Erfahrungsbericht von maurenbrecher
Eine Liebeserklärung vor 200 Jahren
Pro:
das gedicht
Kontra:
eigntlich nix, leider nur ne drei
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich einfach mal das Gedicht „ Neue Liebe, Neues Leben“ von dem Allseits bekannten Johann Wolfgang Goethe interpretieren. Dazu muss ich jedoch sagen, dass es die Deutscharbeit ist, die wir geschrieben haben, ist. (hoffentlich macht das nichts!)
Das Gedicht
***********
Da viele das Gedicht nicht kennen werden, habe ich es noch einmal abgetippt.
Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedrängt dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles, was du liebtest,
Weg, warum du dich betrübtest,
Weg dein Fleiß und deine Ruh –
Ach, wie kam es nur dazu!
Fesselt dich die Jugendblüte,
Diese liebliche Gestalt,
Dieser Blick voll Treu und Güte
Mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
Mich ermannen, ihr entfliehen,
Führet mich im Augenblick,
Ach, mein Weg zu ihr zurück.
Und an diesem Zauberfädchen,
Das sich nicht zerreißen lässt,
Hält das liebe, lose Mädchen
Mich so wider Willen fest;
Muss in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach, wie groß!
Liebe! Liebe! lass mich los!
Die Interpretation
*****************
(ich hab hier einfach nur das abgetippt, und Fehler verbessert, wie ich es in mein Arbeitsheft geschrieben habe!)
In dem Gedicht „Neue Liebe, Neues Leben“ von Johann Wolfgang Goethe, welches er 1775 verfasste, versucht das lyrische Ich verzweifelt, der Liebe zu einem Mädchen zu entkommen und seinem alten, ruhigem und fleißigem Leben wieder nachzugehen. Es ist ein Gespräch zwischen den lyrischen Ich und seinem Herzen.
Das Gedicht hat drei Strophen zu je acht Versen. Das Reimschema is ababccdd, wobei man sehen kann, dass jeweils ein Kreuz- und ein Paarreim vorhanden ist. Auffallend ist auch, dass der erste und der dritte wie auch der fünfte und sechste Vers immer klingend sind, das sie eine weibliche Kadenz (unbetonte Silbe am Ende) besitzen.
Es ist ein trauriges Gedicht, welches durch den streng eingehaltenen vierfüßigen Trachäus unterstrichen wird. Das Traurige wird durch die zahlreichen, verzweifelten und sich steigernden Hilferufe hervorgehoben. In der zweiten und dritten Strohe ist jeweils im dritten und vierten Vers ein Ejambement (Zeilensprung) zu finden.
Im ersten Vers fragt das lyrische Ich sein Herz, was geschehen ist und „was soll das geben“. Es werden eine Reihe von Veränderungen aufgelistet, durch die das gesamte Leben des Ichs betroffen ist.
In der zweiten Strophe wird dann der Grund für die „Verändrung“ genannt. „Die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt mit unendlicher Gewalt“ soll es sein, der das Ich nicht entkommen kann und immer wieder führt der Weg „zu ihr zurück“. Die Gestalt wird als etwas Bedrohliches und Mächtiges dargestellt, die aber auch lieblich ist. Hier kann man den Widerspruch vorfinden, den es eigentlich in jedem Liebesgedicht gibt.
In der letzten Strophe erfährt man dann, dass es ein Mädchen ist, das ihn „wider Willen“ fest hält.
Dann klingt es so, als wolle das lyrische Ich kapitulieren und „leben nun auf ihre Weise“, doch in den letzten beiden Versen ist die Verzweiflung wieder vorhanden. Der letzte Hilferuf wird durch ein stilistisches Mittel, die Alliteration, nach einmal hervorgehoben: „Liebe! Liebe! lass mich los!“
Ich finde das Gedicht sehr schön, obwohl es traurig ist. Es verdeutlicht, dass Liebe nicht nur schön traumhaft sein kann, sondern auch eine Kehrseite der Medaille hat, nämlich die Verzweiflung. Sie taucht immer dann auch, wenn man vom Geliebten oder der Geliebten eine Absage bekommen hat, man ihn/sie jedoch nicht vergessen kann.
Fazit
*****
Ich weiß nicht, was ich hier sagen soll, außer das, was ich bereits in der Interpretation gesagt habe. Zu Goethe selbst brauch ich wohl auch nichts sagen, denn den sollte wirklich jeder kennen!! Und wenn nicht ihn selber, dann sein berühmtes Gedicht „Die Bürgschaft“, die eigentlich jeder wohl mal auswendig lernen musste, oder? *g*
Vielleicht sollte ich am Ende noch sagen, dass ich für diese Arbeit eine drei bekommen habe.
Thx fürs Lesen
2003 by maurenbrecher
Das Gedicht
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Da viele das Gedicht nicht kennen werden, habe ich es noch einmal abgetippt.
Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedrängt dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles, was du liebtest,
Weg, warum du dich betrübtest,
Weg dein Fleiß und deine Ruh –
Ach, wie kam es nur dazu!
Fesselt dich die Jugendblüte,
Diese liebliche Gestalt,
Dieser Blick voll Treu und Güte
Mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
Mich ermannen, ihr entfliehen,
Führet mich im Augenblick,
Ach, mein Weg zu ihr zurück.
Und an diesem Zauberfädchen,
Das sich nicht zerreißen lässt,
Hält das liebe, lose Mädchen
Mich so wider Willen fest;
Muss in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach, wie groß!
Liebe! Liebe! lass mich los!
Die Interpretation
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(ich hab hier einfach nur das abgetippt, und Fehler verbessert, wie ich es in mein Arbeitsheft geschrieben habe!)
In dem Gedicht „Neue Liebe, Neues Leben“ von Johann Wolfgang Goethe, welches er 1775 verfasste, versucht das lyrische Ich verzweifelt, der Liebe zu einem Mädchen zu entkommen und seinem alten, ruhigem und fleißigem Leben wieder nachzugehen. Es ist ein Gespräch zwischen den lyrischen Ich und seinem Herzen.
Das Gedicht hat drei Strophen zu je acht Versen. Das Reimschema is ababccdd, wobei man sehen kann, dass jeweils ein Kreuz- und ein Paarreim vorhanden ist. Auffallend ist auch, dass der erste und der dritte wie auch der fünfte und sechste Vers immer klingend sind, das sie eine weibliche Kadenz (unbetonte Silbe am Ende) besitzen.
Es ist ein trauriges Gedicht, welches durch den streng eingehaltenen vierfüßigen Trachäus unterstrichen wird. Das Traurige wird durch die zahlreichen, verzweifelten und sich steigernden Hilferufe hervorgehoben. In der zweiten und dritten Strohe ist jeweils im dritten und vierten Vers ein Ejambement (Zeilensprung) zu finden.
Im ersten Vers fragt das lyrische Ich sein Herz, was geschehen ist und „was soll das geben“. Es werden eine Reihe von Veränderungen aufgelistet, durch die das gesamte Leben des Ichs betroffen ist.
In der zweiten Strophe wird dann der Grund für die „Verändrung“ genannt. „Die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt mit unendlicher Gewalt“ soll es sein, der das Ich nicht entkommen kann und immer wieder führt der Weg „zu ihr zurück“. Die Gestalt wird als etwas Bedrohliches und Mächtiges dargestellt, die aber auch lieblich ist. Hier kann man den Widerspruch vorfinden, den es eigentlich in jedem Liebesgedicht gibt.
In der letzten Strophe erfährt man dann, dass es ein Mädchen ist, das ihn „wider Willen“ fest hält.
Dann klingt es so, als wolle das lyrische Ich kapitulieren und „leben nun auf ihre Weise“, doch in den letzten beiden Versen ist die Verzweiflung wieder vorhanden. Der letzte Hilferuf wird durch ein stilistisches Mittel, die Alliteration, nach einmal hervorgehoben: „Liebe! Liebe! lass mich los!“
Ich finde das Gedicht sehr schön, obwohl es traurig ist. Es verdeutlicht, dass Liebe nicht nur schön traumhaft sein kann, sondern auch eine Kehrseite der Medaille hat, nämlich die Verzweiflung. Sie taucht immer dann auch, wenn man vom Geliebten oder der Geliebten eine Absage bekommen hat, man ihn/sie jedoch nicht vergessen kann.
Fazit
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Ich weiß nicht, was ich hier sagen soll, außer das, was ich bereits in der Interpretation gesagt habe. Zu Goethe selbst brauch ich wohl auch nichts sagen, denn den sollte wirklich jeder kennen!! Und wenn nicht ihn selber, dann sein berühmtes Gedicht „Die Bürgschaft“, die eigentlich jeder wohl mal auswendig lernen musste, oder? *g*
Vielleicht sollte ich am Ende noch sagen, dass ich für diese Arbeit eine drei bekommen habe.
Thx fürs Lesen
2003 by maurenbrecher
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