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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Just_Chriss
\
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Prolog
------
Ach ja, lang, lang ist\'s her, das ich denn mit der Materie \"Cyrano\" in Berührung kam.
Die erste Begegnung, waren es die späten 80er oder die frühen 90er, war eine Alf-Folge, in der der großnasige Außerirdische im Namen seines Kumpels schwülstig-romantische Liebesbriefe ersann. Der nächste Kontakt war dann einige Jahre später, ich schätze 1993/94. Mit einer Freundin besuchten wir einen Schulkameraden, bei dem sich noch ein weitere Kamerad aufhielt, der zudem mein Nachbar war, aber das ist unwichtig. Jedenfalls schauten die beiden gerade gebannt einen seltsamen Film. So was blödes, wer guckt denn einen Degenfilm, in dem alle in Reimen sprechen? Voll uncool. Schnell wurde uns klar, nur wer schweigt, der bleibt, und so schauten wir halt zu. Uncool? Nein, überhaupt nicht! Cyrano de Bergerac hieß der Film, mit Gerald Depardieu, witzig spritzig und sooo tragisch, dass es schon wieder zum Schmunzeln war.
Zeitsprung
----------
Wir befinden uns im Jahre 2000. Gelangweilt wandere ich durch die Uni, Seminar ausgefallen, Studium ist eh blöd, oh, da ist ja die Bücherecke. Eigentlich... ja eigentlich könnte ich doch mal... Tür auf, rein, Buch bestellen, günstigste Ausgabe, versteht sich.
Bereits am nächsten Tag hielt ich meine eigene Reclam-Ausgabe in der Hand.
Cyrano de Bergerac, geschrieben von Edmond Rostand. \"...es gibt in Frankreich keine beliebtere Bühnenfigur, kein Theaterstück, das so häufig gespielt wird...\" heißt es schon im Klappentext. Gerettet war die nächste Pädagogikvorlesung!
Jetzt geht’s los!
-----------------
Kommen wir zum eigentlichen Sinn und Zweck dieses Berichtes, beginnend mit der Inhaltsangabe, und diesmal fasse ich mich wirklich kurz!
Das Wesentliche ist kurz zusammengefasst. Cyrano de Bergerac, Hauptmann (?) der Gascogner Kadetten, hat viele Qualitäten. Er ist ein hervorragender Fechter und ein außergewöhnlicher Dichter, dessen Worte jedes Weib dahinschmelzen lassen. Doch hat er ein Problem, seine nicht minder außergewöhnliche Nase, ein Zinken, ein Klumpen im Gesicht, riesig, gewaltig, abstoßend. Kein Wunder, dass der arme Mann ein verschwindend geringes Selbstbewusstsein hat. So schwärmt er lieber aus der Ferne oder stürzt sich in den Kampf.
Doch bald muss er sich eingestehen, er ist in seine Base verliebt, Madeleine Robin, genannt Roxanne. Leider fühlt diese sich ihm eher schwesterlich verbunden, nicht ahnend, was Cyrano für sie empfindet. Roxanne hat außerdem selbst ihr Herz verschenkt, an Christian von Neuvillette, einem jungen Adligen, schön und adrett, dass einem die Knie wackeln, herzensgut, aber leider einfältig wie ein Stück Feldweg. Letzteres ist ihr aber nicht bewusst, wohl aber Cyrano. Sicherlich ist Christian kein absoluter Dummkopf, aber er hat halt wenig Gefühl für Poetik und romantischen Worten. Dabei liebt er Roxanne doch abgöttisch.
Der dritte im Bunde, der sich gerne an Roxannes Seite sähe, eigentlich noch näher, ist der allgemein gut angesehene Graf Guiche, ein falsche Hund und arroganter Fatzke, den eigentlich sonst niemand leiden kann. Was ihn nicht hindert, sehr von sich überzeugt zu sein, und auf seine Nebenbuhler herabzusehen.
Also, Roxanne schwärmt für Christian, alle anderen für Roxanne. Der einzige, der so wirklich den Überblick hat, ist Cyrano. Doch anstatt dies für sich zu nutzen, tut er lieber alles, damit Roxanne glücklich ist. Wie das? Nach anfänglichen Reibereien tut er sich mit Christian zusammen, um ihm zu helfen. Im folgenden schreibt Cyrano herzzerreißende Liebesbriefe an die Schöne, mit Christian als Absender. Es kommt zu einer klassischen Balkonszene, doch anstatt eines Romeos ruft Christian wundervolle Worte zu Julia... pardon, Roxanne. Diese ist so entzückt, dass sie nicht bemerkt, was da im Busche ist. Nämlich Cyrano, der Christian die Worte in den Mund legt. Ein Plan, der aufzugehen scheint, bis Christian meint, er könne jetzt auch alleine reden, was natürlich fürchterlich schief geht. Nun ist es wieder an Cyrano, die Sache auszubügeln, so dass Roxanne schließlich in Christian’s Erscheinung und Cyranos Geist verliebt ist.
Doch können die zwei Seelen zueinander finden? Graf Guiche hat noch nicht aufgegeben, und würde alles tun, Christian zu beseitigen und Roxanne zu ehelichen, doch hat er nicht mit Cyrano gerechnet, der ihn in einer herrlich komischen Szene austrickst. Guiche\'s Rache folgt auf dem Fuße, und so befehligt er Cyrano samt seiner Truppe, zu der auch Christian gehört, an die Front, vielleicht erledigen sich ja durch das Kriegsgeschehen die Dinge von selbst...
Tun sie das? Details verrate ich nicht, nur so viel: nicht alle kehren zurück, und es gibt kein Happy End.
-------------
Dies sei also der Inhalt, grob zusammengefügt. Hätte ich jede einzelne Szene angeführt, wäre das wohl ein wenig zu viel des Guten geworden. Statt dessen greife ich im Anschluss 2 oder 3 Szenen raus, nur, um dem geneigten Leser einen besseren Eindruck zu vermitteln.
Nehmen wir gleich mal den 1. Aufzug, 1-4 Auftritt, bzw. einen kleinen Teil davon
Szenario: Ein Theaterraum, gefüllt mit Menschen aus allen Ständen, der Adel befindet sich auf den oberen Rängen, darunter die Kleriker, und im unteren Teil drängen sich die normalen Bürger. Es ist voll, es ist laut, Leute quatschen und scherzen, wie zum Beispiel die zwei Pagen, die von einem der höheren Ränge nach den Perücken der Kleriker angeln...
Situation: Ein Stück des Schriftstellers/Dichters Clorise soll aufgeführt werden, von dem dicklichen Montfleury. Zwei der Zuschauer, Freunde von Cyrano, schließen Wetten ab, ob Letztere kommen wird, um den Auftritt zu verhindern. Montfleury spricht die ersten Zeilen, und da tritt Cyrano zum ersten Mal auf.
Textbeispiel:
------------
Cyrano: \"Der Dickwanst spielt heut nicht;
sonst zwingt er mich, das Maul ihm zu stopfen!\"
...............
Cyrano: \"Montfleury, hinaus!
Ich reiße Dir sonst Arm’ und Beine aus.\"
..............
Cyrano: \"Die Bühne wird ich zum Büfett verwandeln,
Um Dich als Cervelatwurst zu behandeln!\"
Und unter Protest der Zuschauer nimmt der Moppel-Mime die Beine in die Hand.
...............
Ein Missvergnüter wendet sich an Cyrano.
[...]
Cyrano: \"Warum betrachten sie denn meine Nase?\"
Cyrano: \"Was erstaunt sie dran?\"
Missvergnüter: \"Nichts!\"
Cyrano: \"Ist sie weich, wie’n Rüssel, schlenkert wie ein Perpendikel?
Oder sieht nem Reiherschnabel gleich?\"
[Missvergnüter beschwichtigt, die Nase wäre sie ja ganz klein]
Cyrano: \"Was?! Eine Missgeburt soll ich gar sein? Klein? Meine Nase? [...]
Sie ist enorm!!! Vernimm, stumpfnäsiger Mikrocephale,
Dass ich voll Stolz mit diesem Vorsprung prahle;
den zu erkennen ist an solcher Form
Der Mann von Geist, Charakter, Edelsinn,
von Herz und Mut, kurz alles, was ich bin. [...]\"
Das Gespräch endet mit einem Fußtritt in den Allerwertesten des Missvergnügten ;)
Eine meiner Lieblingsszene findet auch auf den ersten Seiten statt.
Einer der Adligen, verstimmt von Cyranos Dreistigkeit, fordert ihn heraus, in dem er über die Nase spottet. Noch ein kleines Textbeispiel:
Cyrano: \"Fällt ihnen nichts mehr ein? –Mir vielerlei,
Und auch die Tonart lässt sich variieren!
Ausfallend: \"Trüg ich diese Nasenmasse,
ich ließe sie sofort mir amputieren.\"
Freundlich \"Trinkt sie nicht mit aus ihrer Tasse?
Aus Humpen schlürfen sollten sie die Suppe\"\"
[...]
Und das geht noch eine ganze Weile so weiter. Zum Schreien komisch.
Der letzte Satz macht auch heute Sinn:
\"Mir all dies Feuerwerk zu bieten und noch mehr,
dann müssten sie bereits am ersten Ton
vom ersten Wort des ersten Satzes stoppen;
denn nur mir selbst erlaub ich, mich zu foppen;
ein anderer kommt nicht ungestraft davon.\"
Nicht war, liebe Leserinnen, wir selbst dürfen uns kritisieren, aber wehe, ein anderer tut dies ;)
So, noch ein Beispiel aus den romantischen Dia/Monologen:
[Balkonszene]
Cyrano: \"Heut nichts vom Liebespfeil, von Amors Schlingen!
Frisch sei der Kranz, den unsre Liebe flicht,
und statt vom Musenquell ein Tröpfchen nur
aus einem goldnen Fingerhut zu schlürfen,
soll unsre Seele heut sich tränken dürfen
vom großen, breiten Strome der Natur!\"
[...]
Dies soll nun an Text genügen. Zum Schreibstil werde ich nicht viel sagen, ich denke, die Textproben sprechen für sich.
Emotional deckt das Stück eine ganze Bandbreite ab. Ob lustig, ob tragisch, ob romantisch, die Sprache passt sich an, wirkt nie lächerlich, und lässt sich immer und zu jeder Zeit gut lesen. Gut, manchmal sind die Monologe Cyranos ganz schön lang, aber immer unterhaltsam.
Was für spezielle Szenen gibt es noch? Verschiedenes. In einer hält Cyrano einen Monolog über seine Truppe, die Gascogner Kadetten. In einer anderen wartet er bei einem befreundeten Bäcker - der selbst gerne ein Poet wäre und deshalb verschiedene Dichter durchfüttert – auf Roxanne, will ihr seine Gefühle gestehen und überlegt dann doch, wie er flüchtet. Dann ist da noch die Szene, wo er sein Gesicht verbirgt, um Graf Guiche abzulenken, in dem er ihm erzählt, er – Cyrano- wäre soeben vom Mond gefallen (\"ich fiel tatsächlich – nicht metaphorisch\"). Und natürlich die Szenen an der Front, und die Zeit nachher. Schließlich endet das Stück, viele Jahre nach dem Krieg, mit Cyranos Tod.
Noch ein paar Worte zur Textstruktur:
-------------------------------------
Wie sicherlich bereits zu erkennen ist, es handelt sich um eine Komödie, also um die komische Variante des Dramas, mit tragisch-traurigen Ansätzen. Das heißt: Dialoge, Dialoge über Dialoge und ein Haufen Monologe, also gesprochene Sprache. All das, was den meisten Schülern in den meisten Fällen zu wider ist *g* Aber auch den Schülern sei gesagt, außerhalb des Unterrichtes macht die \"Lektüre\" wirklich Spaß.
Eingeteilt ist das Stück in 5 Akte, vier davon spielen 1640, der letzte 1655. Was die welt-geschichtlichen Hintergründe angeht, kann ich leider wenig berichten, das mögen die Geschichtsasse bitte tun :)
Interpretationsansatz
---------------------
Also, was für eine Message hat das Ganze? So genau hab ich nie darüber nachgedacht, das mach ich jetzt extra für Euch, liebe Leser *g*
Sicherlich gibt es mehrere hintergründige Botschaften, aber in erster Linie sticht folgende ins Auge: Nicht das Aussehen macht die Werte eines Menschen aus, sondern der Geist (Cyrano), und wenn jemand trotz guten Aussehens ein wenig simpel gestrickt ist, macht das nichts, solange man ein guter, edler Mensch ist (Christian). Vor allem aber wird einem Außenseiter gesagt, er solle sich nicht verkriechen, weil er sich für hässlich hält, und sich auf seine Stärken besinnen, so kann auch er was erreichen. Und wäre Cyrano von Anfang an ehrlich gewesen, hätte er vielleicht sogar Roxannes Herz für sich gewinnen können, schließlich waren es vor allem die schön gewählten Worte Cyranos, in die sie sich verliebt hatte. Kurz & gut, die inneren Werte zählen.
Ein wenig über den Autor
-------------------------
Edmond Rostand wurde am 1. April 1868 geboren, als Sohn einer wohlhabenden Familie. Sein Vater war Soziologe, seine Mutter Journalistin. Er ging in Paris aufs College, heiratete mit knapp 20 seine Frau Rosamonde Gerad, ebenfalls eine Schriftstellerin. \"Cyrano de Bergerac\" war sein bekanntestes Werk, wurde 1897 uraufgeführt. Weitere Bücher: \"Der rote Handschuh\" (1888), \"Maulafferei\" (1890). \"Die Romantischen\" (1894), \"Die ferne Fürstin\" (1895)und \"Die Sameriterin\"(1896) u.a.
Mit 33 wurde Rostand zum jüngsten Mitglied der \"Akademie Francaise\".
Mit etwa 47 befasste er sich mit nationalistischer Lyrik, starb aber mit 51 am 2.12.1918, bevor er sein letztes Werk abschließen konnte.
Wer mehr wissen will, der suche im Internet, schlage in Kindlers Literaturlexikon nach, oder lese den Anhang der Lektüre – aber dazu später.
Interessant ist sicherlich noch, dass es für den literarischen Cyrano ein historisches Vorbild gab.
Auch hierzu noch ein paar Sätze
-------------------------------
Ob der historische Cyrano auch an einer großen Nase litt, hab ich nicht herausfinden können. Bekannt ist, dass er als Savinien de Cyrano am 6. März 1619 in Paris geboren wurde, und später den Namen de Bergerac annahm, um sich von einigen Teilen der Familie zu distanzieren. Er war Dichter, studierte Philosophie und wurde 1638 Soldat bei den Gascogner Kadetten. \"Cadet\" stand für die jüngsten, adligen Söhne einer Familie, die traditionell Soldat oder Kleriker wurden. Cyrano war bald als herausragender Degenfechter bekannt, ebenso wie die Truppe für ihren Spaß an Duellen und Rauferein. Gestorben ist dieser Cyrano 1653 an den Folgen eines Holzklotzes, der ihn auf dem Kopf gefallen war (noch eine Parallele zum Stück).
Auch andere Figuren haben historische Vorbilder: z.B. die Cousine Madeleine Robineau. Eine ähnliche Szene wie jene mit Montfleury, den Cyrano von der Bühne vertrieb, soll es auch gegeben haben.
-------------------
Nach soviel geschichtlichen Hintergründen nun noch mal speziell zu dieser Lektüre.
Als ich es in Empfang nahm, dacht ich, die gute Buchhändlerin hätte sich vergriffen. Ein Reclam-Heftchen, welches nicht quietschgelb ist? Doch, das gibt es. Auf dem Cover sieht man tatsächlich Gerald Depardieu als Cyrano de Bergerac aus der Verfilmung, wie er sich gerade sein Gesicht mit einem roten Tuche umwickelt (Szene mit Guiche und dem \"Mann vom Mond\"). Die Ausgabe, oder eher der Text, stammt in dieser Form von 1977. Übersetzt wurde das Stück aus dem französischem von Ludwig Fulda.
Im Anschluss befindet sich noch ein Nachwort, geschrieben von Ralf Stayer. Inhaltlich beschäftigt es sich eben mit dem Dichter Edmond Rostand und mit dem historischen Vorbild (meine Informationen stammen u.a. aus eben diesem Anhang).
Absolut typisch Reclam ist wieder das handliche Format, welches auch bequem in jede Hosentasche passt und so zum praktischen Zugbegleiter wird. Leider sieht das Heftchen auch schnell dementsprechend zerlesen aus. Aber für 7 damalige D-Mark ist das schon in Ordnung (wäre wahrscheinlich mit klassischem Gelb-Cover ein wenig günstiger gewesen).
Gut, ich nehme an, ich habe Euch alle jetzt mit genügend Informationen überschüttet, kommen wir also zum
Fazit
------
Ich lese das Stückchen immer wieder gerne, in der Badewanne, auf der Couch oder unterwegs. Gut, ich gebe zu, die erste Hälfte gefällt mir besser, ab dann spielt die Handlung an der Front, da ist dann (etwas) Schluss mit lustig, und das Ende (die \"Todesszene\" Cyranos) ist mir zu langgezogen. Aber dann such ich mir halt meine Lieblingsszenen raus und amüsiere mich prächtig. Cyrano de Bergerac halte ich für jeden geeignet, der lesen kann. Etwas Gewalt kommt zwar vor, wird aber nicht explizit dargestellt. Allerdings vermute ich, dass Jugendliche unter 13 die Geschichte und Reimerei langweilig finden werden. Aber ab da aufwärts... eine absolute Empfehlung. Und wer nicht gerne liest, der soll halt den Film sehen. Die Texte richten sich nämlich nach der Reclam-Übersetzung, wurden höchstens hier und da gekürzt, leider. Und Gerald Depardieu spielt göttlich. Mehr sag ich aber zu dem Film nicht, schließlich ist dies der Bericht zum Buch, also bitte keine Beschwerden in diese Richtung!! ;)
Damit seid Ihr entlassen, liebe Durchhaltenden :)Respekt, Ihr habt Ausdauer!
Noch ein paar technische Daten in der Übersicht:
Titel: Cyrano de Bergerac
Autor: Edmond Rostand
Verlag: Reclam
Preis: damals 7DM heute, um die 5-6 Euro (andere
Versionen bei Amazon)
Seiten: 156 inkl. Nachwort
Übersetzung: aus dem französischem von Ludwig Fulda
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Ach ja, lang, lang ist\'s her, das ich denn mit der Materie \"Cyrano\" in Berührung kam.
Die erste Begegnung, waren es die späten 80er oder die frühen 90er, war eine Alf-Folge, in der der großnasige Außerirdische im Namen seines Kumpels schwülstig-romantische Liebesbriefe ersann. Der nächste Kontakt war dann einige Jahre später, ich schätze 1993/94. Mit einer Freundin besuchten wir einen Schulkameraden, bei dem sich noch ein weitere Kamerad aufhielt, der zudem mein Nachbar war, aber das ist unwichtig. Jedenfalls schauten die beiden gerade gebannt einen seltsamen Film. So was blödes, wer guckt denn einen Degenfilm, in dem alle in Reimen sprechen? Voll uncool. Schnell wurde uns klar, nur wer schweigt, der bleibt, und so schauten wir halt zu. Uncool? Nein, überhaupt nicht! Cyrano de Bergerac hieß der Film, mit Gerald Depardieu, witzig spritzig und sooo tragisch, dass es schon wieder zum Schmunzeln war.
Zeitsprung
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Wir befinden uns im Jahre 2000. Gelangweilt wandere ich durch die Uni, Seminar ausgefallen, Studium ist eh blöd, oh, da ist ja die Bücherecke. Eigentlich... ja eigentlich könnte ich doch mal... Tür auf, rein, Buch bestellen, günstigste Ausgabe, versteht sich.
Bereits am nächsten Tag hielt ich meine eigene Reclam-Ausgabe in der Hand.
Cyrano de Bergerac, geschrieben von Edmond Rostand. \"...es gibt in Frankreich keine beliebtere Bühnenfigur, kein Theaterstück, das so häufig gespielt wird...\" heißt es schon im Klappentext. Gerettet war die nächste Pädagogikvorlesung!
Jetzt geht’s los!
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Kommen wir zum eigentlichen Sinn und Zweck dieses Berichtes, beginnend mit der Inhaltsangabe, und diesmal fasse ich mich wirklich kurz!
Das Wesentliche ist kurz zusammengefasst. Cyrano de Bergerac, Hauptmann (?) der Gascogner Kadetten, hat viele Qualitäten. Er ist ein hervorragender Fechter und ein außergewöhnlicher Dichter, dessen Worte jedes Weib dahinschmelzen lassen. Doch hat er ein Problem, seine nicht minder außergewöhnliche Nase, ein Zinken, ein Klumpen im Gesicht, riesig, gewaltig, abstoßend. Kein Wunder, dass der arme Mann ein verschwindend geringes Selbstbewusstsein hat. So schwärmt er lieber aus der Ferne oder stürzt sich in den Kampf.
Doch bald muss er sich eingestehen, er ist in seine Base verliebt, Madeleine Robin, genannt Roxanne. Leider fühlt diese sich ihm eher schwesterlich verbunden, nicht ahnend, was Cyrano für sie empfindet. Roxanne hat außerdem selbst ihr Herz verschenkt, an Christian von Neuvillette, einem jungen Adligen, schön und adrett, dass einem die Knie wackeln, herzensgut, aber leider einfältig wie ein Stück Feldweg. Letzteres ist ihr aber nicht bewusst, wohl aber Cyrano. Sicherlich ist Christian kein absoluter Dummkopf, aber er hat halt wenig Gefühl für Poetik und romantischen Worten. Dabei liebt er Roxanne doch abgöttisch.
Der dritte im Bunde, der sich gerne an Roxannes Seite sähe, eigentlich noch näher, ist der allgemein gut angesehene Graf Guiche, ein falsche Hund und arroganter Fatzke, den eigentlich sonst niemand leiden kann. Was ihn nicht hindert, sehr von sich überzeugt zu sein, und auf seine Nebenbuhler herabzusehen.
Also, Roxanne schwärmt für Christian, alle anderen für Roxanne. Der einzige, der so wirklich den Überblick hat, ist Cyrano. Doch anstatt dies für sich zu nutzen, tut er lieber alles, damit Roxanne glücklich ist. Wie das? Nach anfänglichen Reibereien tut er sich mit Christian zusammen, um ihm zu helfen. Im folgenden schreibt Cyrano herzzerreißende Liebesbriefe an die Schöne, mit Christian als Absender. Es kommt zu einer klassischen Balkonszene, doch anstatt eines Romeos ruft Christian wundervolle Worte zu Julia... pardon, Roxanne. Diese ist so entzückt, dass sie nicht bemerkt, was da im Busche ist. Nämlich Cyrano, der Christian die Worte in den Mund legt. Ein Plan, der aufzugehen scheint, bis Christian meint, er könne jetzt auch alleine reden, was natürlich fürchterlich schief geht. Nun ist es wieder an Cyrano, die Sache auszubügeln, so dass Roxanne schließlich in Christian’s Erscheinung und Cyranos Geist verliebt ist.
Doch können die zwei Seelen zueinander finden? Graf Guiche hat noch nicht aufgegeben, und würde alles tun, Christian zu beseitigen und Roxanne zu ehelichen, doch hat er nicht mit Cyrano gerechnet, der ihn in einer herrlich komischen Szene austrickst. Guiche\'s Rache folgt auf dem Fuße, und so befehligt er Cyrano samt seiner Truppe, zu der auch Christian gehört, an die Front, vielleicht erledigen sich ja durch das Kriegsgeschehen die Dinge von selbst...
Tun sie das? Details verrate ich nicht, nur so viel: nicht alle kehren zurück, und es gibt kein Happy End.
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Dies sei also der Inhalt, grob zusammengefügt. Hätte ich jede einzelne Szene angeführt, wäre das wohl ein wenig zu viel des Guten geworden. Statt dessen greife ich im Anschluss 2 oder 3 Szenen raus, nur, um dem geneigten Leser einen besseren Eindruck zu vermitteln.
Nehmen wir gleich mal den 1. Aufzug, 1-4 Auftritt, bzw. einen kleinen Teil davon
Szenario: Ein Theaterraum, gefüllt mit Menschen aus allen Ständen, der Adel befindet sich auf den oberen Rängen, darunter die Kleriker, und im unteren Teil drängen sich die normalen Bürger. Es ist voll, es ist laut, Leute quatschen und scherzen, wie zum Beispiel die zwei Pagen, die von einem der höheren Ränge nach den Perücken der Kleriker angeln...
Situation: Ein Stück des Schriftstellers/Dichters Clorise soll aufgeführt werden, von dem dicklichen Montfleury. Zwei der Zuschauer, Freunde von Cyrano, schließen Wetten ab, ob Letztere kommen wird, um den Auftritt zu verhindern. Montfleury spricht die ersten Zeilen, und da tritt Cyrano zum ersten Mal auf.
Textbeispiel:
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Cyrano: \"Der Dickwanst spielt heut nicht;
sonst zwingt er mich, das Maul ihm zu stopfen!\"
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Cyrano: \"Montfleury, hinaus!
Ich reiße Dir sonst Arm’ und Beine aus.\"
..............
Cyrano: \"Die Bühne wird ich zum Büfett verwandeln,
Um Dich als Cervelatwurst zu behandeln!\"
Und unter Protest der Zuschauer nimmt der Moppel-Mime die Beine in die Hand.
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Ein Missvergnüter wendet sich an Cyrano.
[...]
Cyrano: \"Warum betrachten sie denn meine Nase?\"
Cyrano: \"Was erstaunt sie dran?\"
Missvergnüter: \"Nichts!\"
Cyrano: \"Ist sie weich, wie’n Rüssel, schlenkert wie ein Perpendikel?
Oder sieht nem Reiherschnabel gleich?\"
[Missvergnüter beschwichtigt, die Nase wäre sie ja ganz klein]
Cyrano: \"Was?! Eine Missgeburt soll ich gar sein? Klein? Meine Nase? [...]
Sie ist enorm!!! Vernimm, stumpfnäsiger Mikrocephale,
Dass ich voll Stolz mit diesem Vorsprung prahle;
den zu erkennen ist an solcher Form
Der Mann von Geist, Charakter, Edelsinn,
von Herz und Mut, kurz alles, was ich bin. [...]\"
Das Gespräch endet mit einem Fußtritt in den Allerwertesten des Missvergnügten ;)
Eine meiner Lieblingsszene findet auch auf den ersten Seiten statt.
Einer der Adligen, verstimmt von Cyranos Dreistigkeit, fordert ihn heraus, in dem er über die Nase spottet. Noch ein kleines Textbeispiel:
Cyrano: \"Fällt ihnen nichts mehr ein? –Mir vielerlei,
Und auch die Tonart lässt sich variieren!
Ausfallend: \"Trüg ich diese Nasenmasse,
ich ließe sie sofort mir amputieren.\"
Freundlich \"Trinkt sie nicht mit aus ihrer Tasse?
Aus Humpen schlürfen sollten sie die Suppe\"\"
[...]
Und das geht noch eine ganze Weile so weiter. Zum Schreien komisch.
Der letzte Satz macht auch heute Sinn:
\"Mir all dies Feuerwerk zu bieten und noch mehr,
dann müssten sie bereits am ersten Ton
vom ersten Wort des ersten Satzes stoppen;
denn nur mir selbst erlaub ich, mich zu foppen;
ein anderer kommt nicht ungestraft davon.\"
Nicht war, liebe Leserinnen, wir selbst dürfen uns kritisieren, aber wehe, ein anderer tut dies ;)
So, noch ein Beispiel aus den romantischen Dia/Monologen:
[Balkonszene]
Cyrano: \"Heut nichts vom Liebespfeil, von Amors Schlingen!
Frisch sei der Kranz, den unsre Liebe flicht,
und statt vom Musenquell ein Tröpfchen nur
aus einem goldnen Fingerhut zu schlürfen,
soll unsre Seele heut sich tränken dürfen
vom großen, breiten Strome der Natur!\"
[...]
Dies soll nun an Text genügen. Zum Schreibstil werde ich nicht viel sagen, ich denke, die Textproben sprechen für sich.
Emotional deckt das Stück eine ganze Bandbreite ab. Ob lustig, ob tragisch, ob romantisch, die Sprache passt sich an, wirkt nie lächerlich, und lässt sich immer und zu jeder Zeit gut lesen. Gut, manchmal sind die Monologe Cyranos ganz schön lang, aber immer unterhaltsam.
Was für spezielle Szenen gibt es noch? Verschiedenes. In einer hält Cyrano einen Monolog über seine Truppe, die Gascogner Kadetten. In einer anderen wartet er bei einem befreundeten Bäcker - der selbst gerne ein Poet wäre und deshalb verschiedene Dichter durchfüttert – auf Roxanne, will ihr seine Gefühle gestehen und überlegt dann doch, wie er flüchtet. Dann ist da noch die Szene, wo er sein Gesicht verbirgt, um Graf Guiche abzulenken, in dem er ihm erzählt, er – Cyrano- wäre soeben vom Mond gefallen (\"ich fiel tatsächlich – nicht metaphorisch\"). Und natürlich die Szenen an der Front, und die Zeit nachher. Schließlich endet das Stück, viele Jahre nach dem Krieg, mit Cyranos Tod.
Noch ein paar Worte zur Textstruktur:
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Wie sicherlich bereits zu erkennen ist, es handelt sich um eine Komödie, also um die komische Variante des Dramas, mit tragisch-traurigen Ansätzen. Das heißt: Dialoge, Dialoge über Dialoge und ein Haufen Monologe, also gesprochene Sprache. All das, was den meisten Schülern in den meisten Fällen zu wider ist *g* Aber auch den Schülern sei gesagt, außerhalb des Unterrichtes macht die \"Lektüre\" wirklich Spaß.
Eingeteilt ist das Stück in 5 Akte, vier davon spielen 1640, der letzte 1655. Was die welt-geschichtlichen Hintergründe angeht, kann ich leider wenig berichten, das mögen die Geschichtsasse bitte tun :)
Interpretationsansatz
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Also, was für eine Message hat das Ganze? So genau hab ich nie darüber nachgedacht, das mach ich jetzt extra für Euch, liebe Leser *g*
Sicherlich gibt es mehrere hintergründige Botschaften, aber in erster Linie sticht folgende ins Auge: Nicht das Aussehen macht die Werte eines Menschen aus, sondern der Geist (Cyrano), und wenn jemand trotz guten Aussehens ein wenig simpel gestrickt ist, macht das nichts, solange man ein guter, edler Mensch ist (Christian). Vor allem aber wird einem Außenseiter gesagt, er solle sich nicht verkriechen, weil er sich für hässlich hält, und sich auf seine Stärken besinnen, so kann auch er was erreichen. Und wäre Cyrano von Anfang an ehrlich gewesen, hätte er vielleicht sogar Roxannes Herz für sich gewinnen können, schließlich waren es vor allem die schön gewählten Worte Cyranos, in die sie sich verliebt hatte. Kurz & gut, die inneren Werte zählen.
Ein wenig über den Autor
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Edmond Rostand wurde am 1. April 1868 geboren, als Sohn einer wohlhabenden Familie. Sein Vater war Soziologe, seine Mutter Journalistin. Er ging in Paris aufs College, heiratete mit knapp 20 seine Frau Rosamonde Gerad, ebenfalls eine Schriftstellerin. \"Cyrano de Bergerac\" war sein bekanntestes Werk, wurde 1897 uraufgeführt. Weitere Bücher: \"Der rote Handschuh\" (1888), \"Maulafferei\" (1890). \"Die Romantischen\" (1894), \"Die ferne Fürstin\" (1895)und \"Die Sameriterin\"(1896) u.a.
Mit 33 wurde Rostand zum jüngsten Mitglied der \"Akademie Francaise\".
Mit etwa 47 befasste er sich mit nationalistischer Lyrik, starb aber mit 51 am 2.12.1918, bevor er sein letztes Werk abschließen konnte.
Wer mehr wissen will, der suche im Internet, schlage in Kindlers Literaturlexikon nach, oder lese den Anhang der Lektüre – aber dazu später.
Interessant ist sicherlich noch, dass es für den literarischen Cyrano ein historisches Vorbild gab.
Auch hierzu noch ein paar Sätze
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Ob der historische Cyrano auch an einer großen Nase litt, hab ich nicht herausfinden können. Bekannt ist, dass er als Savinien de Cyrano am 6. März 1619 in Paris geboren wurde, und später den Namen de Bergerac annahm, um sich von einigen Teilen der Familie zu distanzieren. Er war Dichter, studierte Philosophie und wurde 1638 Soldat bei den Gascogner Kadetten. \"Cadet\" stand für die jüngsten, adligen Söhne einer Familie, die traditionell Soldat oder Kleriker wurden. Cyrano war bald als herausragender Degenfechter bekannt, ebenso wie die Truppe für ihren Spaß an Duellen und Rauferein. Gestorben ist dieser Cyrano 1653 an den Folgen eines Holzklotzes, der ihn auf dem Kopf gefallen war (noch eine Parallele zum Stück).
Auch andere Figuren haben historische Vorbilder: z.B. die Cousine Madeleine Robineau. Eine ähnliche Szene wie jene mit Montfleury, den Cyrano von der Bühne vertrieb, soll es auch gegeben haben.
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Nach soviel geschichtlichen Hintergründen nun noch mal speziell zu dieser Lektüre.
Als ich es in Empfang nahm, dacht ich, die gute Buchhändlerin hätte sich vergriffen. Ein Reclam-Heftchen, welches nicht quietschgelb ist? Doch, das gibt es. Auf dem Cover sieht man tatsächlich Gerald Depardieu als Cyrano de Bergerac aus der Verfilmung, wie er sich gerade sein Gesicht mit einem roten Tuche umwickelt (Szene mit Guiche und dem \"Mann vom Mond\"). Die Ausgabe, oder eher der Text, stammt in dieser Form von 1977. Übersetzt wurde das Stück aus dem französischem von Ludwig Fulda.
Im Anschluss befindet sich noch ein Nachwort, geschrieben von Ralf Stayer. Inhaltlich beschäftigt es sich eben mit dem Dichter Edmond Rostand und mit dem historischen Vorbild (meine Informationen stammen u.a. aus eben diesem Anhang).
Absolut typisch Reclam ist wieder das handliche Format, welches auch bequem in jede Hosentasche passt und so zum praktischen Zugbegleiter wird. Leider sieht das Heftchen auch schnell dementsprechend zerlesen aus. Aber für 7 damalige D-Mark ist das schon in Ordnung (wäre wahrscheinlich mit klassischem Gelb-Cover ein wenig günstiger gewesen).
Gut, ich nehme an, ich habe Euch alle jetzt mit genügend Informationen überschüttet, kommen wir also zum
Fazit
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Ich lese das Stückchen immer wieder gerne, in der Badewanne, auf der Couch oder unterwegs. Gut, ich gebe zu, die erste Hälfte gefällt mir besser, ab dann spielt die Handlung an der Front, da ist dann (etwas) Schluss mit lustig, und das Ende (die \"Todesszene\" Cyranos) ist mir zu langgezogen. Aber dann such ich mir halt meine Lieblingsszenen raus und amüsiere mich prächtig. Cyrano de Bergerac halte ich für jeden geeignet, der lesen kann. Etwas Gewalt kommt zwar vor, wird aber nicht explizit dargestellt. Allerdings vermute ich, dass Jugendliche unter 13 die Geschichte und Reimerei langweilig finden werden. Aber ab da aufwärts... eine absolute Empfehlung. Und wer nicht gerne liest, der soll halt den Film sehen. Die Texte richten sich nämlich nach der Reclam-Übersetzung, wurden höchstens hier und da gekürzt, leider. Und Gerald Depardieu spielt göttlich. Mehr sag ich aber zu dem Film nicht, schließlich ist dies der Bericht zum Buch, also bitte keine Beschwerden in diese Richtung!! ;)
Damit seid Ihr entlassen, liebe Durchhaltenden :)Respekt, Ihr habt Ausdauer!
Noch ein paar technische Daten in der Übersicht:
Titel: Cyrano de Bergerac
Autor: Edmond Rostand
Verlag: Reclam
Preis: damals 7DM heute, um die 5-6 Euro (andere
Versionen bei Amazon)
Seiten: 156 inkl. Nachwort
Übersetzung: aus dem französischem von Ludwig Fulda
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