Spanien Testbericht

Spanien
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  • Angebot:  durchschnittlich
  • Zustand der Einrichtung:  durchschnittlich
  • Sauberkeit:  gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  gut
  • Information & Kundenservice:  gut
  • Familientauglichkeit:  durchschnittlich
  • Behindertenfreundlichkeit:  durchschnittlich
  • Empfehlenswert:  ja

Erfahrungsbericht von wild_cuty

Sonne, Strand und Meer Teil 1

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr Lieben,

ich bin nicht mehr ganz so frisch aus meinem Urlaub wieder da und der war einfach super. Ich muss dazu sagen, dass ich echt froh bin, dass wir im Süden waren, denn als ich wieder kam, habe ich fast einen Schock bekommen, was das Wetter hier angeht.

Mein Vater arbeitet in einem Reisebüro und hat von dort aus natürlich bessere Möglichkeiten eine Reise zu buchen und das geschieht dann auch detailliert. Da er natürlich auch alles sehen muss, um seine Kunden hervorragend beraten zu können, mussten wir uns natürlich auch eine Menge ansehen.

Aber jetzt zum ersten Teil meines Reiseberichtes:

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Spanien
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Anreise und der erste Tag:
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Wir flogen am 31.07. um 4.45 Uhr von Hannover nach Faro. Faro ist der nächst gelegene Flughafen an der Grenze von Spanien. Er liegt dem nach in Portugal.

Da Portugal die Sommerzeit nicht mitmacht, war es eine Stunde später als in Spanien bzw. Deutschland. Wir sind dort also gegen 7.00 Uhr angekommen und haben ewig auf unsere Koffer gewartet. Nach dem wir die hatten, haben wir auf meinen Vater gewartet, der unser vorbestelltes Auto an Land gezogen hat.
Als wir alles verladen hatten, sind wir endlich in die Richtung nach Spanien gefahren.
Leider konnte ich im Flugzeug nicht schlafen, denn es war viel zu unbequem.
Obwohl Hapag Lloyd eine der besten Flugunternehmen ist. Schlafen fällt mir aber sogar in meinem eigenem Bett schwer.
Was ich damit eigentlich nur sagen wollte ist, dass ich im Auto geschlafen habe und von der Autofahrt fast nichts mitbekommen habe.
Als wir dann aber über dir Brücke von Portugal nach Spanien fuhren, war ich wach. Die weitere Fahrt war eine Katastrophe, denn wir haben uns andauernd verfahren, um unser Hotel zu suchen, das sich in Isla Canela befindet und somit RIU Hotel Canela hieß.
Nach einer Ewigkeit sind wir angekommen und konnten ein weiteres RIU Hotel beziehen.
Zum Empfang gibt es dort immer Sekt oder Orangensaft.

Endlich auf den Zimmern angekommen, war die Freude auch schon wieder verschwunden, denn ich musste mir ein Zimmer mit der Tochter meines Vaters Freundin und ihrer Cousine teilen. Juppie!
Auf einer Aufbettung durfte ich von Mittwoch bis Samstag die Nächte verbringen. So unbequem war die ganze Sache gar nicht, aber ich konnte natürlich wieder nicht schlafen.

Wir breiteten uns erst einmal alle in unseren Zimmern aus und genossen auf den Balkons die Aussicht und die Sonne.

Das Beste an den Balkons allerdings war, dass man über die weißen Steinmauer dieser springen konnte und auf einer Art Riesenterrasse gelandet ist. Das Hotel ist u-förmig und unsere Zimmer waren an der Innenseite gelegen.
Diese Riesenterrasse erstreckte sich nicht über die gesamte Innenseite. Sie war also in einer kleineren U-Form gehalten.
Wenn man sich nun in die Mitte dieser Terrasse stellte, hatte man einen wundervollen Blick auf die Anlage des Hotels und das Meer.
Die Anlage war überseht mit Palmen, Blumen und einer Menge anderem Grünzeug. Nach dem man einer riesigen Treppe folgte, befanden sich in der Mitte eine Reihe kleiner Springbrunnen und drum herum befanden sich diese Pflanzen. Der Weg war also geteilt. Wenn man nun diesem Weg folgte, war links eine Snack-Bar und geradezu kam man auf den Pool zu, um den sich eine Menge Liegen befand. Sogar eine Brücke führte über ihn und er erstreckt sich mit einer schmalen Gasse, die immer flacher wurde, über etwa 35 Meter.
Mehr zu dieser und ähnlichen Anlagen in meinem Bericht über Allgemeines zu RIU-Hotels.

Als wir mit unseren Klamotten fertig waren und in unsere Bikinis bzw. mein Vater in seine Badehose geschlüpft ist, sind wir runter zum Strand. Glücklicherweise habe ich mich am Vortag bei uns vorgebräunt, denn sonst wäre es mir wohl wie den anderen ergangen = Sonnenbrand!
Der Strand war recht schön, denn der Sand war weiß und fein und der Atlantik war himmlisch warm.
Der Strand hatte nur einen Nachteil: Neben unseren Hotel wurde gebaut. Den Lärm konnten wir aber nur vom Strand vernehmen.
Als die anderen es nicht mehr am strand ausgehalten haben, was für mich kein so großes Problem war, sind wir zu einer kleinen Bar, die sich am Strand befindet. Diese gehört Deutschen, wie wir unmissverständlich verstehen konnte.

Zurück im Zimmer, haben wir uns von der Hitze und den Strapazen am Tag ausgeruht. Da ich mir am Flughafen Hannover ein Buch gekauft hatte, habe ich dieses zur Hand genommen. Bin aber dann auch später eingeschlafen.
Zum Glück, wenn ich im Namen von Maria (der Tochter ...) sprechen darf, hatten wir einen Fernseher mit deutschen Sendern im Zimmer. Was eigentlich normal für RIU ist.

Nachmittags sind mein alter Herr und ich nach Ayamonte gefahren, um etwas zu trinken und ein paar Snacks einzukaufen, denn wir hatten nur Halbpension und in der Snack-Bar war es nicht gerade billig.
Wir fuhren nur 10 Minuten nach Ayamonte.
Mein Vater war schon einmal da, aber dennoch benötigten wir eine Weile bis wir den Supermarkt zu Gesicht bekamen.
Wir gingen jedoch nicht gleich einkaufen, sondern erkundeten noch ein wenig die Altstadt. Da wir einen Beach-Volleyball suchten, durchgrasten wir alle Sportgeschäfte. Irgendwann haben wir auch einen gefunden.
Egal wo mein Vater auch war und auch noch hin gelangen wird, eine Sache wird er bei behalten:
Eis! Er liebt eis, wie kein Zweiter und er findet auch immer die beste Eisbude. Also haben wir auch hier wieder Eis gegessen, was wirklich gut war, aber auch teurer! Wie wir später feststellen konnten, ist das Eis dort manchmal doppelt so teuer wie bei uns. Wirklich grausam!
Wir sind dann also einkaufen gegangen. Die Supermärkte sehen auch fast so aus wie in Amerika.

Gegen 19.00 Uhr, als wir beide dann wieder im hotal waren, sind wir runter gegangen in den Speisesaal. Dort fanden wir, wie auch in Mallorca (siehe mein Bericht) einen großes kaltes aber auch warmes Buffet auf. Das reichliche Angebot war wieder vollkommen zufriedenstellend und mit viel zu vollen Mägen verließen wir dann immer den Saal.
Dort gibt es von Salat über Suppe bis Steaks alles. Allerdings wechselt einiges des Angebotes jeden Abend.

Der zweite Tag:
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Wir sind aufgestanden und auch gleich zum Frühstück wieder in den Speisesaal gegangen.
Dort gab es wieder eine umfangreiche Auswahl zw. Salat, Speck und Eiern oder Pancakes (Amerikanische Antwort auf Eierkuchen) und so weiter.

Wir sind nach oben in unsere Zimmer und haben uns strandfertig gemacht. Dem nach sind wir also zum Strand gegangen.
Dort konnten mein Vater und ich auch endlich etwas Beach-Volleyball spielen, aber das Wahre war das auch nicht.
Zwar bietet das Hotel auch sportliche Aktivitäten an, unter anderem Beach-Volleyball, aber wenn ich die Leute dann immer spielen sehe, vergeht mir die Sache gewaltig, denn wenn dort alle nicht spielen können und Tausende von Fehlern machen, macht mir eine meiner Lieblinssportarten auch kein Spaß mehr.
Jedenfalls haben mein Vater und ich noch einen Strandspaziergang gemacht.
Um nicht die ganze Zeit in der Mittagssonne zu verbringen, sind wir wieder in unsere Zimmer. Die beiden Mädchen sind dann in den Pool und ich habe mich meinem Buch zugewandt. Leider bin ich dann auch wieder eingeschlafen.

Am Nachmittag sind wir alle zusammen nach Ayamonte gefahren, um etwas einzukaufen. Klamotten versteht sich.
Wir sind durch die schöne Altstadt gebummelt und haben natürlich wieder Eis gekauft und sind in jeden Laden gegangen, der ansprechen war.
Wir sind dann an einen Möbelladen vorbei gegangen und trafen rein zufällig an der Ecke den Bruder meines Vaters und seine Familie. Was für ein Zufall. Die irrationale Freude meines Vaters, hat man ihm angesehen, denn er wollte die drei eigentlich gar nicht treffen.
Wir haben uns dann aber durchgerungen freundlich zu sein und etwas trinken zu gehen.
Als dann endlich alle fertig waren mit erzählen, machten wir uns wieder auf und fuhren in unser Hotel, denn dort gab es bereits unser geliebtes Abendessen.

Am Abend haben die Anderen Karten gespielt und ich habe gelesen.
Schrecklich ist nur gewesen, dass dort außer der Animationen nichts los war und auf diese hatte ich auch keine Lust, denn diese Vorstellungen kannten wir von Mallorca schon.
Also sind wir meistens ziemlich früh ins Bett gefallen.

Der dritte Tag:
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Natürlich sind wir gleich wieder essen gegangen und dann runter zum Strand.

Später sind wir dann in einer der schönsten Städte in Spanien gefahren und zwar nach Sevilla.
Dort sind wir auch wieder durch die Altstadt geschlendert und haben ein wenig eingekauft.
Mein Vater und ich haben uns dann dafür entschieden, die kulturellen Gebäude anzusehen. Ich muss sagen, dass ich sehr überrascht gewesen bin, denn Spanien hat wirklich ein Menge schöner Gebäude vorzuweisen. Leider weiß ich nicht mehr, wie sie heißen. Nur an den Spanischen Platz kann ich mich wirklich erinnern, denn dort wurde mein Vaters richtig guter Fotoapparat geklaut. Was für uns unbegreiflich war, denn er lag neben uns auf einer Tüte und plötzlich war er weg.
Eigentlich hätten wir das hören müssen denn wir saßen in der Mitte des Gebäudes auf einer Treppe und hinter uns hat alles geschallt. Einfach unbegreiflich.
Allerdings muss ich sagen, dass der Spanische Platz wirklich sehenswert ist und der dazugehörige Park, der sich auf der anderen Straßenseite befindet, auch.
Als wir dann völlig zerstreut wieder zu unseren verabredeten Ort gingen, warteten wir auf die anderen, die dachten, dass wir so wie so nicht rechtzeitig zurück kämen.
Die Ausfüllung des Tages hat uns dann auch schon gereicht und wir sind wieder nach Isla Canela.

Wie immer kamen wir rechtzeitig zu unseren Abendessen. Das haben wir uns dann mal wieder auf der Zunge zergehen lassen, denn das würde auch erst einmal das letzte Abendessen in diesem Hotel sein.

Da wir nichts anderes zu tun hatten, haben wir wieder Karten gespielt und sind in unser Bett gefallen.

Der vierte Tag:
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Wir sind frühstücken gegangen und haben unsere Sachen gepackt, denn an diesem Tag fuhren wieder nach Portugal, um dort unser Ferienhaus zu beziehen....


Fazit:
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Spanien ist ein wunderschönes Land, mit vielen kleinen und verwinkelten Altstädten, die einfach sehenswert sind. Außerdem weißt es eine wunderschöne Natur auf.
Es ist hier zwar etwas trocken und somit staubig, aber dennoch überleben die Pflanzen, die sich natürlich dem Klima angepasst haben.
Die Menschen konnten allerdings nicht mit uns kommuniziere, denn sie konnten weder deutsch noch englisch. Das war aber kein großes Problem, denn hier findet man sich auch so ganz gut zurecht.
Nur auf den Straßen solltet ihr aufpassen, denn

1. immer anhalten, wenn jemand an einem Zebrastreifen steht
2. überall befinden sich in den Straßen eingefügte Huckel, die vom zu schnellen Fahren abschrecken sollen
3. überall herrscht Kreisverkehr, was eigentlich nichts negatives ist, denn so ist es auf jeden Fall besser als immer an Ampeln zu stehen
4. die Ausschilderung von irgendwelchen Städten, Dörfern oder Straßen ist völlig sch****, denn meistens hat man keine Ahnung, wo man überhaupt ist.

Ansonsten kann ich das Land jedem empfehlen.

Falls ihr mehr über diese Reise erfahren möchtet und wie es in Portugal zu sich geht, dann empfehle ich euch meinen zweiten Teil über diese zwölftägige Reise.

Viel Spaß noch beim lesen eure wild_cuty!

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