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Erfahrungsbericht von NetRunner

Die Wolke von Gudrun Pausewang

Pro:

einfach alles

Kontra:

an manchen Stellen zu brutal

Empfehlung:

Nein

Heute schreibe ich nicht wie gewöhnlich über die meist lustigen Computerspiele, nein. Diesmal muss es mal was Ernstes sein, und zwar geht es mir heute um das Buch, die Wolke.

Story:
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Janna-Berta ist die Hauptperson in diesem Buch, sie ist 14 ihr kleiner Bruder, Uli, spielt auch eine Rolle in diesem Buch Uli der aber später an der Folgen stirbt. Janna-Berta sitzt in der Schule auf ihrem kleinen Stuhl im Französischunterricht. Mitten in der Stunde erschallt von draußen die Sirene, alle denken es sei ein ABC Alarm, doch es kommt anders, nach wenigen Minuten schallt es aus dem Lautsprecher das sich alle Kinder auf direktem Weg nach Hause begeben sollen. Bis hierhin ahnt noch niemand etwas von der drohenden Gefahr...
Janna Berta hat das Problem, das sie nicht weiß, wie sie nach Hause, nach Schlitz, kommen soll, sie steht also auf dem Bürgersteig vor der Schule, und ihre Blicke schweifen über die Straßen, bis schließlich ein Auto anhält, und der Fahrer fragt, ob er sie mitnehmen soll. Natürlich fuhr sie mit. Wie sich herausstellt, war es ein Junge aus der Oberstufe, der ebenfalls in Schlitz wohnte. Doch auch bis hier konnte man nur ahnen, was passiert war.
Nach einer Stunde Fahrt kommt sie endlich nach Hause zu ihrem Bruder Uli, dieser hatte Radio gehört, und wusste genau was los war. Der Reaktor in Grafenreinfeld sei beschädigt, doch es war mehr als das, es war ein „Super GAU“. Kurzer Hand entschließen sich beiden mit dem Fahrrad weg zu fahren, da ihre Eltern verreißt waren, und sie ganz allein in diesem Haus wohnen. Die Beiden entschieden sich schnellst möglichst abzuhauen, so packten sie Wäsche, etwas zu essen und zu trinken ein.
Sie wollten schnellst möglich zum Bahnhof, über Feldwege hinweg bis zu einem Bahndamm, dort geschah das Schlimmste was Janna Berta je erlebt hatte.
Auf dem Bahnsteig fuhr Uli voraus, doch er merkte nicht das die „ Straße“ auf der er fuhr aus Schotter war, schon war es passiert er flog hin, machte einen Überschlag und fasste erst unten auf der geteerten Straße halt. Das Auto was Janna-Berta noch vor knapp einer Minute gehört hatte, kam nun mit tierischer Geschwindigkeit auf Uli zu ohne zu bremsen, es erschallte ein dumpfes Geräusch. Janna-Berta starr vor Schreck, rannte runter und hocke sich auf die Straße, direkt neben Uli. Mit dem festen Willen hier bis an ihr Lebensende zu sitzen und zu weinen.
Uli, dessen Kopf in einer Blutlache lag, war tot. Hinter Janna-Berta begannen viele Leute in ihren Autos zu hupen, bis schließlich 2 Leute ausstiegen und Janna-Berta hochgezogen haben, der Mann nahm Uli, und trug ihn zum Straßenrand, bis hin zum Rapsfeld. Dort legte er ihn nieder. Janna-Berta, die nun wild um sich schlug, kam erst zur Besinnung als der Mann ihr eine Ohrfeige gab, er zerrte sie ins Auto und fuhr los.

Ich möchte an dieser Stelle abbrechen, da ich nicht alles verraten will. Nur noch eins, Janna-Berta ist strahlengeschädigt und die Folgen dieser Krankheit werden zunehmend schlimmer.



Unterteilung:
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Das Buch ist sehr schön gegliedert, man sieht genau wann ein neuer Abschnitt beginnt, da dann ein großes Bild, was meist eine Seite füllt, erscheint.

Wie lässt es sich lesen?:
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Die Schrift ist sehr gut gemacht, teilweise ist blaue Schrift miteingearbeitet überwiegend jedoch schwarz. Das Blau dient nur um wichtige Stellen zu unterstreichen. Man schafft es locker das Buch an einem Tag zu lesen. „Die Wolke“ hat nur 223 Seiten... .

Bilder:
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Modische Bilder schmücken das Buch von innen und von außen. Das Bild was am meisten vorkommt ist das Zeichen eines Atomkraftwerkes. Für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt!

Umschlag:
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Auf dem dunkelblau und gelb gehaltenen Umschlag sieht man einen Wald in dem das Zeichen des Atomkraftwerkes und über den Wald ist eine dunkelblau- fast graue radioaktive Wolke. Unten in der Ecke wie immer das Ravensburger Zeichen.

Warum ist das Buch erst ab 14?
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In diesem Buch kommen sehr viele für Kinder noch nicht verständliche Szenen vor. Sie können das Leid nicht verarbeiten, zwar ist so was Ähnliches schon mal passiert... in Tschernobyl. Aber die Geschichte ist frei erfunden. Man sollte sich richtig in Janna-Berta versetzen, dann weiß man wie schlimm es ist... .

Preis:
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Ich habe das Buch von der Schule erhalten, wir mussten 9.90 DM bezahlen, in Österreich kostet es 72.- - ös .

Fazit:
*****

Das Buch ist führ jeden geeignet, ich würde es höchstens nur nicht kaufen, weil es so wenig Seiten hat. Aber wenn es noch langgezogener wäre würde es keiner mehr lesen. In diesem Buch wird die Panik und die Not der Menschen erzählt, und man kann sich gut vorstellen das es so ähnlich auch in Tschernobyl gewesen sein muss. Viele, und gerade die Bewohner in nächster Umgebung konnten sich gegen die Katastrophe und ihre Folgen schützen.

© by NetRunner

31 Bewertungen, 2 Kommentare

  • darkeye669

    26.04.2002, 15:02 Uhr von darkeye669
    Bewertung: sehr hilfreich

    wie man das buch an einem tag lesen kann ist mir zwar rätselhaft. aber diesen ollen schinken hab ich auch in ner ecke liegen.

  • Ingwer

    25.04.2002, 23:33 Uhr von Ingwer
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab das Buch als Kind gelesen und fand es sehr erschütternd- es kommt mir auch immer als erstes in den Sinn, wenn ich daran denke, was ich früher so gelesen habe. Schöne ausführliche Meinung! LG, Ingwer