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Erfahrungsbericht von speedmaeuschen

Isabel Allende - Das Geisterhaus

Pro:

super story

Kontra:

manchmal etwas grausam

Empfehlung:

Nein

Ich muss zu allererst mal sagen, dass ich dieses Buch nicht haben wollte...Wir müssen ja am Ende des Schuljahres noch irgendwas zu tun haben, also hat sich unser Deutschlehrer überlegt, wir könnten ja noch ne Lektüre lesen. Also hat er uns 5 Bücher zur Auswahl gegeben, darunter auch \"Das Geisterhaus\" von Isabel Allende. Die Wahl fiel auf den Roman und er wurde bestellt. Ich dachte mir, wenn wir das Teil schon so billig kaufen (1 €!), dann verscherbel ich das, wenn ich es gelesen hab...
In dem Punkt hat sich meine Meinung aber eindeutig geändert, denn das Buch is absolut geil... Ich hab es zwar noch nicht ganz fertiggelesen (mir fehlen noch etwa 100 Seiten), aber das ist kein Problem, denn jetzt ist das Buch eh fast fertig und die komplette Story kenn ich schon von anderen, die es schon fertig haben...

Die Geschichte vom \"Geisterhaus\" wird von Alba und ihrem Großvater Esteban Trueba erzählt. Die Geschichte handelt von allen möglichen Dingen: Liebe, Zorn, Vergewaltigung, Geisterbeschwörugnen, Tod, Leid, Verrückheit und und und...
Esteban Trueba verliebt sich in jungen Jahren in die bildhübsche Rosa und verlobt sich mit ihr. Sie stirbt jedoch, was ihre kleine Schwester Clara vorrausgesagt hat. Esteban ist todtraurig und zieht sich auf die \"Drei Marien\" zurück, ein Landgut, dass seiner Familie gehört. Er baut alles wieder auf und ist eigentlich ein guter Patron, denn er kümmert sich um die Hintersassen (Bauern), was allerdings fast nur zu seinem Vorteil gedacht ist. Er entdeckt seinen Sexualtrieb und vergewaltigt ein paar Hintersassen. Eine von ihnen wird schwanger und nennt ihren Sohn Esteban, nach seinem Vater.
Clara spricht seit dem Tod ihrer Schwester kein Wort mehr und alle halten sie deshalb für verrückt. An ihrem 19. Geburtstag jedoch verkündet sie, dass sie heiraten werde. Und tatsächlich steht ein paar Tage später ein Mann vor der Tür, der um ihre Hand anhält...

Mehr ins Detail gehen möchte ich auf keinen Fall, auch wenn das was ich bis jetzt egschrieben habe nur ungefähr die ersten 200 Seiten betrifft. Es kommen also noch etwa 300. Aber ich denke, wenn man den Anfang gelesen hat, will man das Buch nicht mehr zur Seite legen und nur noch lesen...

Ich bin normalerweise kein Fan von solchen Büchern, da ich (fast) nur Stephen King lese, aber diese Geschichte hat mich so sehr in ihren bann gezogen, dass ich es kaum noch aus der Hand legen kann.

Die Geschichte ist sehr einfach geschrieben, sie enthält viele Rückblicke und ist sehr interessant, wenn auch manchmal etwas grausam...

Isabel Allende, eine sehr erfolgreiche chilenische Autorin, war mir vorher schon bekannt, da sie schon einige Bestseller geschrieben hat, doch bisher dachte ich immer, das wären so Schnulzen und sowas les ich nicht. Dieses Buch hat mich vom Gegenteil überzeugt, und wer weiß? Vielleicht les ich schon bald wieder ein Buch von ihr...

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