Thailand Testbericht

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Erfahrungsbericht von ccgios

Koh Samui...Ein Paradies? Für Wen?...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

...für die Pauschaltouristen, für Sextouristen, für die dort ansässigen Thais, für die Thai-Girls und Lady-Boys, für einige Individualtouristen oder für die übriggebliebenen Hippies?...Meiner Meinung nach hat Koh Samui für alle der aufgezählten Gruppen etwas zu bieten...

Ende Januar war es mal wieder soweit; ich hatte festgestellt, dass es demnächst wieder sein musste; ich fing schon wieder an darüber nachzudenken, wann und wohin mein nächster Trip gehen sollte...
Schnell hatte ich mich entschieden: es sollte mal wieder Thailand sein !
Koh Phan Ngan hatte ich schon bei meinem letzten Südostasien-Trip besucht...so fiel meine Wahl diesmal auf Koh Samui, das vielgespriesene Paradies Thailands...
Ich habe einige Bekannte, die dieses Paradies schon mehrfach besucht hatten und aus dem Schwärmen nicht mehr herauskamen und da meine Urlaubstage leider auf nur 15 Tage begrenzt waren, entschied ich mich nach kurzem Überlegen, dass ich da auch hin will; einfach nur ein bisschen in der Sonne relaxen, etwas Party und Kultur...

Der Flug mit der Royal Brunei nach Bangkok via Abu Dhabi für 630 Euro war schnell gebucht und am 19. März sollte es dann endlich losgehen...

Eineinhalb Tage Bangkok hatten wir im Vorfeld eingeplant, bevor es mit dem Nachtzug via Sura Thani mit der Fähre weitergehen sollte auf die im Golf von Thailand gelegene grösste und wohl auch bekannteste Insel Koh Samui...womit wir auch schon bei meiner bevorzugten Anreiseart angelegt wären:
Ich will hier jetzt gar nicht näher auf die Thailändische Bahn eingehen, nur soviel sei gesagt, dass mehrfach am Tag von der Central Station in Bangkok Züge Richtung Sura Thani abfahren und unsere Wahl fiel auf den letzten Zug des Tages, nämlich um ca. 18.20h. Ca. 13 Stunden benötigt dieser Zug bis er am Ziel angelangt; man hat die Möglichkeit am Bahnhof direkt ein Kombi-Ticket (Zug-Bus-Fähre) für ca. 750 Baht (= ca. 20 Euro) zu kaufen (Schlafwagen mit Ventilator / Upper oder Lower Bett). Ich bevorzuge eigentlich diese Variante, dass ich mir mein Ticket direkt am Bahnhof kaufe, bevor ich in der Kao San Road oder sonst wo in den berühmt berüchtigten Travel Agencies über den Tisch gezogen werde! ...Nun gut, wir ließen uns von einem Tuk-Tuk einen Tag vor unseren geplanten Abreise nach Sura Thani an den Bahnhof bringen und stellten ins in die Schlange am entsprechenden Schalter an. Endlich, als wir an der Reihe waren, teilte man uns mit, die Schlafwagen sind leider alle ausgebucht, da Ende März auch in Thailand Schulferien sind und viele Thais ebenfalls die günstige Reisevariante Zug für sich in Anspruch nehmen...Es waren also nur noch Sitzplätze in dem 2. Klasse-Abteil frei! ...Nach kurzem hin und her entschieden wir uns diese Tickets zu nehmen (ca. 450 Baht); was blieb uns auch anderes übrig; ob ich nun in einem dieser superklimatisierten sog. VIP Busse sitze oder in einem Sitzplatzabteil im Zug...und letztendlich ist sogar das Sitzplatzabteil im Zug wesentlich besser als die VIP Busse; ich hatte letztes Jahr das *Vergnügen* mit einem dieser Busse von Sura Thani zurück nach Bangkok reisen zu müssen und im Vergleich schnitt der Zug dann doch um einiges besser ab: erstens sind die Sitze bequemer und man kann sie wesentlich weiter nach hinten klappen, zweitens sind Toiletten inkl. Duschen im Zug, drittens braucht man sich um die Essens- und Getränkeversorgung im Zug keine Gedanken zu machen und viertens ist es noch um einiges angenehmer, da dieses 2. Klasse Sitzplatz-Abteil *nur* mit Ventilator ausgestattet ist (die VIP Busse grundsätzlich mit eiskalter Klimaanlage, was auf Dauer sehr unangenehm ist!)...Bevor ich jetzt aber abschweife und doch allzuviel über die Thailändische Bahn schreibe, sei noch schnell gesagt, dass es auf der Rückfahrt mit dem Schlafabteil geklappt hat...Zwei gegenüberliegende Sitze werden durch einfachste Handgriffe von Schaffnern in die Lower-Betten umgebastelt, die Upper-Betten werden nur von der Deckenbefestigung heruntergeklappt; es besteht die Möglichkeit sich im Zug Essen und Getränke zu bestellen oder man kauft sich was von den Thais die an jeder Station zusteigen und ihre *undefinierbaren* Gerichte anbieten...am Morgen kann man sich Kaffee bestellen...
Infos State Railway of Thailand: http://www.srt.motc.go.th/httpEng/

Eine andere Anreisemöglichkeit hatte ich ja schon erwähnt: die Anreise per klimatisiertem VIP Bus. Tickets hierfür gibt\'s in sämtlichen Travel Agencies in Bangkok oder sonstwo. Wenn ich recht informiert bin, liegen hier die Preise für ein Kombiticket (Bus-Bus-Fähre) in der gleichen Preiskategorie wie der Zug (ca. 700 - 750 Baht).

Die dritte Anreisemöglichkeit per Flugzeug sollte auch noch erwähnt werden: mehrmals täglich fliegt die Bangkok Airways von Bangkok in ca. 80 min nach Koh Samui. Über die Ticketpreise kann ich hier leider keine Auskünfte geben. Wer sich hierüber informieren möchte, sollte vielleicht die folgende Homepage aufsuchen: www.bangkokair.com

Genug über die Anreisemöglichkeiten...kommen wir nun zum vielgepriesenen Paradies ansich:

In den 60er Jahren entdeckt von den Hippies war Koh Samui wohl jahrelang das Backpacker-Mekka Thailands schlechthin. Mittlerweile ist jedoch Koh Samui wohl zur klassischen Pauschal-Touristenhochburg mutiert.
Die Touristenhochburg par exellance auf Samui ist wohl der Ort Chaweng gefolgt von Lamai. Deshalb entschieden wir uns für den ruhigeren, noch nicht so extrem von Pauschaltouris heimgesuchtem, nördlichen Küstenteil der Insel. Die hier bekanntesten Strände sind der Mae Nam, Bo Phut und Big Buddha.
Durch einen Bekannten von mir hatten wir einige Adressen für Unterkünfte am Bo Phut Beach.
Nachdem wir endlich mit der Fähre in Nathon, dem Hauptort Samuis, angekommen waren, uns von dort mit einem normalen Taxi Richtung Bo Phut haben bringen lassen, mussten wir feststellen, dass die erste Empfehlung meines Bekannten, das Za Zen Resort ausgebucht war. Letztendlich war dies aber unser Glück, da wir somit gezwungen waren, den Strand nach einer geeigneten Unterkunft abzuklappern und somit dann in den Sunny Bungalows gelandet sind, welche doch wesentlich günstiger waren (ab 300 Baht = ca. 8 Euro pro Tag) und ausserdem noch die eher typischen Holzbungalows sowie aber auch *modernere* Steinbungalows zu bieten hatten. Das Sunny Bungalow Resort ist ausserdem noch ein thailändischer Familienbetrieb und man hat hier auch die Möglichkeit typische Thailändische Küche zu günstigen Preisen zu geniesen oder sich an der kleinen Strandbar zu vergnügen. Das Sunny Bungalow Resort ist die letzte Bungalow-Anlage am westlichen Teil des Bo Phut Beaches. Näher möchte ich gar nicht darauf eingehen, da ich über das Sunny Bungalow Resort einen extra Bericht verfassen werde.

Bo Phut Beach ist wie schon oben erwähnt einer der ruhigeren und friedlicheren Strände Samuis. Schöner weisser Sandstrand und kristallklares Wasser...wobei im westlichen Teil des Strandes, also da wo auch unser Bungalow Resort war, das Wasser eher von Algen *verdreckt* und nicht so schön zum Baden ist. Hat man sich allerdings mehr zur Mitte des Strandes bewegt, wurde das Wasser immer klarer und lud doch zum Baden oder auch nur relaxen ein. Ich bevorzugte es immer, mich nur ins Wasser zu legen und mich so von der teilweise doch schwülen Hitze abzukühlen ;-)
...übrigens sind die Temperaturen Ende März/Anfang April gerade noch so erträglich...ich schätze die Durchschnittstemperatur bei ca. 33°C und ca. 80% Luftfeuchtigkeit...Die beste Reisezeit wird meist für die heisse und trockene Jahreszeit zwischen Februar und Juni angegeben, wobei mir schon mehrfach erzählt wurde, dass ab Mitte April und der Mai wohl er zwecks Hitze und Luftfeuchtigkeit irgendwann unerträglich werden...

Bo Phut Beach hat gerade in den frühen Morgenstunden oder aber auch in den frühen Abendstunden etwas Idyllisches, da man hier oftmals einheimische Fischer bei ihrem Treiben beobachten kann...Die Sonnenauf- und untergänge hier sind auch gigantisch und haben etwas von einem Postkartenpanorama...
Ebenso braucht man sich am Bo Phut Beach auch keine Gedanken zu machen, dass man während des Sonnenbadens verhungert: es laufen ständig Thais mit ihren Garküchen über die Schulter gesattelt den Strand auf und ab und bieten zu Billigst-Preisen Hühnchenspiesse u.ä. an, die frisch zubereitet werden...Auch kommen ständig Thais vorbei und wollen einem Seidentücher (Sarongs in allen Grössen) oder Thai-Fischerhosen verkaufen; hier sollte man jedoch das Handeln beherrschen, da die Jungs meiner Meinung nach zu überteuerten Preise anbieten...

Doch zurück zu Bo Phut Beach: wie schon erwähnt, ist Bo Phut Beach an der Nordküste der Insel gelagert; d.h. will man zu den Touristen-Orten Chaweng oder Lamai, ist man auf motorisierte Hilfe angewiesen, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Orten dann doch ziehen und zu Fuss doch zu lange Zeit in Anspruch nehmen würden.
Nun hat man die Möglichkeit sich ein kleines Moped oder sogar ein Auto zu mieten. Preise hierfür kann ich keine nennen, da ich es vorgezogen habe, dies zu unterlassen. Auf Koh Samui (wie in ganz Thailand) herrscht Linksverkehr und gerade in Chaweng oder Lamai kommt es nicht selten vor, das nächtens betrunke Touris mehr oder wenige schwere Moped-Unfälle verursachen ...und darauf konnte ich gut und gerne verzichten...
Wir haben es vorgezogen mit den sog. Songthaews (kleine Pickups die auf der Ladefläche seitlich Sitzbänke befestigt haben und noch dazu überdacht sind) uns von A nach B fahren zu lassen...diese Art des Transportes ist zwar nicht ganz so billig, aber was soll\'s...z.B. eine Fahrt von Bo Phut nach Chaweng tagsüber oder früh abends für 3 Personen ca. 200 - 300 Baht; will man nachts zurück sollte man erstens darauf achten, dass es nicht allzu spät wird (oft haben die Fahrer keine Lust mehr so spät so ne *weite* Strecke für ein *paar* Baht zu fahren) und zweitens sollte man wiederum darauf achten, dass man nicht mehr als 300 Baht bezahlt (auf jeden Fall handeln und nicht gleich beim Erstbesten mitfahren)...nach Lamai oder von Lamai zurück zu Bo Phut ist es je nach Laune der Fahrer manchmal etwas teurer als 300 Baht, da die Entfernung noch weiter ist als nach Chaweng (wie gesagt: handeln...wir haben zu dritt auch für Lamai nie mehr als 300 Baht bezahlt)...

Da Bo Phut an Nachtleben wenig, um nicht zu sagen, nichts, zu bieten hat, waren wir *gezwungen* unsere Partylaune in Chaweng oder Lamai auszuleben...

Chaweng ist der grössere Ort der beiden und hat wohl auch mehr Auswahl an Discotheken und Open-Air-Bars. Wir waren viermal nachts in Chaweng unterwegs...Nun, es ist ganz lustig, aber als Frau empfand ich es irgendwann nur noch als lächerlich, teilweise auch erschreckend, was hier abgeht. Überall wo das Auge hinreicht Thai Girls und Sextouris...o.k. nicht nur Sextouris, aber schon ziemlich viele! Wir waren in einigen Open-Air-Bars und überall das gleiche Bild...Es war wie gesagt ganz lustig, aber wäre es nur halb soviel von dem Ganzen gewesen, wäre es doch wesentlich angenehmer!
Chaweng ist auf jeden Fall eine gute Shoppingmöglichkeit, allerdings im Vergleich zu Bangkok doch überteuert!
Silberschmuck, Fake-Uhren, Fake-Sonnenbrillen, Schuhe, Klamotten, alles was das Shopper-Herz begehrt! Man sollte auf jeden Fall nicht den ersten Preis den die Thais nennen akzeptieren!!! Ich persönlich bin immer unter die Hälfte des genannten Preises und hab solange gehandelt, bis ich die Ware für ca. die Hälfte oder sogar weniger des erstgenannten Preises bekommen habe! Ansonsten würde ich empfehlen, in Bangkok zu shoppen, da es dort wesentlich günstiger ist, natürlich vorausgesetzt, dass man bei seinem Thailand-Aufenthalt überhaupt in Bangkok verweilt...
Freunde des Thai-Boxen können in Chaweng mehrmals wöchentlich in der eigens dafür vorhandenen *Arena* Live-Kämpfen beiwohnen...
Durch den Pauschaltourismus haben auch Fast-Food-Franchise-Ketten wie McDonald\'s, Burger King und Pizza Hut Locations in Chaweng errichtet. Für mich erschreckend, für andere vielleicht ganz willkommen, da bekanntlich nicht jeder auf tranditionelles Thai-Essen steht...Ich habe jedenfalls die Strassenküchen dem Fast-Food-Essen vorgezogen ;-) ...meines Erachtens leckerer und natürlich wesentlich billiger! Diese Strassenküchen findet man überall in Chaweng!

Chaweng ist allem in allem die Tourihochburg schlechthin; man sollte es aber auf jeden Fall mal gesehen haben...

Genauso verhält es sich mit Lamai...
Nicht ganz so gross wie Chaweng ist es die zweitgrösste Tourihochburg auf Samui.
Das Nachtleben sieht hier ähnlich aus wie in Chaweng, meiner Meinung nach allerdings trifft man hier nachts mehr Thai Girls an als Touristen...auch sind die Shoppingmöglichkeiten bei weitem nicht so vielseitig als in Chaweng...jedoch besteht hier die Möglichkeit, dass man mehr Strassenküchen antrifft als in Chaweng!

Über die Strände von Chaweng oder Lamai kann ich nicht allzuviel sagen...Chaweng Beach hab ich gar nicht gesehen und Lamai Beach sind wir einmal abgelaufen...Soweit ich es in Erinnerung habe, war der weisse Sand etwas feiner als auf Bo Phut Beach, dafür aber auch mehr Wellengang des Meeres; auf jeden Fall waren sehr viele junge Leute auf Lamai Beach anzutreffen und ich glaube mich zu erinnern, sehr viele Strandbars gesichtet zu haben...
Auf Lamai Beach findet man auch die berühmten Grandfather und Grandmother Rocks (zwei Steine in die man, bei genauem Hinschauen, die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane, projezieren kann)...

Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass das Nachtleben sowohl in Chaweng als auch in Lamai nicht ganz billig ist: Alkoholische Cocktails umgerechnet um die 4 - 5 Euro; einheimische Biersorten ca. 1,40 Euro; Heineken ca. 1,90 Euro
Wir haben es tatsächlich geschafft in 15 Tagen Thailand doch wesentlich mehr Geld auszugeben als eingeplant war; und wenn wir so zurückrechnen für was eigentlich, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass das nächtliche Vergnügen wohl das Teuerste am ganzen Urlaub war...

Sonstige Attraktionen:
Big Buddha Statue am Big Buddha Beach: 12 m hohe sitzende goldene Buddha-Statue
Namuang Wasserfall im Zentrum der Insel: ich hab mir sagen lassen, die beste Zeit die Wasserfälle zu besuchen sei wohl direkt nach der Regenzeit
Ebenso werden auf Koh Samui diverse Elephanten-Tracks durch den *Dschungel* Samuis angeboten...

Ich habe es diesmal mit der Kultur gut sein lassen, da meine Zeit eh mit nur 12 Tagen auf Samui knapp bemessen war und ich somit mehr mit relaxen und erzählen an unserer Strandbar des Sunny Bungalow Resorts beschäftigt war ;-) ...etwas Kultur hatte ich wenigstens in Bangkok...

Meine persönlichen Tipps:
***************************
Secret Garden:
Bungalow-Anlage mit Live Music Events jeden Sonntag Abend ab 17.00h
zu finden in der Mitte des 2 km Big Buddha Beach
Ich war zweimal da und fand die Thai-Cover-Bands die überwiegens Rock-Covers aus den 70ern gespielt hatten, sehr amüsant...
Eintritt ist frei!!!

Starfish and Coffee Restaurant:
Am östlichen Ende des Bo Phut Beaches gelegen; unter französischer Führung (Französin die mit einem Thai verheiratet ist)...sehr schönes Ambiente mit Terrasse direkt am Strand gelegen; ein kleiner Souveniershop ist ebenfalls angegliedert...das Essen war sehr gut, meiner Meinung nach allerdings etwas zu teuer...

Chane\'s Tattooshop in Nathon:
Chane war wohl der erste professionelle Tätowierer auf Samui (laut Auskunft meines Bekannten der schon seit 15 Jahren jährlich auf Samui seinen Urlaub verbringt und laut Auskunft Chane)...
Wir wollten dort eigentlich nur ein Geschenk meines Bekannten für Chane abgeben und ehe ich mich umsah, liess sich meine Freundin tätowieren...
Da ich mich mit Tattoos einigermassen gut auskenne, muss ich sagen, dass es sehr professionelle Arbeit war und die Tattoo richtig super aussieht; noch dazu war sie um einiges günstiger als hierzulande. Einziges Manko war vielleicht der Hygienezustand des Shops; wobei ich nicht sagen möchte, dass er verdreckt war, er war nur nicht so steril sauber wie in Europäischen Gefilden. Dafür war die Nadel steril verpackt und die Tattoowiermaschine vorher steril gereinigt worden...
Chane ist auch eher auf Freehand-Tattoos spezialisiert und ich habe mir sagen lassen, dass er in manchen Monaten schon teilweise im Voraus ausgebucht ist, da viele Touris schon vor ihrer Ankunft in Samui telefonisch einen Termin mit ihm vereinbaren...
Leider weiss ich die Adresse des Shops nicht; wir haben uns von der Besitzerin unserer Bungalow-Anlage nach Nathon fahren lassen und sie hat uns gezeigt, wo wir den Tattoo-Shop finden...

Gegenüber des Tattoo-Shops ist noch ein Juweliergeschäft zu erwähnen:
Es wird von einem hippiemässig angehauchtem Thai betrieben, der sich darauf spezialisiert hat, Einzelschmuckstücke im Indianerstil anzufertigen; d.h. viele Schmuckstücke sind mit Türkissteinen versehen...
Die Schmuckstücke sind nicht ganz billig, aber für Freunde des etwas ausgefalleneren Schmuckgeschmackes lohnt es sich dennoch auf jeden Fall in diesem Juweliergeschäft vorbeizuschauen...
Ebenfalls bietet Tommy (so der Name des Besitzers) Second-Hand-Einzelkleidungsstücke aus den 70ern an...
Leider weiss ich auch hier die genaue Adresse nicht; aber wie oben erwähnt, ist dieses Juweliergeschäft gegenüber Chane\'s Tattoo-Shop zu finden...


Mein Fazit über das *Paradies* Koh Samui:
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass Koh Samui als es damals in den 60ern von den Hippies entdeckt wurde, den Europäischen Vorstellungen eines perfekten Paradieses entsprach. Aber leider Gottes wurde auch Koh Samui von den langen Armen des Tourismus heimgesucht und der Pauschaltourismus, ebenso wie der Sextourismus hat mehr und mehr über Hand genommen. Dies erklärt auch die für thailändische Verhältnisse überteuerten Preise und das teilweise doch unverschämte abzockermässige Verhalten der dort ansässigen Thais, wobei die meisten nicht mal aus Koh Samui selbst kommen, viele kommen wohl aus der Umgebung Bangkoks und dem Norden Thailands und haben sich in Samui nun eine Existenz aufgebaut. Aber kann man es den Thais eigentlich verübeln, dass sich ihr Verhalten dahingehend geändert hat, die Touristen abzuzocken? Ich würde sagen nein, wenn man sich so anschaut wie doch viele Touristen mit dem Geld um sich werfen...und Geld regiert nun mal die Welt!
Will man auf Koh Samui noch eingermassen idyllische paradiesische Verhältnisse erleben, sollte man auf jeden Fall eine Unterkunft an der Nordküste der Insel aufsuchen. Die weissen Sandstrände und das kristallklare Wasser, das idyllische Panaorama beim Sonnenauf- oder untergang und das Beobachten der einheimischen Fischer, die teilweise noch mit verwildertem Garten angesiedelten familienbetriebenen Bungalowanlagen, werden einem beim Relaxen in der Hängematte auf jeden Fall paradiesische Eindrücke vermitteln...

In diesem Sinne...paradiesische Grüsse
CLAUDIA :-)

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