Thailand Testbericht
ab 62,20 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von olaiaga
Phi Phi Island ..und die Engel haben es nicht besser
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Man muss nicht in den Himmel ziehen, um den Paradies zu erleben. Es gibt auf unsere Erdkugel noch einige Plätze, die man sicherlich als Paradies bezeichnen kann. Die jenige, die die Phi Phi Islands mal besucht haben werden es bestätigen können. Ich selbst, zähle zu den glücklichen und habe auf den Inseln letztes Jahr einige Tage verbracht, worüber ich hier ein paar Wörter loswerden möchte.
Allgemeine Infos.
Phi Phi Islands, ist eine sehr kleine Thailändische Inselgruppe, die an dem Andaman See liegt. Die Hauptinsel ist Phi Phi Don, auf der sich einige Bungalowanlagen und Hotels befinden. In der unmittelbaren Nähe gibt es drei unbewohnte Inseln; Ko Mai Pai (Bamboo Island), Moskito Island sowie Phi Phi Le. Die einzige Möglichkeit, um auf die Hauptinsel zu gelangen, ist der Schiff, der täglich von Phuket, Krabi und Ko Lanta, den Paradies ansteuert. Die Überfahrt kostet von Krabi aus 800 Baht (ca. 25€ hin und zurück p.P). Die beste Besuchszeit ist von Februar bis Mai, sowie von Oktober bis November, da am Silvester und in den Sommerferien Phi Phi Don von Touristen förmlich überschwämmt wird.
Im Februar 2001 lernte ich in Thailand eine italienische Familie kennen, die in Krabi eine kleine Bungalowanlage führte. Dank deren Empfehlung, entschied ich mich, den himmlischen Ort, Phi Phi Islands zu besuchen. Ich besorgte für mich und meinen Mann zwei Tickets und am nächsten Tag um 9:00 Uhr morgens, warteten wir vor unserem Ressort in Krabi, auf einen Bus, der uns zum Hafen fuhr. Auf dem Schiff herrschte ein totales Chaos, denn nur die Gäste, die sehr früh im Hafen waren, dürften die Sitzplätze genießen. Die hinfahrt dauerte 1,5 St. und war wenig spannend, erst als wir in die Bucht von Phi Phi Don reingefahren sind, konnte man die glücklichen Gesichte der Mitreisenden betrachten. Eine Lawine von Blitzlichtern überschwamm die Bucht. Die einzigen Wörter die man hörte, klangen sehr international….nämlich WHOW. Ein türkisblaues Wasser, schneeweiße Strände, olivengrüne Palmen und all die lächelnden Thais auf deren Longtaiboots, waren zu sehen, einfach gigantisch, phantastisch, genial, einmalig. Es gibt keine Wörter, die dieses Panorama beschreiben könnten.
Im Hafen sind wir sofort von Thais überfallen worden, die uns eine Unterkunft vermitteln wollten (sehr ungewöhnlich in Thailand). Wir haben aber auf eigene Faust gesucht, und fanden durch Zufall ein hübsches Bungalow, bei einem blinden Masseur. Auf den Phi Phis kann man einiges für eine Übernachtung ausgeben, deswegen gilt es dort:„wer sucht der findet“, wir suchten 3 Stunden lang und das was wir fanden, kostete 700 Baht (20€) pro Nacht incl. Frühstück.
Tagsüber ist in der Siedlung einiges los, die ganzen Eintagestourist kommen für fünf Stunden ans Land, wollen alles sehen und machen tierischen Krach, deswegen empfählt es sich, zwischen 11 und 16 Uhr Ausflüge einzuplanen. Da gibt es einige Möglichkeiten.
Am ersten Tag haben wir ein Bot gemietet und führen um die Insel herum, blieben an den Stränden stehen, die einsam und schön waren (davon gibt es ganz viele!!!), wir genossen das kristallklares Wasser bis zum geht nicht mehr. Als wir dann gegen 18 Uhr zurückkehrten sah die Siedlung ganz anderes aus. Durch die Gassen gingen nur junge Leute und hielten an, an den reichlich vorhandenen Bars und Souvenirgeschäften.
Das Nachtsleben beginnt, wenn die Massen aus Phuket und Krabi weg gefahren sind. Wir hatten ein ganz anders Tagesrittmuss entwickelt, morgens, wo die Sonne noch nicht sehr stark schien, unternahmen wir unsere Trips, nachmittags war eine kleine Schlafpause angesagt, Direkt danach Party bis spät in die Nacht.
Am zweiten Tag mieteten wir für halben Tag, ein Longtaiboot (20€) und fuhren rüber auf die Bamboo Insel. Für die Schnorchel sowie Tauchfans sind die Korallen und das Unteerwasserleben ein pures Genuss. Man sollte etwas Brot mitnehmen und am Ufer ins Wasser werfen, nach 5 sek. wird das Boot von tausender Fischen umringt, die in der Sonne glänzen – herrlich. Da das Wasser unglaublich sauber ist, ist ein Blick zehn Meter tief unter den Meerespegel problemlos, die reichlich vorhandenen Korallen, liegen wie auf der Hand. Wenn man früh genug ankommt, sind kaum Leute da, ein Erlebnis, den men sicherlich nie vergessen wird. Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings, an dem Strand findet man keinen Schatten, spätestens nach einer Stunde Sonnenbad, muss man ein T-Shirt anziehen.
Abends bestiegen wir einen Berg, den Viewpoint. Von dem Gipfel, den man ca. nach einer Stunde erreichen sollte, verbreitet sich eine Aussicht, die man nur aus den Postkarten kennt. Das Dorf ist vollständig von grünen Palmen bedeckt, der weiße Sand hebt sich von dem blauen Wasser, in einer wunderschönen Harmonie, ab.
Der dritte Tag hatte für uns einige Überraschungen vorbereitet. Wir besuchten die Insel Phi Phi Le und dort den Weltberühmten Strand Maya Bay. Vor drei Jahren ist dort der Streifen „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht worden. Als wir genau in der Mitte zwischen Phi Phi Don und Phi Phi Le waren, ist der Motor an unserem Boot ausgegangen. Nach 30 Minuten Bastlerei konnte unserer Bootfahrer den wieder in Takt bringen. Wir hatten das Glück am Maya Bay sehr früh zu sein und konnten es 100% auskosten. Was sehr interrasant ist, sind die Felsenformationen und die Pflanzenwelt. Mein Mann durfte ein Japanisches Pärchen fotografieren…allerdings unter Wasser. Auf der Rückfahrt, fing der Motor an unserem Boot, Feuer. Da habe ich richtig Angst bekommen, bald fand sich aber ein anderes Boot, das uns am Seil in den Haffen abschleppte.
Jeden Abend, drehten wir unsere Runden durch die Bars, ich kann den Bob Marley Pub und Rolling Stones Bar empfehlen. Die Preise sind dort niedrig, das Essen schmeckt lecker und die Atmosphäre ist gigantisch. Es gibt auf der Insel überhaupt keine Unterschiede, ob man ein Deutscher oder ein Australier ist, nach 10 Min lehrnt man alle kennen, die gerade in der Bar sitzen und man feiert gemeinsam. In Rolling Stones Bar wird jeden Tag Live Musik gespielt, das Publikum ist Jung und die Preise sind OK. Der Bob Marley Pub liegt abgelegen an einem Felsenufer, es wird Regge gespielt und die Frauen bekommen während des Aufenthaltes leckeren Punsch ausgeschenkt.
Wer die Inseln besucht um Kulturerben zu besichtigen, wird vergeblich danach suchen, es gibt nämlich keine, es ist ein Paradies für Faulenzer und Genussmenschen. Für mich waren es die vier schönsten Tagen meines Lebens. Ich bin endlos in Ko Phi Phi verliebt. Jeder der mal dort war wird bescheinigen können, dass die Engel im Himmel es nicht besser haben.
Ich freue mich schon jetzt auf Eure Kommentare,
viele Grüße
olaiaga
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-15 22:46:22 mit dem Titel Krabi…und ab ins Thailands Paradies.
Nach einer kurzen Pause möchte ich zurück nach Thailand kehren, um dieses Mal ein wenig die Umgebung von Krabi zu schildern.
Vor einigen Monaten bin ich mit meinem Mann drei Wochen lang quer durch Thailand gereist, hierbei haben wir einige schöne Plätze entdeckt, über die ich in meinen Berichten erzählen werde. Einer der schönsten Überhaupt ist sicherlich, Krabi. Nicht unbedingt die Ortschaft selbst aber die Strände, die Sehenswürdigkeiten und hunderte von einsamen Inseln die es in der Nähe gibt.
Allgemeines…
Die Stadt Krabi liegt im Süden Thailands am Ko Yao See, in einer hügligen Gegend. Um von Bangkok aus dorthin zu gelangen, gibt es drei Möglichkeiten. Die erste ist ein Flugzeug, der von Bangkok, nach Krabi mehrmals täglich fliegt, die zweite; ein VIP-Bus (ist die günstigste Lösung) die Fahrt dauert ca. 12 Stunden und kostet 1100 Baht (30€), oder die dritte; ein Mietwagen. Wir entschlossen uns für das Auto, was sich als die beste Idee ergab, da man einfach unabhängig ist und überall eine Pause anlegen kann. Ein Mietwagen ist in Thailand sehr günstig und das Straßennetz, sehr gut ausgebaut. (unserer klimatisierter Jeep kostete ca. 200€ für drei Wochen)
Der Krabi-Town ist eine 20.000 Seelen Stadt, die mit Tourismus sehr wenig zu tun hat, wir fanden den Ort rein zufällig und verbrachten dort über eine Woche. In der ersten Nacht, übernachteten wir in einem Hotel im Zentrum, konnten eine kleine Shoppingtour unternehmen und abends gingen wir in einen Pub, wo nur Thailänder als Gäste waren. Die Preise haben uns umgehauen, denn für 10€ haben wir einiges gegessen und getrunken, das bei einer netten Atmosphäre begleitet durch erstklassige Live-Musik. Am nächsten morgen führen wir zu Ao Nang, dem 14km weiter entfernter Touristensiedlung. Schon auf dem kurzen Weg kann man sich in der Gegend förmlich verlieben. Die Straße zieht sich zwischen Kalksteinmassiven und herrlicher tropischen Vegetation. Als wir in Ao Nang antrafen, suchten wir erstmals nach einer günstigen Übernachtung. Nach einer kurzen Suche fanden wir eine kleine Bungalowanlage, die von einem italienischen Paar geführt wurde. Unser Bungalow kostete 600 Baht für die Nacht und war sehr gemütlich eingerichtet.
Der Besitzer hieß Giovanni (wie denn sonst) und er organisierte für uns jeden Tag einen Ausflug. Es war genial, wir konnten uns voll auf ihn verlassen und mußten nichts selbst erledigen. Unser Auto blieb für eine Woche stehen, welches wir gegen einem Roller tauschten, der viel mehr Spaß bereitete und sehr günstig war.
Tag 1
Am ersten Tag führen wir nach Phra Nang Beach. Dieser Strand ist nur über den Wasserweg mit einem Longtaiboot erreichbar, die Überfahrt kostet 20 Baht pro Person und nach zehnminütiger Fahrt darf man einen der schönsten Plätze der Welt bewundern. Der Strand ist 500 Meter lang, er legt zwischen fantastischen Felsenformationen, dem türkisblauem, kristallklarem Wasser und den dunkel grünen Palmenplantagen, es ist ein herrlicher Anblick den man niemals vergessen wird. Leider ist die Schönheit des Ortes mittlerweile in sämtlichen Reiseführer beschrieben worden, wodurch man in der Hauptsaison (Dezember, Januar), wegen den vielen Touristen, kaum ein Platz zu liegen findet. Außer die Sonne zu genießen, kann man dort eine Hölle besichtigen (Phra Nang Cave) oder einen schweren einstieg auf einen der Felsen wagen, der mit einem Postkarten ähnlichem Anblick auf die Bucht belohnt wird. Ganz in der Nähe findet man einen zweiten Strand, der weniger begehrt ist aber genau so schön. Man kann einen Kajak ausleihen und ein wenig die Muskeln im Urlaub durchtrennirren. Jeder der nach Ao Nang fährt, muss die beiden Strände besuchen.
Tag 2
Am zweiten Tag fuhren wir zu einem Wasserfall, der sich im Dschungel befindet. Nach einer dreißigminütigem Rollerfahrt erreichten wir das hübsche Plätzchen. Die Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert und man fühlt sich, wie in einem Tarzanfilm, wenn jemand eine Anstrengung bei ca. 35 Grad wagen kann, um 5 km zu wandern, wird dort eine wunderschöne Lagune finden. Die tropische Pflanzen und ein natürliches Wasserbecken in dem man baden kann, sind ein einmaliges Erlebnis. Das Wasser ist sauber und warm, man sollte aber frühzeitig zurückkehren, denn eine Stunde vor Sonnenuntergang wird das Eingangstor zugeschlossen. Es ist nämlich gefährlich, sich bei der Dunkelheit dort aufzuhalten, da die Tiere aus dem Dschungel an den Becken kommen, um den Durst zu löschen. Auf der Rückfahrt entdeckten wir eine Schmetterlingsfarm, die wir selbstverständlich uns gleich angekuckt haben. Hunderte Schmetterligen werden dort gezüchtet, die Farben und die Vielfalt der Arte ist beindruckend. Ich empfehle jedem einen Besuch, da das Personal fliesend englisch spricht und jede Frage sehr professionell geantwortet wird.
Tag 3
Der dritte Tag begann sehr früh. Giovanni bestellte für uns einen Boot, der uns den ganzen Tag von einer zu der anderen Insel fuhr. Wir sahen die Insel Ko Poda, auf der es einen schneeweißen Strand gibt, dann die Chicken Island die sich sehr gut zum Schnorcheln eignet. Am schönsten fand ich eine Milchlagune, die mitten in einer einsamen Insel sich befindet (den Namen der Insel kenne ich leider nicht). Es handelt sich um einen Salzwassersee der sehr flach ist, der Grund des Sees ist aus weißem Sand und weil das Wasser kristallklar ist, fühlt man sich, als ob einer in Milch schwimmen würde, die Vegetation ist herrlich grün, ein märchenhafter Ort. Wir wurden von unserem Bootsfahrer mit Getränken, frischem Obst und sehr leckerem Essen versorgt, was von seiner Frau vorbereitet wurde. Auf einer der hübschen Insel, entdeckten wir eine Bucht, dort machten wir eine längere Pause. Mein Mann nutzte gleich die Einsamkeit aus und bewunderte die farbigen Fische und Koralle beim Schnorcheln. Es ist ein genialer Trip gewesen wofür wir uns abends beim Giovanni herzlich bedankten.
Tag 4 und…
Am vierten Tag ging es nach Ko Phi Phi, darüber habe ich aber bereits einen gesonderten Bericht veröffentlicht (Phi Phi Island ..und die Engel haben es nicht besser)
Fazit
Die Stadt Krabi und die Umgebung werde ich auf jeden Fall noch einmal besuchen. Es ist der schönste Ort in Thailand den wir gesehen haben. Es gibt dort genügend Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien. Das Preisniveau ist sehr niedrig, die thailändische Küche lecker (habe noch nirgendwo so gut gegessen, darüber sollte man aber einen extra Bericht schreiben), das Angebot an Sehenswürdigkeiten ernorm, die Natur noch sehr jungfräulich. Es ist einfach für jeden ein Traumziel, egal ob für den Rucksackreisenden oder einen Pauschaltouristen. Fahrt mal hin, um das Paradies zu erleben, Ihr werdet nicht merken wie schnell die Zeit dort vergeht. Ihr werdet euch sehr sicher fühlen und wie jede verbrachte Minute wird unvergesslich, dass verspreche ich Euch.
Eure
Olaiaga
Danke fürs lesen und bewerten, ich freue mich über jeden Kommentar.
Allgemeine Infos.
Phi Phi Islands, ist eine sehr kleine Thailändische Inselgruppe, die an dem Andaman See liegt. Die Hauptinsel ist Phi Phi Don, auf der sich einige Bungalowanlagen und Hotels befinden. In der unmittelbaren Nähe gibt es drei unbewohnte Inseln; Ko Mai Pai (Bamboo Island), Moskito Island sowie Phi Phi Le. Die einzige Möglichkeit, um auf die Hauptinsel zu gelangen, ist der Schiff, der täglich von Phuket, Krabi und Ko Lanta, den Paradies ansteuert. Die Überfahrt kostet von Krabi aus 800 Baht (ca. 25€ hin und zurück p.P). Die beste Besuchszeit ist von Februar bis Mai, sowie von Oktober bis November, da am Silvester und in den Sommerferien Phi Phi Don von Touristen förmlich überschwämmt wird.
Im Februar 2001 lernte ich in Thailand eine italienische Familie kennen, die in Krabi eine kleine Bungalowanlage führte. Dank deren Empfehlung, entschied ich mich, den himmlischen Ort, Phi Phi Islands zu besuchen. Ich besorgte für mich und meinen Mann zwei Tickets und am nächsten Tag um 9:00 Uhr morgens, warteten wir vor unserem Ressort in Krabi, auf einen Bus, der uns zum Hafen fuhr. Auf dem Schiff herrschte ein totales Chaos, denn nur die Gäste, die sehr früh im Hafen waren, dürften die Sitzplätze genießen. Die hinfahrt dauerte 1,5 St. und war wenig spannend, erst als wir in die Bucht von Phi Phi Don reingefahren sind, konnte man die glücklichen Gesichte der Mitreisenden betrachten. Eine Lawine von Blitzlichtern überschwamm die Bucht. Die einzigen Wörter die man hörte, klangen sehr international….nämlich WHOW. Ein türkisblaues Wasser, schneeweiße Strände, olivengrüne Palmen und all die lächelnden Thais auf deren Longtaiboots, waren zu sehen, einfach gigantisch, phantastisch, genial, einmalig. Es gibt keine Wörter, die dieses Panorama beschreiben könnten.
Im Hafen sind wir sofort von Thais überfallen worden, die uns eine Unterkunft vermitteln wollten (sehr ungewöhnlich in Thailand). Wir haben aber auf eigene Faust gesucht, und fanden durch Zufall ein hübsches Bungalow, bei einem blinden Masseur. Auf den Phi Phis kann man einiges für eine Übernachtung ausgeben, deswegen gilt es dort:„wer sucht der findet“, wir suchten 3 Stunden lang und das was wir fanden, kostete 700 Baht (20€) pro Nacht incl. Frühstück.
Tagsüber ist in der Siedlung einiges los, die ganzen Eintagestourist kommen für fünf Stunden ans Land, wollen alles sehen und machen tierischen Krach, deswegen empfählt es sich, zwischen 11 und 16 Uhr Ausflüge einzuplanen. Da gibt es einige Möglichkeiten.
Am ersten Tag haben wir ein Bot gemietet und führen um die Insel herum, blieben an den Stränden stehen, die einsam und schön waren (davon gibt es ganz viele!!!), wir genossen das kristallklares Wasser bis zum geht nicht mehr. Als wir dann gegen 18 Uhr zurückkehrten sah die Siedlung ganz anderes aus. Durch die Gassen gingen nur junge Leute und hielten an, an den reichlich vorhandenen Bars und Souvenirgeschäften.
Das Nachtsleben beginnt, wenn die Massen aus Phuket und Krabi weg gefahren sind. Wir hatten ein ganz anders Tagesrittmuss entwickelt, morgens, wo die Sonne noch nicht sehr stark schien, unternahmen wir unsere Trips, nachmittags war eine kleine Schlafpause angesagt, Direkt danach Party bis spät in die Nacht.
Am zweiten Tag mieteten wir für halben Tag, ein Longtaiboot (20€) und fuhren rüber auf die Bamboo Insel. Für die Schnorchel sowie Tauchfans sind die Korallen und das Unteerwasserleben ein pures Genuss. Man sollte etwas Brot mitnehmen und am Ufer ins Wasser werfen, nach 5 sek. wird das Boot von tausender Fischen umringt, die in der Sonne glänzen – herrlich. Da das Wasser unglaublich sauber ist, ist ein Blick zehn Meter tief unter den Meerespegel problemlos, die reichlich vorhandenen Korallen, liegen wie auf der Hand. Wenn man früh genug ankommt, sind kaum Leute da, ein Erlebnis, den men sicherlich nie vergessen wird. Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings, an dem Strand findet man keinen Schatten, spätestens nach einer Stunde Sonnenbad, muss man ein T-Shirt anziehen.
Abends bestiegen wir einen Berg, den Viewpoint. Von dem Gipfel, den man ca. nach einer Stunde erreichen sollte, verbreitet sich eine Aussicht, die man nur aus den Postkarten kennt. Das Dorf ist vollständig von grünen Palmen bedeckt, der weiße Sand hebt sich von dem blauen Wasser, in einer wunderschönen Harmonie, ab.
Der dritte Tag hatte für uns einige Überraschungen vorbereitet. Wir besuchten die Insel Phi Phi Le und dort den Weltberühmten Strand Maya Bay. Vor drei Jahren ist dort der Streifen „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht worden. Als wir genau in der Mitte zwischen Phi Phi Don und Phi Phi Le waren, ist der Motor an unserem Boot ausgegangen. Nach 30 Minuten Bastlerei konnte unserer Bootfahrer den wieder in Takt bringen. Wir hatten das Glück am Maya Bay sehr früh zu sein und konnten es 100% auskosten. Was sehr interrasant ist, sind die Felsenformationen und die Pflanzenwelt. Mein Mann durfte ein Japanisches Pärchen fotografieren…allerdings unter Wasser. Auf der Rückfahrt, fing der Motor an unserem Boot, Feuer. Da habe ich richtig Angst bekommen, bald fand sich aber ein anderes Boot, das uns am Seil in den Haffen abschleppte.
Jeden Abend, drehten wir unsere Runden durch die Bars, ich kann den Bob Marley Pub und Rolling Stones Bar empfehlen. Die Preise sind dort niedrig, das Essen schmeckt lecker und die Atmosphäre ist gigantisch. Es gibt auf der Insel überhaupt keine Unterschiede, ob man ein Deutscher oder ein Australier ist, nach 10 Min lehrnt man alle kennen, die gerade in der Bar sitzen und man feiert gemeinsam. In Rolling Stones Bar wird jeden Tag Live Musik gespielt, das Publikum ist Jung und die Preise sind OK. Der Bob Marley Pub liegt abgelegen an einem Felsenufer, es wird Regge gespielt und die Frauen bekommen während des Aufenthaltes leckeren Punsch ausgeschenkt.
Wer die Inseln besucht um Kulturerben zu besichtigen, wird vergeblich danach suchen, es gibt nämlich keine, es ist ein Paradies für Faulenzer und Genussmenschen. Für mich waren es die vier schönsten Tagen meines Lebens. Ich bin endlos in Ko Phi Phi verliebt. Jeder der mal dort war wird bescheinigen können, dass die Engel im Himmel es nicht besser haben.
Ich freue mich schon jetzt auf Eure Kommentare,
viele Grüße
olaiaga
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-15 22:46:22 mit dem Titel Krabi…und ab ins Thailands Paradies.
Nach einer kurzen Pause möchte ich zurück nach Thailand kehren, um dieses Mal ein wenig die Umgebung von Krabi zu schildern.
Vor einigen Monaten bin ich mit meinem Mann drei Wochen lang quer durch Thailand gereist, hierbei haben wir einige schöne Plätze entdeckt, über die ich in meinen Berichten erzählen werde. Einer der schönsten Überhaupt ist sicherlich, Krabi. Nicht unbedingt die Ortschaft selbst aber die Strände, die Sehenswürdigkeiten und hunderte von einsamen Inseln die es in der Nähe gibt.
Allgemeines…
Die Stadt Krabi liegt im Süden Thailands am Ko Yao See, in einer hügligen Gegend. Um von Bangkok aus dorthin zu gelangen, gibt es drei Möglichkeiten. Die erste ist ein Flugzeug, der von Bangkok, nach Krabi mehrmals täglich fliegt, die zweite; ein VIP-Bus (ist die günstigste Lösung) die Fahrt dauert ca. 12 Stunden und kostet 1100 Baht (30€), oder die dritte; ein Mietwagen. Wir entschlossen uns für das Auto, was sich als die beste Idee ergab, da man einfach unabhängig ist und überall eine Pause anlegen kann. Ein Mietwagen ist in Thailand sehr günstig und das Straßennetz, sehr gut ausgebaut. (unserer klimatisierter Jeep kostete ca. 200€ für drei Wochen)
Der Krabi-Town ist eine 20.000 Seelen Stadt, die mit Tourismus sehr wenig zu tun hat, wir fanden den Ort rein zufällig und verbrachten dort über eine Woche. In der ersten Nacht, übernachteten wir in einem Hotel im Zentrum, konnten eine kleine Shoppingtour unternehmen und abends gingen wir in einen Pub, wo nur Thailänder als Gäste waren. Die Preise haben uns umgehauen, denn für 10€ haben wir einiges gegessen und getrunken, das bei einer netten Atmosphäre begleitet durch erstklassige Live-Musik. Am nächsten morgen führen wir zu Ao Nang, dem 14km weiter entfernter Touristensiedlung. Schon auf dem kurzen Weg kann man sich in der Gegend förmlich verlieben. Die Straße zieht sich zwischen Kalksteinmassiven und herrlicher tropischen Vegetation. Als wir in Ao Nang antrafen, suchten wir erstmals nach einer günstigen Übernachtung. Nach einer kurzen Suche fanden wir eine kleine Bungalowanlage, die von einem italienischen Paar geführt wurde. Unser Bungalow kostete 600 Baht für die Nacht und war sehr gemütlich eingerichtet.
Der Besitzer hieß Giovanni (wie denn sonst) und er organisierte für uns jeden Tag einen Ausflug. Es war genial, wir konnten uns voll auf ihn verlassen und mußten nichts selbst erledigen. Unser Auto blieb für eine Woche stehen, welches wir gegen einem Roller tauschten, der viel mehr Spaß bereitete und sehr günstig war.
Tag 1
Am ersten Tag führen wir nach Phra Nang Beach. Dieser Strand ist nur über den Wasserweg mit einem Longtaiboot erreichbar, die Überfahrt kostet 20 Baht pro Person und nach zehnminütiger Fahrt darf man einen der schönsten Plätze der Welt bewundern. Der Strand ist 500 Meter lang, er legt zwischen fantastischen Felsenformationen, dem türkisblauem, kristallklarem Wasser und den dunkel grünen Palmenplantagen, es ist ein herrlicher Anblick den man niemals vergessen wird. Leider ist die Schönheit des Ortes mittlerweile in sämtlichen Reiseführer beschrieben worden, wodurch man in der Hauptsaison (Dezember, Januar), wegen den vielen Touristen, kaum ein Platz zu liegen findet. Außer die Sonne zu genießen, kann man dort eine Hölle besichtigen (Phra Nang Cave) oder einen schweren einstieg auf einen der Felsen wagen, der mit einem Postkarten ähnlichem Anblick auf die Bucht belohnt wird. Ganz in der Nähe findet man einen zweiten Strand, der weniger begehrt ist aber genau so schön. Man kann einen Kajak ausleihen und ein wenig die Muskeln im Urlaub durchtrennirren. Jeder der nach Ao Nang fährt, muss die beiden Strände besuchen.
Tag 2
Am zweiten Tag fuhren wir zu einem Wasserfall, der sich im Dschungel befindet. Nach einer dreißigminütigem Rollerfahrt erreichten wir das hübsche Plätzchen. Die Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert und man fühlt sich, wie in einem Tarzanfilm, wenn jemand eine Anstrengung bei ca. 35 Grad wagen kann, um 5 km zu wandern, wird dort eine wunderschöne Lagune finden. Die tropische Pflanzen und ein natürliches Wasserbecken in dem man baden kann, sind ein einmaliges Erlebnis. Das Wasser ist sauber und warm, man sollte aber frühzeitig zurückkehren, denn eine Stunde vor Sonnenuntergang wird das Eingangstor zugeschlossen. Es ist nämlich gefährlich, sich bei der Dunkelheit dort aufzuhalten, da die Tiere aus dem Dschungel an den Becken kommen, um den Durst zu löschen. Auf der Rückfahrt entdeckten wir eine Schmetterlingsfarm, die wir selbstverständlich uns gleich angekuckt haben. Hunderte Schmetterligen werden dort gezüchtet, die Farben und die Vielfalt der Arte ist beindruckend. Ich empfehle jedem einen Besuch, da das Personal fliesend englisch spricht und jede Frage sehr professionell geantwortet wird.
Tag 3
Der dritte Tag begann sehr früh. Giovanni bestellte für uns einen Boot, der uns den ganzen Tag von einer zu der anderen Insel fuhr. Wir sahen die Insel Ko Poda, auf der es einen schneeweißen Strand gibt, dann die Chicken Island die sich sehr gut zum Schnorcheln eignet. Am schönsten fand ich eine Milchlagune, die mitten in einer einsamen Insel sich befindet (den Namen der Insel kenne ich leider nicht). Es handelt sich um einen Salzwassersee der sehr flach ist, der Grund des Sees ist aus weißem Sand und weil das Wasser kristallklar ist, fühlt man sich, als ob einer in Milch schwimmen würde, die Vegetation ist herrlich grün, ein märchenhafter Ort. Wir wurden von unserem Bootsfahrer mit Getränken, frischem Obst und sehr leckerem Essen versorgt, was von seiner Frau vorbereitet wurde. Auf einer der hübschen Insel, entdeckten wir eine Bucht, dort machten wir eine längere Pause. Mein Mann nutzte gleich die Einsamkeit aus und bewunderte die farbigen Fische und Koralle beim Schnorcheln. Es ist ein genialer Trip gewesen wofür wir uns abends beim Giovanni herzlich bedankten.
Tag 4 und…
Am vierten Tag ging es nach Ko Phi Phi, darüber habe ich aber bereits einen gesonderten Bericht veröffentlicht (Phi Phi Island ..und die Engel haben es nicht besser)
Fazit
Die Stadt Krabi und die Umgebung werde ich auf jeden Fall noch einmal besuchen. Es ist der schönste Ort in Thailand den wir gesehen haben. Es gibt dort genügend Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien. Das Preisniveau ist sehr niedrig, die thailändische Küche lecker (habe noch nirgendwo so gut gegessen, darüber sollte man aber einen extra Bericht schreiben), das Angebot an Sehenswürdigkeiten ernorm, die Natur noch sehr jungfräulich. Es ist einfach für jeden ein Traumziel, egal ob für den Rucksackreisenden oder einen Pauschaltouristen. Fahrt mal hin, um das Paradies zu erleben, Ihr werdet nicht merken wie schnell die Zeit dort vergeht. Ihr werdet euch sehr sicher fühlen und wie jede verbrachte Minute wird unvergesslich, dass verspreche ich Euch.
Eure
Olaiaga
Danke fürs lesen und bewerten, ich freue mich über jeden Kommentar.
Bewerten / Kommentar schreiben