Thailand Testbericht

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Erfahrungsbericht von wippia

Wenn ich mal mit meiner Familie

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In Pattaya etwas Vergnügen haben möchte, dann versuch in der Flipper Lodge abzusteigen.
++++++++
Lage:
Da Hotel liegt in nördlich von South Pattaya zwischen der Soi 7 und 8. Soi heißt Strasse. Der direkte Gang ,zu der nur bedingt empfehlenswerten Pattaya Beach, wird durch die Beach Road unterbrochen. Da dieses Hotel in mitten von einem Bar und Vergnügungsviertel liegt, sollte man keineNachtruhe erwarten. Erwähnenswert ist das direkt vor dem Hotel und teilweise im freien gelegene Restaurant “Pink Lady“ Nicht gerade billig aber saugut.Gerade bei Thailändischen speisen haben die macher einen guten Mittelweg für Europäer gefunden. Nit noi peed.
++++++++
Austattung:
Das Hotel bietet eine Lobby mit Coffee-Shop, sowie 1 Bar, Friseursalon und ein Souvenirgeschäft. Über die den Coffee Shop ann ich nichts berichten, da ich nicht auf American Breakfast stehe und sowieso immer auswärts essen gehe. Erwähnenswert ist allerdings der zweite Swimmingpool auf dem Dach mit Sonnenterrasse und einem super Panoramablick auf die Bucht Pattayas. Das ist für mich auch der Hauptgrund warum es mich immer wieder in dieses Hotel zieht. Erstens sind dort nie ,außer Stammgäste ,allzuviele Menschen an zu treffen und zweitens werden dort super Getränke angeboten.
Besonders ist der Mai Thai ,für mich der beste in ganz Thailand, zu empfehlen.
Leider schließt der Pool gerade dann wenn es am schönsten ist, bei Einbruch der Dunkelheit. Der Manager läßt sich auch nicht durch Bargeld erweichen. GRRRR
Den Pool im Erdgeschoß habe ich kaum benutzt.
+++++++
Zimmer:
Alle 126 Zimmer sind einfach und freundlich eingerichtet und verfügen über Dusche/WC, Tel., Sat.-TV (DW), Radio, Minibar und Klimaanlage.
So lauten die Prospekttexte der diversen Veranstalter und genauso ist es. Wer hier Luxus und viele Quadratmeter erwartet, wird enttäuscht sein. Für meine Ansprüche genügt es und nach einer Party ist Platz für 7 Personen. Auf dem Boden natürlich.

Die Preise bewegen sich von 700Baht an aufwärts. Da ich immer vor Ort aushandele , bin über die 700 nie herausgekommen. Hauptsaison ist hier vom 20.12 bis 10.01.
+++++++++++
Personal und Sevice:
Der Zimmerservice ist hier allererste Güte und das schönste ist das man die Reinigung der Zimmer meist gar nicht mitbekommt. Das Personal bewegt sich so lautlos und unsichtbar, daß man den Eindruck gewinnt es wäre keines vorhanden. Die Mitarbeiter im Empfang sind sehr freundlich und hilfsbereit in allen Angelegenheiten. Übrigens kann man hier auch kostenlos einen Safe anmieten. Leider kann man an den nach 22°° bis 7°° nicht mehr dran..
Hierbei kleine Anmerkung was Service bedeuten kann. Bei letzten mal als ich eingescheckt hatte und mir danach der Room überhaupt nicht zusagte liess ich die Rezeption in allen mir bekannte Hotels Nachfragen ob Zimmer frei wären. Nach ein paar Telefonaten bekam ich auch in einem anderen (Sunshine Hotel) ein Zimmer und orderte es gleich. Danach brauchte ich nur noch meinen Safe zu leeren und abzumarschieren. Koffer wurden von der Flipper Lodge gebracht und den Tag brauchte ich auch nicht zu bezahlen. Im Gegenteil, man entschuldigte sich noch für die Unannehmlichkeiten bei mir.
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Noch ein kleiner Hinweis: In dieses Hotel geht kein Fremder oder Besucher ohne das nicht vorher seine Identität festgestellt wird.
Warum?? Vielleicht weil es RTL2 gibt ;-))))))))
++++++++++++++++++
Wer noch Fragen hat, kann sie im Kommentar oder GB stellen.

Danke fürs lesen


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-02 12:30:02 mit dem Titel Ein wichtiger Tag in Thailands Kalender

Nun werde ich einfach etwas über den Geburtstag des Königs von Thailand berichten.
Majestät Bhumibol Adulyadej wurde am 05. Dezember 1927 in Cambridge, Massachusetts, USA, geboren und regiert nun mehr seit 55 Jahren. Dies ist für die Thais und besonders für die Bangkoker
ein besonderes Event. Auch hier kommt zum Vorschein wie sehr die Thais Ihren König verehren und lieben. Die Verehrung machte sich sogar bei der Thai-Airway, anlässlich des runden 72ten Geburtstag,
1999 bemerkbar. Auf der Außenhülle sämtlicher Flieger prangte der Schriftzug“ The King`s Celebration 72`n“. Dieses Jahr wird er 75 Jahre alt

Im Jahr 1999 hatte ich das Vergnügen in Bangkok zu weilen und die Vorbereitungen zur Feier und die Feier selbst, unmittelbar zu erleben. Verwundert hat es mich dabei, das selbst am Nachmittag des 4 Dezembers in der City kaum merkliche Aktivitäten zu spüren war.

Am 5 schalten sich eigentlich alle Thai-Sender live zur großen Geburtstagszeremonie und senden diese über Stunden. Hierbei sitzt die ganze Königsfamilie auf einem Podest und alles was Rang und Namen hat paradiert an Ihnen vorbei. Allein dies ist schon eine Sehenswürdigkeit an sich.
Interessanter wird es dann am Abend.

Ich hatte Dank meines Schwagers ,der eine Sondergenehmigung bei seinem Chef erwirkt hatte, dass Glück als westlicher Fotograf (mit ner stinknormalen Kamera ;-))))) die Ehrungs- Zeremonie der Bangkoker Polizei im Westen der Stadt miterleben zu dürfen.
Hierbei marschieren über tausend Polizisten von ihren Policestationen zu einen Platz auf dem in Überlebensgröße das Bildnis des Königs aufgestellt ist. Hintendran laufen alle Familienmitglieder der Polizisten mit brennende Kerzen. Natürlich spielte eine große Kapelle und alle (ich nicht) sangen mit.
Da ich mit einem Kameramann von einer TV Station mitlaufen musste, bekam ich das alles aus einer besonderen Perspektive mit. Ich kann nur sagen, es war überwältigend.
Das beeindruckende aber war, dass um Punkt 19°° sämtlicher Verkehr um uns herum, stillstand. Seit beruhigt, die ausnahmen bilden die Highways. Wer schon einmal in BKK war, wird mir zustimmen, das dies ein wirklich ungewöhnlicher und unheimlicher Umstand ist.

Etwas später am Abend machten wir uns via Taxi auf den weg in die City. Auch hier offenbarte sich mir ein einmaliger Anblick. Zu Ehren des Kings werden alle öffentlichen Gebäude und Geschäftshäuser, ja eigentlich alles woran man eine Glühbirne hängen kann, beleuchtet. Ja sogar die Hochhäuser sind von oben bis unten mit Lampenketten geschmückt. Mich wundert es bis heute, wo die Thais soviel Strom herbekommen ) Auf jeden Fall gleicht die City einer riesigen Kirmes.
Irgendwann hielt der Fahrer, als es nicht mehr weiter ging, an und wir reihten uns einfach in die Menge ein. Irgendwie landeten wir auf der Thanon Charoen Krung, einer großen vierspurigen Strasse die am Sararom Palace endet. Alle hundert Meter und über jeder Kreuzung haben die Thais über Nacht riesige Brücken gebaut. Jedes dieser Gebilde ist ein Kunstwerk für sich und man bekommt auch einen Einblick in Thailands Fabelreich. Das Bildnis des Königs ist natürlich allgegenwärtig. Für das leibliche Wohl ist eigentlich überall (alle 3meter), wie von den Thais gewohnt, bestens gesorgt. Dieser Umstand sorgt dafür, dass der Geruchssinn genug zu tun hat und ich ständig Hunger hatte.
Alles in allem ein grandioses Spektakel bei dem man das Gefühl hat, als wären alle Einwohner der Stadt auf den Beinen.
Das einzig störende, ist die Tatsache das sich die motorisierten Zweiradpiloten einen Spaß daraus machen, die Prachtstrasse zu Hunderten mit ihren Stinkekisten rauf und wieder runter zu brettern.
Stinkt gewaltig, -((((

Fazit: wer jemals um den 5 Dezember in Thailand verweilt sollte versuchen dieses Spektakel live zu erleben. Übrigens ist der 5te ein fester nationaler Feiertag.

Danke fürs lesen .-)))
Orginal ist auf Ciao gepostet



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-03 12:04:04 mit dem Titel Ko Samet ist schnell zu erreichen

Wer mal in Thailands Badeort Nummer 1 Pattaya war,wird bestätigen können,das dieWasserqualität der Strände vorort nicht die beste ist
Wer Badespass und Erholung pur sucht und nicht allzu weit reisen möchte,ist auf der Insel Ko Samet bestens aufgehoben.
Ko Samet liegt ungefähr eine Bootstunde von Ban Phee entfernt.Ban Phee
erreicht man von Pattaya aus mit Bus oder Taxi.In jedem guten hotel werden Touren angeboten. Ich habe bisher immer über die Malibu Agentur gebucht . Das heißt , nur die Überfahrt. Genauen Preis weiß ich nicht. macht immer meine Frau. Auf der Insel wird dann nach einer geeigneten Unterkunft gesucht. Die Preise schwanken zwischen 400 und 1200 Baht , je nach Komfort und Lage. In der Zeit ab März bis Juni wird es keine Probleme geben , aber davor sollte man sich Seine Unterkunft vorher reservieren lassen . In Pattaya ist dies in fast allen Hotels möglich.
Nun zur Insel. Sie lädt gerade zum faulenzen und am Strand liegen ein. Wassersport Möglichkeiten sind fast in jeder Bucht zu finden. Ich persönlich stehe mehr auf Tauchen oder Schnorcheln.
Dazu hat man hier genug Möglichkeiten, da sich rund um die Insel Korallenriffe-und bänke in Strandnähe befinden. Auch Sportfischer kommen hier auf die Kosten. Den Fang kann man sich in an den kleineren Garküchen frisch zubereiten lassen. Diese Garküchen sind hauptsächlich auf die Thais zugeschnitten und für den Langnasen Geschmack gewöhnungsbedürftig ( scharf).
Auf der Insel geht's normalerweise sehr ruhig zu , obwohl in manchen Buchten Abends in den Restaurants Partytime angesagt ist. Die Preise für Essen und Trinken sind auf dem üblichen "Insel
Niveau" Leider hat KoSamet unter dem riesigen Touristenstrom, besonders am Wochenende wo viele Thais ankommen,sehr zu leiden. Deshalb wird auch ein sogenanntes Eintrittsgeld verlangt Diese ändert sich in der Höhe fast jedes Jahr. Ich denke mal der Besucher könnte aber auch etwas mehr zur Reinhaltung dieser Insel beitragen, denn ich beobachtete immer wieder Menschen die Ihren Müll achtlos in die Natur schmeißen. Ach so Betonung lag auf Besucher , da es auch sehr viele Einheimische Gedankenlose sind. Muß eigentlich nicht sein. Alles in allem ist die Insel durch seine Lage und Ausstattung bestens für einen Kurztrip geeignet.
Ich hab aber auch schon Aussteiger kennengelernt die schon über 2 Jahre auf der Insel leben. Hauptsächlich in der wunderschönen Candellight Beach. Liegt wohl auch daran das es keine Polizei in der üblichen Form auf der Insel gibt. ;-)))

Anzumerken wäre zur Überfahrt von Ban Phee aus , das man meist über 2 bis 3 Boote klettern muß bis man endlich auf seinem Kahn ist. Und das Übersetzeen vom Boot auf die insel wird mit flachen Pontons bewerkstelligt und geht nie ganz trocken ab.
Also für Reisende mit viel Gepäck oder körperlichen Gebrechen ganz schön beschwerlich.
Übrigens im Mai/Juni ist so heiß, daß die Spaziergänge nie ohne die obligatorische Wasserflasche gestartet werden sollten.
Bei mir heißt die Insel mittlerweile Ko Ron ( Insel heiss)
Vielen Dank fürs lesen.
Falls einem der Beitrag bekannt vorkommt,er ist auch auf Ciao gepostet.
(total20)

26 Bewertungen, 2 Kommentare

  • chrischan1

    06.10.2002, 11:48 Uhr von chrischan1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Eine Beschreibung, die Lust auf mehr macht. Wollte mir die Insel immer schon einmal ansehen und bin von daher absolut wissensdurstig.

  • Rena50

    03.05.2002, 14:22 Uhr von Rena50
    Bewertung: sehr hilfreich

    Netter Bericht! Ich würde mich freuen, wenn du auch einmal bei mir vorbeischaust. Gruß Rena