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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von delphin
Noah Gordon: Der Medicus - Medizin im Mittelalter
Pro:
siehe Text
Kontra:
keine
Empfehlung:
Nein
In Noah Gordons " Der Medicus" erlebt man eine Reise durch drei Religionen, 2 Kulturen und viele Länder Europas und Vorderasiens und das ganze im Mittelalter.
Man lernt , was Vorurteile, Unkenntnis und Machtgelüste auslösen können. Und trotzdem ist es ein spannender und unterhaltsamer Roman.
Die Handlung:
London im 11 Jh. Rob verliert früh seine Eltern und wird von einem Bader als Lehrling aufgenommen. Bader fahren mit einem Wagen durchs Land und versuche , ihre selbstgemixte Medizin ( Wunderelixier) zu verkaufen und bieten dafür eine bunte Show. Sie versorgen aber auch Wunden oder richten Knochen ein.
Sie sind die "Ärzte" fürs Volk. Nachdem der Bader stirbt,übernimmt Rob sein Geschäft. In ihm aber wächst der Wunsch , Medicus ( also Arzt) zu werden.
Die meisten von ihnen in England haben keine Ahnung, aber Rob trifft eine Juden, der fähig ist und ihm von der Ärzteschule im Fernen Isfahan erzählt. Dort hin reist Rob nun durch halb Europa und Asien. Da die Schule keine Christen annimmt, gibt er sich als Jude aus. In seiner Zeit in Persien erlebt er viele Abenteuer,findet wahre Freunde und einen falschen und lernt viel über Medizin und Religonen.
Schließlich kehrt er nach England zurück, wo er erkennen muß, daß seine Kollegen nicht an seinen Kenntnissen und Vorstellungen interessiert sind und er in den Verdacht der Hexerei gerät. Aber am Ende findet er sein Glück .
Wie schon im ersten Absatz erwähnt, begibt sich der Leser auf eine vielfältige Reise durch Religonen und Kulturen und die Denkweise der Menschen im Mittelalter.
Der Roman wird dadurch aber nicht trocken, sondern bleibt lebendig gestaltet. Allerdings gibt es ein paar Abschnitte, die etwas langatmig geraten sind.
Wer sich für Historische interessiert, sollte den Roman lesen, auch anderne ist er zu empfehlen.
Noah Gordon : Der Medicus
erschienen u.a. im Goldmann Verlag
Preis ab 9 €
Seitenzahl: 630
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-23 20:59:21 mit dem Titel Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang
\"Mord ist aller Laster Anfang\" ist der erste Roman von Ann Granger mit den Hauptpersonen Meredith Mitchell und Alan Markby. Er spielt in einer kleinen, verschlafen Stadt in den englischen Cotsworlds und ihrer Umgebung.
Meredith Mitchell ist englische Diplomatin und eigentlich Konsul ( gibt es da eine weibliche Form?) irgendwo in Osteuropa. Anläßlich der Hochzeit ihrer Nichte ist sie in England und stolpert hier über eine Leiche. Zunächst ist es nur eine tote Siamkatze, dann
deren Besitzer.
Chef der Ermittlungen ist Chief Inspector Markby, den Meredith sofort gut leiden kann. Die beiden werden während der Ermittlungen Freunde.
Markby paßt aber natürlich gar nicht, dass Meredith auf eigne Faust ermittelt, denn auch ihre Nichte sowie deren Familie und Bekannten sind verdächtig.
Ann Granger hat einen Krimi mit typisch englischer Atmosphäre geschrieben, mit liebenswürdigen und manchmal leicht skurrilen Charakteren. Positv fand ich auch, dass die Beziehung zwischen Alan und Meredith nur langsam wächst, obwohl letztere manchmal ( auch in späteren Bänden ) doch sehr zurüchhaltend ist. Aber auch dafür liefert dieser Krimi einen Anhaltspunkt.
Die Ermittlungen im Mordfall decken Stück für Stück die Wahrheit auf und nehmen dabei manchmal überraschende Wendungen. Die Autorin deutet dabei auch die Gründe der Personen für ihr Handeln an.
Das Buch hat etwa 300 Seiten. Die Gestaltung des Taschenbuchs ist sehr schön, mit einer Art Gemälde auf der Vorderseite, das Elemente der Geschichte zeigt.
Insgesamt ein gelungener \"Erstling\" der Lust auf mehr macht.
Zum Glück gibt es schon 7, demnächst 8 Bände in deutscher Ausgabe und einige mehr in der englischen.
Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang ( 1999)
Original Titel: Say it with Poison, 1991
Verlag : Bastei Lübbe
Preis (TB): ca 7,90 Euro
ISBN: 3-404-12966
Man lernt , was Vorurteile, Unkenntnis und Machtgelüste auslösen können. Und trotzdem ist es ein spannender und unterhaltsamer Roman.
Die Handlung:
London im 11 Jh. Rob verliert früh seine Eltern und wird von einem Bader als Lehrling aufgenommen. Bader fahren mit einem Wagen durchs Land und versuche , ihre selbstgemixte Medizin ( Wunderelixier) zu verkaufen und bieten dafür eine bunte Show. Sie versorgen aber auch Wunden oder richten Knochen ein.
Sie sind die "Ärzte" fürs Volk. Nachdem der Bader stirbt,übernimmt Rob sein Geschäft. In ihm aber wächst der Wunsch , Medicus ( also Arzt) zu werden.
Die meisten von ihnen in England haben keine Ahnung, aber Rob trifft eine Juden, der fähig ist und ihm von der Ärzteschule im Fernen Isfahan erzählt. Dort hin reist Rob nun durch halb Europa und Asien. Da die Schule keine Christen annimmt, gibt er sich als Jude aus. In seiner Zeit in Persien erlebt er viele Abenteuer,findet wahre Freunde und einen falschen und lernt viel über Medizin und Religonen.
Schließlich kehrt er nach England zurück, wo er erkennen muß, daß seine Kollegen nicht an seinen Kenntnissen und Vorstellungen interessiert sind und er in den Verdacht der Hexerei gerät. Aber am Ende findet er sein Glück .
Wie schon im ersten Absatz erwähnt, begibt sich der Leser auf eine vielfältige Reise durch Religonen und Kulturen und die Denkweise der Menschen im Mittelalter.
Der Roman wird dadurch aber nicht trocken, sondern bleibt lebendig gestaltet. Allerdings gibt es ein paar Abschnitte, die etwas langatmig geraten sind.
Wer sich für Historische interessiert, sollte den Roman lesen, auch anderne ist er zu empfehlen.
Noah Gordon : Der Medicus
erschienen u.a. im Goldmann Verlag
Preis ab 9 €
Seitenzahl: 630
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-23 20:59:21 mit dem Titel Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang
\"Mord ist aller Laster Anfang\" ist der erste Roman von Ann Granger mit den Hauptpersonen Meredith Mitchell und Alan Markby. Er spielt in einer kleinen, verschlafen Stadt in den englischen Cotsworlds und ihrer Umgebung.
Meredith Mitchell ist englische Diplomatin und eigentlich Konsul ( gibt es da eine weibliche Form?) irgendwo in Osteuropa. Anläßlich der Hochzeit ihrer Nichte ist sie in England und stolpert hier über eine Leiche. Zunächst ist es nur eine tote Siamkatze, dann
deren Besitzer.
Chef der Ermittlungen ist Chief Inspector Markby, den Meredith sofort gut leiden kann. Die beiden werden während der Ermittlungen Freunde.
Markby paßt aber natürlich gar nicht, dass Meredith auf eigne Faust ermittelt, denn auch ihre Nichte sowie deren Familie und Bekannten sind verdächtig.
Ann Granger hat einen Krimi mit typisch englischer Atmosphäre geschrieben, mit liebenswürdigen und manchmal leicht skurrilen Charakteren. Positv fand ich auch, dass die Beziehung zwischen Alan und Meredith nur langsam wächst, obwohl letztere manchmal ( auch in späteren Bänden ) doch sehr zurüchhaltend ist. Aber auch dafür liefert dieser Krimi einen Anhaltspunkt.
Die Ermittlungen im Mordfall decken Stück für Stück die Wahrheit auf und nehmen dabei manchmal überraschende Wendungen. Die Autorin deutet dabei auch die Gründe der Personen für ihr Handeln an.
Das Buch hat etwa 300 Seiten. Die Gestaltung des Taschenbuchs ist sehr schön, mit einer Art Gemälde auf der Vorderseite, das Elemente der Geschichte zeigt.
Insgesamt ein gelungener \"Erstling\" der Lust auf mehr macht.
Zum Glück gibt es schon 7, demnächst 8 Bände in deutscher Ausgabe und einige mehr in der englischen.
Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang ( 1999)
Original Titel: Say it with Poison, 1991
Verlag : Bastei Lübbe
Preis (TB): ca 7,90 Euro
ISBN: 3-404-12966
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