Ibiza Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Mathias.Belka
Ibiza im Partyfieber
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Junge Leute aus allen möglichen europäischen Ländern vergnügen sich vor dem Strandclub Bora Bora an der Playa d\'en Bossa. Am späten Nachmittag wird der Sound aufgedreht. Die Partyhungrigen wippen im Takt und gönnen sich eine erste Erfrischung an der Bar.
Der Zeitpunkt ist ideal, um Leute anzuquatschen. Auf Ibiza fällt das leicht, denn alle haben Ferien, Zeit und Lust zu plaudern - jedenfalls bis der DJ Vollgas gibt. Jedes Mal, wenn am tiefblauen Himmel das Dröhnen einer Chartermaschine den Sound übertönt, geht ein euphorisches Jaulen durch die tanzende Meute, als würde gleich ein neuer Star-DJ oder ein internationales Model landen.
Bekannt wurde Ibiza in den Siebzigerjahren als Refugium für Hippies und Aussteiger. Bald entdeckte auch der internationale Jetset die kleine Baleareninsel. «Pacha», der erste Nachtclub, öffnete seine Pforten. Ibiza entwickelte sich zum Schmelztiegel für Clubsounds aus aller Welt. DJ José Padilla machte beispielsweise das «Café del Mar» mit seinem Sound berühmt. Mit zunehmendem Massentourismus wurde das Nachtleben allerdings auch kommerzialisiert. Heutzutage ist Ibiza vor allem ein Testmarkt der britischen Musikindustrie. Über Fernsehkanäle wie MTV promoten sie Ibiza gezielt als Partyinsel.
Günstiger mit Flyer
Tatsächlich kann man im Sommer auf Ibiza rund um die Uhr feiern. Abseits der europäischen Metropolen gibt es kaum eine so hohe Konzentration an Bars und Clubs. In der Hochsaison shaken allein in der Tanzfabrik Privilege Nacht für Nacht bis zu 7000 Leute! Das Spektakel besteht nicht nur aus Musik und Tanz. Der Club Amnesia hat beispielsweise die berühmten Schaumpartys erfunden. Feuerwerksmyriaden steigen dann gen Clubhimmel, bevor Schaum und Regen in allen Farbspektren auf den Dancefloor schneien. Die Partyfreaks werden bis auf Bauchnabelhöhe eingeschäumt.
Körperkult wird zelebriert. Jeder zeigt, was er hat - auch am Strand und am Abend, wenn in Eivissa und San Antonio die Altstadtgassen fast bersten vor vergnügungslustigen Urlaubern. Ibiza ist ein Laufsteg. Wie bunte Nachtfalter schwärmen auch die Promotionsgruppen der Clubs in schrillen Outfits aus und verteilen Flyers. Mit Flyer erhält man eine Reduktion auf die horrenden Eintrittspreise der Clubs.
Wem das Bad in den Massen nicht zusagt, meidet Ibiza während des Sommers. In der Vor- und Nachsaison steigt der Durchschnitt an schönen, interessanten und bekannten Menschen markant. Partys werden dann vor allem privat in den Fincas auf dem Land gefeiert. Der Eintrittspreis dafür ist nicht Geld, sondern die Fähigkeit, mit Menschen Kontakt aufzunehmen und sich anzufreunden.
Eine beliebte Kontaktbörse ist Las Dalias, eigentlich ein Landgasthof, in dessen Garten man sich nach dem wöchentlichen Hippiemarkt trifft. Oft gibt es Konzerte; Nina Hagen singt hier ab und zu spirituelle indische Lieder. Las Dalias liegt im Norden der Insel, wo sich der Menschenandrang auf die Badebuchten beschränkt. Wer die kleinen Dörfer im Landesinnern besucht, lernt eine andere, stille Seite der Partyinsel kennen.
Der Zeitpunkt ist ideal, um Leute anzuquatschen. Auf Ibiza fällt das leicht, denn alle haben Ferien, Zeit und Lust zu plaudern - jedenfalls bis der DJ Vollgas gibt. Jedes Mal, wenn am tiefblauen Himmel das Dröhnen einer Chartermaschine den Sound übertönt, geht ein euphorisches Jaulen durch die tanzende Meute, als würde gleich ein neuer Star-DJ oder ein internationales Model landen.
Bekannt wurde Ibiza in den Siebzigerjahren als Refugium für Hippies und Aussteiger. Bald entdeckte auch der internationale Jetset die kleine Baleareninsel. «Pacha», der erste Nachtclub, öffnete seine Pforten. Ibiza entwickelte sich zum Schmelztiegel für Clubsounds aus aller Welt. DJ José Padilla machte beispielsweise das «Café del Mar» mit seinem Sound berühmt. Mit zunehmendem Massentourismus wurde das Nachtleben allerdings auch kommerzialisiert. Heutzutage ist Ibiza vor allem ein Testmarkt der britischen Musikindustrie. Über Fernsehkanäle wie MTV promoten sie Ibiza gezielt als Partyinsel.
Günstiger mit Flyer
Tatsächlich kann man im Sommer auf Ibiza rund um die Uhr feiern. Abseits der europäischen Metropolen gibt es kaum eine so hohe Konzentration an Bars und Clubs. In der Hochsaison shaken allein in der Tanzfabrik Privilege Nacht für Nacht bis zu 7000 Leute! Das Spektakel besteht nicht nur aus Musik und Tanz. Der Club Amnesia hat beispielsweise die berühmten Schaumpartys erfunden. Feuerwerksmyriaden steigen dann gen Clubhimmel, bevor Schaum und Regen in allen Farbspektren auf den Dancefloor schneien. Die Partyfreaks werden bis auf Bauchnabelhöhe eingeschäumt.
Körperkult wird zelebriert. Jeder zeigt, was er hat - auch am Strand und am Abend, wenn in Eivissa und San Antonio die Altstadtgassen fast bersten vor vergnügungslustigen Urlaubern. Ibiza ist ein Laufsteg. Wie bunte Nachtfalter schwärmen auch die Promotionsgruppen der Clubs in schrillen Outfits aus und verteilen Flyers. Mit Flyer erhält man eine Reduktion auf die horrenden Eintrittspreise der Clubs.
Wem das Bad in den Massen nicht zusagt, meidet Ibiza während des Sommers. In der Vor- und Nachsaison steigt der Durchschnitt an schönen, interessanten und bekannten Menschen markant. Partys werden dann vor allem privat in den Fincas auf dem Land gefeiert. Der Eintrittspreis dafür ist nicht Geld, sondern die Fähigkeit, mit Menschen Kontakt aufzunehmen und sich anzufreunden.
Eine beliebte Kontaktbörse ist Las Dalias, eigentlich ein Landgasthof, in dessen Garten man sich nach dem wöchentlichen Hippiemarkt trifft. Oft gibt es Konzerte; Nina Hagen singt hier ab und zu spirituelle indische Lieder. Las Dalias liegt im Norden der Insel, wo sich der Menschenandrang auf die Badebuchten beschränkt. Wer die kleinen Dörfer im Landesinnern besucht, lernt eine andere, stille Seite der Partyinsel kennen.
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