Schottland Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von svay0912
Schottland- tolles Urlaubsland voller Möglichkeiten
Pro:
Wunderbares Reiseland für alle, die etwas erleben und entdecken möchten, reich an Kultur und Geschichte, mit einer traumhaften Landschaft!!!
Kontra:
Teurer als Pauschalurlaub auf Mallorca etc.
Empfehlung:
Ja
Im September 2003 sind wir das erste Mal nach Schottland geflogen- wir waren hellauf begeistert. Das Land besticht mit einer traumhaften, abwechslungsreichen Landschaft, sehr netten, gastfreundlichen Bewohnern und unheimlich vielen Möglichkeiten zu Unternehmungen und Entdeckungstouren.
Aber nun mal von Anfang an.
Wir sind mit Germanwings für 39,00 Euro ab Köln Bonn direkt bis nach Edinburgh geflogen, der Flug dauerte knapp zwei Stunden.
Vorab hatten wir bei Arnold Clark, einer lokalen Autovermietung, über die Internetseite von visit britain, einen Mietwagen bestellt. Mit einem gebührenfreien Telefon am Flughafen kann man den Shuttleservice anfordern, der einen dann direkt zur Autovermietung bringt, die , günstigerweise, in einem Industriegebiet liegt, so dass man sich ohne viel Verkehr an den Linksverkehr gewöhnen kann.
Arnold Clark bietet die Autos für Fahrer ab 23 Jahren weitaus günstiger an als Autovermieter wie SIXT oder ähnliche. Die Autos sind in einem Superzustand und die Mitarbeiter sehr, sehr freundlich, und geben sich sehr viel Mühe, wenn man Schwierigkeiten mit der Verständigung hat.
Wir haben eine Rundreise gemacht und haben nur das Grenzland ausgelassen.Dazu hatten wir 15 Tage Zeit, eine Woche haben wir davon in einem Cottage bei Inverness verbracht, den Rest der Zeit haben wir in Jugendherbergen oder im typischen Bed and Breakfast verbracht, bei dem man sehr nette Leute und typische schottische Gastfreundschaft, sowie ein typisches schottisches Frühstück, mit Würstchen, Schinken,Pilzen, gebackenen Bohnen und gebratener Tomate und Ei erleben kann.
Die Jugenherbergen, die sich in independent hostels und in Jugendherbergen, die dem schottischen Jugendherbergsverband ( SYHA )angehören, unterteilen, sind recht günstig und unterteilen sich in verschiedenen Grade, was u.a. von der Anzahl der Duschen und den Öffnungszeiten abhängt.
Bed and breakfast ist etwas teurer,günstige Angebote findet man auf der Seite von visitscotland.
Es gibt zudem noch ein verlässliches Bewertungssystem mit Sternen, dass es für Hotels, hostels, Sehenswürdigkeiten etc. gibt. 5 Sterne bedeutet exzellent usw.
Empfehlenswert sind folgende Jugendherbergen:
Stirling( SYHA) in einer alten Kirche gelegen, hier haben die Zimmer fast alle ein eigenes Bad und es gibt auch Zweibettzimmer.
Black Water Hostel, bei Fort william, sehr schönes hostel, die Zimmer sind mit eigenem Bad, sauber und gemütlich mit Fernseher und Holzvertäfelung, eine gut ausgestattete Küche und ein Billiardtisch sind ebenfalls vorhanden.
Braemar youth hostel,( SYHA) wird von einem sehr netten jungen Elternpaar geführt, die Badezimmer sind sauber , es gibt Familienzimmer, einen Billiardtisch und eine Hostelkatze.
The burgh lodge in Falkland, durchweg sehr sauber und ruhig, in einem schönen Haus gelegen.
Und die Jugendherberge in Pitlochry( SHYA) hier kann man frische Croissants zum Frühstück bekommen, der Speisesaal ist sehr schön und die Mitarbeiter unheimlich freundlich.
Alle hostels haben frische Bettwäsche im Preis ( zwischen 10-12,50 Pfund) und eine Selbstversorgerküche mit gratis Kaffee und Tee.
Bei bed and breakfast haben wir eine absolute Empfehlung: Mr.Trevor Jarvis, The old Manse, bei lochcarron, Ross-shire IV548YQ, die Zimmer sind absolut sauber und liebevoll eingerichtet, Trevor ist supernett und das Frühstück und die Aussicht sind ein Traum.
Es gibt natürlich weiter Möglichkeiten, in Schottland zu übernachten: Campen (wild zelten ist vielerorts erlaubt), oder auf dem Campus in den Semesterferien, in hotels...
Es lohnt sich, Schottland mit dem Mietwagen zu erkunden, überall gibt es etwas zu sehen, was einen Abstecher lohnt.
Besonders sehenswert fanden wir Folgendes:
Das Eilean Donan Castle, in der Nähe von Kyle of Lochalsh, hier wurde u.a. Highlander gedreht, eine sehr imposante Burg, mit einem moderaten Eintrittspreis in einer atemberaubenden Landschaft.
Die Hafenstadt Oban mit der Burgruine Dunolli castle über der Stadt und mac caigs tower, von dem man einen traumhaften Blick über die Küste hat.
Das alte Gefängnis von Stirling, direkt neben der Jugendherberge, mit einer Führung in historischen Kostümen und einer deutschen Übersetzung mit Informationen zu den einzelnen Gebäudeteilen und Zellen.
Die Glenelg Brochs, Dun Telve und Dun Troddan, die wahrscheinlich ältesten Burgen, zu denen eine abenteuerliche Einspurstraße führt.
Armadale castle und museum auf Skye.
Die Beauly-Proary, eine Kirchenruine mitten im Ort Beauly, unweit des Visitor-centres, in dem auch ein kleines Fraser-museum untergebracht ist, unverzichtbar für alle, die Diana Gabaldons Highland-Saga gelesen haben!
Culloden Battlefield in der Nähe von Inverness, mit angeschlossenem Visitor- center, ebenso wir die steinzeitlichen Gräber, die Clava Cairns, direkt in der Nähe.
Spektakulär sind auch die Falls of measach, ein Wasserfall stürzt hier 70 Meter in die Tierfe, über die Schlucht ist eine kleine Stahlseilbrücke gespannt, die absolut nichts für Leute mit Höhenangst ist.
Urquhart castle ist eine Ruine am Loch Ness, sie sieht am besten angestrahlt bei Nacht aus. wirt waren in einer Vollmondnacht da, was dem Ganzen besuch etwas unheimliches gegeben hat, denn wer weiß, was da so alles rumschwimmt....
Fort George ist eine Mischung aus alter Festung und immer noch in Betrieb stehender Kaserne, es ist schön anzusehen und im Sommer kann man von den Festungsmauern Delfine beobachten.
Cawdor castle hat einen traumhaften Schloßpark, mit etwa dreihundert Jahre alten Mammutbäumen, in dem sich auch mehrere wanderwege befinden, einer sogar etwas 5 meilen lang.Auch von Innen lohnt sich eine Besichtigung des Schlosses.
Die Kathedrale von Elgin, oder das, was davon noch über ist, strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus, es lohnt sich besonders, auf die Aussichtsplattform im linken Turm zu klettern.
Spektakuläre Felsformationen kann man entlang der Küste zwischen Cullen und Portnockie bewundern, hier führt eine schöner, nicht allzu langer Wanderweg entlang.
Absolutes Highlight unter den Schlössern und Burgen war Blair castle, das weiße Schloß hat über dreißig zu besichtigende zimmer und enthält eine Vielzahl von Ausstellungsstücken und Sammlungen. es ist absolut shenswert. Dreimal am Tag spielt der Piper davor und im Schloßgarten laufen zahme Pfauen herum.
Eine tolle Schlucht ist Linn of dee bei Braemar, es ist faszinierend zu sehen, wieviel Kraft das Wasser hier hat.
Bei den Falls of shin kann man super springende Lachse beobachten.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Überall locken alte Burgruinen, Parks und Gärten oder Wasserfälle und und und.
Die Landschaft ist atemberaubend! Friedliche lochs, steile, ertsaunlich hohe Berge, munros genannt, wechseln sich ab mit blühenden Gärten, in denen begünstigt durch den Golfstrom, erstaunlich viele Pflanzenarten wachsen.
Die Tierwelt ist ebenso reich, wir konnten u.a. Adler, Seeotter, und Seehunde beobachten( natürlich gibt es auch überall Schafe).
Loch Lomond und das Glen Coe haben uns landschaftlich besonders gut gefallen. es gibt überall eine Vielzahl von Wanderwegen.
Schottland ist ein sehr geschichtsträchtiges Land, dies erfährt man überall, es gibt zahlreiche Ausstellungen , Museen und Denkmäler zu besuchen, z.B. von Burns , dem berühmten Schriftsteller.
Allgemeines:
Das schottische Essen ist besser als überall behauptet wird! Besonders stechen die frischen Fischgerichte und das leckere Teegebäck wie Scones und der schottische Cheddar heraus.
Gutes und preiswertes Mittagessen bekommt man zwischen 12:00 und 14:00 in fast allen Pubs, wir haben in Perth einmal sogar ausgezeichnet gut gegessen.
Das helle lager ist ein nicht so bitteres Bier, das man sehr gut als Erfrischung trinken kann.
Fast jeder Ort hat einen kleinen Supermarkt, der oft auch sonntags geöffnet hat. Man bekommt eigentlich fast alles, die Kosten sind etwas höher als hierzulande, aber es gibt häufig Rabbataktionen, vom Typ, kauf eines, bekomme ein zweites umsonst.
Der Spritpreis ist mit unserem vergleichbar, nur Diesel ist teurer!
Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt im Ort bei 30 mph, auf zweispurigen Straßen bei 60 mph und auf vierspurigen bei 70 mph.
Besonders interessant sind single track roads, einspurige Straßen mit Ausweichbuchten, die häufig von schlafenden Schafen belegt werden und sehr kurvenreich sind.
Weitere Fortbewegungsmöglichkeiten sind Busse, Postbusse, Bahnen oder auch Trampen.
Über das Wetter lässt sich viel Statistisches sagen, im Mai und Juni fällt statistisch gesehen der wenigste Regen im Juli und August sind die Temperaturen am höchsten...
Wir hatten in den ganzen zwei Wochen nur einen halben Tag Regen und Temperaturen bis 24 Grad und das im September!
Auf jeden Fall braucht man ein gutes Mückenmittel und etwas gegen Zecken, denn ab etwas 16 Grad schwirren die stecknadelkopfgroßen mitches umher, die ziemlich blutrünstig sind, und durch die Schafe gibt es in einigen Heidegebieten viele Zecken!
Die schottischen Steckdosen haben i.d.R. 220 Volt Wechselstrom. Man benötigt allerdings einen Zwischenstecker, den es für etwa 13 Euro für Nichtmitglieder beim ADAC gibt.
Geld kann man mit einer EC- Karte fast immer in größeren Orten problemlos abheben.
Als besonders gut hat sich der Reiseführer von Reise Know-how erwiesen, er ist ausführlicher als die meisten anderen, als Ergänzung empfiehlt sich der Reiseführer des ADAC oder von Marco Polo.
Nützliche Internetseiten sind die der scottish youth hostel association( SYHA), visitscotland, visitbritain und die des national trust of scotland.
Schottland ist alles in allem ein tolles Reiseland, über das noch viiiiel mehr zu berichten wäre. Wenn man etwas offen auf die Menschen zugeht, wird man schnell feststellen, wie gastfreundlich und nett die meisten von ihnen sind.
Wir werden noch dieses Jahr wieder hin fliegen!
Aber nun mal von Anfang an.
Wir sind mit Germanwings für 39,00 Euro ab Köln Bonn direkt bis nach Edinburgh geflogen, der Flug dauerte knapp zwei Stunden.
Vorab hatten wir bei Arnold Clark, einer lokalen Autovermietung, über die Internetseite von visit britain, einen Mietwagen bestellt. Mit einem gebührenfreien Telefon am Flughafen kann man den Shuttleservice anfordern, der einen dann direkt zur Autovermietung bringt, die , günstigerweise, in einem Industriegebiet liegt, so dass man sich ohne viel Verkehr an den Linksverkehr gewöhnen kann.
Arnold Clark bietet die Autos für Fahrer ab 23 Jahren weitaus günstiger an als Autovermieter wie SIXT oder ähnliche. Die Autos sind in einem Superzustand und die Mitarbeiter sehr, sehr freundlich, und geben sich sehr viel Mühe, wenn man Schwierigkeiten mit der Verständigung hat.
Wir haben eine Rundreise gemacht und haben nur das Grenzland ausgelassen.Dazu hatten wir 15 Tage Zeit, eine Woche haben wir davon in einem Cottage bei Inverness verbracht, den Rest der Zeit haben wir in Jugendherbergen oder im typischen Bed and Breakfast verbracht, bei dem man sehr nette Leute und typische schottische Gastfreundschaft, sowie ein typisches schottisches Frühstück, mit Würstchen, Schinken,Pilzen, gebackenen Bohnen und gebratener Tomate und Ei erleben kann.
Die Jugenherbergen, die sich in independent hostels und in Jugendherbergen, die dem schottischen Jugendherbergsverband ( SYHA )angehören, unterteilen, sind recht günstig und unterteilen sich in verschiedenen Grade, was u.a. von der Anzahl der Duschen und den Öffnungszeiten abhängt.
Bed and breakfast ist etwas teurer,günstige Angebote findet man auf der Seite von visitscotland.
Es gibt zudem noch ein verlässliches Bewertungssystem mit Sternen, dass es für Hotels, hostels, Sehenswürdigkeiten etc. gibt. 5 Sterne bedeutet exzellent usw.
Empfehlenswert sind folgende Jugendherbergen:
Stirling( SYHA) in einer alten Kirche gelegen, hier haben die Zimmer fast alle ein eigenes Bad und es gibt auch Zweibettzimmer.
Black Water Hostel, bei Fort william, sehr schönes hostel, die Zimmer sind mit eigenem Bad, sauber und gemütlich mit Fernseher und Holzvertäfelung, eine gut ausgestattete Küche und ein Billiardtisch sind ebenfalls vorhanden.
Braemar youth hostel,( SYHA) wird von einem sehr netten jungen Elternpaar geführt, die Badezimmer sind sauber , es gibt Familienzimmer, einen Billiardtisch und eine Hostelkatze.
The burgh lodge in Falkland, durchweg sehr sauber und ruhig, in einem schönen Haus gelegen.
Und die Jugendherberge in Pitlochry( SHYA) hier kann man frische Croissants zum Frühstück bekommen, der Speisesaal ist sehr schön und die Mitarbeiter unheimlich freundlich.
Alle hostels haben frische Bettwäsche im Preis ( zwischen 10-12,50 Pfund) und eine Selbstversorgerküche mit gratis Kaffee und Tee.
Bei bed and breakfast haben wir eine absolute Empfehlung: Mr.Trevor Jarvis, The old Manse, bei lochcarron, Ross-shire IV548YQ, die Zimmer sind absolut sauber und liebevoll eingerichtet, Trevor ist supernett und das Frühstück und die Aussicht sind ein Traum.
Es gibt natürlich weiter Möglichkeiten, in Schottland zu übernachten: Campen (wild zelten ist vielerorts erlaubt), oder auf dem Campus in den Semesterferien, in hotels...
Es lohnt sich, Schottland mit dem Mietwagen zu erkunden, überall gibt es etwas zu sehen, was einen Abstecher lohnt.
Besonders sehenswert fanden wir Folgendes:
Das Eilean Donan Castle, in der Nähe von Kyle of Lochalsh, hier wurde u.a. Highlander gedreht, eine sehr imposante Burg, mit einem moderaten Eintrittspreis in einer atemberaubenden Landschaft.
Die Hafenstadt Oban mit der Burgruine Dunolli castle über der Stadt und mac caigs tower, von dem man einen traumhaften Blick über die Küste hat.
Das alte Gefängnis von Stirling, direkt neben der Jugendherberge, mit einer Führung in historischen Kostümen und einer deutschen Übersetzung mit Informationen zu den einzelnen Gebäudeteilen und Zellen.
Die Glenelg Brochs, Dun Telve und Dun Troddan, die wahrscheinlich ältesten Burgen, zu denen eine abenteuerliche Einspurstraße führt.
Armadale castle und museum auf Skye.
Die Beauly-Proary, eine Kirchenruine mitten im Ort Beauly, unweit des Visitor-centres, in dem auch ein kleines Fraser-museum untergebracht ist, unverzichtbar für alle, die Diana Gabaldons Highland-Saga gelesen haben!
Culloden Battlefield in der Nähe von Inverness, mit angeschlossenem Visitor- center, ebenso wir die steinzeitlichen Gräber, die Clava Cairns, direkt in der Nähe.
Spektakulär sind auch die Falls of measach, ein Wasserfall stürzt hier 70 Meter in die Tierfe, über die Schlucht ist eine kleine Stahlseilbrücke gespannt, die absolut nichts für Leute mit Höhenangst ist.
Urquhart castle ist eine Ruine am Loch Ness, sie sieht am besten angestrahlt bei Nacht aus. wirt waren in einer Vollmondnacht da, was dem Ganzen besuch etwas unheimliches gegeben hat, denn wer weiß, was da so alles rumschwimmt....
Fort George ist eine Mischung aus alter Festung und immer noch in Betrieb stehender Kaserne, es ist schön anzusehen und im Sommer kann man von den Festungsmauern Delfine beobachten.
Cawdor castle hat einen traumhaften Schloßpark, mit etwa dreihundert Jahre alten Mammutbäumen, in dem sich auch mehrere wanderwege befinden, einer sogar etwas 5 meilen lang.Auch von Innen lohnt sich eine Besichtigung des Schlosses.
Die Kathedrale von Elgin, oder das, was davon noch über ist, strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus, es lohnt sich besonders, auf die Aussichtsplattform im linken Turm zu klettern.
Spektakuläre Felsformationen kann man entlang der Küste zwischen Cullen und Portnockie bewundern, hier führt eine schöner, nicht allzu langer Wanderweg entlang.
Absolutes Highlight unter den Schlössern und Burgen war Blair castle, das weiße Schloß hat über dreißig zu besichtigende zimmer und enthält eine Vielzahl von Ausstellungsstücken und Sammlungen. es ist absolut shenswert. Dreimal am Tag spielt der Piper davor und im Schloßgarten laufen zahme Pfauen herum.
Eine tolle Schlucht ist Linn of dee bei Braemar, es ist faszinierend zu sehen, wieviel Kraft das Wasser hier hat.
Bei den Falls of shin kann man super springende Lachse beobachten.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Überall locken alte Burgruinen, Parks und Gärten oder Wasserfälle und und und.
Die Landschaft ist atemberaubend! Friedliche lochs, steile, ertsaunlich hohe Berge, munros genannt, wechseln sich ab mit blühenden Gärten, in denen begünstigt durch den Golfstrom, erstaunlich viele Pflanzenarten wachsen.
Die Tierwelt ist ebenso reich, wir konnten u.a. Adler, Seeotter, und Seehunde beobachten( natürlich gibt es auch überall Schafe).
Loch Lomond und das Glen Coe haben uns landschaftlich besonders gut gefallen. es gibt überall eine Vielzahl von Wanderwegen.
Schottland ist ein sehr geschichtsträchtiges Land, dies erfährt man überall, es gibt zahlreiche Ausstellungen , Museen und Denkmäler zu besuchen, z.B. von Burns , dem berühmten Schriftsteller.
Allgemeines:
Das schottische Essen ist besser als überall behauptet wird! Besonders stechen die frischen Fischgerichte und das leckere Teegebäck wie Scones und der schottische Cheddar heraus.
Gutes und preiswertes Mittagessen bekommt man zwischen 12:00 und 14:00 in fast allen Pubs, wir haben in Perth einmal sogar ausgezeichnet gut gegessen.
Das helle lager ist ein nicht so bitteres Bier, das man sehr gut als Erfrischung trinken kann.
Fast jeder Ort hat einen kleinen Supermarkt, der oft auch sonntags geöffnet hat. Man bekommt eigentlich fast alles, die Kosten sind etwas höher als hierzulande, aber es gibt häufig Rabbataktionen, vom Typ, kauf eines, bekomme ein zweites umsonst.
Der Spritpreis ist mit unserem vergleichbar, nur Diesel ist teurer!
Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt im Ort bei 30 mph, auf zweispurigen Straßen bei 60 mph und auf vierspurigen bei 70 mph.
Besonders interessant sind single track roads, einspurige Straßen mit Ausweichbuchten, die häufig von schlafenden Schafen belegt werden und sehr kurvenreich sind.
Weitere Fortbewegungsmöglichkeiten sind Busse, Postbusse, Bahnen oder auch Trampen.
Über das Wetter lässt sich viel Statistisches sagen, im Mai und Juni fällt statistisch gesehen der wenigste Regen im Juli und August sind die Temperaturen am höchsten...
Wir hatten in den ganzen zwei Wochen nur einen halben Tag Regen und Temperaturen bis 24 Grad und das im September!
Auf jeden Fall braucht man ein gutes Mückenmittel und etwas gegen Zecken, denn ab etwas 16 Grad schwirren die stecknadelkopfgroßen mitches umher, die ziemlich blutrünstig sind, und durch die Schafe gibt es in einigen Heidegebieten viele Zecken!
Die schottischen Steckdosen haben i.d.R. 220 Volt Wechselstrom. Man benötigt allerdings einen Zwischenstecker, den es für etwa 13 Euro für Nichtmitglieder beim ADAC gibt.
Geld kann man mit einer EC- Karte fast immer in größeren Orten problemlos abheben.
Als besonders gut hat sich der Reiseführer von Reise Know-how erwiesen, er ist ausführlicher als die meisten anderen, als Ergänzung empfiehlt sich der Reiseführer des ADAC oder von Marco Polo.
Nützliche Internetseiten sind die der scottish youth hostel association( SYHA), visitscotland, visitbritain und die des national trust of scotland.
Schottland ist alles in allem ein tolles Reiseland, über das noch viiiiel mehr zu berichten wäre. Wenn man etwas offen auf die Menschen zugeht, wird man schnell feststellen, wie gastfreundlich und nett die meisten von ihnen sind.
Wir werden noch dieses Jahr wieder hin fliegen!
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