Südengland Testbericht
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Erfahrungsbericht von Mathi15
Südengland - ein wichtiges Gebiet der Industrialisierung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Geschichte der Arbeiterpartei in (SÜD)-England.
Grundlage war hier das Jahr 1869. Denn obwohl 1867 bereits die Wahlrechtsreform einem Teil der Arbeiterschaft das Wahlrecht verliehen hatte, waren bislang alle Versuche eine Arbeitervertretung im Unterhaus zu schaffen gescheitert. Doch die 1869 begründete Labour Representation League alter Radikaler, neuer Sozialisten und einiger Gewerkschaftsgruppierungen hatte bis 1880 immer wieder vergeblich versucht Abgeordnete ins Unterhaus zu bringen, sodass sie sich im gleichen Jahr auflöste. Das gleiche gilt für die 1886 ins Leben gerufene Labour Election Assosiation. Obwohl diese einige Abgeordnete stellten, hatten sie wenig Zuhörer im Parlament. Mit Auflösung der viktorianischen Grundwerte, lebte die Theorie Marxsauf und gewann Zustimmer. Denn bis 1880 blieb Marx unbekannt in Engalnd obwohl er 1849 das Kapital schrieb und 1864 in London 1864 die Erste Internationale gründete. So gründete Henry M. Hyndman 1881 mit Londoner Radikalen die Democratic Federation und wurde 1884 in Social Democratic Federation aufgrund ihrer sozialistischen Denkensweise umbenannt. Jedoch die Massenbasis fehlte bei 1000 Mitgliedern Ende der 80er. Weitaus erfolgreiicher sollte die Vereinigung sozialistischer Intellktueller zur Fabian Society im Jahre 1884 werden. Sie selbst wollten keine Massenbewegung sein, sondern eher Wegberieter dieser sein. Versuche der Independent Labour Party 1895 bei den Wahlen erfolgreich zu sein scheiterten.
Erst 1899 beschloss dann endlich der Trade Union Congress 1900 gemeinsam mit den genossenschaftlichen und sozialistischen Organisationen einen Kongress einzuberufen. Aus dieser Konferenz am 27. Februar 1900 in Lodon ging das Labour Representation Committee hervor, deren Aufgabe es sein sollte eine eigene paralementarische Vertretung der englischen Arbeiterschaft zu organisieren. Die Geburtsstunde der englischen Arbeiterpartei war besiegelt. Jedoch errang die Partei bei den Wahlen 1900 nur 2 Mandate. Im Jahre darauf unterstützten die Gewerkschaften auch endgülig diese Partei, da sie durch das Urteil des Oberhauses im Taff-vale-Prozess für unerlaubte Handlungen ihrer Mitglieder haftbar gemacht wurden. Daraufhin brachten die Wahlen 1906 von 50 Manaten 29 Kandidaten ins Unterhaus. Die Struktur der ab 1906 in Labour Party umbenannte Partei blieb bis 1918 gleich. So war es ein zwölfköpfiger Ausschuss aus sieben Gewerkschaftern, zwei Repräsentanten der Labour Party, zwei der Social Democration Federationund ein Fabier. Die Labour Partei stnad in der Tradition der vorwiegend reformistisch ausgerichteten Gewerkschaftsbewegung mit ihrem durchgängigen Interesse an der Durchsetzung konkreter Verbesserungen für ihre Mitglieder. Die Labour wollte ihre Ziele nicht mit revolutionären Mitteln gegen den Staat, sondern auf demokratischem Wege erreichen.
Auch die Rolle der Kirche war in England eng verbunden zur Arbeiterbewegung. Keir Hardy verstand Sozialismus vor allem als die politische Verwirklichung der Nächstenliebe.
Nun komme ich auf die Arbeiterfamilie und Abeiterkultur in England zu dieser Zeit zu sprechen. Die friendly societies trugen zur Herausbildung und Pflege enger persönlicher Beziehungen. Dies zeigt sich in Trink - und Essgelagen, Brass-Band Umzügen. Dies stärkte die nachbarschaftliche, betriebliche und berufliche Gemeinschaft. Im Zentrum des Arbeiterlebens stand die Familie, die ihm Geborgenheit, gesellige Kontakte und Zuwendung verschaffte. Mitte des 19 Jhd lebten die Arbeiter ja aber auch schon in der zweiten, dritten oder gar vierten Generation in den Städten. Auch gab es keinerlei Heirats oder Niederlassungsbeschränkungen mehr. Das dies in Deutschland zur gleichen zeit nicht so war, zeigt folgende Statistik. So waren im Jahre 1849 in Leipzig nur 27,1 % und im Jahr 1875 nur 33,4 % der männlichen Arbeiter verheiratet. Auch die Rolle der Frau im alltäglichen Leben war in England im Gegensatz zu der in Deutschland. So unterstützten die Frauen in England aktiv die Chartistenbewegung durch Initiativen wie das allgemeine Wahlrecht zu erringen oder sozialpolitische Verbesserungen zu erreichen. Außerdem organisierten sie Unterstützungsaktionen, Bildungsvereine, Bibliotheken, Schulen. Dies war in Deutschland weniger der Fall.
Auch die als Turn oder Lesevereine getarnte Clubs fungierten nicht nur wie in Deutschland als Debattierclubs, sondern organisierten auch zahlreiche Freizeitvergnügen wie Wanderungen und so weiter. Besonders nach 1850 wurden sie populär, da damals der freie Samstagnachmittag erkämpft wurde.
Weitere später aufkommende Freizeitaktivitäten waren zum Beispiel eine Art Fußballspiel mit Verletzten und Toten, bei dem der Ball eine gefüllte Schweinsblase war, Boxkämpfe, Pferderennen, Fischen, Taubenzucht oder Hahnenkämpfe.
Grundlage war hier das Jahr 1869. Denn obwohl 1867 bereits die Wahlrechtsreform einem Teil der Arbeiterschaft das Wahlrecht verliehen hatte, waren bislang alle Versuche eine Arbeitervertretung im Unterhaus zu schaffen gescheitert. Doch die 1869 begründete Labour Representation League alter Radikaler, neuer Sozialisten und einiger Gewerkschaftsgruppierungen hatte bis 1880 immer wieder vergeblich versucht Abgeordnete ins Unterhaus zu bringen, sodass sie sich im gleichen Jahr auflöste. Das gleiche gilt für die 1886 ins Leben gerufene Labour Election Assosiation. Obwohl diese einige Abgeordnete stellten, hatten sie wenig Zuhörer im Parlament. Mit Auflösung der viktorianischen Grundwerte, lebte die Theorie Marxsauf und gewann Zustimmer. Denn bis 1880 blieb Marx unbekannt in Engalnd obwohl er 1849 das Kapital schrieb und 1864 in London 1864 die Erste Internationale gründete. So gründete Henry M. Hyndman 1881 mit Londoner Radikalen die Democratic Federation und wurde 1884 in Social Democratic Federation aufgrund ihrer sozialistischen Denkensweise umbenannt. Jedoch die Massenbasis fehlte bei 1000 Mitgliedern Ende der 80er. Weitaus erfolgreiicher sollte die Vereinigung sozialistischer Intellktueller zur Fabian Society im Jahre 1884 werden. Sie selbst wollten keine Massenbewegung sein, sondern eher Wegberieter dieser sein. Versuche der Independent Labour Party 1895 bei den Wahlen erfolgreich zu sein scheiterten.
Erst 1899 beschloss dann endlich der Trade Union Congress 1900 gemeinsam mit den genossenschaftlichen und sozialistischen Organisationen einen Kongress einzuberufen. Aus dieser Konferenz am 27. Februar 1900 in Lodon ging das Labour Representation Committee hervor, deren Aufgabe es sein sollte eine eigene paralementarische Vertretung der englischen Arbeiterschaft zu organisieren. Die Geburtsstunde der englischen Arbeiterpartei war besiegelt. Jedoch errang die Partei bei den Wahlen 1900 nur 2 Mandate. Im Jahre darauf unterstützten die Gewerkschaften auch endgülig diese Partei, da sie durch das Urteil des Oberhauses im Taff-vale-Prozess für unerlaubte Handlungen ihrer Mitglieder haftbar gemacht wurden. Daraufhin brachten die Wahlen 1906 von 50 Manaten 29 Kandidaten ins Unterhaus. Die Struktur der ab 1906 in Labour Party umbenannte Partei blieb bis 1918 gleich. So war es ein zwölfköpfiger Ausschuss aus sieben Gewerkschaftern, zwei Repräsentanten der Labour Party, zwei der Social Democration Federationund ein Fabier. Die Labour Partei stnad in der Tradition der vorwiegend reformistisch ausgerichteten Gewerkschaftsbewegung mit ihrem durchgängigen Interesse an der Durchsetzung konkreter Verbesserungen für ihre Mitglieder. Die Labour wollte ihre Ziele nicht mit revolutionären Mitteln gegen den Staat, sondern auf demokratischem Wege erreichen.
Auch die Rolle der Kirche war in England eng verbunden zur Arbeiterbewegung. Keir Hardy verstand Sozialismus vor allem als die politische Verwirklichung der Nächstenliebe.
Nun komme ich auf die Arbeiterfamilie und Abeiterkultur in England zu dieser Zeit zu sprechen. Die friendly societies trugen zur Herausbildung und Pflege enger persönlicher Beziehungen. Dies zeigt sich in Trink - und Essgelagen, Brass-Band Umzügen. Dies stärkte die nachbarschaftliche, betriebliche und berufliche Gemeinschaft. Im Zentrum des Arbeiterlebens stand die Familie, die ihm Geborgenheit, gesellige Kontakte und Zuwendung verschaffte. Mitte des 19 Jhd lebten die Arbeiter ja aber auch schon in der zweiten, dritten oder gar vierten Generation in den Städten. Auch gab es keinerlei Heirats oder Niederlassungsbeschränkungen mehr. Das dies in Deutschland zur gleichen zeit nicht so war, zeigt folgende Statistik. So waren im Jahre 1849 in Leipzig nur 27,1 % und im Jahr 1875 nur 33,4 % der männlichen Arbeiter verheiratet. Auch die Rolle der Frau im alltäglichen Leben war in England im Gegensatz zu der in Deutschland. So unterstützten die Frauen in England aktiv die Chartistenbewegung durch Initiativen wie das allgemeine Wahlrecht zu erringen oder sozialpolitische Verbesserungen zu erreichen. Außerdem organisierten sie Unterstützungsaktionen, Bildungsvereine, Bibliotheken, Schulen. Dies war in Deutschland weniger der Fall.
Auch die als Turn oder Lesevereine getarnte Clubs fungierten nicht nur wie in Deutschland als Debattierclubs, sondern organisierten auch zahlreiche Freizeitvergnügen wie Wanderungen und so weiter. Besonders nach 1850 wurden sie populär, da damals der freie Samstagnachmittag erkämpft wurde.
Weitere später aufkommende Freizeitaktivitäten waren zum Beispiel eine Art Fußballspiel mit Verletzten und Toten, bei dem der Ball eine gefüllte Schweinsblase war, Boxkämpfe, Pferderennen, Fischen, Taubenzucht oder Hahnenkämpfe.
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