Schottland Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von tyranessa
TARTANS, DRUMS AND BAGPIPES
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jeder, der Edinburgh im August besucht, sollte es nicht versäumen, sich schon vorher Karten für das einmalige Spektakel in Schottlands Hauptstadt zu besorgen!
Allgemeines
**********
Wir haben für eine Karte 15 Pfund bezahlt, die sich wirklich gelohnt haben. Wir hatten gute Plätze etwa in der Seitenmitte, mit die günstigsten Tickets und gute Plätze. Die Preise reichen von 9 – 30 Pfund, aber 15 Pfund sollte man für eine gute Sicht dann doch schon ausgeben. Die Veranstaltung findet im Vorhof des Edinburgh Castle unter freiem Himmel statt. Für nächstes Jahr beginnt der Kartenvorverkauf im Dezember diesen Jahres. Soweit ich weiß, gibt es extra „Butterfahrten“, die nur zum Tattoo nach Edinburgh fahren. Aber dafür solltet Ihr Euch im Reisebüro beraten lassen, die haben auch einen Sitzplan und können die Karten für Euch buchen.
Der Einlass ist unproblematisch und geht für die Menschenmassen, die anstürmen, recht zügig voran. In großen Gruppen lassen Polizisten die Menschen Richtung Schloss passieren. Am Eingang stehen auf jeder Seite lediglich zwei Personen, um die Taschen zu kontrollieren. Trotzdem geht es fließend weiter. Damit die Leute auch gleich ihre richtigen Plätze finden, sind überall Platzanweiser anwesend, die sofort freundlich und hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Etwas eng sind die Sitze zwar, mein runder Popo musste sich ganz schön quetschen, aber das war es wirklich wert!
Die Veranstaltung findet jeden Tag um 21:00Uhr Ortszeit statt, an Samstagen schon um 19:30Uhr, also lieber eine Karte für Freitags buchen, denn dann kommt alles noch viel besser rüber, wenn es schon dunkel ist!
Das Programm
************
Zum 50-jährigen Thronjubiläum der Queen wurde ein ganz besonderes Programm aufgezogen, und zu Ehren der verstorbenen Queen Mum wurde extra ein Lied komponiert und vorgetragen.
Zu Beginn der Veranstaltung schreiten die Royal Scots Dragoon Guards auf den Hof und bezaubern die Gäste mit Bagpipes und Drums. Die Truppen durchschreiten das Schlosstor und bieten einen einmaligen Anblick!
Als nächstes hört man ein saftiges Motorrad dröhnen und schon kurz darauf kommt die Trompeterkorps Bicycle Band aus Holland auf ihren Fahrrädern eingefahren! Der erste Lacher an diesem Abend, dem noch viele andere folgen sollen. Danach marschierten die President\'s Body Guard und Pung Cholom, Dol Cholom und Thang-Ta Dancers aus Indien ein und zeigten Schaukampf und Tanz. Die darauf folgende Darbietung kam vom Tonga Defence Force, die der ganzen Sache durch Swing eine frische und lustige Brise gaben. Ebenso handhabten das die Musiker von der Tasmanian Police aus Australien. Die US Marines Albany Band aus Georgia marschierte ein und zeigte im ersten Moment eine sehr ernste Darbietung, bis sich ein Saxophonist und ein Trompeter aus der Gruppe lösten und der Menge mächtig einheizten. Es folgten noch weitere Darbietungen von der New Zealand Army Band, dem 2 Bn Royal Canadian Regiment und britischen Truppen.
Natürlich durften schottische Volkstänze nicht fehlen, ein Schmaus für die Augen, die Mädels schafften es sogar, die britische Flagge zu tanzen. Zudem folgte eine Kutsche zu Ehren der Queen, Kavallerie sowie eine Demonstration vom Einsatz schottischer Soldaten im Kosovo mit Maschinengewehrfeuer und Panzer.
Natürlich darf die Nationalhymne „God save the Queen“ auch nicht fehlen. Eine junge Neuseeländerin bereicherte das Ganze mit ihrer wunderbaren Stimme. Highlight und wohl stolzester Mensch des ganzen Abends war ein einzelner Dudelsackspieler, der hoch oben auf dem Schloss ein Traditional spielte, im Anschluss krönte ein Feuerwerk sein Spiel. Zum Ende hin war dann noch mal richtig Party angesagt, da fingen sogar die Platzanweiser an zu tanzen, wenn die Bagpipes und Drums „Scotish the Brave“ spielen.
Während des gesamten „Military Tattoo“ wurde das Edinburgh Castle in den verschiedensten Farben angestrahlt, von lila, bis hin zu Grün, orange und blau, einfach alles.
Fazit
******
Ich würde es jederzeit wieder machen! Die Stimmung ist einzigartig, mir lief schon beim Einmarsch der Schotten mit ihren Dudelsäcken und Trommeln ein Schauer den Rücken herunter! Schon alleine die verschiedenen Tartans, die Instrumente, das macht es schon sehenswert! Das Feuerwerk und die Beleuchtung des Schlosses, ebenso das Lichtspiel auf dem Platz sind ebenso super anzuschauen. Als die Schotten zum Schluss mit „Scotish the Brave“ ausmarschiert sind, liefen mir sogar ein paar zarte Tränchen übers Gesicht. Leider ist die Stimmung und die Erinnerung, die ich daran habe, mit Worten und selbst auf einem Video nicht wiederzugeben, daher hoffe ich, euch vielleicht mal eine Idee für den etwas anderen Urlaub gegeben zu haben.
Allgemeines
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Wir haben für eine Karte 15 Pfund bezahlt, die sich wirklich gelohnt haben. Wir hatten gute Plätze etwa in der Seitenmitte, mit die günstigsten Tickets und gute Plätze. Die Preise reichen von 9 – 30 Pfund, aber 15 Pfund sollte man für eine gute Sicht dann doch schon ausgeben. Die Veranstaltung findet im Vorhof des Edinburgh Castle unter freiem Himmel statt. Für nächstes Jahr beginnt der Kartenvorverkauf im Dezember diesen Jahres. Soweit ich weiß, gibt es extra „Butterfahrten“, die nur zum Tattoo nach Edinburgh fahren. Aber dafür solltet Ihr Euch im Reisebüro beraten lassen, die haben auch einen Sitzplan und können die Karten für Euch buchen.
Der Einlass ist unproblematisch und geht für die Menschenmassen, die anstürmen, recht zügig voran. In großen Gruppen lassen Polizisten die Menschen Richtung Schloss passieren. Am Eingang stehen auf jeder Seite lediglich zwei Personen, um die Taschen zu kontrollieren. Trotzdem geht es fließend weiter. Damit die Leute auch gleich ihre richtigen Plätze finden, sind überall Platzanweiser anwesend, die sofort freundlich und hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Etwas eng sind die Sitze zwar, mein runder Popo musste sich ganz schön quetschen, aber das war es wirklich wert!
Die Veranstaltung findet jeden Tag um 21:00Uhr Ortszeit statt, an Samstagen schon um 19:30Uhr, also lieber eine Karte für Freitags buchen, denn dann kommt alles noch viel besser rüber, wenn es schon dunkel ist!
Das Programm
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Zum 50-jährigen Thronjubiläum der Queen wurde ein ganz besonderes Programm aufgezogen, und zu Ehren der verstorbenen Queen Mum wurde extra ein Lied komponiert und vorgetragen.
Zu Beginn der Veranstaltung schreiten die Royal Scots Dragoon Guards auf den Hof und bezaubern die Gäste mit Bagpipes und Drums. Die Truppen durchschreiten das Schlosstor und bieten einen einmaligen Anblick!
Als nächstes hört man ein saftiges Motorrad dröhnen und schon kurz darauf kommt die Trompeterkorps Bicycle Band aus Holland auf ihren Fahrrädern eingefahren! Der erste Lacher an diesem Abend, dem noch viele andere folgen sollen. Danach marschierten die President\'s Body Guard und Pung Cholom, Dol Cholom und Thang-Ta Dancers aus Indien ein und zeigten Schaukampf und Tanz. Die darauf folgende Darbietung kam vom Tonga Defence Force, die der ganzen Sache durch Swing eine frische und lustige Brise gaben. Ebenso handhabten das die Musiker von der Tasmanian Police aus Australien. Die US Marines Albany Band aus Georgia marschierte ein und zeigte im ersten Moment eine sehr ernste Darbietung, bis sich ein Saxophonist und ein Trompeter aus der Gruppe lösten und der Menge mächtig einheizten. Es folgten noch weitere Darbietungen von der New Zealand Army Band, dem 2 Bn Royal Canadian Regiment und britischen Truppen.
Natürlich durften schottische Volkstänze nicht fehlen, ein Schmaus für die Augen, die Mädels schafften es sogar, die britische Flagge zu tanzen. Zudem folgte eine Kutsche zu Ehren der Queen, Kavallerie sowie eine Demonstration vom Einsatz schottischer Soldaten im Kosovo mit Maschinengewehrfeuer und Panzer.
Natürlich darf die Nationalhymne „God save the Queen“ auch nicht fehlen. Eine junge Neuseeländerin bereicherte das Ganze mit ihrer wunderbaren Stimme. Highlight und wohl stolzester Mensch des ganzen Abends war ein einzelner Dudelsackspieler, der hoch oben auf dem Schloss ein Traditional spielte, im Anschluss krönte ein Feuerwerk sein Spiel. Zum Ende hin war dann noch mal richtig Party angesagt, da fingen sogar die Platzanweiser an zu tanzen, wenn die Bagpipes und Drums „Scotish the Brave“ spielen.
Während des gesamten „Military Tattoo“ wurde das Edinburgh Castle in den verschiedensten Farben angestrahlt, von lila, bis hin zu Grün, orange und blau, einfach alles.
Fazit
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Ich würde es jederzeit wieder machen! Die Stimmung ist einzigartig, mir lief schon beim Einmarsch der Schotten mit ihren Dudelsäcken und Trommeln ein Schauer den Rücken herunter! Schon alleine die verschiedenen Tartans, die Instrumente, das macht es schon sehenswert! Das Feuerwerk und die Beleuchtung des Schlosses, ebenso das Lichtspiel auf dem Platz sind ebenso super anzuschauen. Als die Schotten zum Schluss mit „Scotish the Brave“ ausmarschiert sind, liefen mir sogar ein paar zarte Tränchen übers Gesicht. Leider ist die Stimmung und die Erinnerung, die ich daran habe, mit Worten und selbst auf einem Video nicht wiederzugeben, daher hoffe ich, euch vielleicht mal eine Idee für den etwas anderen Urlaub gegeben zu haben.
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