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Erfahrungsbericht von melina1

Dieser Autor macht süchtig

Pro:

Bücher mit Suchtfaktor

Kontra:

Keine Fortsetzung mehr

Empfehlung:

Nein

Als ich vor Jahren in der Buchhandlung den ersten Band von Jean M. Auel in den Händen hielt (Ayla und der Clan des Bären), zögerte ich zunächst, weil mich historische Romane aus grauer Vorzeit bisher nicht sonderlich interessierten. Zudem war das Buch auch noch ziemlich dick. Ich nahm es aber dann doch mit nach Hause und fing an zu lesen.

Das Buch fesselte mich so sehr, daß ich mir die anderen 3 Bände auch gleich holte und an einem einzigen Osterwochenende auslas (damals hatte ich noch keine Kinder, und so auch die Zeit dafür :))) ). In den letzten Jahren habe ich die Ayla-Reihe immer wieder mal aus dem Bücherregal genommen und nochmal durchgelesen. Ich bin immer wieder begeistert von der Schreibweise des Autors und den wahnsinnig vielen Informationen.

Aber worum geht es überhaupt:

Das Buch handelt vom Leben unserer frühen Vorfahren, den Menschen vor 30 000 Jahren, die langsam begannen, die Welt für sich zu erobern. Die Hauptperson in dem Buch ist Ayla, ein Mädchen, daß seine Eltern bei einem Erdbeben verlor und alleine durch die vorzeitliche Wildnis irrt, bis sie von einer anderen, vom Ausssterben bedrohten Rasse Mensch (der Clan des Bären) aufgenommen wird und dort großgezogen wird. Da diese Menschen klein, untersetzt, stark behaart waren und „nur“ eine Art Zeichensprache beherrschten, wurde Ayla zur Außenseiterin (Ayla, von der Rasse der „neuen“ Menschen ist groß, blond, schlank und gibt „komische“ Laute von sich). Sie hat es schwer, meistert aber ihr Leben im Clan, bis es zum großen Eklat kommt und sie ausgestoßen wird.


Die Bücher sind so fesselnd geschrieben, man taucht ein in die atemberaubende Reise unserer Vergangenheit. Lernt alles über das Leben der ersten Menschen, und glaubt, selbst in diese Zeit versetzt zu werden, als man auf Mammutjagd ging, Kräuter sammelte und aus Tierresten Werkzeuge herstellte. Alles wird genau beschrieben, und ist total interessant.

Was ich ein bißchen von Nachteil fand, ist daß, bis auf den ersten Band, alles immer langatmiger wird. Seitenlange Landschaftsbeschreibungen z. B. verlockten mich manchmal dazu, einige Absätze zu „überlesen“.

Jean M. Auel ist ein Autor, der es versteht, den Leser in seinem Bann zu ziehen. Ich kann diese Bücher jedem ans Herz legen. Man wird richtig süchtig. Die Ayla-Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.

Ich habe immer gehofft, daß neue Bücher aus dieser Reihe erscheinen würden, denn Ayla war im letzten Buch erst um die 20. Aber in den letzten Jahren ist nichts mehr erschienen. Ausserdem habe ich mal gehört, daß der Autor zwischenzeitlich verstorben sein soll. Bin mir aber nicht sicher, ob das auch der Wahrheit entspricht.

Nochmal die Erscheinungsreihenfolge der Ayla-Reihe:
- Ayla und der Clan des Bären (Heyne-TB Nr. 01/6743)
- Das Tal der Pferde (Heyne-TB Nr. 01/ 6658)
- Mammutjäger (Heyne-TB Nr. 01/7730)
- Ayla und das Tal der Großen Mutter (Heyne-TB Nr. 01/8468)

22 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Andreas68

    30.05.2002, 03:02 Uhr von Andreas68
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lasst Euch von mir "Töchter der Göttin" von Joan Lambert empfehlen: ähnliche Thematik, packend, historisch gut recherchiert. Die Ayla-Bücher sind wirklich leicht u. spannend lesbar, o.g. aber auch.

  • tobi.birkner

    24.05.2002, 13:13 Uhr von tobi.birkner
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hätte gerne noch eine Begründung für meine drei ntzlich Bewertungen, die du mirt gestern gegen hast. Ich finde dass diese Berichte ein sn verdient hätten, wenn du aber nur ein n gibst musst du das dann schon begründen. Und eine

  • Klamotte

    24.05.2002, 02:23 Uhr von Klamotte
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht!

  • UNGELE

    23.05.2002, 23:07 Uhr von UNGELE
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schön geschrieben MfG Reiner