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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Shamane
TOD ist auch nur ein Zustand
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auf der Scheibenwelt, die von 4 Elefantengestützt, auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All getragen wird, muss man immer mit Überraschungen rechnen und wer schon öfters einen Roman von Terry Pratchetts abgedrehter Scheibenwelt gelesen hat, wundert sich eigentlich über gar nichts mehr.
Der Roman „Gevatter Tod“ macht hier keine Ausnahme, er ist voll von komischen und bizarren Figuren und deren abgedrehten Geschichten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser Roman TOD gewidmet, der in fast allen Scheibenwelt Romanen seinen kurzen Auftritt hat und den man immer daran erkennt das er mit Grabesstimme und in GROSSBUCHSTABEN spricht.
Auch der TOD ist nur ein Mensch (hehe oder versucht zumindest menschliche Züge anzunehmen) und wenn man Jahrtausendelang mit „Seelen sammeln“ beschäftigt war, hat man einfach mal die Schnauze voll und will mal etwas anderes machen und so beschließt TOD sich einen Lehrling zu nehmen um sich seinen „menschlichen Studien widmen zu können.
Seine Wahl fällt auf Mort, den Sohn eines Bauern, der froh ist seinen Sohn loszuwerden, denn Mort gehört nicht zu denen die man als Intelligent bezeichnen würde und auch sein Aussehen ist nicht gerade förderlich um das andere Geschlecht in entzücken ausbrechen zu lassen. Sein Vater sieht deshalb keine Chance das Mort einmal den Hof weiterführen könnte und ist deshalb sehr glücklich ihn in die Lehre zu TOD schicken zu können.
Nach kurzer Einarbeitungszeit glaubt TOD, das Mort nun soweit sei und schickt ihn alleine los. Als er dann Prinzessin Keli „einsammeln“ soll, passiert ihm allerdings ein kleines Missgeschick und tötet stattdessen den Attentäter. Mort macht sich darüber nicht viele Gedanken und außerdem sieht die Prinzessin ja auch wunderschön aus, so das er sich sofort in sie verliebt. Er kann ja auch nicht ahnen das er damit die normale Realität verändert hat und durch seine Versuche Prinzessin Keli zu retten, macht er alles nur immer schlimmer. Dank seiner mäßig ausgeprägten Intelligenz merkt er auch nicht, das er sich immer mehr TOD anpasst (er geht durch Mauern, wird von Armbrustpfeilen durchbohrt ohne Verletzt zu werden und fängt an in GROSSBUCHSTABEN zu reden).
Von diesem ganzen Chaos bekommt TOD nichts mit, den er ist Angeln gegangen, versucht sich zu betrinken und auch seine Jobsuche gestaltet sich schwieriger als er sich das Vorgestellt hat, so das er eine Stelle als Koch annehmen muss, nachdem er die gewünschte Stelle in der Landwirtschaft nicht bekommen hat, obwohl er doch „ Erfahrung im Umgang mit gewissen Landwirtschaftlichen Werkzeugen“ vorweisen kann. Er ist so beschäftigt mit seinen menschlichen Studien, das er erst merkt was für ein Chaos auf der Scheibenwelt herrscht, als er von seinem Diener Albert (früher ein mächtiger Magier) unsanft darauf aufmerksam gemacht wird.
Zu diesem Zeitpunkt ist es aber schon fast zu spät und es wird nicht leicht, alles wieder ins rechte Lot zu bringen.... doch darüber will ich jetzt nicht mehr viel verraten, dieses Vergnügen solltet ihr Euch selber gönnen.
Die ersten Seiten des Romans empfand ich ein wenig zäh und es dauert ne Weile bis sich die Geschichte entwickelt, aber dann bekommt man einen wirklich witzigen Roman geboten, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und selbst jetzt beim Schreiben dieses Berichts grinse ich vor mich hin, da mir die ein oder andere Szene wieder einfällt.
Und deren gibt es viele. Stellt Euch nur mal vor was abgeht, wenn TOD plötzlich, ohne sich anzumelden, in eine Party platzt und eine Polonaise anzettelt.
Terry Pratchett schreibt meistens mit tiefschwarzem Humor und schafft es immer hervorragend reale Gegebenheiten, total verdreht in seine Romane einfliesen zu lassen. Da ist es doch auch egal das es eine Reanuelle Landwirtschaft (es wird zuerst geerntet und dann gepflanzt) nicht geben kann, man muss sich nur damit abfinden das auf der Scheibenwelt andere Naturgesetzte auftreten können, als uns in der Schule beigebracht wurden, dann kann man sich köstlich amüsieren.
Und genau diese Mischung aus Spannung und Humor macht für mich das Lesen dieser Scheibenwelt-Romane zum Vergnügen.
Für mich ist „Gevatter Tod“ einer der besten Romane aus dem Scheibenweltzyklus, den jeder lesen sollte der Fantasy mag und nichts gegen absurde, überdrehte Geschichten hat. Erhältlich ist der Roman z.B. bei Amazon (Heyne Verlag (ISBN 345304205) für 6,95 Euro.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-02 19:10:25 mit dem Titel Gevatter Tod (Terry Pratchett)
Auf der Scheibenwelt, die von 4 Elefantengestützt, auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All getragen wird, muss man immer mit Überraschungen rechnen und wer schon öfters einen Roman von Terry Pratchetts abgedrehter Scheibenwelt gelesen hat, wundert sich eigentlich über gar nichts mehr.
Der Roman „Gevatter Tod“ macht hier keine Ausnahme, er ist voll von komischen und bizarren Figuren und deren abgedrehten Geschichten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser Roman TOD gewidmet, der in fast allen Scheibenwelt Romanen seinen kurzen Auftritt hat und den man immer daran erkennt das er mit Grabesstimme und in GROSSBUCHSTABEN spricht.
Auch der TOD ist nur ein Mensch (hehe oder versucht zumindest menschliche Züge anzunehmen) und wenn man Jahrtausendelang mit „Seelen sammeln“ beschäftigt war, hat man einfach mal die Schnauze voll und will mal etwas anderes machen und so beschließt TOD sich einen Lehrling zu nehmen um sich seinen „menschlichen Studien widmen zu können.
Seine Wahl fällt auf Mort, den Sohn eines Bauern, der froh ist seinen Sohn loszuwerden, denn Mort gehört nicht zu denen die man als Intelligent bezeichnen würde und auch sein Aussehen ist nicht gerade förderlich um das andere Geschlecht in entzücken ausbrechen zu lassen. Sein Vater sieht deshalb keine Chance das Mort einmal den Hof weiterführen könnte und ist deshalb sehr glücklich ihn in die Lehre zu TOD schicken zu können.
Nach kurzer Einarbeitungszeit glaubt TOD, das Mort nun soweit sei und schickt ihn alleine los. Als er dann Prinzessin Keli „einsammeln“ soll, passiert ihm allerdings ein kleines Missgeschick und tötet stattdessen den Attentäter. Mort macht sich darüber nicht viele Gedanken und außerdem sieht die Prinzessin ja auch wunderschön aus, so das er sich sofort in sie verliebt. Er kann ja auch nicht ahnen das er damit die normale Realität verändert hat und durch seine Versuche Prinzessin Keli zu retten, macht er alles nur immer schlimmer. Dank seiner mäßig ausgeprägten Intelligenz merkt er auch nicht, das er sich immer mehr TOD anpasst (er geht durch Mauern, wird von Armbrustpfeilen durchbohrt ohne Verletzt zu werden und fängt an in GROSSBUCHSTABEN zu reden).
Von diesem ganzen Chaos bekommt TOD nichts mit, den er ist Angeln gegangen, versucht sich zu betrinken und auch seine Jobsuche gestaltet sich schwieriger als er sich das Vorgestellt hat, so das er eine Stelle als Koch annehmen muss, nachdem er die gewünschte Stelle in der Landwirtschaft nicht bekommen hat, obwohl er doch „ Erfahrung im Umgang mit gewissen Landwirtschaftlichen Werkzeugen“ vorweisen kann. Er ist so beschäftigt mit seinen menschlichen Studien, das er erst merkt was für ein Chaos auf der Scheibenwelt herrscht, als er von seinem Diener Albert (früher ein mächtiger Magier) unsanft darauf aufmerksam gemacht wird.
Zu diesem Zeitpunkt ist es aber schon fast zu spät und es wird nicht leicht, alles wieder ins rechte Lot zu bringen.... doch darüber will ich jetzt nicht mehr viel verraten, dieses Vergnügen solltet ihr Euch selber gönnen.
Die ersten Seiten des Romans empfand ich ein wenig zäh und es dauert ne Weile bis sich die Geschichte entwickelt, aber dann bekommt man einen wirklich witzigen Roman geboten, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und selbst jetzt beim Schreiben dieses Berichts grinse ich vor mich hin, da mir die ein oder andere Szene wieder einfällt.
Und deren gibt es viele. Stellt Euch nur mal vor was abgeht, wenn TOD plötzlich, ohne sich anzumelden, in eine Party platzt und eine Polonaise anzettelt.
Terry Pratchett schreibt meistens mit tiefschwarzem Humor und schafft es immer hervorragend reale Gegebenheiten, total verdreht in seine Romane einfliesen zu lassen. Da ist es doch auch egal das es eine Reanuelle Landwirtschaft (es wird zuerst geerntet und dann gepflanzt) nicht geben kann, man muss sich nur damit abfinden das auf der Scheibenwelt andere Naturgesetzte auftreten können, als uns in der Schule beigebracht wurden, dann kann man sich köstlich amüsieren.
Und genau diese Mischung aus Spannung und Humor macht für mich das Lesen dieser Scheibenwelt-Romane zum Vergnügen.
Für mich ist „Gevatter Tod“ einer der besten Romane aus dem Scheibenweltzyklus, den jeder lesen sollte der Fantasy mag und nichts gegen absurde, überdrehte Geschichten hat. Erhältlich ist der Roman z.B. bei Amazon (Heyne Verlag (ISBN 345304205) für 6,95 Euro.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-08 19:29:51 mit dem Titel wenn Hexen auf Vam!y!re treffen
Auf Terry Pratchett`s Scheibenwelt ist nichts so, wie man es normalerweise in einem Fantasy-Roman gewöhnt ist. Als erstes muss man sich an Vorstellung gewöhnen, das es eine ca. 30.000 Meilen große Scheibe ist, die von 4 Elefanten gestützt, auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All transportiert wird. Auf so einer verrückten Welt kann man natürlich auch nicht erwarten, das sich die einzelnen Figuren so verhalten wie man es normalerweise gewöhnt ist.
So auch im Roman „RUHIG BLUT“ der wieder voll von abgedrehten und bizarren Figuren und einigen komischen Geschichten ist. Im eigentlichen Sinne ein Vampir-Roman, aber es wäre ja kein Roman von der Scheibenwelt, wenn es da nicht ein paar Besonderheiten gäbe.
Der ziemlich naive König von Lancre hat anlässlich der Taufe seiner kleinen Tochter, Vampire aus Überwald zu dieser Zeremonie eingeladen, um so seine Weltoffenheit zu demonstrieren. Das dies sicher nicht einer seiner besten Ideen in seinem Leben war, wird allen ziemlich schnell klar, den die Gäste nutzen diese Chance und versuchen das kleine Königreich und ihre Bewohner in Ihren Bann zu ziehen um sich so neue „Futterquellen“ zu erschließen. Und diese Vampyre, die sich bewusst mit Ypsilon schreiben um schon durch die Schreibweise zu zeigen, das sie nichts mit ihren alten Verwandten gemeinsam haben, sind nicht so einfach zu besiegen wie die klassischen Blutsauger. Diese neue Generation hat sich an religiösen Symbolen abgehärtet, isst mit Genuss Knoblauchplätzchen, zieht bei Sonnenschein nur leichte Vorhänge zu und wiedersteht auch den meisten anderen Mitteln, mit denen man normalerweise Vampire in Schwierigkeiten bringt.
Als erstes erkennen die Hexen die Gefahr, doch als Oma Esmeralda Wetterwachs (die älteste und mächtigste Hexe) in ihrem ersten Versuch kläglich scheitert und sich zunächst mal Frustriert in die Berge zurückzieht, liegt das Schicksal des kleinen Königreichs in den Händen der 3 Junghexen Magrat Knoblauch (gleichzeitig die Königin,), Gyta Nann Ogg (ihre Familie macht ungefähr die Hälfte der Bevölkerung aus) und Agnes Nitt (die jüngste und schüchternste aber auch unheimlich dick). Zunächst ziemlich planlos, versuchen sie die Vampyre zu besiegen, doch da die sonst üblichen Mittel versagen müssen neue Wege erdacht werden und so setzt Agnes Nitt ihre weiblichen Reize ein und fängt an Vlad, den Sohn des Obervampyrs zu bezirzen.
In dieses ganze Schlamassel gerät der junge Priester Hilbert Himmelwärts der eigentlich nur die Lehren des Schildkrötengottes Om nach Lancre bringen wollte und sich plötzlich in einem Kampf zwischen Hexen und Vampiren befindet und sich später auch noch seinen starken Glauben, in einer (wie ich finde köstlich, genialen) Diskussion mit Oma Wetterwachs beweisen muss. Obwohl Oma Wetterwachs nichts von Leuten hält, die Leute wie sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen, bleibt ihr doch nichts anderes übrig, als sich mit Himmelwärts zu verbünden, um die Blutsauger los zu werden.
Außer diesen Hauptfiguren wirken auch noch ein paar andere höchst merkwürdige Gesellen mit, die auch einen mehr oder weniger großen Anteil am Ausgang der Geschichte haben. Da wären z.B. Igor, der altmodische Diener der Vampyre, der den guten alten Zeiten und seinem alten Grafen nachtrauert und sich gar nicht an die neuen Umgangsformen seiner Herren gewöhnen kann, diese wiederum haben auch ihre Probleme mit diesem Fossil und so kommt es hier zu sehr lustigen Ereignissen, die beiden Seiten sehr viele Nerven kosten.
Und fast hätte ich da noch die winzig kleinen, blauen Kobolde aus dem Stamm der Wir-sind-die-Grösten“ vergessen, die mit ihren unglaublichen Körperkräften mit Vorliebe Kühe von der Weide stehlen, indem sie diese einfach an den Hufen nehmen und wegtragen, weshalb sie auch von den meisten Bewohnern eher als eine lästige Plage angesehen werden.
Viel mehr will ich gar nicht über den weiteren Verlauf und den Ausgang der Geschichte verraten, ihr könnt aber sicher sein das ihr Euch beim lesen einige male vor Vergnügen auf die Schenkel klopfen werdet.
Ich finde den beim Goldmann Verlag erschienen Roman RUHIG BLUT (ISBN 3-442-41652-3 für 9,95 Euro) mit all seinen abgedrehten Gestalten und zum Teil bizarren Ereignissen sehr originell, amüsant und spannend und kann diesen Roman allen empfehlen. Natürlich wäre es hilfreich wenn man schon ein paar andere Romane aus dem Scheibenweltzyklus gelesen hätte, damit man auch alle Anspielungen auf frühere Romane richtig genießen kann, aber auch Neueinsteigern wird ein Klasse Lesestoff geboten, denn Terry Pratchett ist wieder einmal ein guter Roman gelungen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-07 20:37:07 mit dem Titel Pyramiden (Terry Pratchett)
In den Romanen von Terry Pratchetts „Scheibenwelt“ die auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All getragen wird ist dem Author nichts heilig er zieht alles auf seine humorvolle Art durch den Kakao und in seinem Roman „Pyramiden“ hat es die alten Ägypter und das Altertum getroffen.
PTeppic ist der Sohn des Pharaos Theppicymon XXVII, einem alten Königreichs Namens DJELIBEBY, eigentlich einem winzig kleinem Königreich, nun eher ein langer dünner Schlauch, der als Natürliche Pufferzone zwischen den großen Reichen TSORT und EPHEBE liegt.
Da ist es nur verständlich, das er die Wartezeit, bis er selber Pharao ist, ein wenig nützen will, um die Welt zu sehen und etwas anständiges zu lernen., also entschließt er sich in der Hauptstadt der Scheibenwelt, in Ankh-Morpok als Assasine (dem auf der Scheibenwelt sehr geachtete Beruf des Mörders) ausbilden zu lassen.
Gerade als er seine Ausbildung mit mehr Glück als Geschick beendet hat, stirbt sein Vater und er muss in seine Heimat zurück um dort seinen Platz als der neue Pharao einzunehmen.
Schnell wird im klar, das er in der Ferne viel von dem vergessen hat, was in seinem Königreich einen guten Pharao ausmacht, was vor allem seine armen Untertanen zu spüren bekommen. So verliert z.B ein armer Steinmetz seine rechte Hand, nur weil Pteppic ihm zur Begrüßung die Hand schüttelt. Auch sonst findet er sich nur schwer in seinem altmodischem Königreich zurecht, doch seine Ideen zur Modernisierung, werden schnell von Dios, dem Hohepriester abgeblockt, der natürlich seine alten Traditionen und damit seine Machtposition verteidigt.
Als PTeppic dann auch noch erfährt, das in seinem Namen, das schöne Sklavenmädchen Ptraci zum Tode verurteilt werden soll, weil sie sich weigerte einen Todestrank zu trinken, um den toten Pharao ins Totenreich zu begleiten, hat er genug und fängt an sein Reich umzukrempeln......
Doch auch die neue Pyramide, für seinen Vater bereitet ihm zusätzliche Schwierigkeiten, den durch ein paar Berechnungsfehler gerät sie schlicht zu groß. Dazu muss man wissen das beim Bau einer Pyramide gewisse Magische Felder und Zeitschleifen entstehen, die sich erst mit dem setzten des Schlusssteins völlig entladen.
Als Ergebnis dieses Größenwahns verschwindet das kleine Königreich aus der normalen Welt, die Götter steigen vom Himmel und die Mumien kommen aus ihren Pramiden, kurz gesagt PTeppic bekommt ne menge Schwierigkeiten und hat alle Hände voll zu tun um dieses Chaos in den griff zu bekommen und sein Reich und die schöne Ptraci zu retten..........
Mehr will ich nun gar nicht mehr verraten um niemandem das Lesevergnügen zu nehmen
Wer schon einen oder mehrere Romane von Terry Pratchetts Scheibenwelt gelesen hat, weis worauf er sich einlässt, allen anderen sei gesagt , das es wohl keine Skurillere Fantasy-Welt als „die Scheibenwelt“ gibt. Hier tummeln sich alle Figuren, die man aus anderen Fantasy-Geschichten kennt, nur hier haben alle irgendwie, einen mehr oder weniger kleinen Schuss.
„Die Pyramiden“ sind auch sehr gut für Neueinsteiger zu lesen, da dies ein Roman ist, der sich nicht auf Ereignisse oder Personen aus früheren Romanen bezieht und damit den Neueinsteiger nicht mit Verweisen auf „alte Geschichten“ verwirren. Für „alte Scheibenwelthasen“ dürfte es allerdings ungewohnt sein, das dieser Roman in 4 Bücher unterteilt ist, da Terry Pratchett ja sonst auf solche Unterteilungen in seinen Romanen verzichtet.
Wieder hat es Terry Pratchett geschafft durch seine köstlichen Einfälle einen Roman zu schreiben, der zum einen recht spannend, zum anderen vor urkomischen Szenen nur so strotzt, wie z.B die unendlichen Machtkämpfe zwischen Pteppic und Dios, oder den Berechnungen des größten mathematischen Genies, genannt „Du Mistvieh“ oder aber auch als sich die beiden feindlichen Heere aus Tsort und Epehpe in Holzpferden gegenüberstehen, in der Hoffnung, das die andere Seite diese mitnehmen würden.
Wenn man mal angefangen hat zu lesen, will man den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen, bis man das Ende der Geschichte kennt.
Dieser Roman bietet ein paar spannende, vergnügliche Lesestunden und ich kann diesen Roman allen empfehlen, die sich mal nicht ganz so Bierernst mit dem alten Ägypten oder dem Altertum beschäftigen wollen. Egal ob Jung oder alt, alle werden an diesem Roman ihren Spaß habe, nur die absolut humorlosen Zeitgenossen unter uns, werden „Die Pyramiden“ wohl nach ein paar Seiten, Verständnislos den Kopf schüttelnd, zur Seite legen.
Erschienen bei Heyne (ISBN 3-453-12327-1) 1989 für 14,80 DM (antike germanische Währung)
*** Wie immer unter nethar oder shamane in verschiedenen Foren gepostet ***
Der Roman „Gevatter Tod“ macht hier keine Ausnahme, er ist voll von komischen und bizarren Figuren und deren abgedrehten Geschichten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser Roman TOD gewidmet, der in fast allen Scheibenwelt Romanen seinen kurzen Auftritt hat und den man immer daran erkennt das er mit Grabesstimme und in GROSSBUCHSTABEN spricht.
Auch der TOD ist nur ein Mensch (hehe oder versucht zumindest menschliche Züge anzunehmen) und wenn man Jahrtausendelang mit „Seelen sammeln“ beschäftigt war, hat man einfach mal die Schnauze voll und will mal etwas anderes machen und so beschließt TOD sich einen Lehrling zu nehmen um sich seinen „menschlichen Studien widmen zu können.
Seine Wahl fällt auf Mort, den Sohn eines Bauern, der froh ist seinen Sohn loszuwerden, denn Mort gehört nicht zu denen die man als Intelligent bezeichnen würde und auch sein Aussehen ist nicht gerade förderlich um das andere Geschlecht in entzücken ausbrechen zu lassen. Sein Vater sieht deshalb keine Chance das Mort einmal den Hof weiterführen könnte und ist deshalb sehr glücklich ihn in die Lehre zu TOD schicken zu können.
Nach kurzer Einarbeitungszeit glaubt TOD, das Mort nun soweit sei und schickt ihn alleine los. Als er dann Prinzessin Keli „einsammeln“ soll, passiert ihm allerdings ein kleines Missgeschick und tötet stattdessen den Attentäter. Mort macht sich darüber nicht viele Gedanken und außerdem sieht die Prinzessin ja auch wunderschön aus, so das er sich sofort in sie verliebt. Er kann ja auch nicht ahnen das er damit die normale Realität verändert hat und durch seine Versuche Prinzessin Keli zu retten, macht er alles nur immer schlimmer. Dank seiner mäßig ausgeprägten Intelligenz merkt er auch nicht, das er sich immer mehr TOD anpasst (er geht durch Mauern, wird von Armbrustpfeilen durchbohrt ohne Verletzt zu werden und fängt an in GROSSBUCHSTABEN zu reden).
Von diesem ganzen Chaos bekommt TOD nichts mit, den er ist Angeln gegangen, versucht sich zu betrinken und auch seine Jobsuche gestaltet sich schwieriger als er sich das Vorgestellt hat, so das er eine Stelle als Koch annehmen muss, nachdem er die gewünschte Stelle in der Landwirtschaft nicht bekommen hat, obwohl er doch „ Erfahrung im Umgang mit gewissen Landwirtschaftlichen Werkzeugen“ vorweisen kann. Er ist so beschäftigt mit seinen menschlichen Studien, das er erst merkt was für ein Chaos auf der Scheibenwelt herrscht, als er von seinem Diener Albert (früher ein mächtiger Magier) unsanft darauf aufmerksam gemacht wird.
Zu diesem Zeitpunkt ist es aber schon fast zu spät und es wird nicht leicht, alles wieder ins rechte Lot zu bringen.... doch darüber will ich jetzt nicht mehr viel verraten, dieses Vergnügen solltet ihr Euch selber gönnen.
Die ersten Seiten des Romans empfand ich ein wenig zäh und es dauert ne Weile bis sich die Geschichte entwickelt, aber dann bekommt man einen wirklich witzigen Roman geboten, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und selbst jetzt beim Schreiben dieses Berichts grinse ich vor mich hin, da mir die ein oder andere Szene wieder einfällt.
Und deren gibt es viele. Stellt Euch nur mal vor was abgeht, wenn TOD plötzlich, ohne sich anzumelden, in eine Party platzt und eine Polonaise anzettelt.
Terry Pratchett schreibt meistens mit tiefschwarzem Humor und schafft es immer hervorragend reale Gegebenheiten, total verdreht in seine Romane einfliesen zu lassen. Da ist es doch auch egal das es eine Reanuelle Landwirtschaft (es wird zuerst geerntet und dann gepflanzt) nicht geben kann, man muss sich nur damit abfinden das auf der Scheibenwelt andere Naturgesetzte auftreten können, als uns in der Schule beigebracht wurden, dann kann man sich köstlich amüsieren.
Und genau diese Mischung aus Spannung und Humor macht für mich das Lesen dieser Scheibenwelt-Romane zum Vergnügen.
Für mich ist „Gevatter Tod“ einer der besten Romane aus dem Scheibenweltzyklus, den jeder lesen sollte der Fantasy mag und nichts gegen absurde, überdrehte Geschichten hat. Erhältlich ist der Roman z.B. bei Amazon (Heyne Verlag (ISBN 345304205) für 6,95 Euro.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-02 19:10:25 mit dem Titel Gevatter Tod (Terry Pratchett)
Auf der Scheibenwelt, die von 4 Elefantengestützt, auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All getragen wird, muss man immer mit Überraschungen rechnen und wer schon öfters einen Roman von Terry Pratchetts abgedrehter Scheibenwelt gelesen hat, wundert sich eigentlich über gar nichts mehr.
Der Roman „Gevatter Tod“ macht hier keine Ausnahme, er ist voll von komischen und bizarren Figuren und deren abgedrehten Geschichten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser Roman TOD gewidmet, der in fast allen Scheibenwelt Romanen seinen kurzen Auftritt hat und den man immer daran erkennt das er mit Grabesstimme und in GROSSBUCHSTABEN spricht.
Auch der TOD ist nur ein Mensch (hehe oder versucht zumindest menschliche Züge anzunehmen) und wenn man Jahrtausendelang mit „Seelen sammeln“ beschäftigt war, hat man einfach mal die Schnauze voll und will mal etwas anderes machen und so beschließt TOD sich einen Lehrling zu nehmen um sich seinen „menschlichen Studien widmen zu können.
Seine Wahl fällt auf Mort, den Sohn eines Bauern, der froh ist seinen Sohn loszuwerden, denn Mort gehört nicht zu denen die man als Intelligent bezeichnen würde und auch sein Aussehen ist nicht gerade förderlich um das andere Geschlecht in entzücken ausbrechen zu lassen. Sein Vater sieht deshalb keine Chance das Mort einmal den Hof weiterführen könnte und ist deshalb sehr glücklich ihn in die Lehre zu TOD schicken zu können.
Nach kurzer Einarbeitungszeit glaubt TOD, das Mort nun soweit sei und schickt ihn alleine los. Als er dann Prinzessin Keli „einsammeln“ soll, passiert ihm allerdings ein kleines Missgeschick und tötet stattdessen den Attentäter. Mort macht sich darüber nicht viele Gedanken und außerdem sieht die Prinzessin ja auch wunderschön aus, so das er sich sofort in sie verliebt. Er kann ja auch nicht ahnen das er damit die normale Realität verändert hat und durch seine Versuche Prinzessin Keli zu retten, macht er alles nur immer schlimmer. Dank seiner mäßig ausgeprägten Intelligenz merkt er auch nicht, das er sich immer mehr TOD anpasst (er geht durch Mauern, wird von Armbrustpfeilen durchbohrt ohne Verletzt zu werden und fängt an in GROSSBUCHSTABEN zu reden).
Von diesem ganzen Chaos bekommt TOD nichts mit, den er ist Angeln gegangen, versucht sich zu betrinken und auch seine Jobsuche gestaltet sich schwieriger als er sich das Vorgestellt hat, so das er eine Stelle als Koch annehmen muss, nachdem er die gewünschte Stelle in der Landwirtschaft nicht bekommen hat, obwohl er doch „ Erfahrung im Umgang mit gewissen Landwirtschaftlichen Werkzeugen“ vorweisen kann. Er ist so beschäftigt mit seinen menschlichen Studien, das er erst merkt was für ein Chaos auf der Scheibenwelt herrscht, als er von seinem Diener Albert (früher ein mächtiger Magier) unsanft darauf aufmerksam gemacht wird.
Zu diesem Zeitpunkt ist es aber schon fast zu spät und es wird nicht leicht, alles wieder ins rechte Lot zu bringen.... doch darüber will ich jetzt nicht mehr viel verraten, dieses Vergnügen solltet ihr Euch selber gönnen.
Die ersten Seiten des Romans empfand ich ein wenig zäh und es dauert ne Weile bis sich die Geschichte entwickelt, aber dann bekommt man einen wirklich witzigen Roman geboten, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und selbst jetzt beim Schreiben dieses Berichts grinse ich vor mich hin, da mir die ein oder andere Szene wieder einfällt.
Und deren gibt es viele. Stellt Euch nur mal vor was abgeht, wenn TOD plötzlich, ohne sich anzumelden, in eine Party platzt und eine Polonaise anzettelt.
Terry Pratchett schreibt meistens mit tiefschwarzem Humor und schafft es immer hervorragend reale Gegebenheiten, total verdreht in seine Romane einfliesen zu lassen. Da ist es doch auch egal das es eine Reanuelle Landwirtschaft (es wird zuerst geerntet und dann gepflanzt) nicht geben kann, man muss sich nur damit abfinden das auf der Scheibenwelt andere Naturgesetzte auftreten können, als uns in der Schule beigebracht wurden, dann kann man sich köstlich amüsieren.
Und genau diese Mischung aus Spannung und Humor macht für mich das Lesen dieser Scheibenwelt-Romane zum Vergnügen.
Für mich ist „Gevatter Tod“ einer der besten Romane aus dem Scheibenweltzyklus, den jeder lesen sollte der Fantasy mag und nichts gegen absurde, überdrehte Geschichten hat. Erhältlich ist der Roman z.B. bei Amazon (Heyne Verlag (ISBN 345304205) für 6,95 Euro.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-08 19:29:51 mit dem Titel wenn Hexen auf Vam!y!re treffen
Auf Terry Pratchett`s Scheibenwelt ist nichts so, wie man es normalerweise in einem Fantasy-Roman gewöhnt ist. Als erstes muss man sich an Vorstellung gewöhnen, das es eine ca. 30.000 Meilen große Scheibe ist, die von 4 Elefanten gestützt, auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All transportiert wird. Auf so einer verrückten Welt kann man natürlich auch nicht erwarten, das sich die einzelnen Figuren so verhalten wie man es normalerweise gewöhnt ist.
So auch im Roman „RUHIG BLUT“ der wieder voll von abgedrehten und bizarren Figuren und einigen komischen Geschichten ist. Im eigentlichen Sinne ein Vampir-Roman, aber es wäre ja kein Roman von der Scheibenwelt, wenn es da nicht ein paar Besonderheiten gäbe.
Der ziemlich naive König von Lancre hat anlässlich der Taufe seiner kleinen Tochter, Vampire aus Überwald zu dieser Zeremonie eingeladen, um so seine Weltoffenheit zu demonstrieren. Das dies sicher nicht einer seiner besten Ideen in seinem Leben war, wird allen ziemlich schnell klar, den die Gäste nutzen diese Chance und versuchen das kleine Königreich und ihre Bewohner in Ihren Bann zu ziehen um sich so neue „Futterquellen“ zu erschließen. Und diese Vampyre, die sich bewusst mit Ypsilon schreiben um schon durch die Schreibweise zu zeigen, das sie nichts mit ihren alten Verwandten gemeinsam haben, sind nicht so einfach zu besiegen wie die klassischen Blutsauger. Diese neue Generation hat sich an religiösen Symbolen abgehärtet, isst mit Genuss Knoblauchplätzchen, zieht bei Sonnenschein nur leichte Vorhänge zu und wiedersteht auch den meisten anderen Mitteln, mit denen man normalerweise Vampire in Schwierigkeiten bringt.
Als erstes erkennen die Hexen die Gefahr, doch als Oma Esmeralda Wetterwachs (die älteste und mächtigste Hexe) in ihrem ersten Versuch kläglich scheitert und sich zunächst mal Frustriert in die Berge zurückzieht, liegt das Schicksal des kleinen Königreichs in den Händen der 3 Junghexen Magrat Knoblauch (gleichzeitig die Königin,), Gyta Nann Ogg (ihre Familie macht ungefähr die Hälfte der Bevölkerung aus) und Agnes Nitt (die jüngste und schüchternste aber auch unheimlich dick). Zunächst ziemlich planlos, versuchen sie die Vampyre zu besiegen, doch da die sonst üblichen Mittel versagen müssen neue Wege erdacht werden und so setzt Agnes Nitt ihre weiblichen Reize ein und fängt an Vlad, den Sohn des Obervampyrs zu bezirzen.
In dieses ganze Schlamassel gerät der junge Priester Hilbert Himmelwärts der eigentlich nur die Lehren des Schildkrötengottes Om nach Lancre bringen wollte und sich plötzlich in einem Kampf zwischen Hexen und Vampiren befindet und sich später auch noch seinen starken Glauben, in einer (wie ich finde köstlich, genialen) Diskussion mit Oma Wetterwachs beweisen muss. Obwohl Oma Wetterwachs nichts von Leuten hält, die Leute wie sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen, bleibt ihr doch nichts anderes übrig, als sich mit Himmelwärts zu verbünden, um die Blutsauger los zu werden.
Außer diesen Hauptfiguren wirken auch noch ein paar andere höchst merkwürdige Gesellen mit, die auch einen mehr oder weniger großen Anteil am Ausgang der Geschichte haben. Da wären z.B. Igor, der altmodische Diener der Vampyre, der den guten alten Zeiten und seinem alten Grafen nachtrauert und sich gar nicht an die neuen Umgangsformen seiner Herren gewöhnen kann, diese wiederum haben auch ihre Probleme mit diesem Fossil und so kommt es hier zu sehr lustigen Ereignissen, die beiden Seiten sehr viele Nerven kosten.
Und fast hätte ich da noch die winzig kleinen, blauen Kobolde aus dem Stamm der Wir-sind-die-Grösten“ vergessen, die mit ihren unglaublichen Körperkräften mit Vorliebe Kühe von der Weide stehlen, indem sie diese einfach an den Hufen nehmen und wegtragen, weshalb sie auch von den meisten Bewohnern eher als eine lästige Plage angesehen werden.
Viel mehr will ich gar nicht über den weiteren Verlauf und den Ausgang der Geschichte verraten, ihr könnt aber sicher sein das ihr Euch beim lesen einige male vor Vergnügen auf die Schenkel klopfen werdet.
Ich finde den beim Goldmann Verlag erschienen Roman RUHIG BLUT (ISBN 3-442-41652-3 für 9,95 Euro) mit all seinen abgedrehten Gestalten und zum Teil bizarren Ereignissen sehr originell, amüsant und spannend und kann diesen Roman allen empfehlen. Natürlich wäre es hilfreich wenn man schon ein paar andere Romane aus dem Scheibenweltzyklus gelesen hätte, damit man auch alle Anspielungen auf frühere Romane richtig genießen kann, aber auch Neueinsteigern wird ein Klasse Lesestoff geboten, denn Terry Pratchett ist wieder einmal ein guter Roman gelungen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-07 20:37:07 mit dem Titel Pyramiden (Terry Pratchett)
In den Romanen von Terry Pratchetts „Scheibenwelt“ die auf dem Rücken einer Schildkröte durchs All getragen wird ist dem Author nichts heilig er zieht alles auf seine humorvolle Art durch den Kakao und in seinem Roman „Pyramiden“ hat es die alten Ägypter und das Altertum getroffen.
PTeppic ist der Sohn des Pharaos Theppicymon XXVII, einem alten Königreichs Namens DJELIBEBY, eigentlich einem winzig kleinem Königreich, nun eher ein langer dünner Schlauch, der als Natürliche Pufferzone zwischen den großen Reichen TSORT und EPHEBE liegt.
Da ist es nur verständlich, das er die Wartezeit, bis er selber Pharao ist, ein wenig nützen will, um die Welt zu sehen und etwas anständiges zu lernen., also entschließt er sich in der Hauptstadt der Scheibenwelt, in Ankh-Morpok als Assasine (dem auf der Scheibenwelt sehr geachtete Beruf des Mörders) ausbilden zu lassen.
Gerade als er seine Ausbildung mit mehr Glück als Geschick beendet hat, stirbt sein Vater und er muss in seine Heimat zurück um dort seinen Platz als der neue Pharao einzunehmen.
Schnell wird im klar, das er in der Ferne viel von dem vergessen hat, was in seinem Königreich einen guten Pharao ausmacht, was vor allem seine armen Untertanen zu spüren bekommen. So verliert z.B ein armer Steinmetz seine rechte Hand, nur weil Pteppic ihm zur Begrüßung die Hand schüttelt. Auch sonst findet er sich nur schwer in seinem altmodischem Königreich zurecht, doch seine Ideen zur Modernisierung, werden schnell von Dios, dem Hohepriester abgeblockt, der natürlich seine alten Traditionen und damit seine Machtposition verteidigt.
Als PTeppic dann auch noch erfährt, das in seinem Namen, das schöne Sklavenmädchen Ptraci zum Tode verurteilt werden soll, weil sie sich weigerte einen Todestrank zu trinken, um den toten Pharao ins Totenreich zu begleiten, hat er genug und fängt an sein Reich umzukrempeln......
Doch auch die neue Pyramide, für seinen Vater bereitet ihm zusätzliche Schwierigkeiten, den durch ein paar Berechnungsfehler gerät sie schlicht zu groß. Dazu muss man wissen das beim Bau einer Pyramide gewisse Magische Felder und Zeitschleifen entstehen, die sich erst mit dem setzten des Schlusssteins völlig entladen.
Als Ergebnis dieses Größenwahns verschwindet das kleine Königreich aus der normalen Welt, die Götter steigen vom Himmel und die Mumien kommen aus ihren Pramiden, kurz gesagt PTeppic bekommt ne menge Schwierigkeiten und hat alle Hände voll zu tun um dieses Chaos in den griff zu bekommen und sein Reich und die schöne Ptraci zu retten..........
Mehr will ich nun gar nicht mehr verraten um niemandem das Lesevergnügen zu nehmen
Wer schon einen oder mehrere Romane von Terry Pratchetts Scheibenwelt gelesen hat, weis worauf er sich einlässt, allen anderen sei gesagt , das es wohl keine Skurillere Fantasy-Welt als „die Scheibenwelt“ gibt. Hier tummeln sich alle Figuren, die man aus anderen Fantasy-Geschichten kennt, nur hier haben alle irgendwie, einen mehr oder weniger kleinen Schuss.
„Die Pyramiden“ sind auch sehr gut für Neueinsteiger zu lesen, da dies ein Roman ist, der sich nicht auf Ereignisse oder Personen aus früheren Romanen bezieht und damit den Neueinsteiger nicht mit Verweisen auf „alte Geschichten“ verwirren. Für „alte Scheibenwelthasen“ dürfte es allerdings ungewohnt sein, das dieser Roman in 4 Bücher unterteilt ist, da Terry Pratchett ja sonst auf solche Unterteilungen in seinen Romanen verzichtet.
Wieder hat es Terry Pratchett geschafft durch seine köstlichen Einfälle einen Roman zu schreiben, der zum einen recht spannend, zum anderen vor urkomischen Szenen nur so strotzt, wie z.B die unendlichen Machtkämpfe zwischen Pteppic und Dios, oder den Berechnungen des größten mathematischen Genies, genannt „Du Mistvieh“ oder aber auch als sich die beiden feindlichen Heere aus Tsort und Epehpe in Holzpferden gegenüberstehen, in der Hoffnung, das die andere Seite diese mitnehmen würden.
Wenn man mal angefangen hat zu lesen, will man den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen, bis man das Ende der Geschichte kennt.
Dieser Roman bietet ein paar spannende, vergnügliche Lesestunden und ich kann diesen Roman allen empfehlen, die sich mal nicht ganz so Bierernst mit dem alten Ägypten oder dem Altertum beschäftigen wollen. Egal ob Jung oder alt, alle werden an diesem Roman ihren Spaß habe, nur die absolut humorlosen Zeitgenossen unter uns, werden „Die Pyramiden“ wohl nach ein paar Seiten, Verständnislos den Kopf schüttelnd, zur Seite legen.
Erschienen bei Heyne (ISBN 3-453-12327-1) 1989 für 14,80 DM (antike germanische Währung)
*** Wie immer unter nethar oder shamane in verschiedenen Foren gepostet ***
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