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Erfahrungsbericht von Dialya
Lindberghs Sohn
Pro:
spannende Story, psychologisch geschickt aufgebaut
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Jetzt habe ich endlich wieder einmal Zeit, einen Bericht zu schreiben. Die Matura ist vorbei und bestanden und gefeiert haben wir auch genug... Und diesen ersten Bericht nach der Matura widme ich jetzt mal dem ersten Buch nach der Matura.
Zu diesem Buch kam ich durch einen Bericht eines Dooyoo-Mitgliedes. Obwohl ich den Autor überhaupt nicht kannte, habe ich sofort nach dem Lesen dieses Buch über Internet bestellt. Zuerst lag es dann mal über einen Monat zu Hause rum, da ich einfach nicht zum Lesen kam oder andere Bücher vorzog.
Als es dann aber vor zwei Wochen in den Urlaub ging, musste auch noch eine Urlaubslektüre mit und dazu schien das Buch wie geeignet. Zum einen, da es leicht war (Taschenbuch) und zum anderen, da es nach leichter Lektüre aussah. Schliesslich will ich ja im Urlaub, und vor allem auch nicht nach der Matura etwas schwieriges lesen.
So, nun aber zum Buch. Als ich mit dem Lesen begann, muss ich ehrlich sagen, war ich zuerst etwas enttäuscht, da es irgendwie zu Beginn etwas langweilig geschrieben war. So empfand ich es jedenfalls. Da ich aber kein anderes Buch dabei hatte, las ich halt weiter und gegen Ende des Urlaubes wurde es dann doch noch richtig spannend, so dass ich es kaum mehr aus den Händen legen wollte.
Aber warum fand ich das Buch langweilig? Die Story an sich war nämlich schon von Beginn an spannend. Es geht dabei um das Verbrechen des Jahrhunderts. Zwei reiche Kinder werden entführt und von da an beginnt eine Hetzjagd auf den Entführer, der sich Lindberghs Sohn nennt. Er handelt nämlich, jedenfalls zu Beginn nach dem berühmten Vorbild der legendären Entführung des Lindbergh-Babys.
Diese Entführung wird dann auch zu Beginn des Buches kurz beschrieben. Das Besondere daran ist, dass es aus der Sicht des Entführers geschrieben wird, der das Baby lebendig begräbt.
Somit beginnt das Buch eigentlich ganz spannend. Allerdings gefiel mir der Schreibstil überhaupt nicht zu Beginn. Die Geschichte war zwar spannend, doch wurde dies in einem langweiligen Berichtstil aufgeschrieben. So wurden einfach alle Fakten einfach so gebracht und es wirkte eher ziemlich trocken.
Sobald man sich dann aber an den Stil gewöhnt hatte, was bei mir so nach 100 Seiten der Fall war, wird das Buch sehr spannend. Man will dann immer wieder erfahren, was als nächstes passiert und auch der Fall wird immer komplexer. So kommen immer neue Hinweise hinzu und auch die Psychologie spielt eine wichtige Rolle. Hierzu will ich jetzt aber nicht mehr schreiben, da ich Euch sonst die ganze Spannung nehmen.
Spannend ist, wie der Erzähler die Perspektiven wechselt. Da wird zum einen Mal aus der Ich-Perspektive erzählt. Detective Alex Cross, ein Schwarzer und Psychologe, erzählt aus seiner Sicht aus dem Fall. Er ermittelt zusammen mit seinem Kollegen Simpson an diesem Fall und ist emotional auch schnell mit dem Fall verbunden. Er scheint der einzige zu sein, dem wirklich etwas an der Aufklärung des Falles liegt, so dass er viele Überstunden schiebt und auch wirklich jedem Hinweis nachgeht.
Zwischendurch wechselt dann der Autor von der Ich-Perspektive in die Er- oder Sie-Perspektive. Dabei berichtet er vom Entführer, und was er gerade so erlebt, oder auch von anderen Personen, die an der Ermittlung beteiligt sind, so z.B. von Jezzie Flanagan, der Chefin des Secret-Services. Der Secret-Service war eigentlich für die Bewachung der beiden entführten Kindern verantwortlich, so dass sie schnell mal als die Schuldigen angesehen werden.
Auch wird immer wieder mal von den entführten Kindern berichtet. Dies allerdings nur kurz, so dass man nur gerade erfährt, was sie so denken und dass sie noch am Leben sind. Man weiss allerdings bis ans Ende nicht, wo sie versteckt sind.
Patterson, James: Morgen, Kinder, wird\'s was geben
Zu Beginn wechselt der Autor sehr häufig die Perspektive. Fast jedes Kapitel ist wieder einer anderen Person gewidmet. Die Kapitel selber sind übrigens auch sehr kurz, nur etwa 3-4 Seiten lang. Durch diese schnellen Wechsel kommt dann auch ein schnelleres Tempo in das Buch und man lernt alle Personen, nicht nur die Hauptperson, ziemlich gut kennen.
Später jedoch bleibt der Autor fast nur noch in der Ich-Perspektive und die anderen Personen kommen nur noch im Zusammenhang mit Alex Cross, der Hauptperson, vor. Aber auch dann erfährt man noch ziemlich viel über die anderen Personen, da Cross ja ein Psychologe ist und die Personen auch immer wieder mal ein wenig zu analysieren versucht. Auch behält man so besser den Überblick, da der Fall wirklich immer viel komplexer wird. So erstreckt sich auch der Zeitraum der Handlung über zwei Jahre.
Der Autor James Patterson ist einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren. In den USA gilt er als Bestseller-Autor und bekam auch schon einen Preis für seine Werke.
Das Buch selber ist als Taschenbuchausgabe erhältlich. Ich habe 15.50 Fr. dafür bezahlt. In Deutschland ist es für 8.45 Euro erhältlich, was etwa 16.90 DM entspricht. Dieser Preis ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt. Denn schliesslich enthält es auch über 450 Seiten und ist wirklich spannend geschrieben.
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, gefiel mir das Buch alles in allem sehr gut. Der Schreibstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, so dass einigen die ersten Seiten, wie mir auch, vielleicht eher langweilig vorkommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall weiterzulesen. Denn anschliessend wird man mit einem wirklich sehr spannenden Thriller verwöhnt, über den ich in diesem Bericht absichtlich fast nichts über die Story geschrieben habe, denn sonst würde ich jegliche Spannung nehmen.
Ich kann auf jeden Fall allen das Buch nur empfehlen. Allerdings gibt es noch einen kleinen Abzug in der Bewertung, da es zu Beginn wirklich nicht zu spannend war. Aber das ist meine eigene Meinung und jeder sollte sich am Besten selber eine Meinung darüber bilden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-03 10:29:37 mit dem Titel Vom Anfang bis zum Ende spannend
Nach meinem ersten James Patterson-Roman musste ich schnell mal einen zweiten Roman von ihm lesen.
Die Story:
********
Alex Cross muss schon wieder in Mordfällen ermitteln. In der Nähe der Schule seines Sohnes wird ein kleines Mädchen tot aufgefunden. Ermordet. Cross fühlt sich durch diesen Mordfall natürlich sofort persönlich betroffen, da er selber nur fünf Strassen weiter wohnt und sein Sohn die Schule, welche Schauplatz des Mordes war, besucht. So beginnt er nun, zusammen mit Sampson, seinem besten Freund, die Ermittlungen
Zur gleichen Zeit wird aber auch ein Senator ermordet. Die Mörder nennen sich Jack und Jill und hinterlassen am Tatort eine geheimnisvolle Botschaft, aus der herauszulesen ist, dass es noch mehr Morde gibt. Nachdem sie dann auch noch eine bekannte Journalisten umgebracht haben, wird auch Alex Cross zu den Ermittlungen hinzugerufen.
Der Fall des Kindermörders in seiner Wohngegend ist jedoch noch nicht abgeschlossen, so dass er beschliesst, mit ein paar anderen Polizisten aus seiner Umgebung (darunter auch Sampson) in seiner Freizeit an diesem Fall weiterzuarbeiten. So ermittelt Alex nun also in zwei Mordfällen.
Die Personen:
***********
Alex Cross:
Er ist die Hauptperson in diesem Buch, wie auch bei anderen Büchern von Patterson. Alex Cross hat eigentlich Psychologie studiert und seine Aufgabe bei der Polizei ist es nun, vor allem die psychologischen Hintergründe der Tat zu verstehen.
Alex liebt seinen Job eigentlich, doch manchmal wird er ihm einfach zu viel. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn er von einem Fall einfach nicht mehr loskommt, oder eben auch seine Familie direkt davon betroffen ist, was durch seine Arbeit auch häufig der Fall ist.
Die Familie von Alex Cross besteht aus seiner Grossmutter Nana Mama, bei der er nach dem Tod seiner Eltern aufgewachsen ist. Und seinen beiden Kindern Jannie und Damon. Seine Frau starb, als Jannie noch ein Baby war.
John Sampson:
Er ist Alex bester Freund und lässt ihn auch fast nie im Stich. Er gehört also quasi auch zur Familie.
Für mich verkörpert John Sampson das typische Bild eines amerikanischen Detective. So läuft er mit einem Ledermantel und Sonnenbrille (auch im Winter) durch die Gegend und scheint so an die zwei Meter gross zu sein.
John Sampson spielt in diesem Buch allerdings keine so grosse Rolle, wie in anderen Cross-Büchern, da er selber nicht zum Jack und Jill-Fall abgerufen wird, sondern weiter an den Kindermorden ermittelt.
Nana Mama:
Nana Mama ist eigentlich „nur“ Alex’ Grossmutter. Trotzdem hat sie einen grossen Einfluss auf ihn. Sie sagt immer direkt, was sie denkt und kritisiert auch Alex’ Handeln. Auf der anderen Seite jedoch, ist sie immer für ihn da, wenn er sie mal braucht.
Jill und Jack:
Es ist ziemlich lang nicht klar, wer hinter Jill und Jack steckt. Von Jill erfährt man bald einmal ihren Namen, doch man weiss trotzdem nicht, wer dahinter steckt. Auch von Jack erfährt man einen Namen, aber im gleichen Satz wird noch erwähnt, dass dies sein falscher Name sei, den er aber Jill angegeben habe.
Die beiden sind sehr intelligent und denken sogar daran, nach keinem Muster zu handeln. So ermitteln sie ihr nächstes Opfer durch ein Würfelspiel. Dadurch erscheinen die ausgewählten Opfer wie zufällig.
Auch ziehen sie später noch einen dritten Mann hinzu, der einige Morde für sie erledigt, dabei jedoch einen ganz anderen Stil aufweist, so dass die Spuren noch mehr verwischt.
Der Kindermörder:
Über den Kindermörder erfährt man zu Beginn nicht recht viel. Man weiss nur, dass sein Vater auch ein Cop war, weshalb er es auch auf Alex Cross und seinen Sohn Damon abgesehen hat.
Im Buch wird aber öfters aus seiner Sicht berichtet, so dass man herauslesen kann, dass er geistig ein wenig gestört zu sein scheint.
Christine Johnson:
Sie ist die neue Rektorin an Damons Schule. Laut Damon ist sie noch zäher als sein Dad. Alex verliebt sich bald in sie, allerdings ist sie glücklich verheiratet.
Sie scheint an der Schule sehr beliebt zu sein und steht darum auch schon sehr schnell mal auf der Opferliste des Kindermörders, nachdem er sie einmal beobachtet hat.
Fortsetzungsroman?
****************
Weiter oben habe ich erwähnt, dass dies nicht der einzige Roman ist, bei dem Alex Cross die Hauptperson ist. Ist es aber deshalb ein Fortsetzungsroman?
Ich würde jetzt mal sagen, dass es keiner ist. Denn die Fälle werden alle im gleichen Buch noch beendet und man kommt sehr gut nach, wenn man kein vorhergegangenes Buch gelesen hat.
Allerdings werden seine früheren Fälle immer wieder erwähnt und vor allem der Fall des Gary Soneji scheint ihn nicht loszulassen. Deshalb würde ich vielleicht doch empfehlen, als erstes Buch „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ zu lesen. Denn in diesem Buch wird der Fall von Soneji behandelt. Im grossen und ganzen spielen seine anderen Fälle aber keine grosse Rolle in diesem Buch.
Titel:
****
Der deutsche Titel dieses Buches finde ich ein wenig unpassend gewählt. Ich kann einfach keine Verbindung zwischen dem Buch und dem Titel herstellen.
Allerdings finde ich ihn auch sehr clever, da man ja erwarten würde, dass es Sonne, MoNd und Sterne heisst. Und dann kommt da dieser Überraschungseffekt mit dem Mord. Von daher ist die Idee des Titels also sehr gut, allerdings passt er wirklich nicht zum Buch.
Da finde ich den Originaltitel „Jack und Jill“ schon viel besser, da man diesen doch immerhin mit einem Teil des Buches in Verbindung bringen kann. Und es wäre auch irgendwie typisch für die Situation in Washington. Die Jack und Jill-Morde stehen im Vordergrund, beherrschen sozusagen alles. Wohingegen über die Kindermorde nichts berichtet wird.
Schreibstil:
*********
Pattersons Schreibstil ist etwas ganz Besonders. Bei ihm erfährt man meistens sehr früh die Namen der Mörder, womit man allerdings nicht sehr viel anfangen kann.
Auch schreibt er nicht nur aus der Perspektive des ermittelnden Detective. Der grösste Teil des Buches ist zwar aus seiner Perspektive verfasst (Ich-Perspektive). Allerdings wird auch immer wieder aus der Perspektive der Mörder geschrieben, so dass man oftmals schon sehr viel über sie weiss, ohne wirklich etwas zu wissen. In diesen Teilen benutzt Patterson dann die Er-Perspektive.
Bei meinem ersten Patterson-Buch ist mir der berichtartige Schreibstil negativ aufgefallen, so dass mir mein erstes Buch zu Beginn nicht gefiel. Bei diesem hier fiel mir dieser Schreibstil aber überhaupt nicht auf. Das Buch ist einfach von Beginn an packend, was Patterson auch sehr geschickt anstellt, da er zu Beginn nur über die beiden Morde schreibt (aus der Sicht der Mörder) und erst nachher Alex Cross ins Spiel kommen lässt.
Meine Meinung:
**************
Da meine Meinung oben schon ziemlich stark eingeflossen ist, werde ich hier jetzt nicht mehr so viel schreiben. Ich will mich ja schliesslich nicht wiederholen.
Ich würde über das Buch einfach mal sagen, dass es ein wirklich sehr guter Thriller ist, der mir auch viel besser gefiel, als mein erste Patterson-Buch. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und es passiert immer mal wieder etwas unerwartetes. Vor allem ist es schön, die Hauptperson auch schon ein wenig aus einem anderen Buch zu kennen...
Fazit:
*****
Dieses Buch hat die eins wirklich voll und ganz verdient. Ich sehe wirklich gar nichts negatives daran. Deshalb kann ich auch jedem nur empfehlen, dieses Buch mal zu lesen.
Das Buch:
*********
Titel: Sonne, Mord und Sterne
Originaltitel: Jack & Jill
Autor: James Patterson
Seiten: 382
Autor: James Patterson
Verlag: Lübbe
ISBN: 3-431-03605-8
Zu diesem Buch kam ich durch einen Bericht eines Dooyoo-Mitgliedes. Obwohl ich den Autor überhaupt nicht kannte, habe ich sofort nach dem Lesen dieses Buch über Internet bestellt. Zuerst lag es dann mal über einen Monat zu Hause rum, da ich einfach nicht zum Lesen kam oder andere Bücher vorzog.
Als es dann aber vor zwei Wochen in den Urlaub ging, musste auch noch eine Urlaubslektüre mit und dazu schien das Buch wie geeignet. Zum einen, da es leicht war (Taschenbuch) und zum anderen, da es nach leichter Lektüre aussah. Schliesslich will ich ja im Urlaub, und vor allem auch nicht nach der Matura etwas schwieriges lesen.
So, nun aber zum Buch. Als ich mit dem Lesen begann, muss ich ehrlich sagen, war ich zuerst etwas enttäuscht, da es irgendwie zu Beginn etwas langweilig geschrieben war. So empfand ich es jedenfalls. Da ich aber kein anderes Buch dabei hatte, las ich halt weiter und gegen Ende des Urlaubes wurde es dann doch noch richtig spannend, so dass ich es kaum mehr aus den Händen legen wollte.
Aber warum fand ich das Buch langweilig? Die Story an sich war nämlich schon von Beginn an spannend. Es geht dabei um das Verbrechen des Jahrhunderts. Zwei reiche Kinder werden entführt und von da an beginnt eine Hetzjagd auf den Entführer, der sich Lindberghs Sohn nennt. Er handelt nämlich, jedenfalls zu Beginn nach dem berühmten Vorbild der legendären Entführung des Lindbergh-Babys.
Diese Entführung wird dann auch zu Beginn des Buches kurz beschrieben. Das Besondere daran ist, dass es aus der Sicht des Entführers geschrieben wird, der das Baby lebendig begräbt.
Somit beginnt das Buch eigentlich ganz spannend. Allerdings gefiel mir der Schreibstil überhaupt nicht zu Beginn. Die Geschichte war zwar spannend, doch wurde dies in einem langweiligen Berichtstil aufgeschrieben. So wurden einfach alle Fakten einfach so gebracht und es wirkte eher ziemlich trocken.
Sobald man sich dann aber an den Stil gewöhnt hatte, was bei mir so nach 100 Seiten der Fall war, wird das Buch sehr spannend. Man will dann immer wieder erfahren, was als nächstes passiert und auch der Fall wird immer komplexer. So kommen immer neue Hinweise hinzu und auch die Psychologie spielt eine wichtige Rolle. Hierzu will ich jetzt aber nicht mehr schreiben, da ich Euch sonst die ganze Spannung nehmen.
Spannend ist, wie der Erzähler die Perspektiven wechselt. Da wird zum einen Mal aus der Ich-Perspektive erzählt. Detective Alex Cross, ein Schwarzer und Psychologe, erzählt aus seiner Sicht aus dem Fall. Er ermittelt zusammen mit seinem Kollegen Simpson an diesem Fall und ist emotional auch schnell mit dem Fall verbunden. Er scheint der einzige zu sein, dem wirklich etwas an der Aufklärung des Falles liegt, so dass er viele Überstunden schiebt und auch wirklich jedem Hinweis nachgeht.
Zwischendurch wechselt dann der Autor von der Ich-Perspektive in die Er- oder Sie-Perspektive. Dabei berichtet er vom Entführer, und was er gerade so erlebt, oder auch von anderen Personen, die an der Ermittlung beteiligt sind, so z.B. von Jezzie Flanagan, der Chefin des Secret-Services. Der Secret-Service war eigentlich für die Bewachung der beiden entführten Kindern verantwortlich, so dass sie schnell mal als die Schuldigen angesehen werden.
Auch wird immer wieder mal von den entführten Kindern berichtet. Dies allerdings nur kurz, so dass man nur gerade erfährt, was sie so denken und dass sie noch am Leben sind. Man weiss allerdings bis ans Ende nicht, wo sie versteckt sind.
Patterson, James: Morgen, Kinder, wird\'s was geben
Zu Beginn wechselt der Autor sehr häufig die Perspektive. Fast jedes Kapitel ist wieder einer anderen Person gewidmet. Die Kapitel selber sind übrigens auch sehr kurz, nur etwa 3-4 Seiten lang. Durch diese schnellen Wechsel kommt dann auch ein schnelleres Tempo in das Buch und man lernt alle Personen, nicht nur die Hauptperson, ziemlich gut kennen.
Später jedoch bleibt der Autor fast nur noch in der Ich-Perspektive und die anderen Personen kommen nur noch im Zusammenhang mit Alex Cross, der Hauptperson, vor. Aber auch dann erfährt man noch ziemlich viel über die anderen Personen, da Cross ja ein Psychologe ist und die Personen auch immer wieder mal ein wenig zu analysieren versucht. Auch behält man so besser den Überblick, da der Fall wirklich immer viel komplexer wird. So erstreckt sich auch der Zeitraum der Handlung über zwei Jahre.
Der Autor James Patterson ist einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren. In den USA gilt er als Bestseller-Autor und bekam auch schon einen Preis für seine Werke.
Das Buch selber ist als Taschenbuchausgabe erhältlich. Ich habe 15.50 Fr. dafür bezahlt. In Deutschland ist es für 8.45 Euro erhältlich, was etwa 16.90 DM entspricht. Dieser Preis ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt. Denn schliesslich enthält es auch über 450 Seiten und ist wirklich spannend geschrieben.
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, gefiel mir das Buch alles in allem sehr gut. Der Schreibstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, so dass einigen die ersten Seiten, wie mir auch, vielleicht eher langweilig vorkommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall weiterzulesen. Denn anschliessend wird man mit einem wirklich sehr spannenden Thriller verwöhnt, über den ich in diesem Bericht absichtlich fast nichts über die Story geschrieben habe, denn sonst würde ich jegliche Spannung nehmen.
Ich kann auf jeden Fall allen das Buch nur empfehlen. Allerdings gibt es noch einen kleinen Abzug in der Bewertung, da es zu Beginn wirklich nicht zu spannend war. Aber das ist meine eigene Meinung und jeder sollte sich am Besten selber eine Meinung darüber bilden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-03 10:29:37 mit dem Titel Vom Anfang bis zum Ende spannend
Nach meinem ersten James Patterson-Roman musste ich schnell mal einen zweiten Roman von ihm lesen.
Die Story:
********
Alex Cross muss schon wieder in Mordfällen ermitteln. In der Nähe der Schule seines Sohnes wird ein kleines Mädchen tot aufgefunden. Ermordet. Cross fühlt sich durch diesen Mordfall natürlich sofort persönlich betroffen, da er selber nur fünf Strassen weiter wohnt und sein Sohn die Schule, welche Schauplatz des Mordes war, besucht. So beginnt er nun, zusammen mit Sampson, seinem besten Freund, die Ermittlungen
Zur gleichen Zeit wird aber auch ein Senator ermordet. Die Mörder nennen sich Jack und Jill und hinterlassen am Tatort eine geheimnisvolle Botschaft, aus der herauszulesen ist, dass es noch mehr Morde gibt. Nachdem sie dann auch noch eine bekannte Journalisten umgebracht haben, wird auch Alex Cross zu den Ermittlungen hinzugerufen.
Der Fall des Kindermörders in seiner Wohngegend ist jedoch noch nicht abgeschlossen, so dass er beschliesst, mit ein paar anderen Polizisten aus seiner Umgebung (darunter auch Sampson) in seiner Freizeit an diesem Fall weiterzuarbeiten. So ermittelt Alex nun also in zwei Mordfällen.
Die Personen:
***********
Alex Cross:
Er ist die Hauptperson in diesem Buch, wie auch bei anderen Büchern von Patterson. Alex Cross hat eigentlich Psychologie studiert und seine Aufgabe bei der Polizei ist es nun, vor allem die psychologischen Hintergründe der Tat zu verstehen.
Alex liebt seinen Job eigentlich, doch manchmal wird er ihm einfach zu viel. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn er von einem Fall einfach nicht mehr loskommt, oder eben auch seine Familie direkt davon betroffen ist, was durch seine Arbeit auch häufig der Fall ist.
Die Familie von Alex Cross besteht aus seiner Grossmutter Nana Mama, bei der er nach dem Tod seiner Eltern aufgewachsen ist. Und seinen beiden Kindern Jannie und Damon. Seine Frau starb, als Jannie noch ein Baby war.
John Sampson:
Er ist Alex bester Freund und lässt ihn auch fast nie im Stich. Er gehört also quasi auch zur Familie.
Für mich verkörpert John Sampson das typische Bild eines amerikanischen Detective. So läuft er mit einem Ledermantel und Sonnenbrille (auch im Winter) durch die Gegend und scheint so an die zwei Meter gross zu sein.
John Sampson spielt in diesem Buch allerdings keine so grosse Rolle, wie in anderen Cross-Büchern, da er selber nicht zum Jack und Jill-Fall abgerufen wird, sondern weiter an den Kindermorden ermittelt.
Nana Mama:
Nana Mama ist eigentlich „nur“ Alex’ Grossmutter. Trotzdem hat sie einen grossen Einfluss auf ihn. Sie sagt immer direkt, was sie denkt und kritisiert auch Alex’ Handeln. Auf der anderen Seite jedoch, ist sie immer für ihn da, wenn er sie mal braucht.
Jill und Jack:
Es ist ziemlich lang nicht klar, wer hinter Jill und Jack steckt. Von Jill erfährt man bald einmal ihren Namen, doch man weiss trotzdem nicht, wer dahinter steckt. Auch von Jack erfährt man einen Namen, aber im gleichen Satz wird noch erwähnt, dass dies sein falscher Name sei, den er aber Jill angegeben habe.
Die beiden sind sehr intelligent und denken sogar daran, nach keinem Muster zu handeln. So ermitteln sie ihr nächstes Opfer durch ein Würfelspiel. Dadurch erscheinen die ausgewählten Opfer wie zufällig.
Auch ziehen sie später noch einen dritten Mann hinzu, der einige Morde für sie erledigt, dabei jedoch einen ganz anderen Stil aufweist, so dass die Spuren noch mehr verwischt.
Der Kindermörder:
Über den Kindermörder erfährt man zu Beginn nicht recht viel. Man weiss nur, dass sein Vater auch ein Cop war, weshalb er es auch auf Alex Cross und seinen Sohn Damon abgesehen hat.
Im Buch wird aber öfters aus seiner Sicht berichtet, so dass man herauslesen kann, dass er geistig ein wenig gestört zu sein scheint.
Christine Johnson:
Sie ist die neue Rektorin an Damons Schule. Laut Damon ist sie noch zäher als sein Dad. Alex verliebt sich bald in sie, allerdings ist sie glücklich verheiratet.
Sie scheint an der Schule sehr beliebt zu sein und steht darum auch schon sehr schnell mal auf der Opferliste des Kindermörders, nachdem er sie einmal beobachtet hat.
Fortsetzungsroman?
****************
Weiter oben habe ich erwähnt, dass dies nicht der einzige Roman ist, bei dem Alex Cross die Hauptperson ist. Ist es aber deshalb ein Fortsetzungsroman?
Ich würde jetzt mal sagen, dass es keiner ist. Denn die Fälle werden alle im gleichen Buch noch beendet und man kommt sehr gut nach, wenn man kein vorhergegangenes Buch gelesen hat.
Allerdings werden seine früheren Fälle immer wieder erwähnt und vor allem der Fall des Gary Soneji scheint ihn nicht loszulassen. Deshalb würde ich vielleicht doch empfehlen, als erstes Buch „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ zu lesen. Denn in diesem Buch wird der Fall von Soneji behandelt. Im grossen und ganzen spielen seine anderen Fälle aber keine grosse Rolle in diesem Buch.
Titel:
****
Der deutsche Titel dieses Buches finde ich ein wenig unpassend gewählt. Ich kann einfach keine Verbindung zwischen dem Buch und dem Titel herstellen.
Allerdings finde ich ihn auch sehr clever, da man ja erwarten würde, dass es Sonne, MoNd und Sterne heisst. Und dann kommt da dieser Überraschungseffekt mit dem Mord. Von daher ist die Idee des Titels also sehr gut, allerdings passt er wirklich nicht zum Buch.
Da finde ich den Originaltitel „Jack und Jill“ schon viel besser, da man diesen doch immerhin mit einem Teil des Buches in Verbindung bringen kann. Und es wäre auch irgendwie typisch für die Situation in Washington. Die Jack und Jill-Morde stehen im Vordergrund, beherrschen sozusagen alles. Wohingegen über die Kindermorde nichts berichtet wird.
Schreibstil:
*********
Pattersons Schreibstil ist etwas ganz Besonders. Bei ihm erfährt man meistens sehr früh die Namen der Mörder, womit man allerdings nicht sehr viel anfangen kann.
Auch schreibt er nicht nur aus der Perspektive des ermittelnden Detective. Der grösste Teil des Buches ist zwar aus seiner Perspektive verfasst (Ich-Perspektive). Allerdings wird auch immer wieder aus der Perspektive der Mörder geschrieben, so dass man oftmals schon sehr viel über sie weiss, ohne wirklich etwas zu wissen. In diesen Teilen benutzt Patterson dann die Er-Perspektive.
Bei meinem ersten Patterson-Buch ist mir der berichtartige Schreibstil negativ aufgefallen, so dass mir mein erstes Buch zu Beginn nicht gefiel. Bei diesem hier fiel mir dieser Schreibstil aber überhaupt nicht auf. Das Buch ist einfach von Beginn an packend, was Patterson auch sehr geschickt anstellt, da er zu Beginn nur über die beiden Morde schreibt (aus der Sicht der Mörder) und erst nachher Alex Cross ins Spiel kommen lässt.
Meine Meinung:
**************
Da meine Meinung oben schon ziemlich stark eingeflossen ist, werde ich hier jetzt nicht mehr so viel schreiben. Ich will mich ja schliesslich nicht wiederholen.
Ich würde über das Buch einfach mal sagen, dass es ein wirklich sehr guter Thriller ist, der mir auch viel besser gefiel, als mein erste Patterson-Buch. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und es passiert immer mal wieder etwas unerwartetes. Vor allem ist es schön, die Hauptperson auch schon ein wenig aus einem anderen Buch zu kennen...
Fazit:
*****
Dieses Buch hat die eins wirklich voll und ganz verdient. Ich sehe wirklich gar nichts negatives daran. Deshalb kann ich auch jedem nur empfehlen, dieses Buch mal zu lesen.
Das Buch:
*********
Titel: Sonne, Mord und Sterne
Originaltitel: Jack & Jill
Autor: James Patterson
Seiten: 382
Autor: James Patterson
Verlag: Lübbe
ISBN: 3-431-03605-8
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