Mallorca Informationen Testbericht
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Erfahrungsbericht von fiordaliso
Insel der Perlen und Mandeln
Pro:
sogar im Winter im Schnee toll
Kontra:
an einigen Stellen übertouristisch
Empfehlung:
Ja
Liebe Leser! Jeder hat schon von Mallorca 1.000 Sachengehört und die meisten sind auch schon dort gewesen. Doch denken die meisten gewiss, schon alles zu wissen, und denen sowie denen, die eben doch noch nicht alles wissen über die Baleareninsel hier ein paar Infos.
Viel Spass!
Mallorca – die grösste der Balearen
Die Balearen bestehen aus 150 Eilanden und 4 Inseln: Formentera, die kleinste von allen, Ibiza, die für ihr Nachtleben wohl bekannteste, Menorca, die ‚kleine Schwester’ von der grössten: Mallorca.
In Mallorca gibt es ca. 700.000 Einwohner und die Insel hat eine Fläche von ca. 3500 qkm. Der grössere Teil ist flaches Land und nur im Nordwesten gibt es einen Gebirgszug mit Höhen bis zu 1500 m: La Tramuntana. Durch diese ‚Barriere’ ist auch das Klima weitgehend milde im Winter. Dadurch ist die Vegetation recht üppig und die Mandeln blühen schon Ende Januar/ Anfang Februar.
Die Insel hat landschaftlich viel Abwechslung: Strände fast wie in der Karibik, Fjorde wie in Skandinavien, flaches Land zur Landwirtschaft genutzt und Gebirge mit versteckten Tälern. Auch sonst bietet die Insel vieles: wunderbare Märkte, unvergessliche Höhlen, jahrtausend alte Geschichte, Wander- und Sportmöglichkeiten und ein ausgeprägtes Nachtleben.
In Mallorca gibt es 53 Gemeinden, wobei La Palma die Hauptstadt aller Balearen ist. Hier leben auch fast die Hälfte aller Bewohner und der Flug-hafen befindet sich dort.
Wer einmal hier war und das ‚wahre’ Mallorca kennen gelernt hat, kommt immer wieder gerne hierher zurück...
Der Nordosten...
Von Arta bis Pollença zieht sich dieses Gebiet und schliest Alcudia, den nördlichsten Zipfel Cap Formentor, den Nationalpark Albufera sowie das Landesinnere Inca und Sineu ein.
Auf halbem Wege von Can Picafort nach Alcudia befindet sich das Sumpfgebiet Albufera. Es gibt mehrere kleine Wege durch den Nationalpark und über 200 Vogelarten, die ihre Nester hier bauen.
Im Landesinnern in Sineu ist mittwochs der grösste Markt der Insel und man sollte ihn keinesfalls verpassen. Inca dagegen ist eher bekannt für die Lederfabriken und die Weine.
Der Name Alcudia stammt noch von der Maurenzeit. Die Stadt hat heute noch eine Stadtmauer und zwei Stadtore aus dem Mittelalter, eine Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert und eine überreste eines römischen Amphitheaters.
Vorbei an Alcudia, geht es zum nördlichsten Punkt: Cap Formentor. Nirgendwo ist die Felslandschaft so beeindruckend wie hier. Man kann traumhafte Sonnenuntergänge erleben, einen weiten Ausblick bis hin nach Menorca geniessen oder aber durch Pinienwälder wandern und an einem der schönen Strände baden gehen.
Pollença ist eine kleine verschlafene Stadt. Sehenswert ist das mittelalterliche Kloster Santo Domingo aus dem 16. und eine Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert.
Der Westen...
Während der grösste Teil der Insel flach bis hügelig ist, zieht sich im Westen eine hohe Bergkette von Süd nach Nord herauf mit gut 2.500 m Höhe: die Tramuntana. Sie unterscheidet sich in jeder Hinsicht vom restlichen Land-schaftsbild der Insel und ist nur über die kurvenreichen Strassen von Pollença im Norden und Andratx im Süden, sowie der sehr bequemen und schnellen Tunnelstrasse aus Richtung Palma zu erreichen.
Der bekannteste Ort ist Soller, den man nicht nur per Auto, sondern auch per Bahn mit dem sogenannten ‚Roten Blitz’ erreichen kann. Seit 1912 in Betrieb, dient sie heute eher dem Touristen als nostalgische Bimmelbahn. Das Städtchen Soller besitzt die schönste Plaza Mallorcas, die wunderbare Kirche San Bartolomé, kleine verwinkelte Gassen und mallorquinischen Charme. Mit der Strassenbahn von 1913 geht es dann bis Port de Soller, dem Hafen.
Der fast geschlossene, muschelförmige Hafen hat einen schönen Strand und von hier aus kann man Bootsfahrten in die benachbarten Buchten und bis ‚Sa Calobra’ machen.
Binaritx und Fornalutx schliessen sich gleich an Soller und gehören zu den schönsten Orten der Welt.
Fährt man nun von hier über die Berge, geht es zunächst an den Cuber-Stausee mit wunderbaren Spazier- und Wandermöglichkeit. Gleich nach dem darauffolgenden ‚Gorch Blau’-Stausee geht es links herunter nach ‚Sa Calobra’, der wohl aufregendsten Strasse Mallorcas und nur geeignet für Autofahrer mit guten Nerven. Man beachte, dass hier trotz der unüber-sichtlichen Kurven nicht gehupt wird! Dafür wird man in der Bucht von ‚Torrent de Parreis’ mit einem einzigartigen Blick in türkisblaues Wasser, schneeweissen Sandstrand und bester Bademöglichkeit belohnt. Die beste Tageszeit ist jedoch kurz vor Sonnenuntergang: ein absolutes Erlebnis für Romantiker und Fotofreunde.
Noch ein ganzes Stück hinter ‚Sa Calobra’ auf der ‚Hauptstrasse’ befindet sich das Kloster ‚Lluc’, in dem eine Schwarze Madonna verwahrt wird und der Knabenchor himmlische Stimmen hervorbringt.
Südlich von Soller geht es die Küste entlang mit einigen ‚Miradors’, Ausichtspunkten, an denen es sich lohnt, zu halten. Über Deià, einem schönen kleinen Dorf eng an die Berge geschmiegt, geht es nach Valdemossa. Dieser Ort ist seit dem Winter 1938/39 bekannt, als der
Komponist Frederic Chopin mit seiner Lebensgefährtin, der Schriftstellerin
Georg Sand, hier für 3 Monate in einem Kloster verweilte.
Der Südosten
Dieser Teil der Insel von Ses Salines bis Cala Ratjada besteht zum grössten Teil aus noch unerschlossenen Buchten umgeben von hohen Felsformationen. Die Hotelhochbauten sind hier rar und man kann noch viel Natur geniessen.
In der Nähe von Canyamel befinden sich die Tropfsteinhöhlen Coves d’Arta. Mit Licht und Musik untermalt, geht man die Gänge entlangt und kann in den Formationen seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Weiter südlich geht es dann über Cala Millor nach Sa Coma und Porto Cristo. In letzterem befinden sich die Coves del Drac und El Hams. Bedingt auch durch den grossen Unterirdischen See ist die erstere die berühmtere. Doch lohnt sich auch ein Besuch der Höhlen El Hams, die zwar keinen grossen See hat aber nicht weniger Beeindruckend ist. Sieht liegt etwas ausserhalb des Ortes.
Im Landesinneren kommt man nach Manacor, wo es die bekannten Majorica-Perlen sowie die Olivenholzarbeiten gibt.
Porto Colom ist ein kleines malerisches Fischerdorf, das früher einmal Felanitx als Hafen gedient hatte.
Südlich von Santanyi liegt der botanische Garten ‚Botanicactus’. Hier kommt jeder Pflanzenfreund auf seine Kosten: viele exotische Pflanzenarten auf engstem Raum.
Abschliessend und schon Richtung Westen gehend, liegt die Colonia San Jordi. Schneeweisser Sandstrand, kristallklares, türkises Wasser.... Und FKK-Möglichkeit.
Nach Norden fahrend im Landesinnern kommt man nach Petra. Kurz vor diesem Ort liegt das Kloster ‚Ermita de Nostra Senyora de Bonany’. Nach einer langen Dürreperiode kam endlich der Regen und im Jahre 1600 gab es eine gute Ernte. Als Dank wurde das Kloster erbaut und benannt auf das Jahr beziehend (Bon Any=Gutes Jahr).
Die Hauptstadt der Balearen... Palma
Palma ist wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum aller Balearen-Inseln und hier leben rund 350.000 Menschen. Man kann sie heute als Grosstadt bezeichnen mit internationalem Flair, umgeben von Stadtautobahnen und einem gut erhaltenem Altstadtkern.
Der Name stammt noch aus der Römerzeit, die sie gründeten und ‚Palmeria’ nannten. Im Mittelalter war die Stadt ein bedeutender Welthafen mit ausgezeichneten Seefahrern. Die Altstadt besteht hauptsächlich aus Gebäuden dieser Zeit und teilweise sind sie Teil des Weltkulturerbes.
Als der Touristenboom in den 60er Jahren begann, wurde darauf geachtet, dass die grossen Hotelanlagen alle ausserhalb der Stadt entstanden. So konzentrieren diese sich auf Arenal, ca. 10 km östlich und vorwiegend für die Deutschen, und Magaluf, ca. 10 km westlich und eher den Briten zuzuordnen.
Der ‚Passeig des Born’ ist die Hauptallèe im Stadtzentrum und rund um die ‚Placa Mayor’ gibt es die noblen Geschäfte und Cafès und Wohnungen.
Sehenswert in Palma ist selbstverständlich die Altstadt mit ihren kleinen verwinkelten Gassen, die einem den Eindruck geben, in eine längst vergangene Zeit einzutauchen. Hier leben noch alte mallorquinische Traditionen und Gebräuche. Nicht verpassen sollte man einen Besuch in eine der vielen Galerien und natürlich das Wahrzeichen der Stadt: die Kathedrale ‚La Seu’. Gleich daneben der Königspalast ‚Almudaina’, wo der heute König residiert. Auch die Handelbörse ‚La Llota’ ist sehenswert.
Etwas ausserhalb liegt das ‚Castell Bellver’. Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut, diente es als Schloss des damaligen Königs und beherbergte auch gleichzeitig den Kerker. Man kann die Festung besichtigen – Kerker eingeschlossen -, doch die Aussicht von hier auf Palma, den Hafen und über das Meer ist gewiss das beeindruckendste.
In Cala Mayor liegt das Mirò-Museum mit über 100 unvollendeten Werken sowie der unveränderten Einrichtung vor seinem Tod.
In Arenal und Magaluf befinden sich nicht nur die meisten Hotelanlagen
Sind auch gut ausgerüstet für jede Art von nächtlichen Vergnügungs-
Arten. Hier gibt es unzählige Bars und Discotheken.
Schon 7.000 Jahre Geschichte…
...denn ca. 5.000 v.Ch. kamen die ersten Menschen mit kleinen Booten vom Festland hierher und entdeckten die Insel. Erst 2.000 v.Ch. kamen die ersten richtigen Seefahrer aus dem Osten und siedelten sich an. 1.000 Jahre später beginnt ein reger Handel mit Phönizern und Griechen. Die runden Türme mit den dicken Mauern stammen aus dieser Zeit, die auch Talayot-Zeit genannt wird. Sie dienten wahrscheinlich religiösen Zwecken.
Die Karthager gründen Handelsiedlungen und um 123 v.Ch. kommen die Römer und bringen der Insel nicht nur Infrastruktur, sondern auch landwirtschaftliche Kenntnisse und eine neue Architektur. Die Blütezeit Mallorcas beginnt.
6 Jahrhunderte später zerstören die Vandalen viele Ortschaften und um 903 n.Ch. fällt die Insel unter maurischen Einfluss. Sie hinterlassen eigenen Baustil und Kultur. Erst im 13.Jahrhundert werden die Balearen unter König Jaume I. von den Christen wiedererobert. La Palma wird eine bedeutende Handelsstadt und findet erst ein Jahrhundert später durch Pestepidemien und Judenverfolgungen ein Ende.
Die Piratenangriffe verstärken sich und es werden Befestigungsanlagen gebaut. Im 18.Jahrhundert geht Mallorca durch den Erbfolgekrieg in spanische Hände.
1936 unterstützen die Balearen offiziell die Diktatur von General Franco und die Inseln werden vom Tourismus entdeckt. In den 60er Jahren beginnt der Massentourismus und erst in den 90ern wird dieser kontrolliert und die Insel
geschützt.
Seit 1983 haben die Balearen–Inseln einen Autonomie–Staat.
Wo... was... wie... ?
Um sich ein bisschen zurecht zufinden, benötigen Sie ein paar allgemeine Informationen. Bei jeglichen Fragen ist jedoch der Rezeptionist Ihres Hotels Ihr erster Ansprechpartner. Dieses gilt im Besonderen für alle Probleme, die das Hotel/Zimmer betreffen. Kann er Ihnen nicht wie gewünscht behilflich sein, wenden Sie sich bitte in den Sprechstundenzeiten an Ihre Reise-leitung. Sie wird gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen.
Die folgenden Stichpunkte sollen Ihnen bei den ersten Fragen behilflich sein.
• Arzt: Bitte wenden Sie sich im Notfall zunächst an die Rezeption. Hier können Sie auch nach einem deutschen Arzt fragen - die es inzwischen sehr viele auf Mallorca gibt. Ansonsten wenden Sie sich an Ihre Reiseleitung. Oftmals sind die grösseren Unternehmen mit einer ‚Krankenabteilung’ ausgestattet. Bezahlt wird der Privatarzt sofort, die Rechnung zuhause bei der Krankenkasse eingereicht. Eine Rundum-Versicherung ist allerdings immer zu raten!
• Geld: Durch eine gleiche Währung entfällt das Umrechnen. Auch hier gilt jedoch: Euro=Teuro, besonders in touristischen Einrichtungen. Mit der Kreditkarte kann man inzwischen (fast) überall zahlen und natürlich an jedem Bankautomaten Geld holen. Haben Sie keine Karte und das Bargeld ist auch schon ausgegeben: Bitte wenden Sie sich an Ihre Reiseleitung. Man kann sich über das Reiseunternehmen Geld schicken lassen!
• Märkte: Gibt es fast täglich in irgendeinem Ort. Der bekannteste ist der in Sineu jeden Mittwoch. Aber auch andere sind sehenswert: montags ins Soller, dienstags in Alcudia, donnerstags in Inca, freitags in Ca’an Picafort, samstags in Cala Ratjada und sonntags in Pollença. Fast täglich in Palma. Dies ist nur eine kleine Auswahl, es gibt in vielen Orten gleichzeitig Märkte. Einfach mal an der Rezeption fragen, welcher in der Nähe ist.
• Nachtleben: Das ist inzwischen schon fast genauso ausgeprägt wie in Ibiza. Eine grosse Auswahl an Bars und Discotheken, oraganisierte Veranstaltungen durch Reiseveranstalter und Hotels... es fehlt an nichts. Hier eine kleine Auswahl an Discotheken und Bars:
Palma: Pacha (Disco), Tito’s (Disco), Abaco (Bar), Ib’s Club (spanisch)
Auditorium (Theater, Oper), Black Cat (Travestie-Show)
Port d’Alcudia: El Dolàr (polinesisches Cybercafè), Menta (Disco)
Cala Ratjada: Physical (Disco), Xirol (Disco)
Cala Millor: Q-Palace (Disco)
Magaluf: BCM-Palace (Disco mit bis zu 5.000 Gästekapazität)
• Post: Die Briefmarken für Ihre Urlaubspost bekommen Sie entweder
an der Rezeption oder dort, wo Sie die Postkarten kaufen. Sie braucht
etwas länger als innerhalb Deutschlands.
• Shopping: Die Öffnungszeiten sind hier etwas anders als Zuhause. Zwischen 9.00 und 10.00 wird geöffnet bis ca. 13/14.00 Uhr. Dann ist Ruhepause bis ca. 16/17.00 Uhr. Dafür sind die Geschäfte meist bis 22.00 Geöffnet. Grosse Supermärkte und Einkaufszentren sind durchgehend auf.
Gut einkaufen kann man: Perlen aus Manacor, Lederwaren aus Inca,
mundgeblasene Glaswaren aus Gordiola, Töpferwaren von den
Märkten, Olivenholzartikel ebenfalls aus Manacor und Kunst der vielen
dort lebenden Künstler.
Die eleganteste Einkaufsstrasse ist in Palma die Avenida Jaume III.
Interessante Geschäfte sind unter anderem: ‚Arte/Artesanìa Contem-
Poranea’ in Soller (Originelles), ‚Artesania Textiles Bujosa’ in Santa
Maria del Cami (inseltypische Stoffe), ‘Bodega Tunnel S.A.’ in
Marratxi (Inselweine und Liköre direkt vom Hersteller), ‚Boutique
Coste Nord’ in Valldemossa (Stoffe, mallorquinisches Kunsthand-
Werk, Leder, Souvenirs), ‚Künstlercafè Galerie’ in Port d’Andratx
(Gemälde, bemalte Pferde), ‚Lafiore’ in Valldemossa (mundge-
blasenes Glas), ‚Oliv-Art’ in Manacor (Holzarbeiten vorwiegend aus
Olivenholz) und ‚Perlas Orquidea’ in Montuïri (Perlenschmuck).
• Sport: Unzählige Sportmöglichkeiten gibt es. Radfahren und Wandern wird extra beschrieben. Als Wassersport gibt es ausser Tauchen, Segelboote, Surfbretter und Tretboot am Strand, Wasserski und Parasailing,Delfjet und jede Menge Bootsausflüge. Es gibt sehr gute Golfplätze, man kann wandern und Rad fahren, selbstverständlich Tennis und dergleichen spielen. Erkundigen Sie sich bei der Rezeption oder der Reiseleitung nach nächsten Möglichkeiten.
• Telefon Sie können aus dem Hotel/Zimmer telefonieren. Sollten Sie keine Verbindung bekommen, melden Sie das Gespräch bitte an der Rezeption an. Die Vorwahlen sind: Deutschland : 0049 – Österreich : 0043 – Schweiz : 0041 . Die ‘0’ der jeweiligen Ortsvorwahl entfällt.
Lassen Sie sich anrufen, muss der Anrufer 0034-971(Mallorca)-
Anschluss wählen. Von den öffentlichen Telefonzellen ist es billiger.
Sie funktionieren mit Telefon- oder Kreditkarte. Abends ist der Tariff
günstiger.
• Verkehrsmittel: Den Zug gibt es von Palma nach Inca und nach
Soller (sehr empfehlenswert!). Taxen sind innerhalb der Orte recht
Günstig, weitere Fahrten jedoch teuer. Eine gute Möglichkeit bietet
Auch der Bus. Die beste Möglichkeit ist aber das gemietete Auto. Man
Kommt überall hin, kann bleiben solange man will und man kann sich
Seine Route selber aussuchen. Über die Reiseleitung einfach zu
mieten, sind die Autos auch versichert. Bitte beachten Sie die etwas
anderen mallorquinischen Fahrregeln.
Autoverleih
Es gibt viele Möglichkeiten Mallorca zu erkunden, sei es zu Fuss, mit dem Heissluftballon, dem Fahrrad oder aber mit dem Auto. Der eine oder andere ist nicht mehr so gut zu Fuss, dem anderen liegt das Abenteuer eines Höhenfluges nicht so sehr oder man möchte einfach nur mal weiter weg vom Hotel und dem dazugehörenden Urlaubsort... was gibt es da besseres als mit einem Leihwagen zu fahren.
Den Leihwagen können Sie bei Ihrer Reiseleitung bestellen, an der Rezeption oder aber in den vielen Leihfirmen in den jeweiligen Orten. Er wird zu angegebener Uhrzeit am entsprechenden Tag ind Hotel gebracht und oft auch wieder abgeholt. Sie sind meist Vollkaskoversichert – zumindest die bei Ihrer Reiseleitung -, aber selten billig. Man beachte, dass auch hier das Benzin sehr teuer ist und die Schäden, die oftmals an den Autos entstehen durch unsachgerechtes Fahren, auch repariert werden wollen. Vielleicht sollte man bei Übergabe kurz die Bremsen und Lichter und eventuell die Hupe kontrollieren.
Etwas besonderes zu beachten gibt es nicht. Die Mallorquiner fahren sehr ‚gesittet’, wenn man an viele andere Südeuropäische Länder denkt. Im Kreiselverkehr gilt immer links vor rechts, oftmals gibt es dort auch Ampeln. Die Strassen sind alle sehr gut befahrbar, oft aber auch sehr schmal. Notfalls muss man rechts an den Rand fahren und abwarten, dass der andere vorbeikommt. Auch sind die Strassen in den Bergen recht kurvenreich und man sollte stets langsam fahren. Im Winter kann es zu Glätte kommen und dann ist absolut abzuraten, die steilen Bergstrassen zu benutzen. Wo viele unübersichtliche Kurven vorkommen sollte man ruhig von der Hupe Gebrauch machen, auch wenn Sie der einzige sind. So ist das entgegenkommende Fahrzeug ‚gewarnt’ und kann sich dementsprechend verhalten.
Die Insel ist recht gross und es ist ratsam, sich vor Abfahrt aus dem Hotel eine Route auszusuchen. An einem Tag schafft man Mallorca nicht und eine Strassenkarte, in jedem Zeitschriftenhandel erhältlich oder auch im mitgebrachten Reiseführer schon vorhanden, ist in jedem Fall zu raten.
Abgestellt sollte das Auto aus Sicherheitsgründen nur auf bezahlbaren Parkplätzen oder sonst in Sichtweite bleiben.
Feste auf Mallorca
Auch in Mallorca ist es nicht anders als in anderen südlichen Ländern, denn hier feiern die Mallorquiner ebenfalls so viel und so fröhlich wie irgendmöglich.
Grosse Festivitäten warden public gemacht, doch ist es immer besser, sich an der Rezeption oder aber bei der Reiseleitung vorort zu erkunden. Viele Feste sind dem jeweiligen Schutzpatron des Ortes gewidmet, aber auch vile ‘Erinnerungs’-Feste wie die Entdeckung Amerikas oder die Befreiung von den Mauren zum Beispiel.
Hier eine kleine Übersicht zu den wichtigsten offiziellen Festen. Beachten Sie, dass an solchen Tagen dann grösstenteils die Geschäfte geschlossen bleiben, Vor- und/oder Nachmittags.Ansonsten gilt: hinfahren und mitfeiern!
• 01.Januar : Neujahrstag
• 06.Januar : Heilige Drei Könige mit Geschenken für die Kinder
• 16/17.Januar: Tag des Heiligen Abtes Antonius mit Weihe von Tieren in
Palma, Arta, Muro, Manacor, Petra
• 20.Januar : Schutzpatron San Sebastian in Palma und Pollenca
• 03.Februar : Romeria de San Blas in Campos mit Feuerwerk
• 13.Februar : Mandelblüte in Petra
• 19.März : Tag des Heiligen Josephs, Vatertag
• April :Osterwoche mit schönen Prozessionen in Palma, Arta,
Pollença und Sineu
• 01.Mai : Tag der Arbeit
• Mai : Erinnerungsfest des Sieges über die Mauren in Soller
• Juni : Fronleichnam
• 24.Juni : Namenstag des Königs Sant Joan
• 29.Juni : Peter und Paul
• 16.Juli : Mare de Deu del Carmen, Schutzpatronin des Meeres in
vielen Küstenorten mit Schiffsprozessionen
• 25.Juli : Fest des Santiago
• Juli/August : 40 km Fussmarsch zum Kloster Lluc mit über 45.000
Pilgern
• 15.August : Maria Himmelfahrt
• September : Erntedankfeste in vielen Orten
• 12.Oktober : Entdeckung Amerika’s
• 01.November: Allerheiligen
• November : Landwirtschaftsmesse in Inca, grösstes Fest der Insel
• 06.Dezember: Tag der Verfassung
• 08.Dezember: Maria Empfängnis
• 25.Dezember: Weihnachten
Comer.... comer.....
Zu einem richtigen Urlaub gehört auch immer, die Küche des Gastlandes einmal zu probieren. Das gibt Urlaubsstimmung und man kann zuhause seinen Gästen auch mal etwas ‚anderes’ servieren.
Nun ist es auf Mallorca allerdings ein leichtes, sein gewohntes Essen von Zuhause weiterhin zu sich zunehmen, da es vom Wiener Schnitzel mit Pommes zum Eisbein mit Sauerkraut alles gibt.
Doch was ist Spanien ohne eine richtige Paella einen schönen Sagria? Mallorca bietet jeden Gourmet etwas, ob er liebr Fisch gerichte mag oder aber eher Meeresfrüchte oder vielleicht vegetarisch orientiert ist. Und am besten schmeckt es immer dort, wo die Einheimischen hingehen.
Hier einige Tipps sowie Besonderheiten der mallorquinischen Küche.
Die ‚comida’ ist das Mittagessen und wird um 14.00 Uhr serviert. Wer früher schon Hunger hat braucht aber nicht zu warten: ab 12.00 gibt es überall etwas zu essen.
Um 17.00 Uhr kommt noch mal etwas für ‚Zwischendurch’, die ‚merienda’. Absolut zu empfehlen sind Pa’amboli: geröstetes Brot mit Olivenöl und Tomaten eingerieben und mit Käse oder Schinken belegt.
Ab 21.00 Uhr ist das die Abendbrotzeit, die ‚cena’. Nochmals warmes Essen mit viel Gemütlichkeit.
Im allgemeinen sind die warmen Gerichte in Mallorca recht deftig auf Grund der Sossen, aber es gibt natürlich viele Alternativen. Hier einige leichtere Varianten:
Bocadillos :Brot mit Olivenöl beträufelt und mit ‚queso’ (Käse),
‚atùn’ (Thunfisch) oder ‚jamòn’ (Schinken), sowie
Tomaten, Zwiebeln und Oliven belegt. Als
Zwischenmahlzeit gedacht.
Tapas : kleine Gerichte, die mit Brot serviert werden in
Bars und meist an der Theke stehen.
Sopas : Ist meist eine dichflüssige Suppe aus Bohnen und
Kohl, mit und ohne Fleisch oder Fisch möglich.
Sehr gut als kleinere Mahlzeit.
Fisch Es gibt unzählige Gerichte mit Fisch oder Meeresfrüchten. Zumeist frisch aus dem
Meer.
Typisch sind Würste – Sobrasada und Botifarrò -, Eintöpfe – Tumbet – und Mischgerichte aus Fleisch und Fisch. ‚Pllastre i gambes’ zum Beispiel sind Huhn und Garnelen oder ‚Conill amb llagosta’ Kaninchen und Languste.
Man bekommt selbstverständlich auch alles ‚im Alleingang’. Spezielität ist das Spanferkel und vieles Gerichte werden mit Mandeln oder Pinienkernen angerichtet.
Zu Trinken gibt es auch wunderbare Weine. Der Rote aus Binissalem (Ferrer) sowie der Weisse aus den Anbaugebieten von Porreres, Felanitx und Petra (Mesquida, Oliver).
‚Horchata’ ist ein inseltypisches Getränk aus der Chufa-Pflanze als eisig, süsser Wassermix serviert und ‚Leche Merenqada’, ein Milchmix in Eisflocken mit Zimt und Zitrone.
Als Aperetif oder Digestif trinkt man einen Kräuterlikör: ‚Palot’ aus gebräunten Zucker und den ‚Herbas’, aus Kräutern auf Anisbasis. Man kann sie ‚dulce’ und ‚seco’ trinken.
Ein ‚Muss’ für Cognac-Kenner: der mallorquinische ‚Suau’.
Die Speisekarten sind meist in mallorquin, catalan und englisch oder auch deutsch geschrieben. Im Notfall kann man jedoch immer nachfragen, meist wird auch deutsch gesprochen.
Trinkgeld gibt man um die 10% des Gesamtpreises. Die Rechnung kommt auf einem kleinen Teller und wird auch so bezahlt. Das Trinkgeld wird einfach auf diesem liegen gelassen.
Hier noch ein paar Tipps einiger Restaurants:
Port de Soller : Bar Vicente (Bar), Ca’n Bigote (Fisch), Marivent (Mediterran)
Inca : Celler Can Amer (300 Jahre alter Weinkeller mit
Hausmannskost), ‚El Olivo’ (teures Ambiente mit ideen-
Reichen Kreationen, international ausgezeichnet)
Palma : ‚Gamba Palace’ (Fisch und Meeresfrüchte in romantischer
Atmosphäre)
Port d’Andratx : ‚Layn’ (Meeresfrüchte mit Ausblick auf die Bucht)
Valldemossa : ‚Restaurante de Valldemossa’ (Fisch mit glasklarem Meer)
Port d’Alcudia : ‘Sa Terrassa Alcanada’ (galicisches Essen und wunderbare
Süsspeisen.
Wandern... allein oder mit Führer
Der wohl beliebteste Sport Mallorcas ist das Wandern. Nirgends gibt es so wunderbare Möglichkeiten in einer unglaublich abwechslungsreichen Landschaft. Ob man nun als ‚Flachländer’ lieber Spazieren geht oder aber richtig mit Wanderschuhen und Wanderstab in die Berge klettern möchte... jedem das seine.
Sehr beliebt sind auch die Wanderwochen, die mit oder ohne anschliessender ‚Erholungswoche’ als Bade- oder Wellnessurlaub zu buchen sind. Hierbei hat man einen Führer, der nicht nur mit einem wandert sondern natürlich auch viel wissenswertes über seine Heimatinsel, sei es über Geschichte, Natur oder die Mentalität der Inseleinwohner, erzählt. In diesen Wanderwochen sind selbstverständlich Übernachtung, Verpflegung, Transfers etc. mit beinhaltet. Der bekannteste Wanderführer ist Paco Ponce, der auch einige Bücher herausgegeben hat, die man allerdings nur in Mallorca kaufen kann.
Es gibt jedoch ein paar wichtige Regeln und Hinweise, die man beachten sollte. Zunächst sollte man auf gar keinen Fall vergessen, dass fast die ganze Insel in Privatbesitz ist und man so oft ‚im Garten anderer’ herumwandert. Dem zufolge steht man manchmal vor verschlossenen Gattern oder die Wege enden ohne eine Fortsetzungsmöglichkeit und Grundbesitzer und Hunde stehen einem nicht gerade wohlgesinnt gegenüber.Vergewissern Sie sich vorher, an der Rezeption oder bei der Reiseleitung, ob der eingeplante Weg auch frei ist.
Folgendes sollten Sie auf der Wanderung beherzigen:
• Tore und Gatter immer so hinterlassen, wie Sie sie vorgefunden haben (geöffnet oder geschlossen)
• Obst lieber nicht pflücken, es sei denn, der Besitzer bietet es einem an
• Keine Abfälle liegen lassen, sondern immer wieder mitnehmen und dann in einer Ortschaft entsorgen
• Viele Pflanzen stehen unter Naturschutz. Nicht pflücken!
• ‚Prohibido el paso!’ (Durchgang verboten!) und ‚Camino Particular’ (Privatweg) beachten
• Gute, feste Schuhe, Kopfbedeckung und Windjacke sowie ein leichter Rucksack mit etwas Proviant, genug zu trinken, Sonnencreme und Pflaster sollten zur Grundausrüstung gehören
• Immer reichlich vor dem Dunkelwerden in die ‚Zivilisation’ zurück-kehren!
Nachfolgend ein paar Wanderrouten. Empfehlenswert ist jedoch ein Wanderbuch, welches man mitnimmt und sich so leichter orientieren kann.
• Port de Pollença – Cala Vall de Bòquer
Diese nur 6 km lange Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden und ist mehr
Ein Spaziergang als eine richtige Wanderung. Ausgangspunkt ist in
Pollença der Privatweg zur Finca Bòquer. Ist das Gatter verschlossen,
kann man rechts daran durch ein kleines Tor gehen. Auf dem
Horgelände passiert man ein Eisentor und hält sich bei der
nachfolgenden Gabelung rechts. Durch ein weiteres Eisentor geht es
dann schon in das Bòquertal. In dieser baumlosen Landschaft kann
man mehr als 200 Vogelarten beobachten. Nach ca. 10 min.
durchquert man ein Felsentor und bleibt auf dem deutlich sichtbaren
Hauptpfad und überquert mehrere Begrenzungsmauer. Nach ca. 30
min. Erreicht man den nur 101 m hohen Coll de Morral, der die
Wasserscheide zwischen Nord- und Südküste der Halbinsel Formentor
bildet. Auf der Passhöhe gabelt sich der Weg, dem schmaleren
folgend kommt man durch mehrere flache Seitentäler zur Steilküste
Cala Vall de Bòquer:. Zur Rechten ist das vorgelagerte Felseiland Es
Colomer (Taubenfels) zu sehen. Man hält sich nun links oberhalb der
Steilküste auf einem Pfad, der bald im Bogen ins Bóquer Tal hinein-
schwenkt und etwas an Höhe verliert. Vor einer halb verfallenen
Einfriedung mündet der Pfad 5 Min. später in einen breiteren Weg,
dem man nach rechts folgt. Dieser schlängelt sich hinab zum
Talgrund. Jetzt sind es nach rechts nur noch wenige Meter bis zur
Cala Vall de Bóquer . Auf demselben Weg geht es dann wieder
talaufwärts, zurück bis zu der Einfriedung. Nun in der Talmulde weiter
aufwärtssteigend, diese oberhalb der ehemaligen Felder im Bogen
nach rechts verlassen und auf einem breiten Fußweg wieder zum Coll
de Morral Von dort geht es auf dem bereits bekannten Wanderweg
zurück nach Port de Pollensa .
• Soller – Fornalutx – Mirador de Ses Barques – Cala Tuent
Die Tour beginnt in Sóller am Platz vor der Kirche San Bartolomé. Man
wandert bis zum Ende der oberen nach links wegführenden Straßen
und folgen dann dem Wegweiser \"Biniaraix - Fornalutx\". Von Fornalutx
geht es auf der Hauptstraße teilweise ziemlich steil bergan, ehe wir
nach rechts in die C 710 einbiegen. Etwa 20 Minuten späterist man
am Aussichtspunkt Mirador de Ses Barques. Von der Aussichts-
plattform geht es wenige Schritte zurück und dann nach links leicht
bergab auf einem Fußweg Richtung \"Cala Tuent\". Nach etwa einer
halben Stunde erreicht man die erste von drei Fincas. Nun geht es
steil bergan zum Coll de Biniamar (370 m), dann wieder nach unten.
Nach einigen Kehren endet der Schotterweg an einer Feuerstelle. Jetzt
Folgt man einem ziemlich schmalen Pfad nach rechts. Die nächsten
zwei Stunden sind landschaftlich besonders schön. Mit geringen
Höhenunterschieden führt der Weg immer oberhalb der Küste entlang,
ehe er sich allmählich zur Halbinsel Morro d\'es Forat senkt. Jetzt geht
es nochmals leicht bergan. Man passiert an einer Steinmauer eine
Pforte und kommt in einen schönen Mischwald, an dessen Ende man
zunächst eine Finca erreicht und dann einen breiten Schotterweg zur
Bucht Cala Tuent hinabsteigt. Hier muß man sich von einem Auto
abholen lassen.
• Port d’Andratx – Sant Elm
Beginnend am Parkplatz des Yachthafen von Port d\'Andratx , wandert man
rechtwinklig zur Hauptstraße in Richtung Montport in nördlicher Richtung
leicht bergan. Nach wenigen Minuten erreicht man das Gehöft Xanadu (kleines
Schild am Tor beachten), wo man nach links abbiegen muss. Die Straße geht
jetzt in einen Weg über; man passiert ein Eisentor und wandert immer bergan.
Es geht in vielen Serpentinen immer höher hinauf. Nach etwa einer halben
Stunde ist der erste Teil des Anstiegs geschafft, und es gibt einen schönen
Blick auf die Südwestküste Mallorcas. Rechts am Wege befinden sich mehrere
alte Kalköfen. Der Weg führt weiter in nördlicher Richtung. Nicht nach links
in einen abwärts an die Küste führenden Weg abbiegen! Stellenweise ist der
Weg mit roten oder gelben Farbklecksen markiert. Nach etwa einer Stunde
kommt der einzige Punkt des Weges, an dem man sich evtl. verlaufen kann:
Man muß an einer mit einigen quer gelegten Steinen markierten Stelle den
breiten Weg nach rechts verlassen und auf jetzt sehr schmalem Fußpfad in
Richtung Norden absteigen. Das nun folgende Wegstück ist etwas
beschwerlich und führt ziemlich steil den Hang zur Küste hinab. Nach kurzer
Strecke kommt man auf einen etwas breiteren Weg, dem man nach links folgt.
Er führt in einem weiten Bogen hinunter bis nach Sant Elm.
• Nationalpark Cabrera
Das Archipel Cabrera vor der Südküste Mallorcas ist eines der
wenigen noch unberührten Paradiese im gesamten Mittelmeer. Jeweils
um 9:30 Uhr und 18:00 Uhr gibt es geführte Touren. Außerdem
dann, wenn eines der Ausflugsboote, eintrifft. Wer möchte, kann
auch andere Führungszeiten mit dem Informationsbüro des Parkes
vereinbaren (Telefon: 72 5010 / 724460). Auf der nur 45 Minuten
langen Wanderung, die besonders im Frühling und Sommer zu em-
pfehlen ist, kann man tolle Fotos, von Natur und Landschaft machen.
Sie sollten sich vielleicht ein kleines Picknick mitnehmen, da man
auf Cabrera selbst weder Getränke noch Speisen kaufen kann.
Und noch mehr Beinarbeit.....
Jeden Februar treffen sich internationale Radprofis zur traditionellen Mallorca-Rundfahrt. Es gibt gewiss auch keinen anderen Ort, der für Radfahren so gut ausgerüstet ist wie Mallorca. Fast überall flaches Land, gibt es Unmengen an Radfahrwegen, kilometerlang und in jedem Urlaubszentrum kann man Räder ausleihen. Auch viele Hotels bieten eigene Fahrräder an. Oder man bringt sein eigenes mit. Oft kostet der Transport im Flugzeug nur wenige Euro.
Die beste Zeit zum ‚sportlichen’ Radeln ist der Herbst. Das Wetter ist recht konstant, das Meerwasser wunderbar warm und die Lufttemperatur genau richtig. Auch ist zu dieser Zeit nicht so viel Verkehr, falls man denn doch mal auf befahrenen Strassen in die Pedale treten muss.
Geeignet ist der Osten und der Süden für diejenigen, die nicht ganz so sportlich sind oder aber eben eher ‚nur so herumfahren’ wollen. Für die ganz Aktiven ist der Westen mit seinen Höhenzügen der Tramuntana natürlich eine Herausforderung und bestens geeignet für sportliches oder professionelles Training.
Es sei erwähnt, dass es im Buchhandel zahlreiche Bücher gibt, die Radfahrwege und –touren ausführlich beschreiben. Sinnvoll ist es, sich ein solches noch vor dem Urlaub anzueignen, damit man sich gegebenfalls die entsprechende Inselseite zum urlauben aussuchen kann.
Nachfolgend eine Routen-Beschreibung, die man natürlich beliebig ändern und ausweiten kann.
Ausgangspunkt ist Port de Pollença in nördlicher Richtung bis zur Marinefliegerbasis. Hier links abgebogen, geht die Strasse ca. 4 km steil und kurvenreich bergan bis zum Mirador Es Colomer. Die Aussicht ist atemberaubend!
Nach einer Besichtigung des Aussichtsturms Albacutx aus dem 16. Jahrhundert, geht es mir dem Rad weiter Richtung Cabo Formentor. Die Strasse geht bergab ca. 2 km vorbei an dem Luxushotel ‚Formentor’, an deren Abzweigung Sie sich links halten und durch einen Kiefernwald fahren.
Hinter den Cases Velles öffnet sich ein weites Tal. Doch schon bald geht es
wieder bergauf und durch den Tunnel unterhalb des 334 m hohen Fumat. Tief unten erstreckt sich jetzt die ‚Cala Figuera’ blauen Wasser. Eine Kurve weiter und man sieht den schneeweissen Leuchtturm am Cabo Formentor, den man auf so vielen Postkarten findet.
Ein paar Serpentinen und man kommt zum Leuchtturm, den man aber leider selbst nicht besichtigen kann. Jedoch hat man von hier einen unglaublich schönen Ausblick auf ‚Cab de Pinar’. Und bei guter Sicht kann man bis nach Menorca – ca. 25 Seemeilen östlich von Mallorca gelegen.
Die Fahrt zurück gibt nochmals neue Eindrücke von einer traumhaften Landschaft.
...Ausflüge
Fliegen wie ein Vogel…die Ballonfahrt
Eines der schönsten und am meisten erträumten Dinge im Leben ist wohl das Fliegen. Wer hat nicht schon einmal gedacht, sich die Welt aus der Vogelperspektive, hoch oben in den Lüften mit den Wolken schwebend, anzusehen?
In diesem Urlaub kann man diesen Traum in Erfüllung bringen: mit einer Ballonfahrt!
Es geht mit einem Heissluftballon hoch hinauf in die Lüfte und man gleitet lautlos über die Insel und schaut auf bunte Wiesen, steile Felsküsten, endlose Strände und die kleinen Städte, die wie Spielzeug unter einem liegen.
Lassen Sie sich von dem Wind davontragen und erleben Sie einen Traum!
Son Amar – Show und Magie
Don Juan Amar, Marques de Raiguer, erbaute vor fast 500 Jahren eine wunderschöne Finca ca 11 km westlich von Palma. 4 Jahrzehnte blühte dieses Landhaus und wurde erst am Anfang letzten Jahrhunderts von der Familie Segui-Colom übernommen. Die zwei jüngeren Brüder hatten in den frühen 60er Jahren die Idee, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und organisierten Barbecues.
Später entstand, was heute als das ‚Las Vegas’ Europas bezeichnet wird. Eine Mischung aus Zauber, Lichtspielen, Flamenco und Ballet, Musik und guter malloquinischer Küche eingebettet in einem alten historischem Landsitz inmitten von Mandel- und Orangenbäumen. Wunderbare Wasserspiele im Innenhof unter sternenklarem Himmel versetzen Sie in eine Welt der Träume.
Ein unvergesslicher Abend, an den man noch lange zurückdenkt.....
La Granja… ein Paradies bei Esporles
Schon zur Zeit der Römer war dieses Landgut wegen seiner vielen Wasserquellen bekannt und auch die Araber gaben dem hohe Bedeutung. Das Wasser fliesst 4 Meilen unterirdisch und versorgte einst zahlreiche Mühlen.
König Jaime I. führte bald nach seiner Eroberung Mallorcas hier die Lehnpflicht ein. Graf Nuño Sans fiel ein Viertel der Insel zu und er liess sich hier nieder. Er trat das Gut jedoch schon 1239 dem Zisterzienserorden ab, der so hier sein erstes Ordenskloster gründete. 200 Jahre später verkauften die Mönche es Don Mateo Vida. Die Familie Fortuny kaufte es 200 Jahre danach und der heutige Besitzer Christobal Segui Colom restaurierte die Finca 1968.
Noch heute spürt man die Ruhe und den Frieden auf diesem Landsitz, trotz das er seit Jahren der Öffentlichkeit zugänglich ist. Man kann den Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen, die sehr guten Weine probieren und einfach in der wunderschönen Gartenanlage sich der Vielfalt der Flora widmen. Auch das hauseigene Museum ist sehr interessant und gibt Einblicke in vergangene Zeiten.
Das Gut ist täglich geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr und mittwochs und freitags gibt es ein mallorquinisches Volksfest mit Musik, Spielen und Tänzen.
Perlen und Höhlen...
Ein in zweifacher Hinsicht sehr schöner Ausflug ist nach Manacor und Porto Cristo.
Manacor, ca. 50 km entfernt von Palma, ist die zweitgrösste Stadt der Insel und hatte schon in antiker Zeit eine grosse Bedeutung. Zur Talayot-Zeit gegründet, ist der Ursprung des Namens heute nicht mehr nachvollziehbar. Aber frei übersetzt bedeutet er ‚Hand aufs Herz’ und klingt sehr plausibel. Berühmt ist dieser kleine Ort allerdings durch die Herstellung von den Majòrica-Perlen. Sie ähneln den echten und haben den selben Glanz. Seit dem 19. Jahrhundert in mühseliger Arbeit – schichtweise auf einen Kunststoffkern geschichtete Fischschuppenessenzen – werden die Perlen einzeln von Hand poliert und später zu Silber- und Goldschmuck verarbeitet. Man kann in den Fabriken einen Rundgang machen und bei der Herstellung zusehen.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt die kleine Hafenstadt Porto Cristo. Der Ort selber ist sehenswert, aber die Höhlen ‚El Hams’ und ‚Covas del Drac’ sind die eigentliche Attraktion. 1338 wurden diese Tiefen entdeckt, aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts durch Privatbesitz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1953 brachten archäologische Ausgrabungen Funde aus der Bronzezeit sowie der punischen, römischen und arabischen. Hier befindet sich der grösste unterirdische See Europas mit 177 m Länge und 40 m Breite und man kann dort eine kleine Bootstour machen oder den Konzerten lauschen, die hier eine ganz besondere Akkustik haben. Die Lichter geben den Stalagmiten und Stalagtiten fantasiereiche Formen. Verzaubert von ferner Welt vergisst man diese Momente nie wieder!
Das Schönste – die Mandelblüte
Ende Januar, Anfang Febbruar, wenn zuhause der Schnee hoch liegt und es kalt ist, beginnt in Mallorca die Mandelblüte. Die Tage sind zwar noch kalt, aber die Sonne scheint warm und von einem Tag auf den anderen gibt es eine Explosion an Blütenpracht überall. Nirgends sind die Mandelbäume so zahlreich wie hier und sie stehen alle zur selben Zeit in Blüte. Diese dauert nur wenige Tage und besonders reizvoll ist sie, wenn zusätzlich auch noch leichte Schneeflocken fallen.
Eine Rundfahrt über die Insel mit den vielen Mandelhainen, die, wenn sie nicht in Blüte sind, gar nicht richtig auffallen, ist ein absolutes Erlebnis, was tief beeindruckend und unvergesslich ist.
Souvenirs, Souvenirs ...Inca und Sineu
Jeden Mittwoch ist Markt...in Sineu. Er ist der bekannteste Markt der Insel und man kann hier einfach alles kaufen: Haustiere, Bekleidung, Möbel, Teppiche, Handarbeit und Fabrikneues. Und nicht nur die Touristen treffen sich hier, sondern auch die Einwohner von überall der Insel. Einen Vormittag in diesem bunten Treiben bringt ein ungemeines Vergnügen. Kaufpflicht besteht schliesslich nicht... Aber auch das Schlendern durch die vielen kleinen, verwinkelten Gassen lohnt sich, denn sie sind noch genauso wie zur Zeit der Mauren.
Inca, das ‚Herz Mallorcas’, war einst eine wichtige Station zwischen Palma und Polencia zur Zeit der Römer. Heute bietet die Stadt nicht mehr viel schönes und beim Durchfahren hat man mehr das Gefühl eines Industriegebietes. Was auch nicht ganz falsch ist, denn hier werden die Lederwaren hergestellt. Man kann in die Fabriken hinein und sich dort umsehen, aber vorallendingen kann man hier preiswerter Leder kaufen. Ob Mäntel, Jacken, Kostüme oder Schuhe und Taschen...man bekommt alles und falls etwas fehlerhaft – es wird darauf hingewiesen! – bis zu 50% ermässigt.
Kloster Lluc und Cap Formentor
Das Kloster Lluc wurde im 13. Jahrhundert gegründet und liegt in einem Talkessel auf 525 m Höhe in den Bergen. Eine Legende besagt, dass ein maurischer Hirtenjunge eine Madonnenstatue, die heute noch zu besichtigende ‚La Moreneta’, gefunden habe und sich so sehr von ihrer Schönheit hat verzaubern lassen, dass er später hier eine Kapelle für sie errichten liess. Daraus wurden eine Kirche und dann ein Kloster. Heute ist es ein viel besuchter Wallfahrtsort.
Fast ebenso bekannt wie das Kloster sind die ‚Balvets’ (Blaukragen), der Knabenchor, der zu den Gottesdiensten zweimal täglich – 11.15 und 19.30 - singt und mit seinen engelhaften Stimmen verzaubert. Dieser zweitälteste Chor der Welt besteht seit 1532, genauso wie die dazugehörige Internatsschule.
Das anliegende Klostermuseum sollte man ebenfalls besuchen, denn dort werden kirchliche, künstlerische und geschichtliche Fundstücke aufbewahrt.
Das Cap Formentor ist der nordöstlichste Zipfel der Insel und bei klarem Wetter kann man sogar die Nachbarinsel Menorca sehen. Man sollte nicht verpassen, bis zum Leuchtturm, in den man allerdings leider nicht kann, zu gehen und dort die Steilküster in das kristallklare Wasser hinunter zusehen.
Ein beindruckender Ausflug für Seele aud Augen!
Natur und Abenteuer...
Wer gerne einmal in die Natur möchte, sich aber alleine nicht so recht traut, der kann einen Ausflug in den Naturpark ‘La Reserva de Puig de Galatzò’ machen. Mit mehr als 2,5 Millionen qm liegt dieser riesige Park nicht weit von Palma entfernt im Südwesten am Fusse des 1.000 m hohen ‘Puig de Galatzò’. Eine üppige Vegetation bietet einer grossen Vielfalt von Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Ausserdem gibt es hier 30 Wasserfälle, die im Sommer sehr erfrischend wirken.
Der gesamte Rundgang geht über ca. 3,5 km Pfade und ist leicht begehbar. Am Ende dieser Wege gelangt man an einen Grillplatz, an dem man selber grillen kann oder aber sich eine Mahlzeit und Erfrischungen kaufen kann.
Angrenzend an den Grillplatz gibt es das ‘Abenteuer-Arenal’. Hier hat man die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Mountain-bike-Fahren über ein Spezialgebiet, in der Felswand klettern, Bogenschiessen, Abseilen, Reiten, über schwingende Hängebrücken gehen oder an einem Drahtseil-hängend über den Park gleiten sowie Schatzsuche und ähnliches wird hier geboten.
Für Gross und Klein wird es ein aufregender Tag!
Menorca – nur ein Tagesausflug?
Steht man ganz im Norden Mallorcas am Cap Formentor, kann man bei klarer Sicht herüber sehen zur kleinen Schwester Menorca. In ca. 1,5 Stunden von Alcudia aus, kommt man im Hafen von Maò an.
Die Insel hat ganze 285 km Küste bei 700 qkm, aufgeteilt in 8 Gemeinden mit insgesamt 68.000 Einwohnern. Die Landschaft ist fast platt und hat als höchste Erhebung mit nur 358 m den ‘Monte Toro’, bis 1287 unter arabischer Herrschaft als ‘Al-Tor’ bezeichnet.
Maò ist die Hafenstadt Menorcas mit einem 7 km langen Fjord als Hafeneingang. Durch diese günstige Position gab es in der Vergangenheit zwischen den Grossmächten viel Streit um die Insel. Von hier aus sieht man weiter oberhalb ein rotleuchtendes Landhaus, in dem sich der Legende nach, Lord Nelson mit der schönen Lady Hamilton heimlich traf.
Noch heute sieht man an den Bauten, dass sie in der Megalithen-Bauweise erbaut wurden, grosse Steinblöcke ohne Mörtel dazwischen ineinander gefügt.
Wunderschön auch der kleine Ort ‘Mercadal’ unterhalb des ‘Berges’, mit seinen weissen Häusern, den roten Ziegeldächern eingebettet in sattgrüne Landschaft.
In Fornells muss man umbedingt die weltbekannte Langusten-Suppe probieren.
Der Leuchtturm am ‘Cap Favaraitx’ in einer Mondlandschaft und die Stadt ‘Ciutatella’ mit seiner alten Geschichte, man denke nur an die Zeit der Tempelritter.
Ein wunderbarer Ausflug, um die Balearen einmal ganz anders kennenzulernen!
Mit Capitän Nemo in die Tiefen...
Wer möchte nicht gerne mal in die Tiefe des Meeres tauchen und bunte Fische, Kraken, Korallen und Muscheln beobachten? Und wenn man nun keinen Tauchschein hat? Da gibt es nur eine Möglichkeit: in Magaluf liegt das noch einzig aktive Unterwasserboot im Mittelmeerraum: Nemo I. Es wurde speziell für den Transport von Privatpersonen konstruiert und hat daher auch Bullaugen bis zu einer Grösse von 80 cm sowie 2 Glaskugeln, durch die man alles sehen kann, ohne dabei nass zu werden.
Man taucht 50 Minuten in eine Tiefe bis zu 30 m und über dem Meeresgrund gleitend, sieht man eine Vielzahl an Fischen aller Grössenordnungen und Farben, Korallen und Meeresanemonen und Schiffswracks längst vergangener Zeiten. Zusätzlich gibt es eine einmalige, faszinierende Tauchshow.
Modernste Technologie, jahrzehntelange Erfahrung und strengste Kontrollen garantieren eine hohe Sicherheit. Jedoch Kinder unter 3 Jahren dürfen noch nicht mit.
Segeln und Schnorcheln
Mallorca ist nicht nur auf dem Land- und Luftweg zu entdecken, sondern auch von der Wasserseite. Von hier aus bilden sich ganz neue Eindrücke über diese vielseitige Insel.
Der Segeltörn ist ein ganz besonderes Abenteuer. Ab ‘Cala Ratjada’ mit maximal 12 Personen geht es auf ‘hohe See’ und man kann sein Segelkönnen zeigen. Bei ‘platter’ See oder leichtem Wellengang geht es dem Horizont entgegen und man kann sich einmal als richtiger Matrose fühlen. Aber auch diejenigen, die noch nie auf einem Segelboot waren, lernen jetzt etwas von Lee und Luv, wie man Taue festzurrt und das Segel dreht. Und bei soviel Anstrengung gibt es auch ein seemännischen Mittagessen und Erfrischeungen an Bord.
Ein Tag, von dem man noch lange erzählen wird!
Etwas gediegener geht es bei der ‘Robinson’-Fahrt zu. Entweder einen halben oder aber einen ganzen Tag verbringt man in Küstennähe auf der Nordseite der Insel. Hier ist die Küste am bizzarsten und zum Schnorcheln am interessantesten. Vorbei am Cap Formentor geht es in abgelegene Buchten, wo man nicht nur ‘nach unten gucken’, sondern selbstverständlich auch nur baden und die Landschaft geniessen kann. Für den halben Tag gibt es Erfrischungen und bei einem ganzen Tag ist ein Mittagessen mit dabei.
Weit ab vom Trubel das Meer geniessen!
Wieder einmal ein Bericht, der vielleicht dem einen oder anderen Urlauber nützlich sein könnte. Ich habe in Mallorca ein halbes Jahr gearbeitet und bin privat die ersten Wochen wie eine Besessene überall hingefahren und habe mir in jeder freien Minute alles angesehen, damit ich meinen Gästen auch die richtigen Infos geben konnte. Doch gibt es trotzdem noch unendlich viel, was ich ich hier beschrieben habe, aber mir nur flüchtig habe ansehen können. Ich fahre bestimmt noch mal hin, habe da schliesslich sogar einen Cousin, einen echten Mallorquiner, der mich dann vielleicht auch mal in Geheimorte bringt ;-)
Viel Spass in Mallorca!
Viel Spass!
Mallorca – die grösste der Balearen
Die Balearen bestehen aus 150 Eilanden und 4 Inseln: Formentera, die kleinste von allen, Ibiza, die für ihr Nachtleben wohl bekannteste, Menorca, die ‚kleine Schwester’ von der grössten: Mallorca.
In Mallorca gibt es ca. 700.000 Einwohner und die Insel hat eine Fläche von ca. 3500 qkm. Der grössere Teil ist flaches Land und nur im Nordwesten gibt es einen Gebirgszug mit Höhen bis zu 1500 m: La Tramuntana. Durch diese ‚Barriere’ ist auch das Klima weitgehend milde im Winter. Dadurch ist die Vegetation recht üppig und die Mandeln blühen schon Ende Januar/ Anfang Februar.
Die Insel hat landschaftlich viel Abwechslung: Strände fast wie in der Karibik, Fjorde wie in Skandinavien, flaches Land zur Landwirtschaft genutzt und Gebirge mit versteckten Tälern. Auch sonst bietet die Insel vieles: wunderbare Märkte, unvergessliche Höhlen, jahrtausend alte Geschichte, Wander- und Sportmöglichkeiten und ein ausgeprägtes Nachtleben.
In Mallorca gibt es 53 Gemeinden, wobei La Palma die Hauptstadt aller Balearen ist. Hier leben auch fast die Hälfte aller Bewohner und der Flug-hafen befindet sich dort.
Wer einmal hier war und das ‚wahre’ Mallorca kennen gelernt hat, kommt immer wieder gerne hierher zurück...
Der Nordosten...
Von Arta bis Pollença zieht sich dieses Gebiet und schliest Alcudia, den nördlichsten Zipfel Cap Formentor, den Nationalpark Albufera sowie das Landesinnere Inca und Sineu ein.
Auf halbem Wege von Can Picafort nach Alcudia befindet sich das Sumpfgebiet Albufera. Es gibt mehrere kleine Wege durch den Nationalpark und über 200 Vogelarten, die ihre Nester hier bauen.
Im Landesinnern in Sineu ist mittwochs der grösste Markt der Insel und man sollte ihn keinesfalls verpassen. Inca dagegen ist eher bekannt für die Lederfabriken und die Weine.
Der Name Alcudia stammt noch von der Maurenzeit. Die Stadt hat heute noch eine Stadtmauer und zwei Stadtore aus dem Mittelalter, eine Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert und eine überreste eines römischen Amphitheaters.
Vorbei an Alcudia, geht es zum nördlichsten Punkt: Cap Formentor. Nirgendwo ist die Felslandschaft so beeindruckend wie hier. Man kann traumhafte Sonnenuntergänge erleben, einen weiten Ausblick bis hin nach Menorca geniessen oder aber durch Pinienwälder wandern und an einem der schönen Strände baden gehen.
Pollença ist eine kleine verschlafene Stadt. Sehenswert ist das mittelalterliche Kloster Santo Domingo aus dem 16. und eine Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert.
Der Westen...
Während der grösste Teil der Insel flach bis hügelig ist, zieht sich im Westen eine hohe Bergkette von Süd nach Nord herauf mit gut 2.500 m Höhe: die Tramuntana. Sie unterscheidet sich in jeder Hinsicht vom restlichen Land-schaftsbild der Insel und ist nur über die kurvenreichen Strassen von Pollença im Norden und Andratx im Süden, sowie der sehr bequemen und schnellen Tunnelstrasse aus Richtung Palma zu erreichen.
Der bekannteste Ort ist Soller, den man nicht nur per Auto, sondern auch per Bahn mit dem sogenannten ‚Roten Blitz’ erreichen kann. Seit 1912 in Betrieb, dient sie heute eher dem Touristen als nostalgische Bimmelbahn. Das Städtchen Soller besitzt die schönste Plaza Mallorcas, die wunderbare Kirche San Bartolomé, kleine verwinkelte Gassen und mallorquinischen Charme. Mit der Strassenbahn von 1913 geht es dann bis Port de Soller, dem Hafen.
Der fast geschlossene, muschelförmige Hafen hat einen schönen Strand und von hier aus kann man Bootsfahrten in die benachbarten Buchten und bis ‚Sa Calobra’ machen.
Binaritx und Fornalutx schliessen sich gleich an Soller und gehören zu den schönsten Orten der Welt.
Fährt man nun von hier über die Berge, geht es zunächst an den Cuber-Stausee mit wunderbaren Spazier- und Wandermöglichkeit. Gleich nach dem darauffolgenden ‚Gorch Blau’-Stausee geht es links herunter nach ‚Sa Calobra’, der wohl aufregendsten Strasse Mallorcas und nur geeignet für Autofahrer mit guten Nerven. Man beachte, dass hier trotz der unüber-sichtlichen Kurven nicht gehupt wird! Dafür wird man in der Bucht von ‚Torrent de Parreis’ mit einem einzigartigen Blick in türkisblaues Wasser, schneeweissen Sandstrand und bester Bademöglichkeit belohnt. Die beste Tageszeit ist jedoch kurz vor Sonnenuntergang: ein absolutes Erlebnis für Romantiker und Fotofreunde.
Noch ein ganzes Stück hinter ‚Sa Calobra’ auf der ‚Hauptstrasse’ befindet sich das Kloster ‚Lluc’, in dem eine Schwarze Madonna verwahrt wird und der Knabenchor himmlische Stimmen hervorbringt.
Südlich von Soller geht es die Küste entlang mit einigen ‚Miradors’, Ausichtspunkten, an denen es sich lohnt, zu halten. Über Deià, einem schönen kleinen Dorf eng an die Berge geschmiegt, geht es nach Valdemossa. Dieser Ort ist seit dem Winter 1938/39 bekannt, als der
Komponist Frederic Chopin mit seiner Lebensgefährtin, der Schriftstellerin
Georg Sand, hier für 3 Monate in einem Kloster verweilte.
Der Südosten
Dieser Teil der Insel von Ses Salines bis Cala Ratjada besteht zum grössten Teil aus noch unerschlossenen Buchten umgeben von hohen Felsformationen. Die Hotelhochbauten sind hier rar und man kann noch viel Natur geniessen.
In der Nähe von Canyamel befinden sich die Tropfsteinhöhlen Coves d’Arta. Mit Licht und Musik untermalt, geht man die Gänge entlangt und kann in den Formationen seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Weiter südlich geht es dann über Cala Millor nach Sa Coma und Porto Cristo. In letzterem befinden sich die Coves del Drac und El Hams. Bedingt auch durch den grossen Unterirdischen See ist die erstere die berühmtere. Doch lohnt sich auch ein Besuch der Höhlen El Hams, die zwar keinen grossen See hat aber nicht weniger Beeindruckend ist. Sieht liegt etwas ausserhalb des Ortes.
Im Landesinneren kommt man nach Manacor, wo es die bekannten Majorica-Perlen sowie die Olivenholzarbeiten gibt.
Porto Colom ist ein kleines malerisches Fischerdorf, das früher einmal Felanitx als Hafen gedient hatte.
Südlich von Santanyi liegt der botanische Garten ‚Botanicactus’. Hier kommt jeder Pflanzenfreund auf seine Kosten: viele exotische Pflanzenarten auf engstem Raum.
Abschliessend und schon Richtung Westen gehend, liegt die Colonia San Jordi. Schneeweisser Sandstrand, kristallklares, türkises Wasser.... Und FKK-Möglichkeit.
Nach Norden fahrend im Landesinnern kommt man nach Petra. Kurz vor diesem Ort liegt das Kloster ‚Ermita de Nostra Senyora de Bonany’. Nach einer langen Dürreperiode kam endlich der Regen und im Jahre 1600 gab es eine gute Ernte. Als Dank wurde das Kloster erbaut und benannt auf das Jahr beziehend (Bon Any=Gutes Jahr).
Die Hauptstadt der Balearen... Palma
Palma ist wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum aller Balearen-Inseln und hier leben rund 350.000 Menschen. Man kann sie heute als Grosstadt bezeichnen mit internationalem Flair, umgeben von Stadtautobahnen und einem gut erhaltenem Altstadtkern.
Der Name stammt noch aus der Römerzeit, die sie gründeten und ‚Palmeria’ nannten. Im Mittelalter war die Stadt ein bedeutender Welthafen mit ausgezeichneten Seefahrern. Die Altstadt besteht hauptsächlich aus Gebäuden dieser Zeit und teilweise sind sie Teil des Weltkulturerbes.
Als der Touristenboom in den 60er Jahren begann, wurde darauf geachtet, dass die grossen Hotelanlagen alle ausserhalb der Stadt entstanden. So konzentrieren diese sich auf Arenal, ca. 10 km östlich und vorwiegend für die Deutschen, und Magaluf, ca. 10 km westlich und eher den Briten zuzuordnen.
Der ‚Passeig des Born’ ist die Hauptallèe im Stadtzentrum und rund um die ‚Placa Mayor’ gibt es die noblen Geschäfte und Cafès und Wohnungen.
Sehenswert in Palma ist selbstverständlich die Altstadt mit ihren kleinen verwinkelten Gassen, die einem den Eindruck geben, in eine längst vergangene Zeit einzutauchen. Hier leben noch alte mallorquinische Traditionen und Gebräuche. Nicht verpassen sollte man einen Besuch in eine der vielen Galerien und natürlich das Wahrzeichen der Stadt: die Kathedrale ‚La Seu’. Gleich daneben der Königspalast ‚Almudaina’, wo der heute König residiert. Auch die Handelbörse ‚La Llota’ ist sehenswert.
Etwas ausserhalb liegt das ‚Castell Bellver’. Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut, diente es als Schloss des damaligen Königs und beherbergte auch gleichzeitig den Kerker. Man kann die Festung besichtigen – Kerker eingeschlossen -, doch die Aussicht von hier auf Palma, den Hafen und über das Meer ist gewiss das beeindruckendste.
In Cala Mayor liegt das Mirò-Museum mit über 100 unvollendeten Werken sowie der unveränderten Einrichtung vor seinem Tod.
In Arenal und Magaluf befinden sich nicht nur die meisten Hotelanlagen
Sind auch gut ausgerüstet für jede Art von nächtlichen Vergnügungs-
Arten. Hier gibt es unzählige Bars und Discotheken.
Schon 7.000 Jahre Geschichte…
...denn ca. 5.000 v.Ch. kamen die ersten Menschen mit kleinen Booten vom Festland hierher und entdeckten die Insel. Erst 2.000 v.Ch. kamen die ersten richtigen Seefahrer aus dem Osten und siedelten sich an. 1.000 Jahre später beginnt ein reger Handel mit Phönizern und Griechen. Die runden Türme mit den dicken Mauern stammen aus dieser Zeit, die auch Talayot-Zeit genannt wird. Sie dienten wahrscheinlich religiösen Zwecken.
Die Karthager gründen Handelsiedlungen und um 123 v.Ch. kommen die Römer und bringen der Insel nicht nur Infrastruktur, sondern auch landwirtschaftliche Kenntnisse und eine neue Architektur. Die Blütezeit Mallorcas beginnt.
6 Jahrhunderte später zerstören die Vandalen viele Ortschaften und um 903 n.Ch. fällt die Insel unter maurischen Einfluss. Sie hinterlassen eigenen Baustil und Kultur. Erst im 13.Jahrhundert werden die Balearen unter König Jaume I. von den Christen wiedererobert. La Palma wird eine bedeutende Handelsstadt und findet erst ein Jahrhundert später durch Pestepidemien und Judenverfolgungen ein Ende.
Die Piratenangriffe verstärken sich und es werden Befestigungsanlagen gebaut. Im 18.Jahrhundert geht Mallorca durch den Erbfolgekrieg in spanische Hände.
1936 unterstützen die Balearen offiziell die Diktatur von General Franco und die Inseln werden vom Tourismus entdeckt. In den 60er Jahren beginnt der Massentourismus und erst in den 90ern wird dieser kontrolliert und die Insel
geschützt.
Seit 1983 haben die Balearen–Inseln einen Autonomie–Staat.
Wo... was... wie... ?
Um sich ein bisschen zurecht zufinden, benötigen Sie ein paar allgemeine Informationen. Bei jeglichen Fragen ist jedoch der Rezeptionist Ihres Hotels Ihr erster Ansprechpartner. Dieses gilt im Besonderen für alle Probleme, die das Hotel/Zimmer betreffen. Kann er Ihnen nicht wie gewünscht behilflich sein, wenden Sie sich bitte in den Sprechstundenzeiten an Ihre Reise-leitung. Sie wird gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen.
Die folgenden Stichpunkte sollen Ihnen bei den ersten Fragen behilflich sein.
• Arzt: Bitte wenden Sie sich im Notfall zunächst an die Rezeption. Hier können Sie auch nach einem deutschen Arzt fragen - die es inzwischen sehr viele auf Mallorca gibt. Ansonsten wenden Sie sich an Ihre Reiseleitung. Oftmals sind die grösseren Unternehmen mit einer ‚Krankenabteilung’ ausgestattet. Bezahlt wird der Privatarzt sofort, die Rechnung zuhause bei der Krankenkasse eingereicht. Eine Rundum-Versicherung ist allerdings immer zu raten!
• Geld: Durch eine gleiche Währung entfällt das Umrechnen. Auch hier gilt jedoch: Euro=Teuro, besonders in touristischen Einrichtungen. Mit der Kreditkarte kann man inzwischen (fast) überall zahlen und natürlich an jedem Bankautomaten Geld holen. Haben Sie keine Karte und das Bargeld ist auch schon ausgegeben: Bitte wenden Sie sich an Ihre Reiseleitung. Man kann sich über das Reiseunternehmen Geld schicken lassen!
• Märkte: Gibt es fast täglich in irgendeinem Ort. Der bekannteste ist der in Sineu jeden Mittwoch. Aber auch andere sind sehenswert: montags ins Soller, dienstags in Alcudia, donnerstags in Inca, freitags in Ca’an Picafort, samstags in Cala Ratjada und sonntags in Pollença. Fast täglich in Palma. Dies ist nur eine kleine Auswahl, es gibt in vielen Orten gleichzeitig Märkte. Einfach mal an der Rezeption fragen, welcher in der Nähe ist.
• Nachtleben: Das ist inzwischen schon fast genauso ausgeprägt wie in Ibiza. Eine grosse Auswahl an Bars und Discotheken, oraganisierte Veranstaltungen durch Reiseveranstalter und Hotels... es fehlt an nichts. Hier eine kleine Auswahl an Discotheken und Bars:
Palma: Pacha (Disco), Tito’s (Disco), Abaco (Bar), Ib’s Club (spanisch)
Auditorium (Theater, Oper), Black Cat (Travestie-Show)
Port d’Alcudia: El Dolàr (polinesisches Cybercafè), Menta (Disco)
Cala Ratjada: Physical (Disco), Xirol (Disco)
Cala Millor: Q-Palace (Disco)
Magaluf: BCM-Palace (Disco mit bis zu 5.000 Gästekapazität)
• Post: Die Briefmarken für Ihre Urlaubspost bekommen Sie entweder
an der Rezeption oder dort, wo Sie die Postkarten kaufen. Sie braucht
etwas länger als innerhalb Deutschlands.
• Shopping: Die Öffnungszeiten sind hier etwas anders als Zuhause. Zwischen 9.00 und 10.00 wird geöffnet bis ca. 13/14.00 Uhr. Dann ist Ruhepause bis ca. 16/17.00 Uhr. Dafür sind die Geschäfte meist bis 22.00 Geöffnet. Grosse Supermärkte und Einkaufszentren sind durchgehend auf.
Gut einkaufen kann man: Perlen aus Manacor, Lederwaren aus Inca,
mundgeblasene Glaswaren aus Gordiola, Töpferwaren von den
Märkten, Olivenholzartikel ebenfalls aus Manacor und Kunst der vielen
dort lebenden Künstler.
Die eleganteste Einkaufsstrasse ist in Palma die Avenida Jaume III.
Interessante Geschäfte sind unter anderem: ‚Arte/Artesanìa Contem-
Poranea’ in Soller (Originelles), ‚Artesania Textiles Bujosa’ in Santa
Maria del Cami (inseltypische Stoffe), ‘Bodega Tunnel S.A.’ in
Marratxi (Inselweine und Liköre direkt vom Hersteller), ‚Boutique
Coste Nord’ in Valldemossa (Stoffe, mallorquinisches Kunsthand-
Werk, Leder, Souvenirs), ‚Künstlercafè Galerie’ in Port d’Andratx
(Gemälde, bemalte Pferde), ‚Lafiore’ in Valldemossa (mundge-
blasenes Glas), ‚Oliv-Art’ in Manacor (Holzarbeiten vorwiegend aus
Olivenholz) und ‚Perlas Orquidea’ in Montuïri (Perlenschmuck).
• Sport: Unzählige Sportmöglichkeiten gibt es. Radfahren und Wandern wird extra beschrieben. Als Wassersport gibt es ausser Tauchen, Segelboote, Surfbretter und Tretboot am Strand, Wasserski und Parasailing,Delfjet und jede Menge Bootsausflüge. Es gibt sehr gute Golfplätze, man kann wandern und Rad fahren, selbstverständlich Tennis und dergleichen spielen. Erkundigen Sie sich bei der Rezeption oder der Reiseleitung nach nächsten Möglichkeiten.
• Telefon Sie können aus dem Hotel/Zimmer telefonieren. Sollten Sie keine Verbindung bekommen, melden Sie das Gespräch bitte an der Rezeption an. Die Vorwahlen sind: Deutschland : 0049 – Österreich : 0043 – Schweiz : 0041 . Die ‘0’ der jeweiligen Ortsvorwahl entfällt.
Lassen Sie sich anrufen, muss der Anrufer 0034-971(Mallorca)-
Anschluss wählen. Von den öffentlichen Telefonzellen ist es billiger.
Sie funktionieren mit Telefon- oder Kreditkarte. Abends ist der Tariff
günstiger.
• Verkehrsmittel: Den Zug gibt es von Palma nach Inca und nach
Soller (sehr empfehlenswert!). Taxen sind innerhalb der Orte recht
Günstig, weitere Fahrten jedoch teuer. Eine gute Möglichkeit bietet
Auch der Bus. Die beste Möglichkeit ist aber das gemietete Auto. Man
Kommt überall hin, kann bleiben solange man will und man kann sich
Seine Route selber aussuchen. Über die Reiseleitung einfach zu
mieten, sind die Autos auch versichert. Bitte beachten Sie die etwas
anderen mallorquinischen Fahrregeln.
Autoverleih
Es gibt viele Möglichkeiten Mallorca zu erkunden, sei es zu Fuss, mit dem Heissluftballon, dem Fahrrad oder aber mit dem Auto. Der eine oder andere ist nicht mehr so gut zu Fuss, dem anderen liegt das Abenteuer eines Höhenfluges nicht so sehr oder man möchte einfach nur mal weiter weg vom Hotel und dem dazugehörenden Urlaubsort... was gibt es da besseres als mit einem Leihwagen zu fahren.
Den Leihwagen können Sie bei Ihrer Reiseleitung bestellen, an der Rezeption oder aber in den vielen Leihfirmen in den jeweiligen Orten. Er wird zu angegebener Uhrzeit am entsprechenden Tag ind Hotel gebracht und oft auch wieder abgeholt. Sie sind meist Vollkaskoversichert – zumindest die bei Ihrer Reiseleitung -, aber selten billig. Man beachte, dass auch hier das Benzin sehr teuer ist und die Schäden, die oftmals an den Autos entstehen durch unsachgerechtes Fahren, auch repariert werden wollen. Vielleicht sollte man bei Übergabe kurz die Bremsen und Lichter und eventuell die Hupe kontrollieren.
Etwas besonderes zu beachten gibt es nicht. Die Mallorquiner fahren sehr ‚gesittet’, wenn man an viele andere Südeuropäische Länder denkt. Im Kreiselverkehr gilt immer links vor rechts, oftmals gibt es dort auch Ampeln. Die Strassen sind alle sehr gut befahrbar, oft aber auch sehr schmal. Notfalls muss man rechts an den Rand fahren und abwarten, dass der andere vorbeikommt. Auch sind die Strassen in den Bergen recht kurvenreich und man sollte stets langsam fahren. Im Winter kann es zu Glätte kommen und dann ist absolut abzuraten, die steilen Bergstrassen zu benutzen. Wo viele unübersichtliche Kurven vorkommen sollte man ruhig von der Hupe Gebrauch machen, auch wenn Sie der einzige sind. So ist das entgegenkommende Fahrzeug ‚gewarnt’ und kann sich dementsprechend verhalten.
Die Insel ist recht gross und es ist ratsam, sich vor Abfahrt aus dem Hotel eine Route auszusuchen. An einem Tag schafft man Mallorca nicht und eine Strassenkarte, in jedem Zeitschriftenhandel erhältlich oder auch im mitgebrachten Reiseführer schon vorhanden, ist in jedem Fall zu raten.
Abgestellt sollte das Auto aus Sicherheitsgründen nur auf bezahlbaren Parkplätzen oder sonst in Sichtweite bleiben.
Feste auf Mallorca
Auch in Mallorca ist es nicht anders als in anderen südlichen Ländern, denn hier feiern die Mallorquiner ebenfalls so viel und so fröhlich wie irgendmöglich.
Grosse Festivitäten warden public gemacht, doch ist es immer besser, sich an der Rezeption oder aber bei der Reiseleitung vorort zu erkunden. Viele Feste sind dem jeweiligen Schutzpatron des Ortes gewidmet, aber auch vile ‘Erinnerungs’-Feste wie die Entdeckung Amerikas oder die Befreiung von den Mauren zum Beispiel.
Hier eine kleine Übersicht zu den wichtigsten offiziellen Festen. Beachten Sie, dass an solchen Tagen dann grösstenteils die Geschäfte geschlossen bleiben, Vor- und/oder Nachmittags.Ansonsten gilt: hinfahren und mitfeiern!
• 01.Januar : Neujahrstag
• 06.Januar : Heilige Drei Könige mit Geschenken für die Kinder
• 16/17.Januar: Tag des Heiligen Abtes Antonius mit Weihe von Tieren in
Palma, Arta, Muro, Manacor, Petra
• 20.Januar : Schutzpatron San Sebastian in Palma und Pollenca
• 03.Februar : Romeria de San Blas in Campos mit Feuerwerk
• 13.Februar : Mandelblüte in Petra
• 19.März : Tag des Heiligen Josephs, Vatertag
• April :Osterwoche mit schönen Prozessionen in Palma, Arta,
Pollença und Sineu
• 01.Mai : Tag der Arbeit
• Mai : Erinnerungsfest des Sieges über die Mauren in Soller
• Juni : Fronleichnam
• 24.Juni : Namenstag des Königs Sant Joan
• 29.Juni : Peter und Paul
• 16.Juli : Mare de Deu del Carmen, Schutzpatronin des Meeres in
vielen Küstenorten mit Schiffsprozessionen
• 25.Juli : Fest des Santiago
• Juli/August : 40 km Fussmarsch zum Kloster Lluc mit über 45.000
Pilgern
• 15.August : Maria Himmelfahrt
• September : Erntedankfeste in vielen Orten
• 12.Oktober : Entdeckung Amerika’s
• 01.November: Allerheiligen
• November : Landwirtschaftsmesse in Inca, grösstes Fest der Insel
• 06.Dezember: Tag der Verfassung
• 08.Dezember: Maria Empfängnis
• 25.Dezember: Weihnachten
Comer.... comer.....
Zu einem richtigen Urlaub gehört auch immer, die Küche des Gastlandes einmal zu probieren. Das gibt Urlaubsstimmung und man kann zuhause seinen Gästen auch mal etwas ‚anderes’ servieren.
Nun ist es auf Mallorca allerdings ein leichtes, sein gewohntes Essen von Zuhause weiterhin zu sich zunehmen, da es vom Wiener Schnitzel mit Pommes zum Eisbein mit Sauerkraut alles gibt.
Doch was ist Spanien ohne eine richtige Paella einen schönen Sagria? Mallorca bietet jeden Gourmet etwas, ob er liebr Fisch gerichte mag oder aber eher Meeresfrüchte oder vielleicht vegetarisch orientiert ist. Und am besten schmeckt es immer dort, wo die Einheimischen hingehen.
Hier einige Tipps sowie Besonderheiten der mallorquinischen Küche.
Die ‚comida’ ist das Mittagessen und wird um 14.00 Uhr serviert. Wer früher schon Hunger hat braucht aber nicht zu warten: ab 12.00 gibt es überall etwas zu essen.
Um 17.00 Uhr kommt noch mal etwas für ‚Zwischendurch’, die ‚merienda’. Absolut zu empfehlen sind Pa’amboli: geröstetes Brot mit Olivenöl und Tomaten eingerieben und mit Käse oder Schinken belegt.
Ab 21.00 Uhr ist das die Abendbrotzeit, die ‚cena’. Nochmals warmes Essen mit viel Gemütlichkeit.
Im allgemeinen sind die warmen Gerichte in Mallorca recht deftig auf Grund der Sossen, aber es gibt natürlich viele Alternativen. Hier einige leichtere Varianten:
Bocadillos :Brot mit Olivenöl beträufelt und mit ‚queso’ (Käse),
‚atùn’ (Thunfisch) oder ‚jamòn’ (Schinken), sowie
Tomaten, Zwiebeln und Oliven belegt. Als
Zwischenmahlzeit gedacht.
Tapas : kleine Gerichte, die mit Brot serviert werden in
Bars und meist an der Theke stehen.
Sopas : Ist meist eine dichflüssige Suppe aus Bohnen und
Kohl, mit und ohne Fleisch oder Fisch möglich.
Sehr gut als kleinere Mahlzeit.
Fisch Es gibt unzählige Gerichte mit Fisch oder Meeresfrüchten. Zumeist frisch aus dem
Meer.
Typisch sind Würste – Sobrasada und Botifarrò -, Eintöpfe – Tumbet – und Mischgerichte aus Fleisch und Fisch. ‚Pllastre i gambes’ zum Beispiel sind Huhn und Garnelen oder ‚Conill amb llagosta’ Kaninchen und Languste.
Man bekommt selbstverständlich auch alles ‚im Alleingang’. Spezielität ist das Spanferkel und vieles Gerichte werden mit Mandeln oder Pinienkernen angerichtet.
Zu Trinken gibt es auch wunderbare Weine. Der Rote aus Binissalem (Ferrer) sowie der Weisse aus den Anbaugebieten von Porreres, Felanitx und Petra (Mesquida, Oliver).
‚Horchata’ ist ein inseltypisches Getränk aus der Chufa-Pflanze als eisig, süsser Wassermix serviert und ‚Leche Merenqada’, ein Milchmix in Eisflocken mit Zimt und Zitrone.
Als Aperetif oder Digestif trinkt man einen Kräuterlikör: ‚Palot’ aus gebräunten Zucker und den ‚Herbas’, aus Kräutern auf Anisbasis. Man kann sie ‚dulce’ und ‚seco’ trinken.
Ein ‚Muss’ für Cognac-Kenner: der mallorquinische ‚Suau’.
Die Speisekarten sind meist in mallorquin, catalan und englisch oder auch deutsch geschrieben. Im Notfall kann man jedoch immer nachfragen, meist wird auch deutsch gesprochen.
Trinkgeld gibt man um die 10% des Gesamtpreises. Die Rechnung kommt auf einem kleinen Teller und wird auch so bezahlt. Das Trinkgeld wird einfach auf diesem liegen gelassen.
Hier noch ein paar Tipps einiger Restaurants:
Port de Soller : Bar Vicente (Bar), Ca’n Bigote (Fisch), Marivent (Mediterran)
Inca : Celler Can Amer (300 Jahre alter Weinkeller mit
Hausmannskost), ‚El Olivo’ (teures Ambiente mit ideen-
Reichen Kreationen, international ausgezeichnet)
Palma : ‚Gamba Palace’ (Fisch und Meeresfrüchte in romantischer
Atmosphäre)
Port d’Andratx : ‚Layn’ (Meeresfrüchte mit Ausblick auf die Bucht)
Valldemossa : ‚Restaurante de Valldemossa’ (Fisch mit glasklarem Meer)
Port d’Alcudia : ‘Sa Terrassa Alcanada’ (galicisches Essen und wunderbare
Süsspeisen.
Wandern... allein oder mit Führer
Der wohl beliebteste Sport Mallorcas ist das Wandern. Nirgends gibt es so wunderbare Möglichkeiten in einer unglaublich abwechslungsreichen Landschaft. Ob man nun als ‚Flachländer’ lieber Spazieren geht oder aber richtig mit Wanderschuhen und Wanderstab in die Berge klettern möchte... jedem das seine.
Sehr beliebt sind auch die Wanderwochen, die mit oder ohne anschliessender ‚Erholungswoche’ als Bade- oder Wellnessurlaub zu buchen sind. Hierbei hat man einen Führer, der nicht nur mit einem wandert sondern natürlich auch viel wissenswertes über seine Heimatinsel, sei es über Geschichte, Natur oder die Mentalität der Inseleinwohner, erzählt. In diesen Wanderwochen sind selbstverständlich Übernachtung, Verpflegung, Transfers etc. mit beinhaltet. Der bekannteste Wanderführer ist Paco Ponce, der auch einige Bücher herausgegeben hat, die man allerdings nur in Mallorca kaufen kann.
Es gibt jedoch ein paar wichtige Regeln und Hinweise, die man beachten sollte. Zunächst sollte man auf gar keinen Fall vergessen, dass fast die ganze Insel in Privatbesitz ist und man so oft ‚im Garten anderer’ herumwandert. Dem zufolge steht man manchmal vor verschlossenen Gattern oder die Wege enden ohne eine Fortsetzungsmöglichkeit und Grundbesitzer und Hunde stehen einem nicht gerade wohlgesinnt gegenüber.Vergewissern Sie sich vorher, an der Rezeption oder bei der Reiseleitung, ob der eingeplante Weg auch frei ist.
Folgendes sollten Sie auf der Wanderung beherzigen:
• Tore und Gatter immer so hinterlassen, wie Sie sie vorgefunden haben (geöffnet oder geschlossen)
• Obst lieber nicht pflücken, es sei denn, der Besitzer bietet es einem an
• Keine Abfälle liegen lassen, sondern immer wieder mitnehmen und dann in einer Ortschaft entsorgen
• Viele Pflanzen stehen unter Naturschutz. Nicht pflücken!
• ‚Prohibido el paso!’ (Durchgang verboten!) und ‚Camino Particular’ (Privatweg) beachten
• Gute, feste Schuhe, Kopfbedeckung und Windjacke sowie ein leichter Rucksack mit etwas Proviant, genug zu trinken, Sonnencreme und Pflaster sollten zur Grundausrüstung gehören
• Immer reichlich vor dem Dunkelwerden in die ‚Zivilisation’ zurück-kehren!
Nachfolgend ein paar Wanderrouten. Empfehlenswert ist jedoch ein Wanderbuch, welches man mitnimmt und sich so leichter orientieren kann.
• Port de Pollença – Cala Vall de Bòquer
Diese nur 6 km lange Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden und ist mehr
Ein Spaziergang als eine richtige Wanderung. Ausgangspunkt ist in
Pollença der Privatweg zur Finca Bòquer. Ist das Gatter verschlossen,
kann man rechts daran durch ein kleines Tor gehen. Auf dem
Horgelände passiert man ein Eisentor und hält sich bei der
nachfolgenden Gabelung rechts. Durch ein weiteres Eisentor geht es
dann schon in das Bòquertal. In dieser baumlosen Landschaft kann
man mehr als 200 Vogelarten beobachten. Nach ca. 10 min.
durchquert man ein Felsentor und bleibt auf dem deutlich sichtbaren
Hauptpfad und überquert mehrere Begrenzungsmauer. Nach ca. 30
min. Erreicht man den nur 101 m hohen Coll de Morral, der die
Wasserscheide zwischen Nord- und Südküste der Halbinsel Formentor
bildet. Auf der Passhöhe gabelt sich der Weg, dem schmaleren
folgend kommt man durch mehrere flache Seitentäler zur Steilküste
Cala Vall de Bòquer:. Zur Rechten ist das vorgelagerte Felseiland Es
Colomer (Taubenfels) zu sehen. Man hält sich nun links oberhalb der
Steilküste auf einem Pfad, der bald im Bogen ins Bóquer Tal hinein-
schwenkt und etwas an Höhe verliert. Vor einer halb verfallenen
Einfriedung mündet der Pfad 5 Min. später in einen breiteren Weg,
dem man nach rechts folgt. Dieser schlängelt sich hinab zum
Talgrund. Jetzt sind es nach rechts nur noch wenige Meter bis zur
Cala Vall de Bóquer . Auf demselben Weg geht es dann wieder
talaufwärts, zurück bis zu der Einfriedung. Nun in der Talmulde weiter
aufwärtssteigend, diese oberhalb der ehemaligen Felder im Bogen
nach rechts verlassen und auf einem breiten Fußweg wieder zum Coll
de Morral Von dort geht es auf dem bereits bekannten Wanderweg
zurück nach Port de Pollensa .
• Soller – Fornalutx – Mirador de Ses Barques – Cala Tuent
Die Tour beginnt in Sóller am Platz vor der Kirche San Bartolomé. Man
wandert bis zum Ende der oberen nach links wegführenden Straßen
und folgen dann dem Wegweiser \"Biniaraix - Fornalutx\". Von Fornalutx
geht es auf der Hauptstraße teilweise ziemlich steil bergan, ehe wir
nach rechts in die C 710 einbiegen. Etwa 20 Minuten späterist man
am Aussichtspunkt Mirador de Ses Barques. Von der Aussichts-
plattform geht es wenige Schritte zurück und dann nach links leicht
bergab auf einem Fußweg Richtung \"Cala Tuent\". Nach etwa einer
halben Stunde erreicht man die erste von drei Fincas. Nun geht es
steil bergan zum Coll de Biniamar (370 m), dann wieder nach unten.
Nach einigen Kehren endet der Schotterweg an einer Feuerstelle. Jetzt
Folgt man einem ziemlich schmalen Pfad nach rechts. Die nächsten
zwei Stunden sind landschaftlich besonders schön. Mit geringen
Höhenunterschieden führt der Weg immer oberhalb der Küste entlang,
ehe er sich allmählich zur Halbinsel Morro d\'es Forat senkt. Jetzt geht
es nochmals leicht bergan. Man passiert an einer Steinmauer eine
Pforte und kommt in einen schönen Mischwald, an dessen Ende man
zunächst eine Finca erreicht und dann einen breiten Schotterweg zur
Bucht Cala Tuent hinabsteigt. Hier muß man sich von einem Auto
abholen lassen.
• Port d’Andratx – Sant Elm
Beginnend am Parkplatz des Yachthafen von Port d\'Andratx , wandert man
rechtwinklig zur Hauptstraße in Richtung Montport in nördlicher Richtung
leicht bergan. Nach wenigen Minuten erreicht man das Gehöft Xanadu (kleines
Schild am Tor beachten), wo man nach links abbiegen muss. Die Straße geht
jetzt in einen Weg über; man passiert ein Eisentor und wandert immer bergan.
Es geht in vielen Serpentinen immer höher hinauf. Nach etwa einer halben
Stunde ist der erste Teil des Anstiegs geschafft, und es gibt einen schönen
Blick auf die Südwestküste Mallorcas. Rechts am Wege befinden sich mehrere
alte Kalköfen. Der Weg führt weiter in nördlicher Richtung. Nicht nach links
in einen abwärts an die Küste führenden Weg abbiegen! Stellenweise ist der
Weg mit roten oder gelben Farbklecksen markiert. Nach etwa einer Stunde
kommt der einzige Punkt des Weges, an dem man sich evtl. verlaufen kann:
Man muß an einer mit einigen quer gelegten Steinen markierten Stelle den
breiten Weg nach rechts verlassen und auf jetzt sehr schmalem Fußpfad in
Richtung Norden absteigen. Das nun folgende Wegstück ist etwas
beschwerlich und führt ziemlich steil den Hang zur Küste hinab. Nach kurzer
Strecke kommt man auf einen etwas breiteren Weg, dem man nach links folgt.
Er führt in einem weiten Bogen hinunter bis nach Sant Elm.
• Nationalpark Cabrera
Das Archipel Cabrera vor der Südküste Mallorcas ist eines der
wenigen noch unberührten Paradiese im gesamten Mittelmeer. Jeweils
um 9:30 Uhr und 18:00 Uhr gibt es geführte Touren. Außerdem
dann, wenn eines der Ausflugsboote, eintrifft. Wer möchte, kann
auch andere Führungszeiten mit dem Informationsbüro des Parkes
vereinbaren (Telefon: 72 5010 / 724460). Auf der nur 45 Minuten
langen Wanderung, die besonders im Frühling und Sommer zu em-
pfehlen ist, kann man tolle Fotos, von Natur und Landschaft machen.
Sie sollten sich vielleicht ein kleines Picknick mitnehmen, da man
auf Cabrera selbst weder Getränke noch Speisen kaufen kann.
Und noch mehr Beinarbeit.....
Jeden Februar treffen sich internationale Radprofis zur traditionellen Mallorca-Rundfahrt. Es gibt gewiss auch keinen anderen Ort, der für Radfahren so gut ausgerüstet ist wie Mallorca. Fast überall flaches Land, gibt es Unmengen an Radfahrwegen, kilometerlang und in jedem Urlaubszentrum kann man Räder ausleihen. Auch viele Hotels bieten eigene Fahrräder an. Oder man bringt sein eigenes mit. Oft kostet der Transport im Flugzeug nur wenige Euro.
Die beste Zeit zum ‚sportlichen’ Radeln ist der Herbst. Das Wetter ist recht konstant, das Meerwasser wunderbar warm und die Lufttemperatur genau richtig. Auch ist zu dieser Zeit nicht so viel Verkehr, falls man denn doch mal auf befahrenen Strassen in die Pedale treten muss.
Geeignet ist der Osten und der Süden für diejenigen, die nicht ganz so sportlich sind oder aber eben eher ‚nur so herumfahren’ wollen. Für die ganz Aktiven ist der Westen mit seinen Höhenzügen der Tramuntana natürlich eine Herausforderung und bestens geeignet für sportliches oder professionelles Training.
Es sei erwähnt, dass es im Buchhandel zahlreiche Bücher gibt, die Radfahrwege und –touren ausführlich beschreiben. Sinnvoll ist es, sich ein solches noch vor dem Urlaub anzueignen, damit man sich gegebenfalls die entsprechende Inselseite zum urlauben aussuchen kann.
Nachfolgend eine Routen-Beschreibung, die man natürlich beliebig ändern und ausweiten kann.
Ausgangspunkt ist Port de Pollença in nördlicher Richtung bis zur Marinefliegerbasis. Hier links abgebogen, geht die Strasse ca. 4 km steil und kurvenreich bergan bis zum Mirador Es Colomer. Die Aussicht ist atemberaubend!
Nach einer Besichtigung des Aussichtsturms Albacutx aus dem 16. Jahrhundert, geht es mir dem Rad weiter Richtung Cabo Formentor. Die Strasse geht bergab ca. 2 km vorbei an dem Luxushotel ‚Formentor’, an deren Abzweigung Sie sich links halten und durch einen Kiefernwald fahren.
Hinter den Cases Velles öffnet sich ein weites Tal. Doch schon bald geht es
wieder bergauf und durch den Tunnel unterhalb des 334 m hohen Fumat. Tief unten erstreckt sich jetzt die ‚Cala Figuera’ blauen Wasser. Eine Kurve weiter und man sieht den schneeweissen Leuchtturm am Cabo Formentor, den man auf so vielen Postkarten findet.
Ein paar Serpentinen und man kommt zum Leuchtturm, den man aber leider selbst nicht besichtigen kann. Jedoch hat man von hier einen unglaublich schönen Ausblick auf ‚Cab de Pinar’. Und bei guter Sicht kann man bis nach Menorca – ca. 25 Seemeilen östlich von Mallorca gelegen.
Die Fahrt zurück gibt nochmals neue Eindrücke von einer traumhaften Landschaft.
...Ausflüge
Fliegen wie ein Vogel…die Ballonfahrt
Eines der schönsten und am meisten erträumten Dinge im Leben ist wohl das Fliegen. Wer hat nicht schon einmal gedacht, sich die Welt aus der Vogelperspektive, hoch oben in den Lüften mit den Wolken schwebend, anzusehen?
In diesem Urlaub kann man diesen Traum in Erfüllung bringen: mit einer Ballonfahrt!
Es geht mit einem Heissluftballon hoch hinauf in die Lüfte und man gleitet lautlos über die Insel und schaut auf bunte Wiesen, steile Felsküsten, endlose Strände und die kleinen Städte, die wie Spielzeug unter einem liegen.
Lassen Sie sich von dem Wind davontragen und erleben Sie einen Traum!
Son Amar – Show und Magie
Don Juan Amar, Marques de Raiguer, erbaute vor fast 500 Jahren eine wunderschöne Finca ca 11 km westlich von Palma. 4 Jahrzehnte blühte dieses Landhaus und wurde erst am Anfang letzten Jahrhunderts von der Familie Segui-Colom übernommen. Die zwei jüngeren Brüder hatten in den frühen 60er Jahren die Idee, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und organisierten Barbecues.
Später entstand, was heute als das ‚Las Vegas’ Europas bezeichnet wird. Eine Mischung aus Zauber, Lichtspielen, Flamenco und Ballet, Musik und guter malloquinischer Küche eingebettet in einem alten historischem Landsitz inmitten von Mandel- und Orangenbäumen. Wunderbare Wasserspiele im Innenhof unter sternenklarem Himmel versetzen Sie in eine Welt der Träume.
Ein unvergesslicher Abend, an den man noch lange zurückdenkt.....
La Granja… ein Paradies bei Esporles
Schon zur Zeit der Römer war dieses Landgut wegen seiner vielen Wasserquellen bekannt und auch die Araber gaben dem hohe Bedeutung. Das Wasser fliesst 4 Meilen unterirdisch und versorgte einst zahlreiche Mühlen.
König Jaime I. führte bald nach seiner Eroberung Mallorcas hier die Lehnpflicht ein. Graf Nuño Sans fiel ein Viertel der Insel zu und er liess sich hier nieder. Er trat das Gut jedoch schon 1239 dem Zisterzienserorden ab, der so hier sein erstes Ordenskloster gründete. 200 Jahre später verkauften die Mönche es Don Mateo Vida. Die Familie Fortuny kaufte es 200 Jahre danach und der heutige Besitzer Christobal Segui Colom restaurierte die Finca 1968.
Noch heute spürt man die Ruhe und den Frieden auf diesem Landsitz, trotz das er seit Jahren der Öffentlichkeit zugänglich ist. Man kann den Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen, die sehr guten Weine probieren und einfach in der wunderschönen Gartenanlage sich der Vielfalt der Flora widmen. Auch das hauseigene Museum ist sehr interessant und gibt Einblicke in vergangene Zeiten.
Das Gut ist täglich geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr und mittwochs und freitags gibt es ein mallorquinisches Volksfest mit Musik, Spielen und Tänzen.
Perlen und Höhlen...
Ein in zweifacher Hinsicht sehr schöner Ausflug ist nach Manacor und Porto Cristo.
Manacor, ca. 50 km entfernt von Palma, ist die zweitgrösste Stadt der Insel und hatte schon in antiker Zeit eine grosse Bedeutung. Zur Talayot-Zeit gegründet, ist der Ursprung des Namens heute nicht mehr nachvollziehbar. Aber frei übersetzt bedeutet er ‚Hand aufs Herz’ und klingt sehr plausibel. Berühmt ist dieser kleine Ort allerdings durch die Herstellung von den Majòrica-Perlen. Sie ähneln den echten und haben den selben Glanz. Seit dem 19. Jahrhundert in mühseliger Arbeit – schichtweise auf einen Kunststoffkern geschichtete Fischschuppenessenzen – werden die Perlen einzeln von Hand poliert und später zu Silber- und Goldschmuck verarbeitet. Man kann in den Fabriken einen Rundgang machen und bei der Herstellung zusehen.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt die kleine Hafenstadt Porto Cristo. Der Ort selber ist sehenswert, aber die Höhlen ‚El Hams’ und ‚Covas del Drac’ sind die eigentliche Attraktion. 1338 wurden diese Tiefen entdeckt, aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts durch Privatbesitz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1953 brachten archäologische Ausgrabungen Funde aus der Bronzezeit sowie der punischen, römischen und arabischen. Hier befindet sich der grösste unterirdische See Europas mit 177 m Länge und 40 m Breite und man kann dort eine kleine Bootstour machen oder den Konzerten lauschen, die hier eine ganz besondere Akkustik haben. Die Lichter geben den Stalagmiten und Stalagtiten fantasiereiche Formen. Verzaubert von ferner Welt vergisst man diese Momente nie wieder!
Das Schönste – die Mandelblüte
Ende Januar, Anfang Febbruar, wenn zuhause der Schnee hoch liegt und es kalt ist, beginnt in Mallorca die Mandelblüte. Die Tage sind zwar noch kalt, aber die Sonne scheint warm und von einem Tag auf den anderen gibt es eine Explosion an Blütenpracht überall. Nirgends sind die Mandelbäume so zahlreich wie hier und sie stehen alle zur selben Zeit in Blüte. Diese dauert nur wenige Tage und besonders reizvoll ist sie, wenn zusätzlich auch noch leichte Schneeflocken fallen.
Eine Rundfahrt über die Insel mit den vielen Mandelhainen, die, wenn sie nicht in Blüte sind, gar nicht richtig auffallen, ist ein absolutes Erlebnis, was tief beeindruckend und unvergesslich ist.
Souvenirs, Souvenirs ...Inca und Sineu
Jeden Mittwoch ist Markt...in Sineu. Er ist der bekannteste Markt der Insel und man kann hier einfach alles kaufen: Haustiere, Bekleidung, Möbel, Teppiche, Handarbeit und Fabrikneues. Und nicht nur die Touristen treffen sich hier, sondern auch die Einwohner von überall der Insel. Einen Vormittag in diesem bunten Treiben bringt ein ungemeines Vergnügen. Kaufpflicht besteht schliesslich nicht... Aber auch das Schlendern durch die vielen kleinen, verwinkelten Gassen lohnt sich, denn sie sind noch genauso wie zur Zeit der Mauren.
Inca, das ‚Herz Mallorcas’, war einst eine wichtige Station zwischen Palma und Polencia zur Zeit der Römer. Heute bietet die Stadt nicht mehr viel schönes und beim Durchfahren hat man mehr das Gefühl eines Industriegebietes. Was auch nicht ganz falsch ist, denn hier werden die Lederwaren hergestellt. Man kann in die Fabriken hinein und sich dort umsehen, aber vorallendingen kann man hier preiswerter Leder kaufen. Ob Mäntel, Jacken, Kostüme oder Schuhe und Taschen...man bekommt alles und falls etwas fehlerhaft – es wird darauf hingewiesen! – bis zu 50% ermässigt.
Kloster Lluc und Cap Formentor
Das Kloster Lluc wurde im 13. Jahrhundert gegründet und liegt in einem Talkessel auf 525 m Höhe in den Bergen. Eine Legende besagt, dass ein maurischer Hirtenjunge eine Madonnenstatue, die heute noch zu besichtigende ‚La Moreneta’, gefunden habe und sich so sehr von ihrer Schönheit hat verzaubern lassen, dass er später hier eine Kapelle für sie errichten liess. Daraus wurden eine Kirche und dann ein Kloster. Heute ist es ein viel besuchter Wallfahrtsort.
Fast ebenso bekannt wie das Kloster sind die ‚Balvets’ (Blaukragen), der Knabenchor, der zu den Gottesdiensten zweimal täglich – 11.15 und 19.30 - singt und mit seinen engelhaften Stimmen verzaubert. Dieser zweitälteste Chor der Welt besteht seit 1532, genauso wie die dazugehörige Internatsschule.
Das anliegende Klostermuseum sollte man ebenfalls besuchen, denn dort werden kirchliche, künstlerische und geschichtliche Fundstücke aufbewahrt.
Das Cap Formentor ist der nordöstlichste Zipfel der Insel und bei klarem Wetter kann man sogar die Nachbarinsel Menorca sehen. Man sollte nicht verpassen, bis zum Leuchtturm, in den man allerdings leider nicht kann, zu gehen und dort die Steilküster in das kristallklare Wasser hinunter zusehen.
Ein beindruckender Ausflug für Seele aud Augen!
Natur und Abenteuer...
Wer gerne einmal in die Natur möchte, sich aber alleine nicht so recht traut, der kann einen Ausflug in den Naturpark ‘La Reserva de Puig de Galatzò’ machen. Mit mehr als 2,5 Millionen qm liegt dieser riesige Park nicht weit von Palma entfernt im Südwesten am Fusse des 1.000 m hohen ‘Puig de Galatzò’. Eine üppige Vegetation bietet einer grossen Vielfalt von Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Ausserdem gibt es hier 30 Wasserfälle, die im Sommer sehr erfrischend wirken.
Der gesamte Rundgang geht über ca. 3,5 km Pfade und ist leicht begehbar. Am Ende dieser Wege gelangt man an einen Grillplatz, an dem man selber grillen kann oder aber sich eine Mahlzeit und Erfrischungen kaufen kann.
Angrenzend an den Grillplatz gibt es das ‘Abenteuer-Arenal’. Hier hat man die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Mountain-bike-Fahren über ein Spezialgebiet, in der Felswand klettern, Bogenschiessen, Abseilen, Reiten, über schwingende Hängebrücken gehen oder an einem Drahtseil-hängend über den Park gleiten sowie Schatzsuche und ähnliches wird hier geboten.
Für Gross und Klein wird es ein aufregender Tag!
Menorca – nur ein Tagesausflug?
Steht man ganz im Norden Mallorcas am Cap Formentor, kann man bei klarer Sicht herüber sehen zur kleinen Schwester Menorca. In ca. 1,5 Stunden von Alcudia aus, kommt man im Hafen von Maò an.
Die Insel hat ganze 285 km Küste bei 700 qkm, aufgeteilt in 8 Gemeinden mit insgesamt 68.000 Einwohnern. Die Landschaft ist fast platt und hat als höchste Erhebung mit nur 358 m den ‘Monte Toro’, bis 1287 unter arabischer Herrschaft als ‘Al-Tor’ bezeichnet.
Maò ist die Hafenstadt Menorcas mit einem 7 km langen Fjord als Hafeneingang. Durch diese günstige Position gab es in der Vergangenheit zwischen den Grossmächten viel Streit um die Insel. Von hier aus sieht man weiter oberhalb ein rotleuchtendes Landhaus, in dem sich der Legende nach, Lord Nelson mit der schönen Lady Hamilton heimlich traf.
Noch heute sieht man an den Bauten, dass sie in der Megalithen-Bauweise erbaut wurden, grosse Steinblöcke ohne Mörtel dazwischen ineinander gefügt.
Wunderschön auch der kleine Ort ‘Mercadal’ unterhalb des ‘Berges’, mit seinen weissen Häusern, den roten Ziegeldächern eingebettet in sattgrüne Landschaft.
In Fornells muss man umbedingt die weltbekannte Langusten-Suppe probieren.
Der Leuchtturm am ‘Cap Favaraitx’ in einer Mondlandschaft und die Stadt ‘Ciutatella’ mit seiner alten Geschichte, man denke nur an die Zeit der Tempelritter.
Ein wunderbarer Ausflug, um die Balearen einmal ganz anders kennenzulernen!
Mit Capitän Nemo in die Tiefen...
Wer möchte nicht gerne mal in die Tiefe des Meeres tauchen und bunte Fische, Kraken, Korallen und Muscheln beobachten? Und wenn man nun keinen Tauchschein hat? Da gibt es nur eine Möglichkeit: in Magaluf liegt das noch einzig aktive Unterwasserboot im Mittelmeerraum: Nemo I. Es wurde speziell für den Transport von Privatpersonen konstruiert und hat daher auch Bullaugen bis zu einer Grösse von 80 cm sowie 2 Glaskugeln, durch die man alles sehen kann, ohne dabei nass zu werden.
Man taucht 50 Minuten in eine Tiefe bis zu 30 m und über dem Meeresgrund gleitend, sieht man eine Vielzahl an Fischen aller Grössenordnungen und Farben, Korallen und Meeresanemonen und Schiffswracks längst vergangener Zeiten. Zusätzlich gibt es eine einmalige, faszinierende Tauchshow.
Modernste Technologie, jahrzehntelange Erfahrung und strengste Kontrollen garantieren eine hohe Sicherheit. Jedoch Kinder unter 3 Jahren dürfen noch nicht mit.
Segeln und Schnorcheln
Mallorca ist nicht nur auf dem Land- und Luftweg zu entdecken, sondern auch von der Wasserseite. Von hier aus bilden sich ganz neue Eindrücke über diese vielseitige Insel.
Der Segeltörn ist ein ganz besonderes Abenteuer. Ab ‘Cala Ratjada’ mit maximal 12 Personen geht es auf ‘hohe See’ und man kann sein Segelkönnen zeigen. Bei ‘platter’ See oder leichtem Wellengang geht es dem Horizont entgegen und man kann sich einmal als richtiger Matrose fühlen. Aber auch diejenigen, die noch nie auf einem Segelboot waren, lernen jetzt etwas von Lee und Luv, wie man Taue festzurrt und das Segel dreht. Und bei soviel Anstrengung gibt es auch ein seemännischen Mittagessen und Erfrischeungen an Bord.
Ein Tag, von dem man noch lange erzählen wird!
Etwas gediegener geht es bei der ‘Robinson’-Fahrt zu. Entweder einen halben oder aber einen ganzen Tag verbringt man in Küstennähe auf der Nordseite der Insel. Hier ist die Küste am bizzarsten und zum Schnorcheln am interessantesten. Vorbei am Cap Formentor geht es in abgelegene Buchten, wo man nicht nur ‘nach unten gucken’, sondern selbstverständlich auch nur baden und die Landschaft geniessen kann. Für den halben Tag gibt es Erfrischungen und bei einem ganzen Tag ist ein Mittagessen mit dabei.
Weit ab vom Trubel das Meer geniessen!
Wieder einmal ein Bericht, der vielleicht dem einen oder anderen Urlauber nützlich sein könnte. Ich habe in Mallorca ein halbes Jahr gearbeitet und bin privat die ersten Wochen wie eine Besessene überall hingefahren und habe mir in jeder freien Minute alles angesehen, damit ich meinen Gästen auch die richtigen Infos geben konnte. Doch gibt es trotzdem noch unendlich viel, was ich ich hier beschrieben habe, aber mir nur flüchtig habe ansehen können. Ich fahre bestimmt noch mal hin, habe da schliesslich sogar einen Cousin, einen echten Mallorquiner, der mich dann vielleicht auch mal in Geheimorte bringt ;-)
Viel Spass in Mallorca!
14 Bewertungen, 2 Kommentare
-
19.08.2006, 11:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich*** sh & lg***
-
09.07.2005, 17:26 Uhr von Travelwriter
Bewertung: sehr hilfreichDen Tipp mit der Nemo werde ich mir merken! lg Andreas
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