauch), Petersilie, Gewürze (mit Sellerie), [Spuren: Eier]

Der Hersteller:
Maggi GmbH
78221 Singen (Hohentwiel)
www.maggi.de

Fazit:
Dieses Gericht mag ich wirklich gern – wie ich ja schon mehrfach erwähnte *g* Nudeln mit Pilzen, Speck und Zwiebeln, das klingt nicht nur lecker, sondern schmeckt sogar aus der Tüte ab und zu sehr gut. Ich würde aber nie so weit gehen, ein Tütengericht als positiven Ersatz für ein vollwertiges selbstgekochtes Essen zu sehen. Es ist eben ein schmackhaftes Essen, wenn’s mal schnell gehen soll. Und nur dann gibt es bei mir auch „Tütenfutter“, was in letzter Zeit irgendwie doch mal häufiger vorkommt. Das Gericht bekommt von mir 4 Sterne. Einen Abzug gibt es dafür, dass das Gericht nicht für zwei Personen reicht und dafür, dass man die Geschmacksverstärker allzu deutlich riecht, wenn man die Tüte öffnet.

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