Erfahrungsbericht von Tomasso1
Die Judenbuche....einfach ein schreckliches Buch
Pro:
nichts
Kontra:
schlechte Rahmenhandlung,schwer verständlich, sehr nervig
Empfehlung:
Nein
Aber zuerst mal ein paar Allgemeine Informationen:
1. Dichterin: geb. 1797 in Westfalen, stammte aus altem Adelsgeschlecht, verbrachte die letzten Lebensjahre auf Schloß Meersburg am Bodensee, wo sie 1848 starb.
2. Werke: Das geistliche Jahr: religiöse Gedichte
Naturgedichte (,,Heidebilde")
Balladen (,,Der Knabe im Moor)
3. Entstehung und Einordnung:
1841, Novelle (nach wahrer Begebenheit), Realismus
4. Inhaltsangabe: (echt interessant)
Das Dorf B. liegt in einer malerischen Umgebung. Die Waldeinsamkeit und der Fluß tragen dazu bei, daß Holz- und Jagdfrevel auf der Tagesordnung stehen. In dieser Umgebung wird Friedrich Mergel 1738 geboren. Die Wirtschaft des Vaters ist sehr heruntergekommen. Als Friedrich 9 Jahre alt ist, wird sein Vater im Wald tot gefunden (Hochzeit). Friedrich und seine Mutter Margreth haben es nun sehr schwer.
Mit 12 wird Friedrich von Simon Semmler, dem Bruder der Mutter, adoptiert. Friedrich ist nun oft bei seinem Onkel. Dessen Hirte Johannes begleitet ihn immer. Friedrichs Charakter ändert sich. Er wird hochmütig, leichtsinnig und leicht erregbar. Mit 19 erlangt er einen bedeutenden Ruf in der jungen Dorfwelt. Im Juli 1756, Friedrich hütet gerade die Kühe, redet er mit Förster Brandis, der Friedrich und dessen Mutter beschimpft. Am nächsten Tag wird er tot aufgefunden. Friedrich wird verdächtigt, kann aber ein einwandfreies Alibi vorweisen (War um 4 bei Mutter, Bauern bestätigen).
Im Oktober 1760 werden überall Feste gefeiert, da die Ernte sehr ertragreich war. Auch Friedrich ist anwesend. Plötzlich mahnt ihn der Jude Aaron öffentlich, seine Uhr zu bezahlen. 3 Tage darauf wird Aaron tot unter einer Buche gefunden. Friedrich soll verhaftet werden, doch er und Johannes sind verschwunden. Die Juden der Umgebung kaufen die Buche und versehen sie mit einer hebräischen Inschrift. Später hört man, daß ein gefangener Holzfrevler den Mord an seinem Glaubensgenossen Aaron bereut (Aaron aber weit verbreiteter Name).
Daher ist Friedrich wahrscheinlich unschuldig. Nach 28 Jahren, am 24. Dezember 1788 erscheint ein Mann ganz gebrochen in B. Man erkennt ihn fälschlich als Johannes. Er berichtet von 26 Jahren türkischer Sklaverei (Österreich, Türken, holländisches Schiff). Er besorgt für den Gutsherrn gelegentlich Botengänge. Eines Tages ist er wieder verschwunden. Man findet ihn im Wald an der Judenbuch erhängt. Als ihn der Gutsherr abschneidet und eine Narbe entdeckt, erkennt er ihn als Friedrich Mergel wieder. Die hebräische Inschrift lautet: ,, Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast."
5. Interpretation: (mußte ich auch gezwungenermaßen machen:( )
Thema = Lebensgeschichte Friedrich Mergels, der in rechtloser Umwelt aufwächst (Blaukittel, Holzfrevler, Äußerungen der Mutter über Juden und Förster) und zum Verbrecher wird.
Beginn = genaue Darstellung der Vorbedingungen (Verbrechen im Dorfe, heruntergekommene Wirtschaft, unglückliche Ehe der Eltern, Vater = Alkoholiker)
Danach Heraushebung von 5 Abschnitten im Leben Mergels: Tod des Vaters, Einfluß des Onkels und Doppelgänger Johannes Niemand, Mitschuld an Ermordung des Försters Brandis, Mord am Juden Aaron, Selbstmord.
Buche = zugleich Symbol des Unheils (alle Verbrechen werden im Wald verübt) wie auch der Gerechtigkeit = Friedrich ist zwar der menschlichen Gerichtsbarkeit entronnen, nicht aber der Natur, die er ebenso wie die Gesetze mißachtet hat. Die Buche, durch den Spruch der Juden ebenso isoliert von den übrigen Bäumen wie Mergel von der menschlichen Gemeinschaft, vollzieht die Rache.
Auch kriminalistisches Motiv = Rückkehr des Täters an den Tatort
Fazit:
Seit froh,wenn ihr dieses Buch nicht lesen müßt. Die Handlung ist mehr als langweilig, die Sprache ist ebenfalls nur sehr schwer zu verstehen, und es macht überhaupt keinen Spass so ein Buch zu lesen.
Die Interpretation ist für alle Leute die das Buch gerade lesen*g*,ihr spart damit viel arbeit*g*. Ich fand dieses Buch einfach nur schrecklich. Das Thema und die Rahmenhandlung sind so langweilig und einen wirklichen Sinn sehe ich in diesem Buch auch nicht. Andere Bücher kann man ja noch recht gut interpretieren... das viel mir aber bei diesem Buch verdammt schwer. Also ich finde das Buch verdammt schlecht und langweilig und halte es für eine Zumutung für jeden Schüler. Seit froh,wenn ihr drum herum kommt diesen "Müll" zu lesen.
21 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.05.2002, 10:28 Uhr von audicla
Bewertung: nicht hilfreichLeider schreibst du wo die Autorin geboren ist und lebte, aber nicht wie sie heißt. Mit so einem Bericht kann ich leider rein gar níchts anfangen. Gruß audicla
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19.05.2002, 15:07 Uhr von MattenRocker
Bewertung: sehr hilfreichScheiße man, ich musste das auch lesen. Hab dann zusammen mit nem Kollegen das Cover lustig verziert - mit mindestens 100 Versionen des Titels (Judensuche, Judenbuch, Judenkuchen, Nudeljauche, Hurenbude, Kurdenfluch, ...) Wie man sieht, es war SEHR
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17.05.2002, 17:37 Uhr von beckyg
Bewertung: sehr hilfreichpflichtlektüre in der schule


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