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Erfahrungsbericht von Jakini

Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Wie ich zu dem Buch kam:
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Auf diesen Seiten haben ich schon häufig von dem Buch gelesen und interessant fand ich es immer schon. Doch so wirklich traute ich mich nicht ran. Nun erspähte ich bei Real eine Taschenbuchausgabe, oder besser gesagt zwei Ausgaben, einmal den Teil:
Warum Männer nicht zuhören und den anderen Teil,
Warum Frauen schlecht einparken können. Allerdings muß ich zugeben, es hätte gereicht, wenn ich eine der beiden Ausgaben gekauft hätte, somit hätte ich 5 Euro sparen können.

Das Aussehen des Buches will ich hier gar nicht so genau beschreiben, denn ich habe eh eine andere Ausgabe erwischt, als die in der Kategorie abgebildetet, Inhaltlich wird es aber sicher das gleiche sein, denn am Ende des Buches wird auf das richtige Buch verwiesen. Meine kleine Taschenausgabe beinhaltet je Buch 125 Seiten, wobei sich aber die meisten Kapitel in den Büchern überschneiden, als ich dann den zweite Teil ... und Frauen schlecht ein parken können, habe ich die meisten Seiten überschlagen, und mir die Kapitel rausgesucht, die ich noch nicht kannte.

Worum geht es in dem Buch:
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Männer und Frauen sind unterscheidlich, und das hat nicht nur rein äußerlich zu tun, sondern eben auch von der Veranlagung her.
So fängt diese Buch fast am Anfang der Menschheit an, nämlich wo die Männer noch brav auf die Jagdt ging, und die Frauen zu Hause das Nest hüteten und die Kinder groß gezogen haben. Damals hat lt. diesem Buch niemand verlangt, daß ein Mann auch ein Baby wickelt, oder eine Frau ein Tier für das Essen erlegt. Alles war eindeutig und klar, jeder hatte seine Aufgaben und so gab es keinen Zank uns Streit. Doch heute sieht es zum Teil ganz anders aus, da gibt es auch lustige Beispiele für, die das Buch einfach lesenswert machen.

Leseproben:

Zitat Anfang: Wenn ein Mann die Toilette aufsucht, dann tut er das gewöhnt nur aus einem Grund. Für Frauen ist die Toilette Gesellschaftsraum und Thearpiezentrum in einem...... . Zitat Ende

Zitat Anfang: Frauen finde es unfaßbar, daß Männern ein kurzer Blick in den Rückspiegelge nügt, um ihr Auto mit schlafwandlerischer Sicherheit perfekt in eine winzige Parklücke einzuparken, auf der anderen Seite aber nicht in der Lage den G-Punkt zu finden...... . Zitat Ende

Zitat Anfang: Wenn eine Frau sich einmal verfährt, dann hält sie an und fragt nach dem Weg. Für einen Mann ist dies ein Zeichen von Schwäche. Lieber fährt er stundenlang im Kreis herum und murmelt dabei vor sich hin: Ich haben einen neuen Weg gefunden....... . Zitat Ende

Zitat Anfang: Männer wundern sich darüber, wie eine Frau das rot aufblinkende Warnlämpchen auf dem Armaturenbrett übersehen, dafür aber in einer dunklen Ecke aus fünfzig Metern Entfernung eine schmutzige Sochke erspähen kann.... . Zitat Ende

Diese Aussage hat mich allerdings ein wenig irritiert, wird doch erklärt, daß die Männer eigentlich den Blick für das Weite und deswegen die Dinge vor ihrer Nase, sprich in Schränken nicht finden.

In dem Buch wird auf viele Unterschiede eingegangen, so merken Männer lt. diese Buch wirklich nicht, wenn eine Frau mit ihnen flirtet, während jedoch alle anwesenden Frauen dieses mitbekommen.
Auch erklärt diese Buch, daß Frauen besser sehen können, sie haben fast hinten Augen, während die Männer eher starr gerade aus sehen können. Auch dies hängt mit dem Ursprung der Jagd zusammen, die Männer mußten die Beute aus weiter Entfernung erspähen, die Frauen mußten das Nest behüten und hier drauf achten, daß niemand unerwünscht eindringt.

Auch das Gehör ist bei Männern und Frauen unterschiedlicher, so hört die Frau in erster Linie die Kinder in der Nacht schreien, ein Mann achtet im Schlaf eher auf andere Geräusche und steht im Bett, wenn vor dem Fenster nur ein Zweig knackt.

Einer der Tips in dem Buch ist es z.B. wenn ein Mann schlecht schläft, sollte man darauf achten, ob er auf der Seite des Bettes schläft, wo die Tür ist, ist dies nicht der Fall, sollte man die Seiten tauschen, es könnte an dem Urinstinkt liegen, daß die Männer früher immer am Eingang der Höhle geschlafen haben, um bessr Gefahren bemerken zu können. Ich denke, wir werden nach dem Umzug mal die Betten tauschen, mal sehen, ob es was bringt. Nun geht es leider noch nicht, denn die Kleine liegt auf der Seite des Zimmers, und sie nachts immer noch mal aufwacht, muß ich mich dann um sie kümmern und an ihr Bett rankommen.

Alles will ich nun nicht verraten, doch ich denke einen kleinen Einblick in die Handlung des Buches gegeben zu haben.

Wie ist meine Meinung zu dem Buch:
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Ich bin begeistert und wünsche mich manchmal in die Steinzeit zurück. Damals wurden die Frauen, lt. diesem Buch noch als nur Hausfrau und Mutter akzeptiert, um heute Anerkennung zu bekommen, muß man perfekt aussehen, einen tollen Job haben und die Kinder nebenbei groß ziehen. Ist mal als Hausfrau zu Hause, wird man schon schief angesehen.

Andere Frauen haben gar nicht die Wahl, ob sie arbeiten gehen wollen, sie müssen einfach, entweder, weil sie die Kinder alleine groß ziehen müssen, oder weil der Konsumgenuß der Familie so sehr gestiegen ist, daß ein Gehalt einfach nicht ausreicht.
So etwas gab es früher offensichtlich nicht, da waren die Menschen mit dem Zufrieden, was sie hatten, aber ich denke auch, daß sie glücklicher waren, als wir es heute sind.

Gerade diese Erläuterungen haben mich zum Nachdenken gebracht. Wenn ich mich in unserer kleinen, aber übefüllten Wohnung umsehe, dann frage ich mich, was wir von unseren Dingen wirklich brauchen. Wegen unseres Umzuges bin ich arg dabei, auszumisten, aber durch dieses Buch könnte es noch einiges mehr werden. Auch habe ich inzwischen bemerkt, daß ich beim Einkaufen weniger kaufe, als vorher. Klar, Lebensmittel müssen sein, aber es gibt so schöne Kleinigkeiten, die einfach überflüssig sind. Da wären z.B. CD´s. Die meisten unserer CD´s liegen nun nur herum. Vorallem im Zeitalter des Internets, wo man vieles an Musik austauscht. Ich höre kaum noch CD´s, sondern mache wenn, denn PC an.
Staubfänger, wie z.B. Karamikfiguren, die muß man nicht unbedingt haben, auch wenn sie schön aussehen.
Man muß nicht jeden Videofilm oder jede neueste DVD kaufen, es gibt auch die Möglichkeit, diese im Videotheken auszuleihen, denn mehr als ein/zwei Mal sieht man die meisten Filme doch nicht...... .

Alle diese Dinge gab es früher gar nicht, und so brauchte man dafür auch kein Geld, die Frauen mußten auf jeden Fall nicht mit arbeiten und hatten so genug Zeit für Haushalt und Kinder. Der Haushalt war bei weitem auch nicht so groß, wie er heute ist. Damals mußte nicht alles blitzblank sein, heute sagt uns die Werbung, daß alles im Haus antibakteriell gereinigt sein muß, doch muß es das wirklich?

Das Buch hat mir also nicht nur geholfen, meinen Mann besser zu verstehen, sondern mich selber auch und vorallem hat es mir eine kleine Hilfestellung gegeben, daß man einfach mit weniger Ansprüchen mehr vom Leben haben kann. So müssen auch meine Kinder nicht immer alles bekommen, was sie wollen. Es muß nicht immer ein neues Puzzle sein, wenn dies im Angebot ist. Auch bei den Kindern sind im Moment so viele Spiele im Schrank, daß dieser bald zusammen fällt, doch meistens sind meine Kinder draußen und spielen da, mit einfachen Sachen. Viel Geld häten wir sparen können, wenn die ganzen Dinge nicht angeschafft worden wären. Nun ist einiges davon ausgemistet worden und kommt den Hochwasseropfern zu Gute. Aber es wird bestimmt nicht wieder aufgestockt.

Meinen Mann kann ich nun besser verstehen, in viele Erläuterungen habe ich ihn wieder gefunden. So z.B. in dem Beispiel mit der Butter, der Mann im Külschrank nicht findet, obwohl sie direkt vor ihm steht. Oft genug rennt mein Mann wütend durch die Wohnung und sucht etwas, ich habe natürlich mit meinem Ordnungsinn die Schuld. Dabei ist diese Sache, wie z.B. der Autoschlüssel oder seine Hausschuhe an der Stelle, wo er sie abgestllt hat, er hat sie nur nicht gesehen. Das Buch erklärt, warum.
Ebenso die Sache mit den Geräuschen, wenn unsere Kleine mich nachts auf Trab hält, dann wundert mein Mann sich, warum ich am nächsten Morgen so übermüdet bin. Wenn aber die Mittlere unser Bett erobert, dann bekommt er das sehr wohl mit und kann nicht mehr richtig schlafen. Allerdings bekomme ich das auch mit, vielleicht weil ich an der Tür liege und die Frauen, die an der Tür liegen, lt. dem Buch die Rolle des Mannes übernehmen?

Ich habe wie gesagt, meinen Mann schon häufig in den Beispielen gefunden, bei mir allerdings eher seltener, so gerate ich in Panik, wenn in meinem Auto eine Lampe brennt, die schmutzigen Socken erspähe ich allerdings wirklich aus 50 Meter Entfernung.

Gekauft habe ich mir die beiden Taschenbücher am Freitag bei Real, gelesen hatte ich es an einem Nachmittag, zumindest das erste. Den zweiten Teil habe ich dann heute gelesen, während ich auf meine mittlere Tochter wartet, die montags mittas eine dreiviertes Stunde Ergo Therapie machen muß. Man hat das Buch also wirklich schnell durch.

Fazit:
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Ein wirklich lesenswertes Buch, das ich jedem empfehlen kann. Nicht nur die Frauen sollten sich über die Männer informieren, sondern eben auch über sich selber. So verstehen sie dann die Frauen auch besser, besonders im Fall des Suchens. Meinem Mann werde ich das Buch auch vorlegen, vielleicht akzeptiert er dann ja, daß nicht ich immer seine Saschen verstecke, sondern er einfach nicht in der Lage ist, diese zu finde.
Seit dem ich dieses Buch gelesen habe, kann ich meinen Mann besser verstehen und ehe wir uns nun den Haaren liegen, denke ich darüber nach, daß mein Mann einfach nicht anders kann. Es hat so manchen Streit verhindert, auch wenn ich dennoch oft genug immer noch ausrasten könnte. Da dieses Buch aber nicht einfach nur informativ ist, sondern dabei auch sehr unterhaltsam geschrieben ist, kann ich es auf jeden Fall empfehlen.

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