Ibiza Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Koe25
Man kann nicht glauben, was man da sieht...
Pro:
Party, Party, Party
Kontra:
Sauteuer
Empfehlung:
Ja
Meine frisch Angetraute und ich starteten am 01.08.2003 nach Ibiza zur (ja, ja, ihr lest richtig) Hochzeitsreise. Ich muß dazusagen, dass wir beide erst Mitte Zwanzig sind und auch zu Hause keine Feier auslassen. Deshalb dieses ungewöhnliche Flitterwochenziel.
Von einem Bekannten war mir das Ein-Sterne-Hotel Figueretas empfohlen worden, welches ich mit einem flauen Gefühl im Magen auch buchte. Das flaue Gefühl deshalb, weil ich bislang nur in \"besseren\" Hotels Urlaub gemacht habe und in einem Ein-Sterne-Haus Kakerlaken und sonstiges Getier vermutete.
Also:
Am 01.08.2003 sind wir, mit Reise- und Diskothekenführern bewaffnet von München aus mit der Hapag-Lloyd nach Ibiza gejettet.
Kaum auf der Insel und aus dem Flugzeug begann das große Schwitzen... (das hörte überdies erst beim Abflug wieder auf). 40 Grad im Schatten und eine Luftfeuchtigkeit wie im Gewächshaus.
Mit einem Inselbus wurden wir nach Figueretas verfrachtet. Das ist nur ein kurzer Weg vom Flughafen aus, wir waren ca. 15 Minuten unterwegs obwohl vor uns etliche andere zu ihren Hotels gebracht worden waren.
Das Hotel erwies sich als gar nicht verwanzt sondern war recht schön. Wir hatten das Glück, gleich im Erdgeschoss untergebracht zu werden, wo wir eine wunderbar große Terrasse mit Blick auf Promenade und Meer hatten.
Übrigens hatten wir nur Übernachtung/Frühstück. Es sollte sich zeigen, dass wir eher Übernachtung/Abendessen gebraucht hätten...
Kaum ausgepackt habe ich meine Frau aus dem Hotel geschleift, da ich mir unbedingt den \"Bora-Bora-Beach\" ansehen wollte. Wir gingen also ca. 1/2 Std. am Meer entlang bis zur Playa d´en Bossa. Dort hörte man dann schon in einiger Entfernung lautes \"Bum-Bum\" und das Grölen von etlichen Menschen.
Nach weiteren fünf Minuten wäre mir dann beinahe die Zigarette aus dem Mund gefallen, als ich vor ca. 3000 Irren stand, die am Strand, im Wasser, auf der Promenade und an der eigentlichen \"Bora-Bora\" Strandbar standen und feierten. Die meisten standen eigentlich auf den Tischen der Bar.
Musik war super, eben jener Balearic-House, der auf der ganzen Welt berühmt ist.
Wir blieben von 17.00 Uhr - ca. 21.00 Uhr und gingen dann zurück zum Hotel, wo wir uns für die Nacht fertig machten. Anschliessend saßen wir noch einige Zeit im Hotel zum \"aufwärmen\", weil die Diskotheken auf Ibiza erst recht spät öffnen.
Gegen Mitternacht sind wir dann erstmal zu einem Ticket-Shop gegangen und haben uns Karten für das \"El Divino\" besorgt. Merke: Karten sind in Ticket-Shops immer um einiges billiger als an der Abendkasse. Wir haben schluckend 35.- EUR pro Eintrittskarte abgedrückt und sind dann mit einem illegalen Taxifahrer ohne Lizenz bis zum Hafen gefahren. Vom Hafen aus fahren Boote bis zum \"El Divino\". Eigentlich der schönste Weg um dort hinzukommen.
Drin war dann noch nicht so viel los und so konnten wir uns noch ein wenig umsehen. Das ED ist sehr schön und hat mehrere Tanzflächen sowie eine gigantische Terrasse mit einem einmaligen Blick auf den Yachthafen.
Wir blieben dann bis 05.00 Uhr und waren überzeugt, dass die 35.- EUR pro Nase gut angelegt waren.
Die restlichen Tage vergingen dann immer ähnlich. Mit dem Unterschied, dass wir immer versuchten, auch ein paar Stunden Strand mitzunehmen, bevor es wieder auf Achse ging.
Wir waren in folgenden Diskotheken:
-Pacha (wurde unser absoluter Liebling und man kann es nicht mit dem Münchner Abklatsch vergleichen)
-Amnesia (an diesem Abend war Cocoon-Club und wir hatten die Tickets bereits in Deutschland im Internet erworben; die Party war gigantisch. Wer Sven Väth in Urlaubsstimmung sehen will, sollte hingehen)
-Space (wurde 2x hintereinander zum besten Club der Welt gewählt und das absolut berechtigt; wo sonst sieht man mal 500 schwule Bodybuilder mit Bart auf einer Tanzfläche???)
Außerdem noch in irgendeinem After-Hour-Club, dessen Name mir nicht mehr einfällt.
Für alles auf Ibiza gilt: Man kann es sich nicht vorstellen wenn man nicht da war. In den Diskotheken zum Beispiel geben sich alle Top DJ´s der Welt die Klinke in die Hand, obwohl sie gar nicht auf dem Line-up stehen.
Allerdings muß man für die Insel einen sehr, sehr dicken Geldbeutel mitnehmen. In den Discos kostet ein Vodka-Bull 16.- EUR und ein Wasser 10.- EUR. Das zieht einem das Geld ganz schön aus der Tasche. Dazu noch die wirklich sehr hohen Eintrittspreise und das Geld für´s Abendessen.
Apropos Abendessen. Wir waren nur in Figueretas beim Essen und haben es dort ohne Rücksicht auf Verluste brutal krachen lassen. Aber wenn man das in Kauf nimmt, dann ist man unheimlich gut. Wir haben uns Fischplatten, Paella, riesiege Steaks, Tapas, Gambas, etc. gegönnt.
Sachen die man sich außer Diskotheken ansehen sollte sind das Cafe del Mar und Ibiza Stadt mit seiner schönen Festung. Auch ist die Landschaft allgemein sehr schön.
Fazit:
Ein schöner Urlaub, den man sich mit normalem Einkommen nicht oft leisten kann.
P.S. Jeder der den Bericht gelesen hat weiß, dass der Bericht auf junge Leute ausgelegt war. Allerdings bietet Ibiza auch ruhigen Familienurlaub. Allerdings am besten auf der anderen Inselseite oder im Punta Arabi.
Von einem Bekannten war mir das Ein-Sterne-Hotel Figueretas empfohlen worden, welches ich mit einem flauen Gefühl im Magen auch buchte. Das flaue Gefühl deshalb, weil ich bislang nur in \"besseren\" Hotels Urlaub gemacht habe und in einem Ein-Sterne-Haus Kakerlaken und sonstiges Getier vermutete.
Also:
Am 01.08.2003 sind wir, mit Reise- und Diskothekenführern bewaffnet von München aus mit der Hapag-Lloyd nach Ibiza gejettet.
Kaum auf der Insel und aus dem Flugzeug begann das große Schwitzen... (das hörte überdies erst beim Abflug wieder auf). 40 Grad im Schatten und eine Luftfeuchtigkeit wie im Gewächshaus.
Mit einem Inselbus wurden wir nach Figueretas verfrachtet. Das ist nur ein kurzer Weg vom Flughafen aus, wir waren ca. 15 Minuten unterwegs obwohl vor uns etliche andere zu ihren Hotels gebracht worden waren.
Das Hotel erwies sich als gar nicht verwanzt sondern war recht schön. Wir hatten das Glück, gleich im Erdgeschoss untergebracht zu werden, wo wir eine wunderbar große Terrasse mit Blick auf Promenade und Meer hatten.
Übrigens hatten wir nur Übernachtung/Frühstück. Es sollte sich zeigen, dass wir eher Übernachtung/Abendessen gebraucht hätten...
Kaum ausgepackt habe ich meine Frau aus dem Hotel geschleift, da ich mir unbedingt den \"Bora-Bora-Beach\" ansehen wollte. Wir gingen also ca. 1/2 Std. am Meer entlang bis zur Playa d´en Bossa. Dort hörte man dann schon in einiger Entfernung lautes \"Bum-Bum\" und das Grölen von etlichen Menschen.
Nach weiteren fünf Minuten wäre mir dann beinahe die Zigarette aus dem Mund gefallen, als ich vor ca. 3000 Irren stand, die am Strand, im Wasser, auf der Promenade und an der eigentlichen \"Bora-Bora\" Strandbar standen und feierten. Die meisten standen eigentlich auf den Tischen der Bar.
Musik war super, eben jener Balearic-House, der auf der ganzen Welt berühmt ist.
Wir blieben von 17.00 Uhr - ca. 21.00 Uhr und gingen dann zurück zum Hotel, wo wir uns für die Nacht fertig machten. Anschliessend saßen wir noch einige Zeit im Hotel zum \"aufwärmen\", weil die Diskotheken auf Ibiza erst recht spät öffnen.
Gegen Mitternacht sind wir dann erstmal zu einem Ticket-Shop gegangen und haben uns Karten für das \"El Divino\" besorgt. Merke: Karten sind in Ticket-Shops immer um einiges billiger als an der Abendkasse. Wir haben schluckend 35.- EUR pro Eintrittskarte abgedrückt und sind dann mit einem illegalen Taxifahrer ohne Lizenz bis zum Hafen gefahren. Vom Hafen aus fahren Boote bis zum \"El Divino\". Eigentlich der schönste Weg um dort hinzukommen.
Drin war dann noch nicht so viel los und so konnten wir uns noch ein wenig umsehen. Das ED ist sehr schön und hat mehrere Tanzflächen sowie eine gigantische Terrasse mit einem einmaligen Blick auf den Yachthafen.
Wir blieben dann bis 05.00 Uhr und waren überzeugt, dass die 35.- EUR pro Nase gut angelegt waren.
Die restlichen Tage vergingen dann immer ähnlich. Mit dem Unterschied, dass wir immer versuchten, auch ein paar Stunden Strand mitzunehmen, bevor es wieder auf Achse ging.
Wir waren in folgenden Diskotheken:
-Pacha (wurde unser absoluter Liebling und man kann es nicht mit dem Münchner Abklatsch vergleichen)
-Amnesia (an diesem Abend war Cocoon-Club und wir hatten die Tickets bereits in Deutschland im Internet erworben; die Party war gigantisch. Wer Sven Väth in Urlaubsstimmung sehen will, sollte hingehen)
-Space (wurde 2x hintereinander zum besten Club der Welt gewählt und das absolut berechtigt; wo sonst sieht man mal 500 schwule Bodybuilder mit Bart auf einer Tanzfläche???)
Außerdem noch in irgendeinem After-Hour-Club, dessen Name mir nicht mehr einfällt.
Für alles auf Ibiza gilt: Man kann es sich nicht vorstellen wenn man nicht da war. In den Diskotheken zum Beispiel geben sich alle Top DJ´s der Welt die Klinke in die Hand, obwohl sie gar nicht auf dem Line-up stehen.
Allerdings muß man für die Insel einen sehr, sehr dicken Geldbeutel mitnehmen. In den Discos kostet ein Vodka-Bull 16.- EUR und ein Wasser 10.- EUR. Das zieht einem das Geld ganz schön aus der Tasche. Dazu noch die wirklich sehr hohen Eintrittspreise und das Geld für´s Abendessen.
Apropos Abendessen. Wir waren nur in Figueretas beim Essen und haben es dort ohne Rücksicht auf Verluste brutal krachen lassen. Aber wenn man das in Kauf nimmt, dann ist man unheimlich gut. Wir haben uns Fischplatten, Paella, riesiege Steaks, Tapas, Gambas, etc. gegönnt.
Sachen die man sich außer Diskotheken ansehen sollte sind das Cafe del Mar und Ibiza Stadt mit seiner schönen Festung. Auch ist die Landschaft allgemein sehr schön.
Fazit:
Ein schöner Urlaub, den man sich mit normalem Einkommen nicht oft leisten kann.
P.S. Jeder der den Bericht gelesen hat weiß, dass der Bericht auf junge Leute ausgelegt war. Allerdings bietet Ibiza auch ruhigen Familienurlaub. Allerdings am besten auf der anderen Inselseite oder im Punta Arabi.
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