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Erfahrungsbericht von Schauig

Robert Gernhardt - Was Deine Katze wirklich denkt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich liebe es ja, Gernhardt zu lesen. Das gebe ich zu. Aber dieses Buch, das ist ja nun die Krönung. In diesem Buch beschreibt er die Erfahrungen mit seiner Katze „Schimmi“, der er auch dieses Buch widmet.
Als ich meine Weihnachtsgeschenke einkaufte sah ich zufällig dieses Buch und da ich Gernhardt ja so mag, nahm ich es an mich und bezahlte die 7, 00 € gern.
Dieses Buch widmet sich nun der „Catical Correctness“, also dem richtigen Umgang mit der Katze. Gernhardt gliedert dieses Buch in dreizehn Kapitel, in denen er verschiedene Situationen im Zusammenleben mit Katzen schildert und den richtigen Umgang mit der Katze beschreibt. Schon der Klappentext läßt einen dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, verspricht er doch nun endlich den richtigen Umgang zu lernen: „Vor Jahrtausenden hat die Katze dem Menschen das Privileg eingeräumt, sich von ihr beherrschen zu lassen, um in Gegenzug von ihm versorgt zu werden.“
Gernhardt beschreibt nun, nach einer ausgiebigen Danksagung an Schimmi, in 13 Kapiteln, humorvoll und ironisch den richtigen Umgang mit der Katze. (Copyright by Schauig)
Nee, also dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muß es einfach lesen. Schon die Illustrationen von Gernhardt sind amüsant und treffend, dazu diese schönen Beschreibungen der kätzischen Gedanken. Ich gebe Euch lieber ein paar Kostproben, des leider nur 95 Seiten starken Buches:

Lektion 4: „Die Katze leckt ostentativ und lange einen längst geleerten Teller. Sie meint: Chefin, ich lach ja gern mal, aber den Witz mit diesem leeren Teller habe ich immer noch nicht begriffen: Was ist an einem leeren Teller eigentlich so lustig? Ach, der war voll? Nun, das war wohl jeder leere Teller irgendwann in seinem Tellerleben, trotzdem ist das kein hinreichender Grund, ihm mit leer vor die Nase zu setzen.“

Später im Buch: „ Spuck’s ruhig aus, Chef, ich kann ein offenes Wort vertragen: ein Scheinasylant. Das sind wir Katzen doch in euren Augen. Stammen aus dem fernen Ägypten, wo angeblich Mäusemangel sie zur Auswanderung trieb…. Unheilbar asozial und integrationsunwillig verlassen sie sich im Zweifeldfall stets darauf, daß sich die Gastgeber ihren Bedürfnissen und ihren Gewohnheiten anpassen – und haben mit dieser Nummer auch noch Erfolg. Ja, so sehen wir in euren katzistischen Hirnen aus, Chef, aber es gibt, Gottkater sei’s gedankt, auch noch Ausnahmen unter euch Menschen.“

Also Ihr seht, mit Witz und Ironie wieder alles auf die Schippe genommen.
Gernhardt hat auch mit Waechter und Bernstein zusammengearbeitet. Dabei sind auch höchst lesenswerte Werke entstanden.

Das Buch gibt es für 7,00€ zu kaufen, es ist im Diana Verlag erschienen, die ISBN-Nr. lautet: 3-453-17204-3

Weitere Literatur für den interessierten Leser:
„Die Drei“ Gernhardt, Waechter und Bernstein
„Besternte Ernte“ Gernhardt und Bernstein
„Grundgesetzt“ Waechter
„Der Antistruwwelpeter“ Waechter

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