Meersburg-Bodensee Testbericht



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Erfahrungsbericht von willibald-1
Ein Tag in Meersburg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn man als Tourist von Meersburg spricht, meint man damit meistens die Altstadt. Drumherum gibt es natürlich auch noch was...
Um in die Altstadt zu gelangen, muß man vom See aus erst mal bergauf. Dazu kann man einerseits Treppen steigen und andererseits eine relativ steile Straße gehen. Beides hat seine Reize, beides ist auf seine Art anstrengend. Dann erreicht man aber Sträßchen, die wirklich malerisch sind.
Im Herbst hat das Weinlaub an vielen der Häuser diese wunderbare bunte Färbung und strahlt im Sonnenlicht eine besondere Gemütlichkeit aus. Aber auch im Frühjahr ist es hier durchaus reizvoll. Ein Bummel durch die Straßen lohnt sich auf jeden Fall!
Eine Hauptattraktion von Meersburg ist wohl die Burg Meersburg. Mal abgesehen davon, daß es wohl die einzige Sehenswürdigkeit ist, die - touristenfreundlich - auch über Mittag geöffnet hat (jedenfalls haben wir Anfang April dieses Gefühl gehabt), lohnt sich ein Besuch sowieso auf jeden Fall.
Auf einem Rundgang kann man mehr als 30 Räume besichtigen. Dazu gehört eine alte Burgküche mit Abfluß an der Außenwand (!), dazu gehört eine komplett eingerichtete Folterkammer (die Einrichtung sind allerdings Nachbauten) mit einem Film über die Hexenverfolgungen im Mittelalter, dazu gehören auch das Arbeitszimmer und das Sterbezimmer der Annette von Droste-Hülshoff, die hier ihre Schwester Jenny, die die Frau des Burgherrn war, mehrmals besucht hat.
Beeindruckend sind die großen kalten Säle, in denen auf den Steinbänken an den Fenstern noch alte Felle liegen, so daß man sich gut vorstellen kann, wie hier die Mauerblümchen bei den großen Festivitäten gesessen haben mögen.
In einem \"gut sortierten\" Shop gibt es sowohl Literatur zu geschichtlichen Themen (auch kindgerechte) als auch reichlich Souvenirs vom Trinkhorn bis zum Holzschwert.
Und da wir uns nun in der Burg schon etwas mit der Droste-Hülshoff beschäftigt hatten, führte unser Weg dann oberhalb der Altstadt einen Hügel hinauf zum Fürstenhäusle mit dem Droste-Museum. Hier erhält man eine sehr informative Führung von einer kompetenten Dame. Wenn man Glück hat, wird sogar auf dem Hammerklavier live gespielt, das der Droste gehört hat. Die Einrichtung, die Bilder an den Wänden - all das läßt fast die Gegenwart der Dichterin noch spüren.
Das Weinbaumuseum konnte ich bereits zum zweiten Mal nicht besichtigen: immer komme ich am falschen Wochentag! Es hat nämlich nur Dienstag, Freitag und Sonntag geöffnet.
Auch das Stadtmuseum hat spezielle Öffnungstage: Mittwoch, Donnerstag und Samstag. Leider gelten diese Tage bei beiden Museen auch nur von April bis Oktober - und ich habe den Eindruck, der April beginnt auch erst in der Mitte...
Nun, es gibt noch mehr zu sehen in Meersburg. Da wir aber nur an einem Tag dort waren, bleibt für den nächsten Besuch (im nächsten Bodensee-Urlaub) noch genug!
Meersburg ist erreichbar
- mit dem Auto: Parkplatzgebühren sind nicht gerade billig, das sollte man berücksichtigen
- mit dem Bahnbus: der nächste Bahnhof ist Uhldingen-Mühlhofen, so man in den Bus umsteigen muß
- mit der (Auto-)Fähre von Konstanz aus
- mit den Schiffen der \"Weißen Flotte\": die fahren ab Mitte April den Sommer über.
Um in die Altstadt zu gelangen, muß man vom See aus erst mal bergauf. Dazu kann man einerseits Treppen steigen und andererseits eine relativ steile Straße gehen. Beides hat seine Reize, beides ist auf seine Art anstrengend. Dann erreicht man aber Sträßchen, die wirklich malerisch sind.
Im Herbst hat das Weinlaub an vielen der Häuser diese wunderbare bunte Färbung und strahlt im Sonnenlicht eine besondere Gemütlichkeit aus. Aber auch im Frühjahr ist es hier durchaus reizvoll. Ein Bummel durch die Straßen lohnt sich auf jeden Fall!
Eine Hauptattraktion von Meersburg ist wohl die Burg Meersburg. Mal abgesehen davon, daß es wohl die einzige Sehenswürdigkeit ist, die - touristenfreundlich - auch über Mittag geöffnet hat (jedenfalls haben wir Anfang April dieses Gefühl gehabt), lohnt sich ein Besuch sowieso auf jeden Fall.
Auf einem Rundgang kann man mehr als 30 Räume besichtigen. Dazu gehört eine alte Burgküche mit Abfluß an der Außenwand (!), dazu gehört eine komplett eingerichtete Folterkammer (die Einrichtung sind allerdings Nachbauten) mit einem Film über die Hexenverfolgungen im Mittelalter, dazu gehören auch das Arbeitszimmer und das Sterbezimmer der Annette von Droste-Hülshoff, die hier ihre Schwester Jenny, die die Frau des Burgherrn war, mehrmals besucht hat.
Beeindruckend sind die großen kalten Säle, in denen auf den Steinbänken an den Fenstern noch alte Felle liegen, so daß man sich gut vorstellen kann, wie hier die Mauerblümchen bei den großen Festivitäten gesessen haben mögen.
In einem \"gut sortierten\" Shop gibt es sowohl Literatur zu geschichtlichen Themen (auch kindgerechte) als auch reichlich Souvenirs vom Trinkhorn bis zum Holzschwert.
Und da wir uns nun in der Burg schon etwas mit der Droste-Hülshoff beschäftigt hatten, führte unser Weg dann oberhalb der Altstadt einen Hügel hinauf zum Fürstenhäusle mit dem Droste-Museum. Hier erhält man eine sehr informative Führung von einer kompetenten Dame. Wenn man Glück hat, wird sogar auf dem Hammerklavier live gespielt, das der Droste gehört hat. Die Einrichtung, die Bilder an den Wänden - all das läßt fast die Gegenwart der Dichterin noch spüren.
Das Weinbaumuseum konnte ich bereits zum zweiten Mal nicht besichtigen: immer komme ich am falschen Wochentag! Es hat nämlich nur Dienstag, Freitag und Sonntag geöffnet.
Auch das Stadtmuseum hat spezielle Öffnungstage: Mittwoch, Donnerstag und Samstag. Leider gelten diese Tage bei beiden Museen auch nur von April bis Oktober - und ich habe den Eindruck, der April beginnt auch erst in der Mitte...
Nun, es gibt noch mehr zu sehen in Meersburg. Da wir aber nur an einem Tag dort waren, bleibt für den nächsten Besuch (im nächsten Bodensee-Urlaub) noch genug!
Meersburg ist erreichbar
- mit dem Auto: Parkplatzgebühren sind nicht gerade billig, das sollte man berücksichtigen
- mit dem Bahnbus: der nächste Bahnhof ist Uhldingen-Mühlhofen, so man in den Bus umsteigen muß
- mit der (Auto-)Fähre von Konstanz aus
- mit den Schiffen der \"Weißen Flotte\": die fahren ab Mitte April den Sommer über.
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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17.01.2007, 19:55 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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