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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von annette*
Es wird mir fehlen das Leben
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Es wird mir fehlen, das Leben..... Das ist die Botschaft, die Ruth Picardie in den Kolumnen, die sie für den Observer schriebt, dem Leser mit auf den Weg gibt....
Zu allererst: Diese Buch basiert nicht auf einer freien Erfindung eines Autors, sondern beinhaltet die Artikel, die Ruth Picardie in der Zeit, die ihr vor ihrem Tod zur Verfügung steht, für die Zeitung Observer verfasst, sowie deren e-mail Korrespondenz, die sie mit ihren engsten Freunden pflegt.
Im Alter von 32 Jahren, im Oktober 1996 wird bei Ruth die Diagnose Brustkrebs gestellt, dies etwa ein Jahr nach der Geburt ihrer Zwillinge Joe und Lola. Nach ersten Behandlungen stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass Ruth an dem Krebs früher oder später sterben wird (denn der Krebs breitet sich auf die Knochen des Brustbeines, die Leber sowie auf das Gehirn aus).
In den e-mails, die sie ihren Freunden schreibt, sowie in den Kolumnen für den Observer kann der Leser (nie vollkommen natürlich) nachvollziehen, was sich in Ruths Kopf abspielt.
Doch wer denkt, es erwarten den Leser Schriftstücke, die getränkt sind von erbetenem Mitgefühl und Selbstmitleid, der hat sich getäuscht. Sie bleibt ihrem ganz persönlichen Stil (den sie bei ihrer Arbeit als Journalistin entwickelt hat) treu: bewusst provozierend, oft voller Galgenhumor, manchmal aggressiv, nie sentimental. aber umso einrucksvoller und anrührender.
Ruth erhält auf ihre Artikel im Observer hunderte Briefe von Lesern, die ihr für ihre verbleibende Zeit Mut und Kraft wünschen. Einige dieser Briefe sind in dem Buch enthalten.
Als Ruth kurz vor ihrem Tod nicht mehr genügend Kraft hat, die Artikel weiterzuschreiben, versucht Matt, ihr Mann, ihre letzte Wochen in ihrem viel zu kurzem Leben, zu beschreiben.
Ich denke, es wäre fehl am Platze, wenn ich den Inhalt des Buches zusammenfassen würde, denn dieser Aufgabe würde ich wahrscheinlich nicht gerecht werden, da man nicht einfach, solch ein Werk zusammenfassen kann.
Stattdessen habe ich mich entschlossen, ein paar Originalzeilen von Ruth Picardie einzufügen:
Die Zukunft wird auch ohne mich auskommen. Okay, Matt gießt nie den Garten, so dass die Wisteria kaum das nächste Jahrhundert erleben dürfte. Außerdem steht er nie nachts auf, um die Kinder wieder zuzudecken, aber in einem Haus mit Zentralheizung ist ja noch keiner vor Kälte gestorben. Ansonsten, denke ich, wird das Leben weitergehen wie immer. Nur wird es mir so fehlen.
ISBN 3 8052 0661 5
Preis: weiß ich nicht, da ich mir das Buch ausgeliehen habe. Dürfte aber im Zeitalter des Internets wohl nicht zu schwer herauszufinden sein.
Zu allererst: Diese Buch basiert nicht auf einer freien Erfindung eines Autors, sondern beinhaltet die Artikel, die Ruth Picardie in der Zeit, die ihr vor ihrem Tod zur Verfügung steht, für die Zeitung Observer verfasst, sowie deren e-mail Korrespondenz, die sie mit ihren engsten Freunden pflegt.
Im Alter von 32 Jahren, im Oktober 1996 wird bei Ruth die Diagnose Brustkrebs gestellt, dies etwa ein Jahr nach der Geburt ihrer Zwillinge Joe und Lola. Nach ersten Behandlungen stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass Ruth an dem Krebs früher oder später sterben wird (denn der Krebs breitet sich auf die Knochen des Brustbeines, die Leber sowie auf das Gehirn aus).
In den e-mails, die sie ihren Freunden schreibt, sowie in den Kolumnen für den Observer kann der Leser (nie vollkommen natürlich) nachvollziehen, was sich in Ruths Kopf abspielt.
Doch wer denkt, es erwarten den Leser Schriftstücke, die getränkt sind von erbetenem Mitgefühl und Selbstmitleid, der hat sich getäuscht. Sie bleibt ihrem ganz persönlichen Stil (den sie bei ihrer Arbeit als Journalistin entwickelt hat) treu: bewusst provozierend, oft voller Galgenhumor, manchmal aggressiv, nie sentimental. aber umso einrucksvoller und anrührender.
Ruth erhält auf ihre Artikel im Observer hunderte Briefe von Lesern, die ihr für ihre verbleibende Zeit Mut und Kraft wünschen. Einige dieser Briefe sind in dem Buch enthalten.
Als Ruth kurz vor ihrem Tod nicht mehr genügend Kraft hat, die Artikel weiterzuschreiben, versucht Matt, ihr Mann, ihre letzte Wochen in ihrem viel zu kurzem Leben, zu beschreiben.
Ich denke, es wäre fehl am Platze, wenn ich den Inhalt des Buches zusammenfassen würde, denn dieser Aufgabe würde ich wahrscheinlich nicht gerecht werden, da man nicht einfach, solch ein Werk zusammenfassen kann.
Stattdessen habe ich mich entschlossen, ein paar Originalzeilen von Ruth Picardie einzufügen:
Die Zukunft wird auch ohne mich auskommen. Okay, Matt gießt nie den Garten, so dass die Wisteria kaum das nächste Jahrhundert erleben dürfte. Außerdem steht er nie nachts auf, um die Kinder wieder zuzudecken, aber in einem Haus mit Zentralheizung ist ja noch keiner vor Kälte gestorben. Ansonsten, denke ich, wird das Leben weitergehen wie immer. Nur wird es mir so fehlen.
ISBN 3 8052 0661 5
Preis: weiß ich nicht, da ich mir das Buch ausgeliehen habe. Dürfte aber im Zeitalter des Internets wohl nicht zu schwer herauszufinden sein.
13 Bewertungen, 2 Kommentare
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26.06.2002, 10:07 Uhr von audicla
Bewertung: sehr hilfreichLeider fehlt in deinem Bericht deine eigene Meinung zu dem Buch, wie es dir beim Lesen erging usw. Deshalb nur ein nützlich von mir. Gruß audicla
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18.02.2002, 14:16 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht lieben Gruß uschi.
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