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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von abutilon
Medicus zum Ersten..zum Zweiten..und zum Vierten
Pro:
interessanter historischer Roman
Kontra:
kommt nicht ganz an den 1.Medicus ran
Empfehlung:
Nein
Ich glaube jeder der den Medicus von Noah Gordon gelesen hat, ist begierig auf eine neue Story dieses Autors.
So habe auch ich begeistert zugegriffen als „Der Medicus von Saragossa“ im Regal der Bücherei stand. So ein Glücksfall - dachte ich noch - da sonst immer alle Bestseller endlose Wartezeiten haben oder extra Gebühren fällig werden:
Die Geschichte
°°°°°°°°°°°°°°°°
Jona, ein dreizehnjähriger Jude ist nach der Ermordung seiner Familie ganz allein auf sich gestellt im Toledo des Jahres 1492. Durch die Inquisition bedrängt beginnt ein großer Exodus der Juden und Jona mittendrin.
Er schlägt sich tapfer auf eigene Faust durch und erlebt - immer auf der Flucht vor den Schergen -aufregende und dramatische Abenteuer erst als Schafhirte und später als Lehrling des Waffenschmiedes Fierro in Gibraltar.
Seine aufblühende Liebe zu Ines - Tochter eines Seidenhändlers in Granada - die er auf seiner Flucht kennenlernt bleibt unerfüllt.
So stürzt er sich voll und ganz in seine Ausbildung als Waffenschmied und erringt den Respekt seines Lehrmeisters und einiger Kollegen. Doch die Inquisition macht auch vor Gibraltar nicht halt und Fierro fällt ihr heimtückisch zum Opfer. Aus Respekt für seinen Lehrer macht sich Jona auf den Weg - dem Bruder des Meisters, einem Arzt - eine Kiste mit Instrumenten zu überbringen, die extra für diesen angefertigt wurden.
In Saragossa wird er von Nuno, dem Medicus aufgenommen und in die Heilkunst eingeweiht.
Sie erweist sich als seine wahre Berufung und er lernt und studiert etliche Jahre bis zum Abschluß als praktizierender Medicus. Nach dem Tode des kinderlosen Nuno erbt er dessen Hab und Gut einschließlich der Haushälterin Reyna.
Nun könnte er eigentlich ganz gut und zufrieden leben - wäre da nicht der Mönch Fray Lorenzo de Bonestrucas ein alter Feind der Juden, Inquisitor, und Mörder seines Bruders, welcher nach Saragossa strafversetzt wurde.
Ein teuflisches Spiel voller List und Tücke um Leben und Tod beginnt........
Mehr sei nicht verraten - um das Lesevergnügen nicht zu mindern.
Die Geschichte ist wie alle Bücher von Gordon Noah spannend und überzeugend geschrieben. Man erhält Einblicke in diese Zeit der Verfolgung und des Martyriums der Juden in ihrer gesamten Sinnlosigkeit und Grausamkeit.
Auch wenn es nicht ganz so fesselnd wie der erste Medicus ist ( sehr schwer zu übertreffen ) so ist es doch gut zu lesen und ausgesprochen spannend.
Ich kann jedem guten Gewissens dieses letzte Buch des Autors empfehlen.
Ein spannendes Lesevergnügen
wünscht
abutilon .
So habe auch ich begeistert zugegriffen als „Der Medicus von Saragossa“ im Regal der Bücherei stand. So ein Glücksfall - dachte ich noch - da sonst immer alle Bestseller endlose Wartezeiten haben oder extra Gebühren fällig werden:
Die Geschichte
°°°°°°°°°°°°°°°°
Jona, ein dreizehnjähriger Jude ist nach der Ermordung seiner Familie ganz allein auf sich gestellt im Toledo des Jahres 1492. Durch die Inquisition bedrängt beginnt ein großer Exodus der Juden und Jona mittendrin.
Er schlägt sich tapfer auf eigene Faust durch und erlebt - immer auf der Flucht vor den Schergen -aufregende und dramatische Abenteuer erst als Schafhirte und später als Lehrling des Waffenschmiedes Fierro in Gibraltar.
Seine aufblühende Liebe zu Ines - Tochter eines Seidenhändlers in Granada - die er auf seiner Flucht kennenlernt bleibt unerfüllt.
So stürzt er sich voll und ganz in seine Ausbildung als Waffenschmied und erringt den Respekt seines Lehrmeisters und einiger Kollegen. Doch die Inquisition macht auch vor Gibraltar nicht halt und Fierro fällt ihr heimtückisch zum Opfer. Aus Respekt für seinen Lehrer macht sich Jona auf den Weg - dem Bruder des Meisters, einem Arzt - eine Kiste mit Instrumenten zu überbringen, die extra für diesen angefertigt wurden.
In Saragossa wird er von Nuno, dem Medicus aufgenommen und in die Heilkunst eingeweiht.
Sie erweist sich als seine wahre Berufung und er lernt und studiert etliche Jahre bis zum Abschluß als praktizierender Medicus. Nach dem Tode des kinderlosen Nuno erbt er dessen Hab und Gut einschließlich der Haushälterin Reyna.
Nun könnte er eigentlich ganz gut und zufrieden leben - wäre da nicht der Mönch Fray Lorenzo de Bonestrucas ein alter Feind der Juden, Inquisitor, und Mörder seines Bruders, welcher nach Saragossa strafversetzt wurde.
Ein teuflisches Spiel voller List und Tücke um Leben und Tod beginnt........
Mehr sei nicht verraten - um das Lesevergnügen nicht zu mindern.
Die Geschichte ist wie alle Bücher von Gordon Noah spannend und überzeugend geschrieben. Man erhält Einblicke in diese Zeit der Verfolgung und des Martyriums der Juden in ihrer gesamten Sinnlosigkeit und Grausamkeit.
Auch wenn es nicht ganz so fesselnd wie der erste Medicus ist ( sehr schwer zu übertreffen ) so ist es doch gut zu lesen und ausgesprochen spannend.
Ich kann jedem guten Gewissens dieses letzte Buch des Autors empfehlen.
Ein spannendes Lesevergnügen
wünscht
abutilon .
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