Leipzig Testbericht

Leipzig
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Erfahrungsbericht von suesses

Leipzig eine Stadt mit vielen Gesichtern!

Pro:

Leipzig ist einfach eine vielseitige Stadt!

Kontra:

///

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser/in,

heute möchte ich euch mal ein wenig über meine zweite Heimatstadt (ich komme ursprünglich aus Senftenberg!) Leipzig erzählen.

Leipzig allgemein:
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Leipzig ist die größte Stadt in Sachsen, zusammen mit Halle bilden sie den Ballungsraum Leipzig-Halle.
Poetisch spricht man seit Goethe von „Klein Paris“. In Leipzig hat zur Zeit gut eine halbe Million Einwohner. Die Stadt ist über die Grenzen Deutschlands hinaus vor allem durch die Leipziger Messe bekannt. Hier ein paar der großen Messen: die Automobil International, die Leipziger Buchmesse, die Games Convention Leipzig , die Touristikmesse und viele mehr.
Das Wappen von Leipzig zeigt einen schwarzen Löwen in Abwehrstellung auf einem golden Abwehrschild. Naja ist etwas schwierig zu beschreiben, ich hoffe ihr könnt es ungefähr vorstellen.
Leipzig ist eine wunderschöne Stadt, sie hat viele Grünflächen, zwei große Seen, sie hat einen Vergnügungspark namens „Belantis“ und vieles mehr.
In der Altstadt von Leipzig ist man in den späteren Stunden genau richtig, denn dort verläuft unsere Kneipenmeile „Barfußgässchen“. Es lohnt sich für jeden dort mal hin zu schauen, es ist garantiert für jeden etwas dabei.
Auch Diskotheken bietet die Stadt genug: Alpenmax, Kosmopolitan, Bounce 87, Conne Island, Flower Power, Werk II ...
Bars hat die Stadt auch zur genüge: Championsbar, Leipzigbar, Bryks, Barfuß, Nachtcafé ...
Die Stadt hat für Jedermann etwas zu bieten!
Jetzt stelle ich euch ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt vor.

Alte Handelsbörse:
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Sie wurde von Johann Starcke im Barockstil erbaut und war damit der erste Barockbau in Leipzig. Der Mittelpunkt der prunkvoll verzierten Fassade ist das Leipziger Stadtwappen. Das Dach trägt an den Ecken die Figuren von dem Leipziger Bildhauer Johann Casper Standt: Apollo, Merkur, Minerva und Venus.
Der Handel spielte sich in den Gewölben des Erdgeschosses ab, der Börsenbetrieb in dem über die zweiarmige Treppe erreichbaren Festsaal.

Nach Kriegszerstörung wurde sie in alter Form wiederaufgebaut und ist bis heute eine Stätte musikalisch-literarischer Veranstaltungen. In dem rekonstruierten Gebäude finden heute kleinere Konzerte und Lesungen statt.

Auf dem Vormarkt – dem Naschmarkt, wo man gut essen, trinken und plaudern kann – erinnert ein Denkmal an den jungen Goethe, der 1765-68 in Leipzig Jura studierte.

Altes Rathaus:
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Die Ostseite des Marktes wird beherrscht vom alten Rathaus, einem zweigeschossigen Gebäude mit einem im „Goldenen Schnitt“ angeordneten Turm.
Dieses bedeutendste Rathaus auf deutschem Boden wurde 1556/57 im Renaissancestil in nur neun Monaten von Herrn Lotter erbaut. Es zählt heute zu den schönsten und ältesten Renaissance Rathäusern Deutschlands.
Am Turm liegt der „Verkündigungsbalkon“ der Ratsherren und darüber der „Bläseraustritt“ der Stadtpfeifer.
Sehenswert sind der große Festsaal-früher Gerichtssaal-, Ratsstube, Mendelssohn-Zimmer, Landschaftszimmer des Spätbarock, Rüstkammer und die Schatzkammer.
Sonderausstellungen, Führungen, Vorträge, Konzerte, Kinderveranstaltungen, Turmbesteigungen, Stadtführungen garantieren ein abwechslungsreiches Angebot.

Bayrischer Bahnhof:
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1840-1844 wurde der erste Bahnhof Leipzigs für die erste Ferneisenbahnverbindung Leipzig-Dresden erbaut.
Der restaurierte vierfache Triumphbogen ist als einziges Teil des Gebäudes von der Zerstörung im 2. Weltkrieg verschont geblieben und erinnert noch heute an den prunkvollen Bau.
Der Bayrische Bahnhof ist heute ein architektonisch-technisches Denkmal und mit seinen sieben Bahnsteigen ältester in Betrieb befindlicher Kopfbahnhof der Welt. Täglich verkehren von hier aus Züge in Richtung Altenburg.
Im Jahr 2000 wurden auch die Nebengebäude restauriert. Sie beherbergen jetzt eine Brauerei für traditionelle Leipziger Gose sowie ein Gaststätte.
Gewandhaus

Errichtet wurde das neue Gewandhaus in den Jahren 1977-81. Als Spielstätte des 1781 von Johann Adam Hiller gegründete Gewandhausorchester diente nach 1945 die Kongresshalle, denn das alte fiel einem Bombenangriff zum Opfer.

Das jetzige, von Rudolf Skoda projizierte Gewandhaus besteht aus einem 23m hohen dreigeschossigen Grundkörper mit Fassadenverkleidung aus Cottaer Sandstein. Der große Saal hat 1905 Sitzplätze, er hat die für ein Konzerthaus ungewöhnliche Form eines Amphitheaters.
Reich vertreten ist die Malerei: Die Wandelgänge gleichen Galerien, abends sieht man das leuchtene Deckengemälde von Sighard Gille. Das Bild ist so groß dass man es von keiner Stelle des Hauses völlig überblicken.

Gohliser Schlösschen:
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Das einzige Schloss Leipzigs wurde 1755/56 im Rokokostil als Sommersitz des Rats- und Kaufherren Casper Richter am Rande des Rosentals erbaut.
Es ist heute ein einzigartiges barockes Baudenkmal und Zeugnis bürgerlicher Wohnkultur des 18.Jahrhunderts. Im Inneren kann man ein wunderschönes Deckengemälde bewundern. Neben Kammerkonzerten, Lesungen, Theater- und Ballett-Inzenierungen sollen künftig auch Ausstellungen und Führungen in das Schloss einladen.
Der anschließende Park ist der einzige erhaltene Barockgarten Leipzigs, dieser ist ein typisches Beispiel für die sehr berühmte Leipziger Gartenkultur.
Der Festsaal des Hauses wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt und weiterhin beherbergt das Schlösschen ein Museum und ein Café.

Hauptbahnhof:
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Leipzigs Hauptbahnhof ist einer der größten Kopfbahnhöfe der Welt.
Der Bahnhof ist vollkommen überdacht, aber die Wartehallen und Restaurants werden vom Licht durchflutet.
Gebaut wurde der Hauptbahnhof mit einem Kostenaufwand von ungefähr 137 Mio. Mark.
Der Bahnhof besteht eigentlich aus zwei Bahnhöfen- einem preußischen und einen sächsischen. Deshalb gab es früher auch alles doppelt: Die Gleise 1-13 gehörten der preußischen, die Gleise 14-26 der sächsischen Bahn. Deshalb existieren auch zwei Empfangshallen, zwei Treppenaufgänge und doppelte Wartesäle. Bis 1934 durfte nämlich kein preußischer Zug im sächsischen Teil des Bahnhofs einfahren, wie kein sächsischer im preußischen Teil.

Im 2. Weltkrieg wurde er sehr stark zerstört, der Kostenaufwand für die Restaurierung betrug 40 Mill. Mark.
Als die Deutsche Bahn feststellte, dass nach der Wende die Personenbeförderung abnahm bauten sie den Bahnhof um. Innerhalb von zwei Jahren entstand ein Einkaufs- und Dienstleistungszentrum mit mehr als 100 Geschäften, Gaststätten und Service-Einrichtungen auf drei Etagen – die Promenaden Hauptbahnhof. Gleichzeitig wurden zwei Parkhäuser gebaut. Die Fertigstellung des Umbaus erfolgte 1997, seitdem existieren nur noch 24 Bahngleise.

Mädlerpassage:
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Sie wurde von dem Kaufmann Anton Mädler als Messehaus erbaut. In der Mädlerpassage befindet sich ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan und unter anderem auch der berühmte „Auerbachskeller“.
Dies ist Leipzigs bekannteste und teuerste Einkaufspassage, die über drei Stockwerken verteilt ist.

Moritzbastei:
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Die Moritzbastei ist der letzte Rest der alten Stadtmaueranlage. Sie wurde ausgebombt und danach entstand in 150 000 Aufbaustunden der Studenten die heutige „MB“. Der Jugend- und Studentenklub wird auch heute noch sehr gern besucht. Studentenparties, Disco und Livekonzerte zu studentenfreundlichen Preisen stehen hier wöchentlich auf dem Programm.

Neues Rathaus:
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Nachdem man die Reste des mittelalterlichen Gemäuers der Pleißenburg abgetragen hatte, entstand das Neue Rathaus. Es besitzt 600 Räume und dies ist der Sitz des Rates der Stadt.
Im Untergeschoss findet man den Ratskeller mit ungefähr 700 Plätzen.

Nikolaikirche:
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Sie ist die älteste und größte Kirche von Leipzig. Die heutige Gestalt erhielt sie nach dem spätgotischen Umbau im 16. Jahrhundert. Der achteckige Mittelturm entstand 1555 und die barocke Haube wurde erst gegen 1730 aufgesetzt.
Im Innern findet man eine groß Orgel von 1859. Bekannt wurde die Kirche durch die montäglichen Friedensgebet mit anschließenden „Montags-Demonstrationen“ im Herbst 1989.
1999 wurde zum 10jährigen Jubiläum der „Wendezeit“ auf dem Nikolaikirchhof eine Erinnerungssäule in Form der Säulen im Kircheninneren aufgestellt. Sie symbolisiert die Gedanken, die die Menschen damals hatten.

Oper Leipzig:
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Die Nordfront des Augustusplatzes beherrscht das 1960 erbaute und am 8. Oktober 1960 eröffnete Opernhaus. Auch hier gibt es wieder eine kostbare Deckengestaltung im Hauptfoyer. Der Zuschauerraum gliedert sich in das Parkettgeschoss mit 1150 Plätzen sowie den Rang mit 486 Plätzen. Das Publikum wird möglichst nahe an die Bühne heran gebracht. Der Raum wird von Doldenleuchten festlich ausgeleuchtet.
Davor befindet sich eine riesige Wasserfontäne.

Thomaskirche:
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Leipzigs erste Adresse für Bach-Fans ist das 1212 als Klosterkirche erbaute Gebäude. Die Kirche ist 27 Jahre lang die Wirkungsstätte von J.S. Bach als Thomaskantor gewesen. In dieser Zeit leitete er den berühmten Thomanerchor, der bis in die heutige Zeit weltweite Berühmtheiten besitzt. In Leipzig und der Thomaskirche entstand ein Großteil seiner Werke.
Der Thomanerchor ist (falls nicht auf Tournee) freitags und samstags in der Kirche zu hören.

Universität:
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1973 fertiggestellt, ist er der Mittelpunkt des Universitätskomplexes, mit dessen Errichtung 1968 begonnen wurde. Der Uniriese – wie er liebevoll von den Leipzigern genannt wird – ist 34 geschossig, 142m hoch und stellt ein aufgeschlagenes Buch dar.
Seit dem Abschluss des Umbaus im Jahr 2002 können Sie wieder den Rundblick auf Leipzig von Plattform oder vom Restaurant genießen.

Völkerschlachtdenkmal:
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Dieses Denkmal soll an den Sieg der Verbündeten über die Armeen Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 erinnern.
Damals verloren innerhalb von 4 Tagen 120.000 Menschen ihr Leben.
Zur 100-Jahr-Feier im Jahre 1913 wurde der Kolossalbau nach 15-jähriger Bauzeit in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. An der Vorderfront des Denkmals befindet sich ein 60 m langes Schlachtrelief. Im Inneren erinnert die Krypta an die Gefallenen der Völkerschlacht. Dort stehen sechszehn 3m hohe Figuren vor acht 5m hohen Säulengesichtern. Über der Krypta wachen 10m hohe Kolossalfiguren – ein Zeh ist 70cm groß.

Wer die Aussicht von der 91 m hohen Plattform genießen will, muss einen beschwerlichen Weg von 364 Stufen über eine Wendeltreppe bis zur Aussichtsplattform auf sich nehmen. Bei gutem Wetter werdet ihr mit dem einzigartigen Panoramablick über Leipzig und Umgebung belohnt.

Zentralstadion:
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Das Stadion und das umliegende Gelände wurde vor kurzem erst umgebaut wegen der WM 2006. Es soll dann mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern als Fussballstadion dienen.
Ich bin zwar kein Fussball-Fan aber das sieht wirklich stark aus.

Zoo Leipzig:
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Er gehört zu den ältesten der Welt. Seit 1920 ist der Zoo in städtischem Besitz. Bei seiner Gründung umfasste das Gelände nur 2, inzwischen 23,2ha. Er liegt im Zentrum von Leipzig. Man kann den Zoo das ganz Jahr besuchen, da es viele verschieden Tierhäuser hat.
Der Tierbestand umfasst derzeit über 800 Arten. Im Zoo finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt: Zookonzerte, das „Rendezvous im Zoo“, Kinder- und Familienfeste.

Danke fürs Lesen. Ich hoffe es war nicht zu viel!

15 Bewertungen, 3 Kommentare

  • ich88

    11.04.2006, 13:36 Uhr von ich88
    Bewertung: sehr hilfreich

    war vorgestern auch noch in leipzig...schöner bericht

  • Tini84

    08.08.2005, 16:01 Uhr von Tini84
    Bewertung: sehr hilfreich

    waren im Frühling in Leipzig und es hat uns wirklich sehr gut gefallen! Schöner Bericht über ne schöne Stadt! :o) Gruß, Tini

  • BaBy1987

    08.08.2005, 15:23 Uhr von BaBy1987
    Bewertung: sehr hilfreich

    aber heute gehts erstmal "nur" nach berlin^^ lg Pia