Toskana Testbericht
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Erfahrungsbericht von schweig
Toscana - ein Traum!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Und zu Recht, denn denke ich an die Toscana, so denke ich an das silbrig schimmernde Grün der Olivenhaine., das satte Grün der Weinberge, das glühende Gelb der Sonnenblume und das Schwarz der Silhouetten der Zypressen.
In dieser, von Farben und Formen durchzogenen Landschaft zeichnet sich eine 3000 Jahre alte Geschichte ab, die von den Etruskern als ursprünglichen Bewohners ausgeht. Weiterer Höhepunkt der Geschichte der Toscana bildete die Renaissance, als Galileo Galilei seine Experimente am Turm von Pisa machte und Leonardo da Vinci seine berühmte "Mona Lisa" malte.
Die ganze Landschaft atmet Kunst und Kultur, denn alle Städte und Dörfer der Toscana haben die Denkmäler und Spuren vergangener Zeiten bewahrt. Der sanfte Liebreiz der Landschaft und die Milde des Klimas haben ein sympathisches und kluges Volk hervorgebracht, denn sie nutzen die Schätze der Erde.
Die Toscana bietet also mehr als nur Renaissance und Rotwein.
Die Toscana hat weit mehr zu bieten:
Im Norden die schroffen 2000 Meter-Gipfel des Appenin, im Westen die feinen Sandstrände am Tyrrhenischen Meer, im Süden die fruchtbare Maremma und im Zentrum die Kultur - Metropolen Florenz und Siena, deren Denkmäler jährlich fast sieben Millionen Touristen heranlocken.
Meine persönlich Hitliste der Städte, die man unbedingt gesehen haben muß, sieht wie folgt aus:
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1. Siena
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1985 war mein erstes mal! Eine ganze Woche hatte ich diese Stadt aufgesogen. Mit dem Resultat, daß ich mich in diese Stadt verliebt habe und nun regelmäßig mindestend ein oder mehrere Male im Jahr vorbei schauen muß. Schließlich wollen die vielen Freundschaften auch gepflegt werden. Doch nun mehr zu meiner Stadtbeschreibung.
Siena hat 55500 Einwohner und Siena und der Campo (Piazza del Campo) gehören zusammen, wie Pisa und der schiefe Turm. Man setzt sich am besten in ein Cafe oder einfach auf den Boden am Rand und läßt den Campo auf sich wirken.
Ein Besuch in Siena ähnelt einer Reise in die Vergangenheit. Wenn man durch die malerischen Gassen geht, die sich rings um die berühmte Piazza del Campo winden, hat man das Gefühl, die Zeit habe seit Mittelalter stillgestanden.
Damals erlebte die Stadt die größte künstlerische und gesellschaftliche Blüte. Ein Hauch von Mittelalter ist jedes Jahr während des Palio in Siena zu spüren.
Das traditionelle Pferderennen findet zweimal im Jahr, am 02. Juli und am 16. August, auf der Piazza del Campo statt. Das Rennen selbst, das mit Umzügen in historischen Kostümen begonnen wird, dauert kaum länger als eine Minute. Aber diese Minute ist so symbolträchtig und spektakulär, wie es die antiken Turniere waren. Das Schauspiel wird von Sienesern und Tausenden von Touristen gebannt verfolgt, die sich jedes Jahr auf dem herrlichen Campo einfinden.
Mit einer ganz außergewöhnlichen Anlage in Gestalt einer muschelförmigen Schale ist er einer der schönsten Plätze der Welt. Hier treffen die drei Hügel aufeinander, auf denen die Stadt errichtet wurde.
Sehenswürdigkeiten
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Piazza del Campo
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Die Piazza del Campo, auch einfach "Il Campo" genannt, ist einer der schönsten mittelalterlichen Plätze Europas und sollte Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour durch meine Lieblingsstadt Siena sein. Er ist im übrigen Autofrei! Die Geschlossenheit des Platzes nimmt einen sofort gefangen. Mit einer charakteristischen Muschelform senkt er sich in Richtung Palazzo Pubblico ab, der ein Juwel gotischer Profanarchitektur darstellt.
Palazzo Pubblico
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Der Palazzo Pubblico ist Sitz des Rathauses und des Museo Civico. Das zinnengekrönte Rathaus schlißt den Campo auf geniale Weise ab. Wie fast alle Palazzi Sienas weist es im Obergeschoß aus Backstein die typischen Sieneser Fenster auf: Drei gotische Bögen werden von einem weiteren spitzen Bogen eingefaßt. Der alles überragende Torre del Mangia ist allseits bekannter Bestandteil der Stadtsilhouette, 102 m hoch und begehbar. Der mittelalterliche Geschlechterturm verkörpert den Stolz der Bauherrn und liegt im Inneren des Palazzo Publico. Eine fantasitsche Aussicht kan man hier geniessen und ich kann nur sagen, der anstrengende Weg nach oben lohnt sich!!!
Hier befindet sich auch der Zugang zum Museo Civico.
Besichtigungszeiten für den Turm:
10 - 17 Uhr im Winter,
9 Uhr 30 - 19 Uhr im Sommer,
Sonntags 9 Uhr 30 bis 13 Uhr 30.
Besichtigungszeiten für das Museum:
10 - 17 Uhr im Winter,
9 Uhr 30 - 18 Uhr 30 im Sommer,
Sonntags 9 Uhr 30 bis 13 Uhr 30.
Gegenüber vom Palazzo Pubblico erfreut die sehenswerte Fonte Gaia das Auge, ein meisterhafter Brunnen von Jacopo Della Quercia. Die in diesem Brunnen befindlichen Münzen werden immer wieder abgeschöpft.
Der Dom
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Hier trifft der Dom auf den nicht fertiggestellten neuen Dom. Fast größenwahnsinnig war das Projekt des Neuen Dom. 1339 begonnen sollte er den alten Dom als Querschiff in sich aufnehmen. Dieses gigantische Unterfangen war in Konkurenz zum Florentiner Dom geplant, mußte jedoch aufgrund der verheerenden Auswirkungen der Pest von 1348 aufgegeben werden. Heute beherbergen die drei fertiggestellten Seitenschiffjoche ein sehenswertes Dombaumuseum. Aber allein die Aussichtsteraae lohnt den Besuch.
Öffnungszeiten täglich von November bis Mitte März von 9 Uhr bis 13 Uhr 30, sonst von 9 Uhr bis 19 Uhr 30, im Oktober von 9 Uhr bis 18 Uhr 30.
Der Grundstein zum Dom wurde Ende des 12. Jahrhunderts gelegt; Mitte des 14. Jahrhunderts war er fertiggestellt, nachdem man das grandiose Projekt des neuen Doms hatte aufgeben müssen. Die von Giovanni Pisano 1284 begonnene, reich mit Skulpturen dekorierte Fassade verwirklichte als erste in Italien - entsprechend den Idealen der französischen Gotik - ein einheitliches Bildprogramm. Selbst der Fußboden verdient in dieser fast schon mit Kunstwerken überreichen Kirche besondere Aufmerksamkeit. Die von Niccolo Pisano errichtete achteckige Marmorkanzel stellt einen Höhepunkt der gotischen Skulptur in Italien dar. Also nicht vergessen - auch nach oben schauen.
Taufkirche San Giovanni
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Als man noch an den Domneubau glaubt, wurde 1316 - 1325 zur Abstützung eine Unterkirche, die Taufkirche San Giovanni, errichtet. Das Meisterwerk Jacopo della Quercias, das Taufbecken, an dessen Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers noch weitere außerordentliche Künstler mitwirkten, lohnt schon den Besuch des prächtigen Baptisteriums.
San Domenico
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Die Kirche San Domenico wurde 1226 bis 1465 erbaut und zählt zu den schönsten gotischen Kirchen der Stadt. Der Glockenturm ist mit Zinnen gekrönt. Im einschiffigen Innern der Kirche sollte man vor allem die Fresken von Sodoma und die Gemälde von Vanni und Giovanni. In einem Reliquienbehälter neben dem Hauptaltar wird das Haupt der heiligen Katharina aufbewahrt. Das Haus der heiligen Katharina steht nur wenige Schritte von der Kirche entfernt. Hier lebte Katharina Benincasa, die Schutzpatronin Italiens. Das ausgezeichnet erhaltene gotische Haus besitzt im Innern beachtenswerte Werke von Sieneser Künstlern.
Wissenswertes
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Die Geschichte Sienas wurde stark von der ständigen Rivalität mit Florenz geprägt. Erst die Einverleibung der Städte in das Großherzogtum Toscana machte dem Hin und Her der kämpferischen Auseinandersetzungen 1559 ein Ende. Seinen wirtschaftlichen und politischen Aufstieg im Mittelalter verdankt Siena dem Bank- und Handelsgeschäft sowie florierenden Handwerk.
Zwei unterschiedliche Aspekte prägen die Landschaft im Gebiet um Siena, der Stadt, die vielleicht mehr als jede andere ihre Verbindungen zur ländlichen Umgebung gehalten hat.
Im Süden, in der kargen Crete, wird die Weite der Furchen nur durch wenige Häuser unterbrochen, die hoch oben auf den Hügeln zusammengeschlossen ein Bild von ungewöhnlicher Schönheit bieten. Die Crete wird oft als die eindruckvollste Landschaft der Toscana bezeichnet.
Im Norden ist die grüne Landschaft des Chianti zwischen Wäldern und Weinbergen hauptsächlich durch Menschenhand gekennzeichnet, denn die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit bietet sich zur landwirtschaftlichen Nutzung an. Aus Chianti kommt ja schließlich der berühmte gleichnamige italienische Wein.
Küche der Sienesen
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Die Küche Sienas bietet im allgemeinen toscanische Spezialitäten, weist aber auch ein paar Besonderheiten auf. In Siena sind zum Beispiel von Hand gemachte Wurstwaren wie Pressack, Salami oder auch die traditionellen "Pilze" beliebt.
Unter den Primi, den sogenannten Nudelgerichten, findet man noch die Pici, die Vorläufer der Spaghetti, die hier immer noch mit Wasser, Öl und Mehl von hand geknetet und mit verschiedenen Fleischsoßen angerichtet werden. Das original Pasta-Rezept habe ich ins dooyoo-Kochbuch reingeschreiben. Traut euch und probiert es aus. Ihr werdet es nicht bereuen!
Eine weitere Spezialität sind die Pici al sugo di anatra - die Pici in Entensoße.
Scottiglia ist ein Hauptgericht aus verschiedenen in Tomatensoße gekochten Fleischsorten, das man in Siena häufig antrifft. Auch Wildspezialitäten sind beliebt.
Zu den typischen Käsesorten zählen der Pecorino delle Crete und der Marzolino.
Einzigartig sind jedoch die Süßspeißen und Desserts, für die Siena so bekannt ist. Hier nur eine kleine Auswahl: Panpepato, Panforte, Cantucci (Rezept wurde von mir ebenfalls niedergeschreiben und entsprechend unter Rezepte abgelegt) und Cavallucci.
Bei den Weinen hat man es mit weltberühmten Namen zu tun:
Chianti, dem Brunello di Montalcino (auch hier habe ich mich bereits ausgelassen) oder dem Nobile di Montepulciano.
Märkte
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Jeden Mittwoch findet von 8 Uhr bis 13 Uhr ein Stadtmarkt rund um die Festungsmauern statt. Hier bekommt man fast alles. Preisgünstige Schuhe, Kleider, Hosen, Sportanzüge, von der Unterwäsche bis zur Babywäsche. Alles für den Haushalt, den Heimwerker, Gärtner usw.usw.
Schließlich bekommt man auch frische Blumen, Käse-, Wurst- und Brotwaren.
Am liebsten esse ich dann ein Pannino mit Porchetta (frisches Brötchen mit Schinken). An der Bar kann man sich mit Cafe oder kalten Getränken wirde fit machen.
Shopping
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Die Stadt läd zum shoppen förmlich ein. Man kann nach herzenslust einkaufen und auch die eine oder ander Sache günstig einkaufen. Doch Italien wäre nicht Italien, wenn auch exklusive Mode angeboten würde. Hier kann ich nur den Tipp geben, einfach schauen, probieren und kaufen.
Interessantes zu Siena
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Es gibt noch so viel zu Siena zu schreiben, doch noch ein wichtiger Hinweis an alle die Eis mögen.
Hier in Siena kommt die Sängerin Gianna Nannini her. Sie selbst ist nicht anzutreffen, doch ihre Eltern wohnen hier und haben 4 Bars/ Eisdielen/ Cafes. Jedenfalls sind hier die besten Kuchen und Kekse, der beste Cafe und natürlich das beste Eis der Stadt und fast der ganzen Toscana zu bekommen.
Oder habt ihr schon einmal Maulbeereis gegessen? Also ich schon mehrmals und kann nur sagen: Lecker - müßt ihr probieren.
Unterkünfte
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Hotel Chiusarelli
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Hier bin ich selbst schon einmal abgestiegen und kann nur sagen, ein schönes Hotel. Zu finden in der Via Curtatone 15 - am Stadion. Es ist zentral gelegen und hat eine wunderschöne Terrasse.
Tel: 280562
Hotel Certosa di Maggiano
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Ist das außerhalb gelegene älteste Hotel der Stadt. Es ist ein wunderschön restauriertes Kartäuserkloster von 1314. Es hat Restaurant und zu finden in der Via Certosa 82.
Tel: 288180.
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2. Florenz
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Hier werde ich mich in der extra eingerichteten Sparte auslassen.
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3. San Gimignano
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Die besterhaltene mittelalterliche Stadt der Toscana. Schon von weitem wirkt San Gimignano wie ein Miniatur-Manhatten, schlanke, hochaufragende Türme (54 m )beherrschen das Stadtbild. Die reichen Handelsgeschlechter wetteiferten miteinander durch die Höhe ihrer Geschlechtertürme. Nur das Rathaus durfte kein Turm überragen. Die Türme - Wohnsitz der in der Stadt ansässigen Adelsfamilien - waren weniger zum Schutz vor äußeren Feinden gedacht, vielmehr dienten sie der Sicherheit der eigenen Großfamilie bei den oft blutigen Fehden der rivalisierenden Geschlechter.
In San Gimignano kann man sich wohlfühlen, besonders nach Einbruch der Dämmerung, wenn die Massen mit den Reisebussen wieder in Richtung Florenz abgefahren sind. Die Altstadt zeigt ein Geschmisch aus verschiedenen Baumaterialien - hier rötlicher Klinker, dort Tuffstein. Innerhalb der Mauer leben heute ca 2000 Bewohner, 7000 sind es mit den Vororten.
Sehenswürdigkeiten:
- Piazza della Cisterna
Hier schlägt das Herz von San Gimignano. Der schönste Platz der Stadt wurde nach dem 1273 errichteten Brunnen benannt. Seine zauberhafte Atmosphäre kann man am besten früh morgens oder spät abends spüren.
Gleich hinter der Piazza wartet mit dem Domplatz ein weiteres Glanzstück des Ortes. Der
- Palazzo del Popolo
Die Höhe des Palastturmes von 54 m durfte von keinem anderen übertroffen werden. Der Aufstieg lohnt sich schon wegen des schönen Panoramas, das man jedoch auch fast genauso gut gratis von der Burg, der Rocca aus genießen kann.
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4. Volterra
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Mit ihren 123000 Einwohnern ist Volterra eine der ältesten Städte Italiens, eine bedeutende Etruskerstadt, deren große Vergangenheit überall gegenwärtig ist. Stolz und ernst erhebt sie sich auf einem Hügel, von einer Mauer umschlossen. Hier befindet sich eines der wichtigsten Museen (Museo Etrusco) der etruskischen Ausgrabungsfunden Italiens. Volterra hat einen etwas rauhen Charme und erscheint auf den ersten Blick etwas düster. So war auch mein ester Eindruck, an einem verregneten Oktobertag. Doch die kleinen Gäßchen, Wohntürme, romantischen Plätze, die herrliche Festung, sowie die vielen kleinen Lokale konnten mich dann doch verzaubern.
Bekannt ist Volterra auch für seine Alabasterprodukte.
Volterra gehört zu den Städten der Toscana, die man unbedingt besuchen sollte.
Sehenswürdigkeiten:
- Piazza dei Priori
Sie besticht durch ihren strengen, herben Charakter, der heute noch typisch für viele Straßenzüge ist. Der
- Palazzo dei Priori
ist der älteste erhaltene Kommunalpalast der Toscana und diente als Modell für den Palazzo Vecchio in Florenz. Sehenswert sind das Vestibül mit den Wappen der Podesta´sowie die Prunkräume im ersten Stock.
Nur wenige Schritte geht man zum
- romanischen Dom
Das dreischiffige Innere verlor seinen romanischen Charakter jedoch im 16.Jahrhundert durch den Einzug der prächtigen Kassettendecke. Die wunderschönen Reliefs der Kanzel sowie die beiden hübschen Terracotta-Gruppen verdienen ebenfalls einen Blick.
- Museo Etrusco
Hier kann man 600 Graburnen, eine der wichtigsten Sammlungen überhaupt bewundern. Sie geben einen einmaligen Einblick in die Kunst der Etrusker.
Öffnungszeiten:
im Winter 9 bis 19 Uhr,
16. März bis 1. November von 9 - 19 Uhr.
-Fortezza
Dominiert wird Volterra am höchsten Punkt von der Fortezza, einem der großartigsten Beispiele für die Militärarchitektur der Renaissance. Ganz oben am Hügel, im Archäologischen Park, der sich an der Stelle der etruskischen Akropolis befindet, kann man heute einfach nur im Gras liegen und träumen.
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5. Lucca
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Lucca hat 86000 Einwohner und ist wohl die einzige Stadt in der Toscana, die auch heute noch den Besucher mit ihrem über Jahrhunderte gewachsenen, feinen Bürgersinn empfängt. Lucca bietet dem Touristen nicht nur Kunst und Bauwerke vergangener Epochen., sondern auch angenehme Cafes und gar nicht so teure Geschäfte mit freundlicher Bedienung.
Seit jeher gehörte Lucca zu den bedeutendsten Städten der Toscana. Davon zeugen heute noch die wuchtigen Stadtmauern mit den dicken Bastionen, auf denen man heute unter schattigen Bäumen entlang spazieren kann. Innerhalb der Stadtmauern findet man ein völlig intaktes mittelalterliches Stadtbild, da vom Rot der Backsteine geprägt ist. Imponierend ist heute noch die ovale Form des Marktplatzes, der früher das römische Amphitheater war. Von den Stadtmauern herab, hat man einen wunderschönen Überblick über die Altstadt. Im Innern der Altsadt findet man viele Kunstwerke, Skulpturen auf den Plätzen, sowie viele Geschäfte zum Einkaufen, Bummeln oder auch zum Einkehren.
Sehenswürdigkeiten:
Einen Stadtrundgang sollte man gleich mit dem Juwel Luccas, dem
- Dom San Martino
beginnen. Mit seiner überaus reich gegliederten romaischen Fassade, der Vielfalt der Säulen und Verzierung der drei oberen Galerien, beweist die Phantasie ihres Baumeisters Guidetto da Como. Die herrlichen Reliefs an den Portalen, die Szenen aus dem Leben des heiligen Martin darstellen, sowie die 12 Monatsbilder führten lombardische Bildhauer aus.
- Santa Reparata
ist die einstige Hauptkirche Luccas. Hier befinden sich 1000 Jahre Baugeschichte auf einmal. Anhand der Ausgrabungen unter der Kirche kann man alle Phasen klar nachvollziehen - vom ersten römischen Haus aus dem 1. Jahrhundert v.Chr., über die Thermen im 2. Jahrhundert n.Chr., bis zur früh-christlichen Basilika aus dem 4./5. Jahrhundert mit ihrer Krypta vom Ende des 8.Jahrhunderts.
- Santa Michele in Foro
ist der ganze Stolz der Luccheser. Die Schaufassade des 13.Jahrhunderts beeindruckt durch die Vielfalt ihrer Säulen und die dazwischen gelegten Marmorbänder.
- Guinigi Turm
Die Mühe des Aufstiegs auf den Guinigi Turm belohnt ein wirklich traumhafter Ausblick über die ganze Stadt und die sie umgebenden Hügel.
Geöffnet ist der Turm von November bis Februar täglich von 10 bis 16 Uhr 30, März bis September täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr 30 und im Oktober von 10 - 18 Uhr.
Veranstaltungen:
Jedes dritte Wochenende im Monat findet ein Antiquitätenmarkt vor dem Dom sowie Künstlermarkt an der Piazza dell´Arancio statt.
Am jeweils letzten Wochenende im Monat ist Kunsthandwerksmarkt auf der Piazza San Giust.
Im September ist Wein- und Olivenmarkt auf der Piazza San Michele in Foro mit Kulturveranstaltungen.
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6. Castello di Monteriggioni
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Schon der Blick von der Superstrada Florenz-Siena macht neugierig: Mitten aus den Weinbergen ragt märchenhaft eine Mauer mit Türmen in regelmäßigen Abständen heraus. Beim Besuch dann erweist sich das 1203 zur Verteidigung Sienas errichtete Kastell als ein hochkarätiges, mittelalterliches Schmuckstück. Die Rundmauer mit ihren Wehrtürmen ist komplett erhalten. Im Innern findet jetzt der Besucher eine winzige Dorfgemeinschaft vor, die sich daran gewöhnt hat, daß Touristen um die Häuser streifen. Um den Hauptplatz mit dem Dorfbrunnen gruppieren sich ein Lebensmittelladen, ein Bioladen, ein Souvenirshop, eine Bar, die Kirche und zwei Restaurants.
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7. Montepulciano
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Montepulciano hat 14100 Einwohner und ist einer der Touristenhochburgen der Toscana. In der Perle des 16. Jahrhunderts warten herrliche Renaissance-Paläste und ein großartiger Wein auf den Besucher. Degustazine libera- steht für freies Kosten - lautet die Zauberformel des Ortes. An jeder Ecke trifft man auf Weinprobierstuben und unterirdische Weinkeller.
Der schönste Weinkeller ist wohl die "Cantina del Reidi". Hier kann man durch unterirdische Gemäuer wandern und entsprechend Wein und Grappa probieren.
Ansonsten ist die Stadt sehr überschaubar und bedarf meiner Meinung nach keine weiteren Beschreibung.
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8. Pitigliano
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Diese Stadt mit ihren 4300 Einwohnern muß man unbedingt einmal gesehen haben. Am besten von der Stelle aus, wo die Kirche Madonna delle Grazie liegt - ist gut ausgeschildert - denn von hier hat man den besten Blick auf die einmalige Silhouette. Die Großartigkeit des Orsini-Palastes und die engen Gassen der Altstadt, die auf den etruskischen Höhlen, Kellern und Gräbern entstand, verleihen dem Ort den ganz besonderen Charakter. Und auch der Wein, der Bianco di Pitigliano, ist nicht zu verachten. Vielleicht schreibe ich mal über diesen edlen Tropfen ein paar Worte.
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9. Sorano
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Wenn man bereits in Pitigliano war, dann gehört auch Sorano und Sovana dazu.
Sorano ist ein Kleinod im Süder der Toscana und hat immerhin 4200 Einwohner. Die Stadt ist super klein und überhaupt nicht touristisch. Sorano bietet eine sehenswerte Orsini Burg und enge kleine Gäßchen in der Altstadt. Die seltsamen Taubennester, unzählige kleine Löcher neben den Grabkammerns am Fluß, geben der Forschung Rätsel auf. Eine fragwürdige Theorie meint, daß hier tatsächlich Tauben gezüchtet wurden, da ihr Flügelschlag die Malaria verteiben sollte....seltsam und gruselig nicht war?
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10. Sovana
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Sovana liegt geschützt durch breite Gräben auf der Tuffebene. Eine einzige Straße, die sich im Zentrum zur Piazza erweitert - das ist eigentlich schon der ganze hübsche kleine Ort. Der herrliche romanische Dom steht schon außerhalb, das Haus Hildebrands von Sovana (die mit nach Canossa ging - siehe meine Ausführungen hierzu) gerade noch so am Rande. In der ertuskischen Totenstadt herrscht durch die üppige Vegetation ein ganz eigenes Flair. In der einzigsten Taverna Etrusca kann man übernachten und vor allem hervorragend Essen.
Wie ihr merkt, ich bin ein wenig "Italien - besser Toscana krank". Doch ich muß hier eben meine Eindrücke festhalten, denn ich will sie allen einfach zur Verfügung stellen. ...und wer weiß - vielleicht trifft man sich zufällig???
Copyright liegt bei mir - auch bei dooyoo gepostet
12 Bewertungen, 7 Kommentare
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25.06.2002, 15:37 Uhr von verystef
Bewertung: sehr hilfreichHeimweh nach Italien hab *schnueff*
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25.04.2002, 17:34 Uhr von silke-silke
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht, den ich für den Aufenthalt in drei Wochen sehr gut gebrauchen kann. Gruß von Silke
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02.04.2002, 15:57 Uhr von LoMei
Bewertung: sehr hilfreichDa kommt die Erinnerung.
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28.03.2002, 18:18 Uhr von rispetto
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, hat mir gut gefallen. Gruß, rispetto
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27.03.2002, 16:46 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichganz schön ausführlich
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15.03.2002, 14:58 Uhr von pepsiman
Bewertung: sehr hilfreichEin wirklich sehr sehr guter Beitrag.
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14.03.2002, 14:58 Uhr von SexyHexy
Bewertung: sehr hilfreichja, da ist es soooo schön!
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