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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von feuermohn
Diana Gabaldon "Feuer und Stein"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wer gerne, so wie ich Historische Romane liest, sollte sich einmal Feuer und Stein von Diana Gabaldon zur Hand nehmen.
Mich hat dieses Buch süchtig gemacht. Morgens, Abends zu jeder Zeit wo ich eben Zeit hatte, habe ich dieses Buch weitergelesen.
Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Zeitreise. Eine Zeitreise ins 18 Jahrhundert.
Im Jahr 1945 findet sich die ehemalige englische Armeekrankenschwester Claire Randall unvermittelt im 18. Jahrhundert wieder, nachdem sie einen der Steine eines jener uralten Steinkreise berührt hat, die über ganz Großbritannien verstreut sind. Nachdem sie endlich wieder mit ihrem geliebten Ehemann Frank, einem Historiker, vereint war, ist sie nun erneut von ihm getrennt, doch diesmal nicht durch den Krieg, sondern auf eine Art, die es ihr nicht ohne weiteres erlaubt, zu ihm zurückzukehren. Schon kurz nach ihrer Ankunft im Schottland von 1743 sieht sie sich einer unheimlichen Replik von Frank gegenüber - Jonathan Randall, ganz eindeutig ein Vorfahr ihres Mannes - der ihm äußerlich wie ein Zwillingsbruder gleicht, dessen Charakter jedoch nicht gegensätzlicher sein könnte.
Es gelingt ihr, ihm zu entkommen, und auf ihrer Flucht lernt sie Jamie Fraser kennen, einen jungen Mann, der wegen angeblichen Mordes gesucht wird und auf dessen Kopf ein Preis ausgesetzt ist. Zwischen den beiden, die zunächst aus rein praktischen Gründen ihren Weg gemeinsam fortsetzen, entspinnt sich bald eine leidenschaftliche Beziehung, und Claire sieht sich immer tiefer in die Machenschaften des MacKenzie-Clans hineingezogen. Obwohl sie eine Sassenach ist, wie die Schotten die Engländer nennen, gelingt es ihr, durch ihre medizinischen Kenntnisse ein gewisses Ansehen zu gewinnen, und sie beginnt, in dieser für sie völlig fremden Welt Fuß zu fassen.
Feuer und Stein ist der erste Band der Highland-Saga, die mittlerweile fünf Bände umfasst, mindestens zwei weitere sollen noch folgen. Diana Gabaldon hat hier eine \"Einführung\" in ihre Welt von ungefähr neunhundert Seiten geschrieben, die an keiner Stelle langweilig wird. Nach eher schlechten Erfahrungen mit sehr dicken Büchern, die sich in langatmigen Beschreibungen verlieren, während die Handlung nicht vorankommt hat man bei Feuer und Stein den Eindruck, dass jedes Detail seinen Platz hat und nichts Überflüssiges im fertigen Manuskript verblieben ist - trotz seiner Länge.
Andeutungsweise ist bereits in diesem ersten Band zu erkennen, dass Diana Gabaldon es etwas anders angeht als die meisten anderen Autoren und dass es vor allem nicht lediglich ein Mittel zum Zweck ist, um Claire in die Vergangenheit zu katapultieren. Vor allem ist es der Autorin jedoch gelungen, dreidimensionale, glaubhafte Charaktere zu erschaffen, deren Schicksal man als Leser gebannt verfolgt. Spannung bietet auch Feuer und Stein mehr als genug, außerdem rechne ich es Gabaldon hoch an, dass Claire nicht die übermenschlich schöne Superheldin ist, vor der alle Männer sofort auf den Knien liegen, wie das leider zu oft der Fall ist. Trotz der Liebesgeschichte, die einen wesentlichen Bestandteil der Handlung ausmacht, ist das Buch alles andere als eine Seifenoper. Die Beziehung zwischen Claire und Jamie ist umso interessanter, als beide mit ungewohnten Gegebenheiten zurechtkommen müssen: Claire befindet sich plötzlich in einer Epoche, in der Frauen nach wie vor mehr oder weniger das Eigentum ihrer Ehemänner sind, und Jamie sieht sich mit einer Frau konfrontiert, die wesentlich emanzipierter ist, als es Mitte des 18. Jahrhundert üblich war. Im Prinzip ist Claire selbst für eine Frau aus den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts erstaunlich selbständig und selbstsicher.
Mich hat dieses Buch süchtig gemacht. Morgens, Abends zu jeder Zeit wo ich eben Zeit hatte, habe ich dieses Buch weitergelesen.
Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Zeitreise. Eine Zeitreise ins 18 Jahrhundert.
Im Jahr 1945 findet sich die ehemalige englische Armeekrankenschwester Claire Randall unvermittelt im 18. Jahrhundert wieder, nachdem sie einen der Steine eines jener uralten Steinkreise berührt hat, die über ganz Großbritannien verstreut sind. Nachdem sie endlich wieder mit ihrem geliebten Ehemann Frank, einem Historiker, vereint war, ist sie nun erneut von ihm getrennt, doch diesmal nicht durch den Krieg, sondern auf eine Art, die es ihr nicht ohne weiteres erlaubt, zu ihm zurückzukehren. Schon kurz nach ihrer Ankunft im Schottland von 1743 sieht sie sich einer unheimlichen Replik von Frank gegenüber - Jonathan Randall, ganz eindeutig ein Vorfahr ihres Mannes - der ihm äußerlich wie ein Zwillingsbruder gleicht, dessen Charakter jedoch nicht gegensätzlicher sein könnte.
Es gelingt ihr, ihm zu entkommen, und auf ihrer Flucht lernt sie Jamie Fraser kennen, einen jungen Mann, der wegen angeblichen Mordes gesucht wird und auf dessen Kopf ein Preis ausgesetzt ist. Zwischen den beiden, die zunächst aus rein praktischen Gründen ihren Weg gemeinsam fortsetzen, entspinnt sich bald eine leidenschaftliche Beziehung, und Claire sieht sich immer tiefer in die Machenschaften des MacKenzie-Clans hineingezogen. Obwohl sie eine Sassenach ist, wie die Schotten die Engländer nennen, gelingt es ihr, durch ihre medizinischen Kenntnisse ein gewisses Ansehen zu gewinnen, und sie beginnt, in dieser für sie völlig fremden Welt Fuß zu fassen.
Feuer und Stein ist der erste Band der Highland-Saga, die mittlerweile fünf Bände umfasst, mindestens zwei weitere sollen noch folgen. Diana Gabaldon hat hier eine \"Einführung\" in ihre Welt von ungefähr neunhundert Seiten geschrieben, die an keiner Stelle langweilig wird. Nach eher schlechten Erfahrungen mit sehr dicken Büchern, die sich in langatmigen Beschreibungen verlieren, während die Handlung nicht vorankommt hat man bei Feuer und Stein den Eindruck, dass jedes Detail seinen Platz hat und nichts Überflüssiges im fertigen Manuskript verblieben ist - trotz seiner Länge.
Andeutungsweise ist bereits in diesem ersten Band zu erkennen, dass Diana Gabaldon es etwas anders angeht als die meisten anderen Autoren und dass es vor allem nicht lediglich ein Mittel zum Zweck ist, um Claire in die Vergangenheit zu katapultieren. Vor allem ist es der Autorin jedoch gelungen, dreidimensionale, glaubhafte Charaktere zu erschaffen, deren Schicksal man als Leser gebannt verfolgt. Spannung bietet auch Feuer und Stein mehr als genug, außerdem rechne ich es Gabaldon hoch an, dass Claire nicht die übermenschlich schöne Superheldin ist, vor der alle Männer sofort auf den Knien liegen, wie das leider zu oft der Fall ist. Trotz der Liebesgeschichte, die einen wesentlichen Bestandteil der Handlung ausmacht, ist das Buch alles andere als eine Seifenoper. Die Beziehung zwischen Claire und Jamie ist umso interessanter, als beide mit ungewohnten Gegebenheiten zurechtkommen müssen: Claire befindet sich plötzlich in einer Epoche, in der Frauen nach wie vor mehr oder weniger das Eigentum ihrer Ehemänner sind, und Jamie sieht sich mit einer Frau konfrontiert, die wesentlich emanzipierter ist, als es Mitte des 18. Jahrhundert üblich war. Im Prinzip ist Claire selbst für eine Frau aus den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts erstaunlich selbständig und selbstsicher.
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