San Diego Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von rispetto
San Diego, Tijuana und Huevos Rancheros...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
...das sind Dinge, die für uns untrennbar mit unserem Kalifornienurlaub verbunden bleiben.
San Diego als überraschendes Highlight unsere Reise. Tijuana, die konfliktbeladene Grenzstadt. Huevos Rancheros.
Auf unserer Tour durch Kalifornien wird dieses Gericht das uns bekannte Frühstück immer mehr verdrängen, am Ende unsere Reise werden wir es lieben!
Kein Wunder, wir nähern uns ja auch immer weiter dem mexikanischen Kulturkreis, von LA ist es nur noch ein Katzensprung zu unserem heimlichen Favoriten dieser Tour:
San Diego.
Hier und in Tijuana gibt es die wohl besten Huevos Rancheros.
Ihr kennt die Dinger nicht? Zu schade, das solltet ihr nachholen.
Ganz kurz: Huevos Rancheros sind Tortillas mit Spiegelei oder Rührei und einer scharfen Chili- Tomatensauce, bestreut mit geriebenem Käse. Absolut lecker zum Frühstück!
San Diego, im Schatten der großen Schwester LA bietet einen starken Kontrast zu Los Angeles.
Sie gilt als der wohlerzogene Ableger mit einer Kleinstadtidylle, die dann doch überrascht.
Wer San Diego einzig mit Sea -World verbindet, tut dieser fantastischen Stadt bitter unrecht!
Eigentlich ist hier fast alles ideal: Das überwiegend milde Klima, Durchschnittstemperatur 21Grad (nur abends wird es hier fast immer kalt) traumhafte Strände (sicherlich einige der schönsten in Kalifornien) schöne Bergdörfer und eindrucksvolle Wüsten.
Wir verlieben uns sofort in diese angenehme und unkomplizierte Stadt, die soviel zu bieten hat.
Es ist hier so ganz anders als im übrigen Amerika, kein Wunder, die mexikanische Grenze liegt ganz in der Nähe.
San Diego bietet eigentlich alles, was für einen stressfreien Aufenthalt wichtig ist. Das Laid Back Gefühl ist hier nicht nur Fassade, man ist tatsächlich entspannt und die Atmosphäre dieser Stadt fördert das ohne Zweifel.
Das lockere Kalifornienfeeling erfährt man hier mit einem Touch mexikanischer Leichtigkeit und Lebensfreude und das macht ganz einfach gute Laune!
Dem kann man sich nicht verschließen. Und will man natürlich auch gar nicht.
Unseren ersten Überblick verschaffen wir uns, nachdem wir im La Jolla Shores Motel, einem Geheimtipp von Freunden, eingecheckt haben.
Das La Jolla Shores ist ein uriges 60er Jahre Motel und auf jeden Fall eine gute Wahl!
Adresse : 5290 La Jolla Boulevard.
Viele weitere Unterkünfte findet man in Downtown, hier sind auch alle großen Ketten vertreten.
Wir fahren zuerst zum Grenzgebiet nach Mexiko.
Eine knappe halbe Stunde mit dem Auto, und man ist in einer anderen Welt. Tijuana, die-fast – Millionenstadt vermittelt einen kleinen, wenn auch sicherlich etwas verzerrten Eindruck vom Leben in Mexiko.
Die Fahrt nach Tijuana ist obligatorisch, von den Ramschbuden und den Touristenhorden gleich hinter der Grenze sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Die Touristenmeile „Avenida Revolucion“ vermittelt auch einen Eindruck von dem brisanten Konflikt zwischen arm und reich, man beginnt zu verstehen, warum täglich Massen von Mexikanern das gelobte Land Amerika mit allen Mitteln erreichen wollen.
Die Amerikaner versuchen das durch Stacheldraht und Grenzbollwerke zu verhindern.
Ein Kreislauf der, so scheint es, wohl nie aufhört und dem Außenstehenden so völlig sinnlos erscheint.
Achtung! Der Mietwagen darf ohne Zusatzversicherung die mexikanische Grenze nicht passieren! Unbedingt das Fahrzeug auf amerikanischen Gebiet parken und die Grenze zu Fuß überschreiten.
Man kann auch von San Diego aus die Straßenbahnen der Orange and Blue Line nehmen, ist vielleicht auch angenehmer. Die Bahnen fahren in wirklich kurzen Abständen und die Sorge ums Auto entfällt auch.
Wer glaubt, in San Diego das Paradies der mexikanischen Küche zu finden, wird wohl enttäuscht werden. Die Nähe zu Tijuana hält das Angebot eher klein.
Ethnic Food ist hier aufgrund der vielen Einwanderer allerdings überall vertreten. Mit über 600 Restaurants aller Richtungen fällt hier die Wahl sicher schwer!
Die Southwestern Cuisine, leichte kalifornische Küche mit frischen Zutaten ist auch hier unser Favorit. Sehr gut gefallen hat uns das Cane’s in der Cleveland Ave.
Natürlich gibt es hier auch eine Reihe mexikanischer Restaurants. Wer etwas mehr ausgeben kann, sollte sich die Cerveceria Santa Fe, 600 W Broadway, nicht entgehen lassen.
Exzellente Küche in gediegener Atmosphäre. Die Chicken Fajitas sind hier einfach sensationell!
Abends geht es sicher auch in das Gaslamp Quarter mit einem bunten Mix aus Läden, Discos und Nachtclubs.
Dieses Viertel hat einen lebendigen Charme, der aber vielleicht schon bald der Vergangenheit angehört. Der riesige Bauboom deutet schon auf den dramatischen Wandel hin. Die großen Ketten halten unbarmherzig Einzug. Planet Hollywood und das Hardrockcafe sind schon vertreten...fehlt nur noch Mc Donalds.
Auch immer wieder gerne besucht werden von uns Factory Outlets.
Das San Diego Factory Outlet in der Camino de La Plaza ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer etwas Zeit mitbringt kann hier durchaus sein Schnäppchen machen.
Doch Vorsicht! Für unseren Geschmack wird hier sehr viel Ausschussware als gute Qualität angeboten. Genauestens auf Fehler und Farbabweichungen achten, hat man erst mal bezahlt, wird’s schwierig.
Erwähnenswert sicher noch das riesige Areal des Balboa Park. Über die zahlreichen Möglichkeiten im Park informiert man sich am besten zuerst im Visitors Center im Nordosten.
Für den der es mag kommt sicher auch ein Besuch von Sea World in Frage, wir stehen nicht so auf diese Art des Vergnügens.
San Diego, eine bescheidene und oftmals unterschätzte Millionenstadt die uns mit seinem Charme sofort gefangen nahm.
Vielfältig und abwechslungsreich ist sie so ganz anders als die große Schwester LA und sollte, so man in der Nähe ist, auf jeden Fall für einen Besuch eingeplant werden!
Bis denne, rispetto
©Rispetto, auch gepostet bei Ciao
San Diego als überraschendes Highlight unsere Reise. Tijuana, die konfliktbeladene Grenzstadt. Huevos Rancheros.
Auf unserer Tour durch Kalifornien wird dieses Gericht das uns bekannte Frühstück immer mehr verdrängen, am Ende unsere Reise werden wir es lieben!
Kein Wunder, wir nähern uns ja auch immer weiter dem mexikanischen Kulturkreis, von LA ist es nur noch ein Katzensprung zu unserem heimlichen Favoriten dieser Tour:
San Diego.
Hier und in Tijuana gibt es die wohl besten Huevos Rancheros.
Ihr kennt die Dinger nicht? Zu schade, das solltet ihr nachholen.
Ganz kurz: Huevos Rancheros sind Tortillas mit Spiegelei oder Rührei und einer scharfen Chili- Tomatensauce, bestreut mit geriebenem Käse. Absolut lecker zum Frühstück!
San Diego, im Schatten der großen Schwester LA bietet einen starken Kontrast zu Los Angeles.
Sie gilt als der wohlerzogene Ableger mit einer Kleinstadtidylle, die dann doch überrascht.
Wer San Diego einzig mit Sea -World verbindet, tut dieser fantastischen Stadt bitter unrecht!
Eigentlich ist hier fast alles ideal: Das überwiegend milde Klima, Durchschnittstemperatur 21Grad (nur abends wird es hier fast immer kalt) traumhafte Strände (sicherlich einige der schönsten in Kalifornien) schöne Bergdörfer und eindrucksvolle Wüsten.
Wir verlieben uns sofort in diese angenehme und unkomplizierte Stadt, die soviel zu bieten hat.
Es ist hier so ganz anders als im übrigen Amerika, kein Wunder, die mexikanische Grenze liegt ganz in der Nähe.
San Diego bietet eigentlich alles, was für einen stressfreien Aufenthalt wichtig ist. Das Laid Back Gefühl ist hier nicht nur Fassade, man ist tatsächlich entspannt und die Atmosphäre dieser Stadt fördert das ohne Zweifel.
Das lockere Kalifornienfeeling erfährt man hier mit einem Touch mexikanischer Leichtigkeit und Lebensfreude und das macht ganz einfach gute Laune!
Dem kann man sich nicht verschließen. Und will man natürlich auch gar nicht.
Unseren ersten Überblick verschaffen wir uns, nachdem wir im La Jolla Shores Motel, einem Geheimtipp von Freunden, eingecheckt haben.
Das La Jolla Shores ist ein uriges 60er Jahre Motel und auf jeden Fall eine gute Wahl!
Adresse : 5290 La Jolla Boulevard.
Viele weitere Unterkünfte findet man in Downtown, hier sind auch alle großen Ketten vertreten.
Wir fahren zuerst zum Grenzgebiet nach Mexiko.
Eine knappe halbe Stunde mit dem Auto, und man ist in einer anderen Welt. Tijuana, die-fast – Millionenstadt vermittelt einen kleinen, wenn auch sicherlich etwas verzerrten Eindruck vom Leben in Mexiko.
Die Fahrt nach Tijuana ist obligatorisch, von den Ramschbuden und den Touristenhorden gleich hinter der Grenze sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Die Touristenmeile „Avenida Revolucion“ vermittelt auch einen Eindruck von dem brisanten Konflikt zwischen arm und reich, man beginnt zu verstehen, warum täglich Massen von Mexikanern das gelobte Land Amerika mit allen Mitteln erreichen wollen.
Die Amerikaner versuchen das durch Stacheldraht und Grenzbollwerke zu verhindern.
Ein Kreislauf der, so scheint es, wohl nie aufhört und dem Außenstehenden so völlig sinnlos erscheint.
Achtung! Der Mietwagen darf ohne Zusatzversicherung die mexikanische Grenze nicht passieren! Unbedingt das Fahrzeug auf amerikanischen Gebiet parken und die Grenze zu Fuß überschreiten.
Man kann auch von San Diego aus die Straßenbahnen der Orange and Blue Line nehmen, ist vielleicht auch angenehmer. Die Bahnen fahren in wirklich kurzen Abständen und die Sorge ums Auto entfällt auch.
Wer glaubt, in San Diego das Paradies der mexikanischen Küche zu finden, wird wohl enttäuscht werden. Die Nähe zu Tijuana hält das Angebot eher klein.
Ethnic Food ist hier aufgrund der vielen Einwanderer allerdings überall vertreten. Mit über 600 Restaurants aller Richtungen fällt hier die Wahl sicher schwer!
Die Southwestern Cuisine, leichte kalifornische Küche mit frischen Zutaten ist auch hier unser Favorit. Sehr gut gefallen hat uns das Cane’s in der Cleveland Ave.
Natürlich gibt es hier auch eine Reihe mexikanischer Restaurants. Wer etwas mehr ausgeben kann, sollte sich die Cerveceria Santa Fe, 600 W Broadway, nicht entgehen lassen.
Exzellente Küche in gediegener Atmosphäre. Die Chicken Fajitas sind hier einfach sensationell!
Abends geht es sicher auch in das Gaslamp Quarter mit einem bunten Mix aus Läden, Discos und Nachtclubs.
Dieses Viertel hat einen lebendigen Charme, der aber vielleicht schon bald der Vergangenheit angehört. Der riesige Bauboom deutet schon auf den dramatischen Wandel hin. Die großen Ketten halten unbarmherzig Einzug. Planet Hollywood und das Hardrockcafe sind schon vertreten...fehlt nur noch Mc Donalds.
Auch immer wieder gerne besucht werden von uns Factory Outlets.
Das San Diego Factory Outlet in der Camino de La Plaza ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer etwas Zeit mitbringt kann hier durchaus sein Schnäppchen machen.
Doch Vorsicht! Für unseren Geschmack wird hier sehr viel Ausschussware als gute Qualität angeboten. Genauestens auf Fehler und Farbabweichungen achten, hat man erst mal bezahlt, wird’s schwierig.
Erwähnenswert sicher noch das riesige Areal des Balboa Park. Über die zahlreichen Möglichkeiten im Park informiert man sich am besten zuerst im Visitors Center im Nordosten.
Für den der es mag kommt sicher auch ein Besuch von Sea World in Frage, wir stehen nicht so auf diese Art des Vergnügens.
San Diego, eine bescheidene und oftmals unterschätzte Millionenstadt die uns mit seinem Charme sofort gefangen nahm.
Vielfältig und abwechslungsreich ist sie so ganz anders als die große Schwester LA und sollte, so man in der Nähe ist, auf jeden Fall für einen Besuch eingeplant werden!
Bis denne, rispetto
©Rispetto, auch gepostet bei Ciao
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