Tirol Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dj-patrick
Erholung pur
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als wir dem Urlaubsplatz entgegen fuhren, wussten wir noch nicht genau wohin, deshalb hatten wir uns auf Bade-, Wanderurlaub eingerichtet und auch vorsichtshalber das Zelt eingepackt.
Wir fuhren über Mittenwald nach Österreich und kamen im Leutaschtal (Wettersteingebirge)
an. Da wurde uns sehr schnell klar, hier bleiben wir.
Da es schon Ende August war und dieses Gebiet sich bestens für Skiabfahrten eignet, brauchten wir auch nicht lange nach einer Unterkunft suchen.
Wir entschieden uns für eine Ferienwohnung und landeten schließlich in Weidach, Gemeinde Leutasch. Unser Anbieter war sehr entgegenkommend und die Wohnung für uns maßgeschneidert für 28,- € pro Tag.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Aber nun zum Gebiet selber.
Die Leutaschebene liegt wie gesagt im Wettersteingebirge Tirols in einer Höhe von ca. 1100 m. Ringsherum umgeben von Bergen bis zu einer Höhe von 2600 m. Nicht weit entfernt ist auch die Zugspitze.
Im Tal selbst waren Temperaturen von 18-25 Grad Celsius und in den Bergen von ca. 2000 m waren es dann nur noch 13-15 Grad. Das nur am Rande, falls man nicht weiß, wie man sich kleiden sollte bei Wanderungen ins Gebirge.
Ratsam war es zu unserer Zeit von Ende August bis Anfang September auch Regenkleidung stetig dabei zu haben, da das Wetter ständig wechselte zwischen Sonnenschein und Regen.
Durch das Leutaschtal fließt die Leutascher Ache, ein kleines kaltes Gletscherflüsschen. Für Sonnenanbeter kann man das Flussbett als Liegemöglichkeit nutzen, da dieses sehr breit ist und es auch ein paar sandige Stellen gibt. Zum Baden ist der Fluß nur für Harte empfohlen, wie gesagt, Gletscherwasser.
Wer Wandern möchte, kommt hier voll auf seine Kosten, da es viele Wandertouren gibt.
Für 4,- € wird eine Wanderkarte angeboten, wobei darin auch ein Reiseführer ist. Dort sind sämtliche Touren aufgelistet vom Spaziergang bis zur Bergbesteigung, inkl. von Zeitangaben, wie lange man ca. unterwegs ist. Ein besonderer Anreiz sämtliche Wanderungen durchzuführen ist das Erringen der Wandernadel, über Bronze bis hin zu Kristall. Bei den angegebenen Touren gibt es verschiedene Anlaufpunkte. Dort gibt es Stempel, welche man sich in ein Heft (gibt es bei der Information in Kirchplatzl) abdrucken kann. Diese haben eine bestimmt Wertigkeit nach Punktsystem, je nach Extremheit der Wandertour, von einem Punkt im Tal bis hin zu 17 Punkten auf der Zugspitze.
Selbst haben wir jeder Gold errungen.
Bei Wanderungen um die 6 Stunden tut es immer ganz gut, dass es verschiedene Almhütten mit warmer Küche gibt. Preislich ist es bei 20% Mehrwertsteuer in einem Urlaubsgebiet meist okay. Besonders kann ich den Leberkäse mit Ei und Röstkartoffeln für 6,- € auf der Rotmoosalm in 1904 m empfehlen.
Für Skifahrer gibt es ebenfalls ein reichhaltiges Angebot, von Skischule, Abfahrtszentren über Langlauf ist alles vertreten. Genaueres hierzu nicht, da ich hierzu mal extra Urlaub machen müsste. Übrigens kann man hier mit geschlossener Schneedecke in den Bergen von Ende Oktober bis Anfang April rechnet.
Wer so wie wir über Mittenwald fährt und vielleicht innerhalb der nächsten 50 km tanken muß, sollte Deutschland meiden und erst in Weidach tanken, da z.B. der Liter Super in Mittenwald 1,08 € kostete und in Weidach nur 0,934 €. Einkaufen kann man dort auch, da es einen Mpreis gibt. Ratsamer ist es aber, wenn man die 15 km nach Mittenwald in Kauf nimmt, da hier Lebensmittel um einiges billiger sind.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Fazit:
Aufgrund der Landschaft, zahlreichen Angebote, top Unterkunft, kann man eine Reise dorthin nur empfehlen. Für uns steht fest, spätesten in 2-3 Jahren werden wir dort wieder Urlaub verbringen, zumal wir nicht alle Touren in den 8 Tagen geschafft haben.
Wir fuhren über Mittenwald nach Österreich und kamen im Leutaschtal (Wettersteingebirge)
an. Da wurde uns sehr schnell klar, hier bleiben wir.
Da es schon Ende August war und dieses Gebiet sich bestens für Skiabfahrten eignet, brauchten wir auch nicht lange nach einer Unterkunft suchen.
Wir entschieden uns für eine Ferienwohnung und landeten schließlich in Weidach, Gemeinde Leutasch. Unser Anbieter war sehr entgegenkommend und die Wohnung für uns maßgeschneidert für 28,- € pro Tag.
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Aber nun zum Gebiet selber.
Die Leutaschebene liegt wie gesagt im Wettersteingebirge Tirols in einer Höhe von ca. 1100 m. Ringsherum umgeben von Bergen bis zu einer Höhe von 2600 m. Nicht weit entfernt ist auch die Zugspitze.
Im Tal selbst waren Temperaturen von 18-25 Grad Celsius und in den Bergen von ca. 2000 m waren es dann nur noch 13-15 Grad. Das nur am Rande, falls man nicht weiß, wie man sich kleiden sollte bei Wanderungen ins Gebirge.
Ratsam war es zu unserer Zeit von Ende August bis Anfang September auch Regenkleidung stetig dabei zu haben, da das Wetter ständig wechselte zwischen Sonnenschein und Regen.
Durch das Leutaschtal fließt die Leutascher Ache, ein kleines kaltes Gletscherflüsschen. Für Sonnenanbeter kann man das Flussbett als Liegemöglichkeit nutzen, da dieses sehr breit ist und es auch ein paar sandige Stellen gibt. Zum Baden ist der Fluß nur für Harte empfohlen, wie gesagt, Gletscherwasser.
Wer Wandern möchte, kommt hier voll auf seine Kosten, da es viele Wandertouren gibt.
Für 4,- € wird eine Wanderkarte angeboten, wobei darin auch ein Reiseführer ist. Dort sind sämtliche Touren aufgelistet vom Spaziergang bis zur Bergbesteigung, inkl. von Zeitangaben, wie lange man ca. unterwegs ist. Ein besonderer Anreiz sämtliche Wanderungen durchzuführen ist das Erringen der Wandernadel, über Bronze bis hin zu Kristall. Bei den angegebenen Touren gibt es verschiedene Anlaufpunkte. Dort gibt es Stempel, welche man sich in ein Heft (gibt es bei der Information in Kirchplatzl) abdrucken kann. Diese haben eine bestimmt Wertigkeit nach Punktsystem, je nach Extremheit der Wandertour, von einem Punkt im Tal bis hin zu 17 Punkten auf der Zugspitze.
Selbst haben wir jeder Gold errungen.
Bei Wanderungen um die 6 Stunden tut es immer ganz gut, dass es verschiedene Almhütten mit warmer Küche gibt. Preislich ist es bei 20% Mehrwertsteuer in einem Urlaubsgebiet meist okay. Besonders kann ich den Leberkäse mit Ei und Röstkartoffeln für 6,- € auf der Rotmoosalm in 1904 m empfehlen.
Für Skifahrer gibt es ebenfalls ein reichhaltiges Angebot, von Skischule, Abfahrtszentren über Langlauf ist alles vertreten. Genaueres hierzu nicht, da ich hierzu mal extra Urlaub machen müsste. Übrigens kann man hier mit geschlossener Schneedecke in den Bergen von Ende Oktober bis Anfang April rechnet.
Wer so wie wir über Mittenwald fährt und vielleicht innerhalb der nächsten 50 km tanken muß, sollte Deutschland meiden und erst in Weidach tanken, da z.B. der Liter Super in Mittenwald 1,08 € kostete und in Weidach nur 0,934 €. Einkaufen kann man dort auch, da es einen Mpreis gibt. Ratsamer ist es aber, wenn man die 15 km nach Mittenwald in Kauf nimmt, da hier Lebensmittel um einiges billiger sind.
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Fazit:
Aufgrund der Landschaft, zahlreichen Angebote, top Unterkunft, kann man eine Reise dorthin nur empfehlen. Für uns steht fest, spätesten in 2-3 Jahren werden wir dort wieder Urlaub verbringen, zumal wir nicht alle Touren in den 8 Tagen geschafft haben.
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