Erfahrungsbericht von willibald-1
Konto bei der Sparkasse - nicht für jeden?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Früher - vor mehr als 10 Jahren - hatte ich auch mein Girokonto bei der Sparkasse. Sparkassen haben den Vorteil, daß man meistens eine Filiale fast vor der Haustür hat. Ich hielt es früher auch für ein besonders Privileg, daß man mich bei \"meiner\" Sparkasse mit Namen kannte. Daß das nichts besonders ist, gehört inzwischen zu meinen im Laufe der Jahre erworbenen Lebenserfahrungen. *gg*
Das erste Mal wirklich geärgert habe ich mich bei der Sparkasse, als meine Kinder ein \"Kindergirokonto\" hatten. Angeblich kann man solche Konten ja nicht überziehen. Und es gibt Banken, bei denen das auch einwandfrei funktioniert. Die Konten bei der Sparkasse standen jedoch immer in den Miesen...
Im Laufe der Jahre ärgerte ich mich dann vor allem über die hohen Kontoführungsgebühren, und als ich lernte, daß es auch billiger bis kostenlos ging, habe ich ziemlich bald die Bank gewechselt. Zwar muß ich jetzt weitere Wege in Kauf nehmen - aber sooo schlimm ist das auch nicht, erfordert nur manchmal etwas Planung.
Nun aber möchte ich von der Erfahrung meines Sohnes berichten:
Es ist schon eine Weile her, da wollte er sein erstes Girokonto einrichten. Mit 18 und kurz vor Ausbildungsbeginn ist das ja was ganz Selbstverständliches.
Obwohl ich mein Konto also bei einer anderen Bank habe, ging er zur Sparkasse. Auch dort - wie fast überall - ist ja die Kontoführung für Jugendliche in der Ausbildung umsonst, und sie machten vermutlich gerade die beste Reklame.
Alles klappte so weit ganz gut. Er bekam gleich seine Kontonummer und auch nach wenigen Tagen eine Bankcard geschickt.
Wenige Tage später überwies ich ihm ein wenig Geld. Noch hatte er ja kein Einkommen. (Seine Ausbildung begann erst ein paar Tage später.)
Und dann geschah das, worüber man sich ärgern kann: meine Überweisung kam zurück mit der Bemerkung \"Konto erloschen\"! Unglaublich!
Mein Sohn ging dann gleich zum Automaten, um einen Kontoauszug auszudrucken. Dabei wurde seine Bankcard eingezogen.
Am nächsten Tag ging er dann zur Sparkasse und fragte mal nach. Ich muß zugeben: alle möglichen Gründe hatte ich mir ausgemalt: daß ja keine Kontobewegungen stattgefunden hätten, oder daß er mangels Einkommen nicht kreditwürdig sei, oder was auch immer. - Nein! Sie konnten sich das auch nicht erklären, sie wüßten auch nicht, es müßte sich um einen Irrtum handeln!
Entschuldigt haben sie sich nicht.
Mein Sohn hat dann gleich \"Nein danke\" gesagt und hat sein Konto bei einer anderen Bank (\"meiner\") eröffnet. Und ich muß sagen: das finde ich völlig in Ordnung!
Was ist das denn für eine Bank, die so achtlos mit einem neuen Kunden umgeht? Kann man sich denn wirklich drauf verlassen, daß da in Zukunft alles mit rechten Dingen zugeht? Wer weiß, was dort sonst noch für Fehler unterlaufen, wenn schon ein gerade neu eröffnetes Konto direkt wieder gelöscht wird!
Hinzu kommt, daß so ein Irrtum ganz schön kostspielig sein kann, wenn nämlich Rechnungen von diesem Konto bezahlt werden sollen - vielleicht sogar per Einzugsermächtigung - und man das erst nach einigen Wochen mitbekommt, wenn Mahnungen zusätzliche Kosten verursachen.
(Weil es durchaus auch positive Seiten gibt, wie z.B. die gute Erreichbarkeit, bin ich bereit, in der Gesamtbewertung noch eine 4 zu geben; eine Empfehlung spreche ich aber nicht aus.)
Sparkasse - die kommt für uns jedenfalls nicht mehr in Frage!
Das erste Mal wirklich geärgert habe ich mich bei der Sparkasse, als meine Kinder ein \"Kindergirokonto\" hatten. Angeblich kann man solche Konten ja nicht überziehen. Und es gibt Banken, bei denen das auch einwandfrei funktioniert. Die Konten bei der Sparkasse standen jedoch immer in den Miesen...
Im Laufe der Jahre ärgerte ich mich dann vor allem über die hohen Kontoführungsgebühren, und als ich lernte, daß es auch billiger bis kostenlos ging, habe ich ziemlich bald die Bank gewechselt. Zwar muß ich jetzt weitere Wege in Kauf nehmen - aber sooo schlimm ist das auch nicht, erfordert nur manchmal etwas Planung.
Nun aber möchte ich von der Erfahrung meines Sohnes berichten:
Es ist schon eine Weile her, da wollte er sein erstes Girokonto einrichten. Mit 18 und kurz vor Ausbildungsbeginn ist das ja was ganz Selbstverständliches.
Obwohl ich mein Konto also bei einer anderen Bank habe, ging er zur Sparkasse. Auch dort - wie fast überall - ist ja die Kontoführung für Jugendliche in der Ausbildung umsonst, und sie machten vermutlich gerade die beste Reklame.
Alles klappte so weit ganz gut. Er bekam gleich seine Kontonummer und auch nach wenigen Tagen eine Bankcard geschickt.
Wenige Tage später überwies ich ihm ein wenig Geld. Noch hatte er ja kein Einkommen. (Seine Ausbildung begann erst ein paar Tage später.)
Und dann geschah das, worüber man sich ärgern kann: meine Überweisung kam zurück mit der Bemerkung \"Konto erloschen\"! Unglaublich!
Mein Sohn ging dann gleich zum Automaten, um einen Kontoauszug auszudrucken. Dabei wurde seine Bankcard eingezogen.
Am nächsten Tag ging er dann zur Sparkasse und fragte mal nach. Ich muß zugeben: alle möglichen Gründe hatte ich mir ausgemalt: daß ja keine Kontobewegungen stattgefunden hätten, oder daß er mangels Einkommen nicht kreditwürdig sei, oder was auch immer. - Nein! Sie konnten sich das auch nicht erklären, sie wüßten auch nicht, es müßte sich um einen Irrtum handeln!
Entschuldigt haben sie sich nicht.
Mein Sohn hat dann gleich \"Nein danke\" gesagt und hat sein Konto bei einer anderen Bank (\"meiner\") eröffnet. Und ich muß sagen: das finde ich völlig in Ordnung!
Was ist das denn für eine Bank, die so achtlos mit einem neuen Kunden umgeht? Kann man sich denn wirklich drauf verlassen, daß da in Zukunft alles mit rechten Dingen zugeht? Wer weiß, was dort sonst noch für Fehler unterlaufen, wenn schon ein gerade neu eröffnetes Konto direkt wieder gelöscht wird!
Hinzu kommt, daß so ein Irrtum ganz schön kostspielig sein kann, wenn nämlich Rechnungen von diesem Konto bezahlt werden sollen - vielleicht sogar per Einzugsermächtigung - und man das erst nach einigen Wochen mitbekommt, wenn Mahnungen zusätzliche Kosten verursachen.
(Weil es durchaus auch positive Seiten gibt, wie z.B. die gute Erreichbarkeit, bin ich bereit, in der Gesamtbewertung noch eine 4 zu geben; eine Empfehlung spreche ich aber nicht aus.)
Sparkasse - die kommt für uns jedenfalls nicht mehr in Frage!
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