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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von bigmanu
Manu war für zwei Tage im Mittelalter :o)
Pro:
viele einfache Rezepte, einiges ist sehr ausgefallen
Kontra:
Massangabe in Tasse, die Qual der Wahl,
Empfehlung:
Nein
Wenn ich mich nicht gerade mit meinen Kindern amüsiere, oder im Internet surfe, kuschele ich mich auf mein Sofa und schmökere in einem guten Buch. Am liebsten lese ich historische Romane oder Krimis, da vergesse ich dann alles nebenbei :o)))
Mein Mann hatte mir zu meinem Geburtstag zwei neue historische Romane geschenkt, und zwar von Rebecca Gablé „Das zweite Königreich“ und „Das Lächeln der Fortuna“. Als erstes habe ich mir „Das zweite Königreich“ vorgenommen, mit seinen 879 Seiten etwas dünner als das andere. Es waren die ersten Bücher, die ich von dieser Schriftstellerin bisher gelesen habe, aber sie hatten beide sehr gute Kritiken.
Ich muss sagen, ich war von Anfang an gefesselt, und habe diese über 800 Seiten in zwei Tagen durchgelesen. Wenn ich ein gutes Buch lese, dann kann ich auch nicht einfach so aufhören, und lese oft die Halbe nacht durch.
Bevor ich euch jetzt meine persönliche Meinung zu diesem Buch aufdränge, vielleicht erst einmal eine kurze Schilderung des Inhalte, damit ihr wisst, worum es geht.
Dieser Roman versetzt uns zurück in das Jahr 1064, und zwar erst einmal nach England. Dort lernen wir unsere Hauptfigur kennen, Caedmon of Helmsby. Dieser wird bei einem Überfall dänischer Piraten schwer verletzt, so das eine Behinderung zurückbleibt, und er, in seinen Augen ein Krüppel wird. Er kommt sich wertlos vor, was in seinem Augen von seinem Vater noch bestätigt wird, als dieser ihn Graf Harold Godwinson, als Übersetzter mit in die Normandie gibt. Caedmon´s Mutter, Marie de Falaise, ist Normannin, deshalb beherrscht er diese Sprache.
Leider erleiden sie Schiffsbruch, bevor sie die Normandie und den Hof von Herzog William (auch als der Bastard bekannt) erreichen können. Sie werden von Guy de Ponthieu gefangen genommen, und eingesperrt. Aber Caedmon gelingt die Flucht, und er gelangt an den Hof von Herzog William. Zwar befreit der Herzog Graf Harold und seine Gefolgsleute, aber William zwingt ihn einen Eid abzulegen, in dem er den Thronanspruch von William unterstützt. Nachdem Harold wieder nach England zurückkehrt, bleibt Caedmon als Geisel zurück in der Normandie.
Hier wird er zusammen mit anderen jungen Männern unter harten Maßnahmen zur Ritter ausgebildet. Sein Lehrmeister, Jehan de Belléme, schleift in unaufhörlich, und es gelingt ihm dadurch, Caedmon von seiner Behinderung zu heilen. Hier begegnet Caedmon auch seiner großen Liebe, Aliesa de Ponthieu und ihrem Bruder, der ihn aus tiefster Seele haßt. Er findet Freunde in der Normandie, allen voran Etienne, der leider Caedmon´s großer Liebe Aliesa versprochen ist.
Nach zwei Jahren begleitet er William den Bastard nach England, wo aus diesem in der gerühmten Schlacht von Hastings König William von England wird. Zwischen beiden Lagern hin und her gerissen, versucht er für die Angelsachsen einzutreten und doch seinem neuen Herrn, König William, treu zu bleiben. Als ein Lehrer der jungen Prinzen hat er eine Vertrauensposition am Hofe Königs Williams, und er erhält auch die Güter seine Familie. Sein Vater und älterer Bruden sind in der Schlacht gefallen, und er muss nun als Oberhaupt der Familie die Verantwortung über die seinen tragen.
Das er das Vertrauen des Königs genießt, verschafft ihm nicht nur Freunde, aber er versucht immer einen Weg zu finden, alle zufrieden zu stellen. Ob ihm das immer gelingt, das sollte jeder, der sich für dieses Buch interessiert, selber herausfinden :o)))
Wie ich schon oben erwähnt habe, ich habe dieses Buch wirklich verschlungen. Die Zeit um 1065 hat mich schon immer interessiert, und gerade Herzog William, später König William von England, finde ich eine faszinierende Persönlichkeit. In diesem Buch geht die Schriftstellerin gut auf seine Persönlichkeit ein, und auch auf die seiner Söhne, die es mit solch einen berühmten und erfolgreichen Vater nicht leicht haben.
Aber auch die Strukturen einer Familie im Mittelalter, ihre Wohngewohnheiten und Lebensumstände werden unterhaltsam beschrieben und erläutert. Man taucht wirklich richtig hinein in diese Zeit, und das Buch ist auf keiner Seite langweilig. Auch über die Kampfgewohnheiten erfährt man übrigens einiges, und über die hervorragende Strategie, die Herzog bzw. König William, bei der Eroberung von England angewandt hat.
Die Autorin schreibt sehr flüssig, die über 800 Seiten fliegen nur so dahin. Auch eine Liebesgeschichte ist vorhanden, auch wenn diese sehr tragisch ist. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, sonst ist die Spannung weg.
Mein Mann hat dieses Buch für kapp 40,00 DM beim Club Bertelsmann erstanden. Als Taschenbuch ist es leider noch nicht erhältlich. Bei Amazon ist es für 49,90 DM zu kaufen, vielleicht noch ein passendes Weihnachtsgeschenk?
Mein Fazit:
Wer gerne historische Romane liest, und keine Scheu vor über 800 Seiten hat, dem kann ich dieses Buch nur an Herz legen. Mir hatte schon das Buch „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett gut gefallen, „Das zweite Königreich“ ist damit zu vergleichen. Für jeden Freund mittelalterlicher Romane ein Muss, einfach lesenswert. Ich vergebe deshalb auch alle Punkte für diesen historischen Roman und empfehle ihn uneingeschränkt weiter.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-07 14:37:20 mit dem Titel Kekse bis zum Abwinken ;o)))
Wenn es draußen regnet und stürmt, dann fängt sie bei uns wieder an, die Backzeit. Kuchen gibt es bei uns meist nur am Wochenende, aber Kekse backe ich auch gerne in der Woche. Und da mein Sohn am Nachmittag in den Kindergarten geht, darf er auch Kekse mitnehmen, und selber gebacken schmecken sie noch mal so gut. Deshalb war ich immer auf der Suche, nach einem guten Backbuch mit Keksrezepten.
Vor ein paar Jahren habe ich meine Kochbuchsammlung dann um ein sehr gutes Keksbackbuch erweitert, und dafür nur 10,00 Euro gezahlt. Es hat den Titel „1001 Keksrezept“ und ist von Gregg R. Gillespie. Mein Exemplar hat die ISBN-Nr. 3-89508-272-4 und ist die Hardcoverausgabe. Bei www.amazon.de habe ich es schon für knapp 5,00 Euro als Taschenbuchausgabe gesehen.
Der Autor, Gregg Gillespie, hat mit diesem Buch wirklich ganze Arbeit geleistet. Auf über 400 Seiten findet man hier so ziemlich jede Art von Keks, von Klassikern wie Butterkekse bis hin zu so ausgefallenen Sachen wie Pfefferminz-Walnuss-Kekse. Das Buch bietet ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und eine gute Gliederung der verschiednen Kategorien.
In den ersten Abschnitten erfährt der Leser einiges Wissenswertes über die Zutaten, Backutensilien, die Keksmasse und die Gewichte und alternative Backzutaten, wenn die angegebenen nicht erhältlich sind. Ganz wichtig ist hier der Abschnitt Masse und Gewichte. Die Rezepte werden in der Mengenangabe Tasse angegeben, da der Autor Amerikaner ist. Man muss sich deshalb die Zutaten in Gramm umrechnen. Doch das ist mit Hilfe der angegebenen Umrechnungstabellen kein Problem. Ich habe mir allerdings einen Satz dieser amerikanischen Maßtassen besorgt, und muss nun nicht mehr umrechnen. Die Tassenangabe ist aber auch der einzige Nachteil, den man evtl. in diesem Keksbackbuch feststellen kann.
Der Hauptteil in diesem Backbuch ist natürlich den vielen Rezepten von Keksen gewidmet. Geordnet sind diese nach dem Alphabet, was manchmal etwas lästig ist. Weiß man nämlich nicht, wie der Keks heißt, den man Backen möchte, muss man auf die Suche gehen. Doch für diese Fälle gibt es hinten im Buch ein Register der Keksarten. Wenn man so in etwa weiß, was für eine Art von Keks man sucht, wird man hier nach ein wenig Gesuche doch bald fündig. Hier gibt es dann eine Unterteilung in ausgerollte Kekse, Gebäckschnitten, Geformte Kekse, geschnittene Kekse, Häufchenkekse und sogar nicht essbare Kekse. Das sind dann aber keine Backunfälle, sondern Dekokekse und Spielteig. Und sucht man Kekse mit einer bestimmten Zutat, so hat man die Möglichkeit, diese im Register der Zutaten zu finden. Auf die eine oder andere Art findet man schon was man möchte.
Wer sich einfach mal inspirieren lassen möchte, dem empfehle ich, das Buch einfach mal durchzublättern. Ich mache das sehr gerne, und habe dabei schon die besten Rezepte gefunden und auch ausprobiert. Zu jedem Keks gibt es eine kleine farbige Abbildung, damit man weiß wie das Entprodukt aussehen soll. Auch wenn es nicht immer genau so hinkommt, mein Ergebnis ist aber zumindest immer ähnlich gewesen.
Bei 1001 Keksrezepten hat man ja viel zu backen, wenn man sie alle ausprobieren wollte. Ich habe noch nicht mal ein Zehntel davon ausprobiert, da bleibt mir noch viel zu tun. Allerdings finden auch nicht alle Rezepte meine Zustimmung. Manche finde ich einfach zu aufwendig oder die Zutatenzusammenstellung gefällt mir nicht. Es gibt auch einige Rezepte für Weihnachtskekse, da werde ich mir mit Sicherheit wieder ein paar für die Adventszeit heraussuchen.
Ganz besonders kann ich die Kekse empfehlen, die mit Honig gebacken werden. Von diesen habe ich schon einige ausprobiert, und sie kommen bei uns sehr gut an. Ganz besonders gut schmecken die Honig-Ingwer-Plätzchen, das sind meine Favoriten. Ingwer mag ich persönlich sehr gerne, und es gibt in diesem Backbuch auch ein paar interessante Rezepte mit dieser Zutat. Bei der Vielzahl von Rezepten kann man ja unmöglich auf jedes eingehen, ganz zu schweigen vom Backen. Doch einige Rezepte möchte ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Auswahl habe ich ja genug *ggg*.
Meiner Freundin habe ich dieses Buch im letzten Jahr zum Geburtstag geschenkt, und sie ist ebenfalls begeistert davon. Für jeden, der gerne Kekse selber backt, ist diese Backbuch ein Muss. Hier kann man sich so richtig austoben und seiner Familie immer wieder was neues vorsetzten. Die Rezepte sind auch sehr gut beschrieben und leicht nachzubacken. Einige sind etwas aufwendig, aber das macht mir persönlich nichts aus. Nur sollte man sich vorher immer vergewissern, das man alle Zutaten im Hause hat, den einiges davon kann man auch nicht beim Nachbarn leihen, so ausgefallen ist es ;o)))
Von mir erhält dieses Keksbackbuch eine hundertprozentige Weiterempfehlung und deshalb auch alle fünf Sterne. Wer hier nicht das passende Rezept findet, der ist selber schuld ;o)
Gruss von Eurer BigManu
Mein Mann hatte mir zu meinem Geburtstag zwei neue historische Romane geschenkt, und zwar von Rebecca Gablé „Das zweite Königreich“ und „Das Lächeln der Fortuna“. Als erstes habe ich mir „Das zweite Königreich“ vorgenommen, mit seinen 879 Seiten etwas dünner als das andere. Es waren die ersten Bücher, die ich von dieser Schriftstellerin bisher gelesen habe, aber sie hatten beide sehr gute Kritiken.
Ich muss sagen, ich war von Anfang an gefesselt, und habe diese über 800 Seiten in zwei Tagen durchgelesen. Wenn ich ein gutes Buch lese, dann kann ich auch nicht einfach so aufhören, und lese oft die Halbe nacht durch.
Bevor ich euch jetzt meine persönliche Meinung zu diesem Buch aufdränge, vielleicht erst einmal eine kurze Schilderung des Inhalte, damit ihr wisst, worum es geht.
Dieser Roman versetzt uns zurück in das Jahr 1064, und zwar erst einmal nach England. Dort lernen wir unsere Hauptfigur kennen, Caedmon of Helmsby. Dieser wird bei einem Überfall dänischer Piraten schwer verletzt, so das eine Behinderung zurückbleibt, und er, in seinen Augen ein Krüppel wird. Er kommt sich wertlos vor, was in seinem Augen von seinem Vater noch bestätigt wird, als dieser ihn Graf Harold Godwinson, als Übersetzter mit in die Normandie gibt. Caedmon´s Mutter, Marie de Falaise, ist Normannin, deshalb beherrscht er diese Sprache.
Leider erleiden sie Schiffsbruch, bevor sie die Normandie und den Hof von Herzog William (auch als der Bastard bekannt) erreichen können. Sie werden von Guy de Ponthieu gefangen genommen, und eingesperrt. Aber Caedmon gelingt die Flucht, und er gelangt an den Hof von Herzog William. Zwar befreit der Herzog Graf Harold und seine Gefolgsleute, aber William zwingt ihn einen Eid abzulegen, in dem er den Thronanspruch von William unterstützt. Nachdem Harold wieder nach England zurückkehrt, bleibt Caedmon als Geisel zurück in der Normandie.
Hier wird er zusammen mit anderen jungen Männern unter harten Maßnahmen zur Ritter ausgebildet. Sein Lehrmeister, Jehan de Belléme, schleift in unaufhörlich, und es gelingt ihm dadurch, Caedmon von seiner Behinderung zu heilen. Hier begegnet Caedmon auch seiner großen Liebe, Aliesa de Ponthieu und ihrem Bruder, der ihn aus tiefster Seele haßt. Er findet Freunde in der Normandie, allen voran Etienne, der leider Caedmon´s großer Liebe Aliesa versprochen ist.
Nach zwei Jahren begleitet er William den Bastard nach England, wo aus diesem in der gerühmten Schlacht von Hastings König William von England wird. Zwischen beiden Lagern hin und her gerissen, versucht er für die Angelsachsen einzutreten und doch seinem neuen Herrn, König William, treu zu bleiben. Als ein Lehrer der jungen Prinzen hat er eine Vertrauensposition am Hofe Königs Williams, und er erhält auch die Güter seine Familie. Sein Vater und älterer Bruden sind in der Schlacht gefallen, und er muss nun als Oberhaupt der Familie die Verantwortung über die seinen tragen.
Das er das Vertrauen des Königs genießt, verschafft ihm nicht nur Freunde, aber er versucht immer einen Weg zu finden, alle zufrieden zu stellen. Ob ihm das immer gelingt, das sollte jeder, der sich für dieses Buch interessiert, selber herausfinden :o)))
Wie ich schon oben erwähnt habe, ich habe dieses Buch wirklich verschlungen. Die Zeit um 1065 hat mich schon immer interessiert, und gerade Herzog William, später König William von England, finde ich eine faszinierende Persönlichkeit. In diesem Buch geht die Schriftstellerin gut auf seine Persönlichkeit ein, und auch auf die seiner Söhne, die es mit solch einen berühmten und erfolgreichen Vater nicht leicht haben.
Aber auch die Strukturen einer Familie im Mittelalter, ihre Wohngewohnheiten und Lebensumstände werden unterhaltsam beschrieben und erläutert. Man taucht wirklich richtig hinein in diese Zeit, und das Buch ist auf keiner Seite langweilig. Auch über die Kampfgewohnheiten erfährt man übrigens einiges, und über die hervorragende Strategie, die Herzog bzw. König William, bei der Eroberung von England angewandt hat.
Die Autorin schreibt sehr flüssig, die über 800 Seiten fliegen nur so dahin. Auch eine Liebesgeschichte ist vorhanden, auch wenn diese sehr tragisch ist. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, sonst ist die Spannung weg.
Mein Mann hat dieses Buch für kapp 40,00 DM beim Club Bertelsmann erstanden. Als Taschenbuch ist es leider noch nicht erhältlich. Bei Amazon ist es für 49,90 DM zu kaufen, vielleicht noch ein passendes Weihnachtsgeschenk?
Mein Fazit:
Wer gerne historische Romane liest, und keine Scheu vor über 800 Seiten hat, dem kann ich dieses Buch nur an Herz legen. Mir hatte schon das Buch „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett gut gefallen, „Das zweite Königreich“ ist damit zu vergleichen. Für jeden Freund mittelalterlicher Romane ein Muss, einfach lesenswert. Ich vergebe deshalb auch alle Punkte für diesen historischen Roman und empfehle ihn uneingeschränkt weiter.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-07 14:37:20 mit dem Titel Kekse bis zum Abwinken ;o)))
Wenn es draußen regnet und stürmt, dann fängt sie bei uns wieder an, die Backzeit. Kuchen gibt es bei uns meist nur am Wochenende, aber Kekse backe ich auch gerne in der Woche. Und da mein Sohn am Nachmittag in den Kindergarten geht, darf er auch Kekse mitnehmen, und selber gebacken schmecken sie noch mal so gut. Deshalb war ich immer auf der Suche, nach einem guten Backbuch mit Keksrezepten.
Vor ein paar Jahren habe ich meine Kochbuchsammlung dann um ein sehr gutes Keksbackbuch erweitert, und dafür nur 10,00 Euro gezahlt. Es hat den Titel „1001 Keksrezept“ und ist von Gregg R. Gillespie. Mein Exemplar hat die ISBN-Nr. 3-89508-272-4 und ist die Hardcoverausgabe. Bei www.amazon.de habe ich es schon für knapp 5,00 Euro als Taschenbuchausgabe gesehen.
Der Autor, Gregg Gillespie, hat mit diesem Buch wirklich ganze Arbeit geleistet. Auf über 400 Seiten findet man hier so ziemlich jede Art von Keks, von Klassikern wie Butterkekse bis hin zu so ausgefallenen Sachen wie Pfefferminz-Walnuss-Kekse. Das Buch bietet ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und eine gute Gliederung der verschiednen Kategorien.
In den ersten Abschnitten erfährt der Leser einiges Wissenswertes über die Zutaten, Backutensilien, die Keksmasse und die Gewichte und alternative Backzutaten, wenn die angegebenen nicht erhältlich sind. Ganz wichtig ist hier der Abschnitt Masse und Gewichte. Die Rezepte werden in der Mengenangabe Tasse angegeben, da der Autor Amerikaner ist. Man muss sich deshalb die Zutaten in Gramm umrechnen. Doch das ist mit Hilfe der angegebenen Umrechnungstabellen kein Problem. Ich habe mir allerdings einen Satz dieser amerikanischen Maßtassen besorgt, und muss nun nicht mehr umrechnen. Die Tassenangabe ist aber auch der einzige Nachteil, den man evtl. in diesem Keksbackbuch feststellen kann.
Der Hauptteil in diesem Backbuch ist natürlich den vielen Rezepten von Keksen gewidmet. Geordnet sind diese nach dem Alphabet, was manchmal etwas lästig ist. Weiß man nämlich nicht, wie der Keks heißt, den man Backen möchte, muss man auf die Suche gehen. Doch für diese Fälle gibt es hinten im Buch ein Register der Keksarten. Wenn man so in etwa weiß, was für eine Art von Keks man sucht, wird man hier nach ein wenig Gesuche doch bald fündig. Hier gibt es dann eine Unterteilung in ausgerollte Kekse, Gebäckschnitten, Geformte Kekse, geschnittene Kekse, Häufchenkekse und sogar nicht essbare Kekse. Das sind dann aber keine Backunfälle, sondern Dekokekse und Spielteig. Und sucht man Kekse mit einer bestimmten Zutat, so hat man die Möglichkeit, diese im Register der Zutaten zu finden. Auf die eine oder andere Art findet man schon was man möchte.
Wer sich einfach mal inspirieren lassen möchte, dem empfehle ich, das Buch einfach mal durchzublättern. Ich mache das sehr gerne, und habe dabei schon die besten Rezepte gefunden und auch ausprobiert. Zu jedem Keks gibt es eine kleine farbige Abbildung, damit man weiß wie das Entprodukt aussehen soll. Auch wenn es nicht immer genau so hinkommt, mein Ergebnis ist aber zumindest immer ähnlich gewesen.
Bei 1001 Keksrezepten hat man ja viel zu backen, wenn man sie alle ausprobieren wollte. Ich habe noch nicht mal ein Zehntel davon ausprobiert, da bleibt mir noch viel zu tun. Allerdings finden auch nicht alle Rezepte meine Zustimmung. Manche finde ich einfach zu aufwendig oder die Zutatenzusammenstellung gefällt mir nicht. Es gibt auch einige Rezepte für Weihnachtskekse, da werde ich mir mit Sicherheit wieder ein paar für die Adventszeit heraussuchen.
Ganz besonders kann ich die Kekse empfehlen, die mit Honig gebacken werden. Von diesen habe ich schon einige ausprobiert, und sie kommen bei uns sehr gut an. Ganz besonders gut schmecken die Honig-Ingwer-Plätzchen, das sind meine Favoriten. Ingwer mag ich persönlich sehr gerne, und es gibt in diesem Backbuch auch ein paar interessante Rezepte mit dieser Zutat. Bei der Vielzahl von Rezepten kann man ja unmöglich auf jedes eingehen, ganz zu schweigen vom Backen. Doch einige Rezepte möchte ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Auswahl habe ich ja genug *ggg*.
Meiner Freundin habe ich dieses Buch im letzten Jahr zum Geburtstag geschenkt, und sie ist ebenfalls begeistert davon. Für jeden, der gerne Kekse selber backt, ist diese Backbuch ein Muss. Hier kann man sich so richtig austoben und seiner Familie immer wieder was neues vorsetzten. Die Rezepte sind auch sehr gut beschrieben und leicht nachzubacken. Einige sind etwas aufwendig, aber das macht mir persönlich nichts aus. Nur sollte man sich vorher immer vergewissern, das man alle Zutaten im Hause hat, den einiges davon kann man auch nicht beim Nachbarn leihen, so ausgefallen ist es ;o)))
Von mir erhält dieses Keksbackbuch eine hundertprozentige Weiterempfehlung und deshalb auch alle fünf Sterne. Wer hier nicht das passende Rezept findet, der ist selber schuld ;o)
Gruss von Eurer BigManu
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