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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von beutelratte67
Anekdoten auf Noten
Pro:
kurzweilig, hintergründig, faktisch
Kontra:
zu kurz
Empfehlung:
Nein
Wer meine Berichte zu Opern gelesen hat, der findet darunter auch einige nette Anekdoten, die ich ganz gerne mal mit untergebracht habe. Neben den Biographien der Komponisten, die ich reihenweise verschlungen habe, basieren meine Informationen auf dem kleinen Büchlein \"Beste Musiker Anekdoten\" von Bernard Grun.
Das Buch ist als gebundene Ausgabe im Langen-Müller Verlag erschienen und kostet 12,50 Euro. Neben Bernard Gruns Text sind immer wieder Zeichnungen des hervorragenden Illustrators Gerard Hoffnung eingebaut. Es enthält 269 extrem kurzweilige und informative Seiten, die das Buch zu einem gern gesehenen Geschenk für Musikliebhaber und solche, die es werden wollen, macht.
Aufgeteilt ist das Buch in Kapitel, die bestimmte Themen zum Inhalt haben, etwa die Armut bzw. der Reichtum der Musiker, die geniale Musikalität, das primadonnenhafte Verhalten der Künstler, die Arbeitswut der Komponisten und natürlich die Liebe.
Wir erfahren in dem Buch, warum man Kerzen unter den Klavierhocker stellt, wer der schnellste Komponist der Welt ist (nicht Mozart oder Rossini, sondern Händel), wir erfahren so einiges über das Liebesleben berühmter Musiker und nicht zuletzt sehr viel über eigensinnige Komponisten, Dirigenten, Primadonnen.
Welcher Komponist komponiert nicht auswendig? Wer verhinderte ein Fiasko bei der Uraufführung von Beethovens Neunter Symphonie? Welcher Dirigent schmiert in den Noten eines Oboisten herum? Und wieso? So ziemlich jeder Komponist bekommt sein Fett weg, von komisch bis merkwürdig, von tragisch bis glücklich reichen die Begebenheiten. Von Händel bis Mahler, von Purcell bis Verdi, von Toscanini bis Copland, keine Anekdote wird von Grun ausgelassen.
Heute wird vieles in der so genannten E-Musik verklärt. Hört man ein Werk, muss man hinterher Beifall klatschen, sieht man eine Oper eines \'Meisters\', dann mag die Inszenierung furchtbar sein, auch die Sänger und Sängerinnen, aber die Musik ist immer außen vor. Zu Lebzeiten des Komponisten war das aber häufig anders. Und diese Welt der Kritik bringt uns Grun näher.
Wie lange kann Chopins Minutenwalzer dauern? Eine Viertelstunde. Was macht Brahms, wenn er auf dem Podium feststellt, dass das Klavier verstimmt ist? Er spielt die Violinsonate einen Halbton tiefer (statt D-Dur Des-Dur!). Tausende solcher Fragen beantwortet Bernard Grun in seinem herrlichen Büchlein. Absolut lesenswert.
Lesen bildet, hier ist das beste Beispiel.
Das Buch ist als gebundene Ausgabe im Langen-Müller Verlag erschienen und kostet 12,50 Euro. Neben Bernard Gruns Text sind immer wieder Zeichnungen des hervorragenden Illustrators Gerard Hoffnung eingebaut. Es enthält 269 extrem kurzweilige und informative Seiten, die das Buch zu einem gern gesehenen Geschenk für Musikliebhaber und solche, die es werden wollen, macht.
Aufgeteilt ist das Buch in Kapitel, die bestimmte Themen zum Inhalt haben, etwa die Armut bzw. der Reichtum der Musiker, die geniale Musikalität, das primadonnenhafte Verhalten der Künstler, die Arbeitswut der Komponisten und natürlich die Liebe.
Wir erfahren in dem Buch, warum man Kerzen unter den Klavierhocker stellt, wer der schnellste Komponist der Welt ist (nicht Mozart oder Rossini, sondern Händel), wir erfahren so einiges über das Liebesleben berühmter Musiker und nicht zuletzt sehr viel über eigensinnige Komponisten, Dirigenten, Primadonnen.
Welcher Komponist komponiert nicht auswendig? Wer verhinderte ein Fiasko bei der Uraufführung von Beethovens Neunter Symphonie? Welcher Dirigent schmiert in den Noten eines Oboisten herum? Und wieso? So ziemlich jeder Komponist bekommt sein Fett weg, von komisch bis merkwürdig, von tragisch bis glücklich reichen die Begebenheiten. Von Händel bis Mahler, von Purcell bis Verdi, von Toscanini bis Copland, keine Anekdote wird von Grun ausgelassen.
Heute wird vieles in der so genannten E-Musik verklärt. Hört man ein Werk, muss man hinterher Beifall klatschen, sieht man eine Oper eines \'Meisters\', dann mag die Inszenierung furchtbar sein, auch die Sänger und Sängerinnen, aber die Musik ist immer außen vor. Zu Lebzeiten des Komponisten war das aber häufig anders. Und diese Welt der Kritik bringt uns Grun näher.
Wie lange kann Chopins Minutenwalzer dauern? Eine Viertelstunde. Was macht Brahms, wenn er auf dem Podium feststellt, dass das Klavier verstimmt ist? Er spielt die Violinsonate einen Halbton tiefer (statt D-Dur Des-Dur!). Tausende solcher Fragen beantwortet Bernard Grun in seinem herrlichen Büchlein. Absolut lesenswert.
Lesen bildet, hier ist das beste Beispiel.
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