Pamukkale Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ISchoenherr
Ein Wunder der Natur
Pro:
schöner Anblick
Kontra:
lange Anfahrt
Empfehlung:
Ja
Einige Stunden von den Touristenhochburgen der Türkei entfernt liegt eins der einzigartigsten Naturwunder der Welt - Pamukkale (auch Baumwollschloß genannt). Schon die Hinfahrt führt durch faszinierende Landstriche: eine endlos erscheinende Ebene, die schroffen Berghänge des Taurusgebirges und die endlosen Weiten Anatoliens. Dann erreicht man Pamukkale, dass schon vor 2000 Jahren als Badeort berühmt war. Angehalten haben wir zu erst am Fuß der Terrassen um den Anblick von unten zu genießen. Beim Aussteigen aus dem Bus kamen auch gleich ein paar Souvenirhändler angerannt, die ihr Zeug an den Mann oder die Frau bringen wollten. Dann ging es mit dem Bus hoch zu den Terrassen selbst, vorbei an den beeindruckenden Ruinen von Hierapolis. Oben angekommen heißt es dann zu Fuß weiter. Einen Marsch über die Kalksteinfelsen, in eins der wenigen Gebäude oder zu den Ruinen.
Das Besondere der Kalkterrassen sind die etwa 35 Grad Celsius heißen Quellen, deren Wasser sehr viel Kohlensäure und Kalkbestandteile enthalten. Dieser Kalk wird durch einen chemischen Prozess herausgelöst und an den riesigen Hängen abgelagert. Auf diese Weise hat das Thermalwasser im Lauf der Zeit, soviel Kalkablagerungen gebildet, dass in seinem Flussbett die schneeweißen Terrassen entstanden sind.
Schon die Menschen der Antike fühlten sich von dem einmaligen Anblick angezogen und von dem Wasser, dem heilkräftige Wirkung zugeschrieben wird. In dieser Zeit wurde auch die Stadt Hierapolis erbaut, deren Ruinen man heute noch bewundern kann. Das Wasser enthält Wirkstoffe gegen Rheuma, Herzbeschwerden, Nieren-, Harnwege-, Nerven und Blutdruckstörungen.
Es heißt, wenn man von dem Wasser Pamukkales trinkt und darin badet, wird man 10 Jahre jünger. Das Baden im Wasser ist sehr angenehm. Während das Trinken nur für diejenigen etwas ist, die auf zu warmes Mineralwasser stehen, um nicht zu verraten, dass es äußerst widerlich schmeckt.
Die zunehmenden Touristenströme hatten auch den Hotelbau angekurbelt. Die Hotels leiteten das Wasser zuerst durch ihre Poolanlagen, bevor es die Terrassen erreichen konnte. Dadurch wurden die besonderen Bestandteile schon vorher herausgelöst, so dass sich kein Kalk mehr ablagern konnte. Die vielen Besucher auf den Terrassen taten ein Übriges, so dass sich das einmalige Weiß immer mehr zu einem hässlichen Grau verfärbte. Dann wurde die türkische Regierung von Umweltschützern unter Druck gesetzt und sah glücklicherweise ein, dass sie aktiv werden muss, um die Terrassen zu retten.
Die meisten Hotels wurden abgerissen und die Besucher dürfen nur noch sehr wenige der Terrassen betreten. Dafür müssen die Schuhe ausgezogen werden. Diese Aktionen haben bereits Wirkung gezeigt und viele Terrassen, wenn auch noch nicht alle, gewinnen allmählich ihr stolzes Weiß zurück und dieser Prozess wird sich hoffentlich auch weiterhin vollziehen.
Der Fußmarsch selbst ist auf den noch grau verfärbten Stellen sehr unangenehm, wegen der scharfen Kanten des Gesteins. Besser ist es sich auf den weißen Bereichen zu bewegen. Trotzdem sollte man sich auch da vorsehen, da es sehr rutschig sein kann. Besonders wenn man seine Füße vorher in eine der zahlreichen kleinen Wasserflächen getaucht hat.
Nachdem man auf den Terrassen rumgeklettert ist, ist es eine große Wohltat seine Füße in das warme Wasser eines kleinen Kanals baumeln zu lassen, der entlang des erlaubten begehbaren Bereiches verläuft und den Blick über das weite Tal, am Fuße Pamukkales, schweifen zu lassen. Ein herrlicher Ausblick.
Zu den noch verbliebenen Hotels lässt sich sagen, dass die Preise für Essen, Trinken und Souvenirs unverschämt teuer sind. Toiletten waren vorhanden, aber wegen der zahlreichen Besucher doch sehr verschmutzt.
Der Ausflug zum Baumwollschloß wird meist in zwei verschiedenen Touren angeboten. Die eine wird an einem Tag durchgezogen, man sitzt also sehr lange im Bus. Zum Glück werden unterschiedliche Fahrtstrecken genommen, so dass man immer etwas zu sehen hat. Die zweite Möglichkeit ist eine 2 - tägige Tour, bei der auch noch andere Dinge wie z.B. eine Teppichknüpferei besichtigt werden. Unser deutschsprachiger Reiseleiter war sehr nett und hat viel über die Geschichte des Landes und von Pamukkale erzählt, so dass die lange Fahrt nicht langweilig wurde.
Bei einem Aufenthalt in der Türkei sollte man Pamukkale unbedingt gesehen haben.
Das Besondere der Kalkterrassen sind die etwa 35 Grad Celsius heißen Quellen, deren Wasser sehr viel Kohlensäure und Kalkbestandteile enthalten. Dieser Kalk wird durch einen chemischen Prozess herausgelöst und an den riesigen Hängen abgelagert. Auf diese Weise hat das Thermalwasser im Lauf der Zeit, soviel Kalkablagerungen gebildet, dass in seinem Flussbett die schneeweißen Terrassen entstanden sind.
Schon die Menschen der Antike fühlten sich von dem einmaligen Anblick angezogen und von dem Wasser, dem heilkräftige Wirkung zugeschrieben wird. In dieser Zeit wurde auch die Stadt Hierapolis erbaut, deren Ruinen man heute noch bewundern kann. Das Wasser enthält Wirkstoffe gegen Rheuma, Herzbeschwerden, Nieren-, Harnwege-, Nerven und Blutdruckstörungen.
Es heißt, wenn man von dem Wasser Pamukkales trinkt und darin badet, wird man 10 Jahre jünger. Das Baden im Wasser ist sehr angenehm. Während das Trinken nur für diejenigen etwas ist, die auf zu warmes Mineralwasser stehen, um nicht zu verraten, dass es äußerst widerlich schmeckt.
Die zunehmenden Touristenströme hatten auch den Hotelbau angekurbelt. Die Hotels leiteten das Wasser zuerst durch ihre Poolanlagen, bevor es die Terrassen erreichen konnte. Dadurch wurden die besonderen Bestandteile schon vorher herausgelöst, so dass sich kein Kalk mehr ablagern konnte. Die vielen Besucher auf den Terrassen taten ein Übriges, so dass sich das einmalige Weiß immer mehr zu einem hässlichen Grau verfärbte. Dann wurde die türkische Regierung von Umweltschützern unter Druck gesetzt und sah glücklicherweise ein, dass sie aktiv werden muss, um die Terrassen zu retten.
Die meisten Hotels wurden abgerissen und die Besucher dürfen nur noch sehr wenige der Terrassen betreten. Dafür müssen die Schuhe ausgezogen werden. Diese Aktionen haben bereits Wirkung gezeigt und viele Terrassen, wenn auch noch nicht alle, gewinnen allmählich ihr stolzes Weiß zurück und dieser Prozess wird sich hoffentlich auch weiterhin vollziehen.
Der Fußmarsch selbst ist auf den noch grau verfärbten Stellen sehr unangenehm, wegen der scharfen Kanten des Gesteins. Besser ist es sich auf den weißen Bereichen zu bewegen. Trotzdem sollte man sich auch da vorsehen, da es sehr rutschig sein kann. Besonders wenn man seine Füße vorher in eine der zahlreichen kleinen Wasserflächen getaucht hat.
Nachdem man auf den Terrassen rumgeklettert ist, ist es eine große Wohltat seine Füße in das warme Wasser eines kleinen Kanals baumeln zu lassen, der entlang des erlaubten begehbaren Bereiches verläuft und den Blick über das weite Tal, am Fuße Pamukkales, schweifen zu lassen. Ein herrlicher Ausblick.
Zu den noch verbliebenen Hotels lässt sich sagen, dass die Preise für Essen, Trinken und Souvenirs unverschämt teuer sind. Toiletten waren vorhanden, aber wegen der zahlreichen Besucher doch sehr verschmutzt.
Der Ausflug zum Baumwollschloß wird meist in zwei verschiedenen Touren angeboten. Die eine wird an einem Tag durchgezogen, man sitzt also sehr lange im Bus. Zum Glück werden unterschiedliche Fahrtstrecken genommen, so dass man immer etwas zu sehen hat. Die zweite Möglichkeit ist eine 2 - tägige Tour, bei der auch noch andere Dinge wie z.B. eine Teppichknüpferei besichtigt werden. Unser deutschsprachiger Reiseleiter war sehr nett und hat viel über die Geschichte des Landes und von Pamukkale erzählt, so dass die lange Fahrt nicht langweilig wurde.
Bei einem Aufenthalt in der Türkei sollte man Pamukkale unbedingt gesehen haben.
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